Trommelscanner- Aufwand

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    • Re: Trommelscanner- Aufwand

      Hallo Mark,
      das kommt vor allem auf den Trommelscanner an.
      Ich habe z.B. einen Hasselblad Flextight X1 und da ist die Vorlagenmontage nicht mal erwänenswert.
      Ich brauche für einen 4x5" GF-Scan bei 2040dpi etwa 4 Minuten.
      Panorama aus der XPan 24x65mm bei 6300dpi ca. 10 Minuten.
      Dann habe ich sie als RAW (Tiff) auf dem Rechner.
      Ein Flextight X5 brauch weniger als die hälfte der Zeit.

      LG
      Dieter
    • Re: Trommelscanner- Aufwand

      "Dieter Bruse" schrieb:

      Hallo Mark,
      das kommt vor allem auf den Trommelscanner an.
      Ich habe z.B. einen Hasselblad Flextight X1 und da ist die Vorlagenmontage nicht mal erwänenswert.
      Ich brauche für einen 4x5" GF-Scan bei 2040dpi etwa 4 Minuten.
      Panorama aus der XPan 24x65mm bei 6300dpi ca. 10 Minuten.
      Dann habe ich sie als RAW (Tiff) auf dem Rechner.
      Ein Flextight X5 brauch weniger als die hälfte der Zeit.

      LG
      Dieter


      Hallo Dieter,

      da faengt das Problem damit an, dass der Flextight kein Trommelscanner ist (weder der eine noch der andere).
      Das ist ein grundsaetzlich anderes System.

      Viele Gruesse
      Hans
      A common mistake that people make when trying to design something completely foolproof was to underestimate the ingenuity of complete fools. Douglas Adams
    • Re: Trommelscanner- Aufwand

      "pixelpantscher" schrieb:



      Hallo Dieter,

      da faengt das Problem damit an, dass der Flextight kein Trommelscanner ist (weder der eine noch der andere).
      Das ist ein grundsaetzlich anderes System.

      Viele Gruesse
      Hans



      Hallo Hans,
      das ist ja interessant. Weis Hasselblad das auch schon?
      Was soll es denn dann sein wenn ich mal fragen darf :)

      Viele Grüße
      Dieter
    • Re: Trommelscanner- Aufwand

      "Dieter Bruse" schrieb:

      Weis Hasselblad das auch schon?

      Scheint so, denn hier schreiben sie auf Seite 2 von einer "patentierten virtuellen Trommelkonstruktion".

      Hier der Unterschied zwischen CCD- und Trommelscanner mit PMT-Technologie.

      Übrigens, heute wurde bekanntgegeben dass die Erfinder der CCD's Smith und Boyle den Nobelpreis für Physik erhalten werden.

      Peter
      I'm not weird. I'm limited edition.
    • Re: Trommelscanner- Aufwand

      "Dieter Bruse" schrieb:



      Hallo Hans,
      das ist ja interessant. Weis Hasselblad das auch schon?
      Was soll es denn dann sein wenn ich mal fragen darf :)

      Viele Grüße
      Dieter


      Hallo Dieter,

      ich bin mir ziemlich sicher, dass Hasselblad das weiss :wink: Jedenfalls wussten es die urspruenglichen Macher von Flextight und haben deshalb damals auch von einer "virtuellen Trommel" gesprochen.
      Aber Scherze beiseite, der grundlegende Unterschied zwischen dem Flextight (von dem ich im Uebrigen eine sehr hohe Meinung habe) und einem Trommelscanner liegt in der Art der Vorlagenabtastung. Beim Flextight erfolgt die Abtastung ueber eine Scanzeile (wie auch beim Flachbettler). Beim Trommelscanner wird ueber ein Mikroskopobjektiv (natuerlich mit Blendeneinstellung) und Photomultiplier abgetastet - also Punkt fuer Punkt. Durch die Photomutipliertechnik bekommst Du nochmal mehr Kontrastumfang, was sich besonders in den dichten Bildteilen positiv bemerkbar macht. Das der Trommelscanner auch noch etwas mehr an Schaerfe hergibt faellt kaum noch ins Gewicht.

      Viele Gruesse
      Hans
      A common mistake that people make when trying to design something completely foolproof was to underestimate the ingenuity of complete fools. Douglas Adams
    • Re: Trommelscanner- Aufwand

      Hallo Peter,

      kannst Du mir mal erklaeren warum Du grundsaetzlich schneller bist??? :lol:

      Liebe Gruesse
      Hans
      A common mistake that people make when trying to design something completely foolproof was to underestimate the ingenuity of complete fools. Douglas Adams
    • Re: Trommelscanner- Aufwand

      Die Synapsen haettest Du drinlassen sollen, die hatten mir gefallen :lol:
      Dann haette ich wenigstens die Ausrede gehabt, dass es an den hohen Temperaturen hier liegt :wink:

      Gruesse
      Hans
      A common mistake that people make when trying to design something completely foolproof was to underestimate the ingenuity of complete fools. Douglas Adams
    • Re: Trommelscanner- Aufwand

      Hallo Peter, hallo Hans,
      Ok, das sind dann aber die Trommelscanner die man nicht mehr auf den Schreibtisch stellt :)
      Mir war aber nicht klar das es da noch eine so feine Unterscheidung in der Abtastung gibt.

      Man wird alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu :D

      LG
      Dieter
    • Re: Trommelscanner- Aufwand

      "Dieter Bruse" schrieb:

      Hallo Peter, hallo Hans,
      Ok, das sind dann aber die Trommelscanner die man nicht mehr auf den Schreibtisch stellt :)
      Mir war aber nicht klar das es da noch eine so feine Unterscheidung in der Abtastung gibt.

      Man wird alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu :D

      LG
      Dieter


      Hallo Dieter,

      mach Dir nix draus.
      Uebrigens es gibt/gab Reihenweise sehr gute Trommelscanner, die Du auf den Schreibtisch stellen kannst.
      Von Howtek gabs da sogar einen mit einem Abtastformat bis DIN A2. Das war zusammen mit der Aurora-Software ein Supergeraet.

      Viele Gruesse
      Hans
      A common mistake that people make when trying to design something completely foolproof was to underestimate the ingenuity of complete fools. Douglas Adams
    • Re: Trommelscanner- Aufwand

      "Mark S." schrieb:

      danke, bei Aztek hab ich leider kein Demovideo gefunden. Aber wie sieht der "workflow" ca. aus? -Dia mit Öl anheften und los gehts?


      Hallo Mark,

      der Arbeitsablauf im Detail haengt davon ab, was und wie gross Du scannen willst.
      Wie gross Du z.B. ohne die Verwendung von Oel oder Gel vergroessern kannst, haengt unter anderem von der von Dir verwendeten Filmsorte und dem Zustand des Films ab.
      Grundsaetzlich dienen Oel und Gel dazu Newtonringe zu vermeiden und Kratzer auszugleichen oder zumindest zu verringern (wenn die Schramme aber mal durch die Schicht geht, hilft das auch nichts mehr).
      Oel und Gel dienen auch nicht dazu, wie Du oben schreibst, den Film an der Trommel anzuheften. Dazu wird Tesafilm verwendet (und es muss nicht der sauteure Spezial-wie-krieg-ich-vom-Laien-mehr-Kohle-Film sein), auf allen Seiten sauber und gruendlich verklebt. Falls das in manchen Faellen zu unsicher sein sollte, dann kommt eine Folie ueber das Bild (in dem Fall wird Oel fast zwingend) und die wird dann sauber und gruendlich verklebt.
      Wenn Oel verwendet wird gilt der Grundsatz: so wenig wie moeglich. Dazu wird der Film zunaechst auf einer Seite, parallel zu Trommellaengsachse, an der Trommel angeklebt, dann kommt wenig Oel auf die der Trommel zugewandte Seite des Films und wird erstmal vorsichtig verteilt (saubere Finger sind hier ein Plus). Dann wird der Film mit der Gummiwalze der Montagestation an die Trommel angewalzt. Hier ist es wichtig, den noch nicht verklebten Rand des Films nicht mit der Walze zu ueberfahren. Jetzt wird mit einem sauberen Pad das ueberschuessige Oel an der Stelle von der Trommel gewischt, an der geklebt werden soll. Dazu wird vom Filmrand weg gewischt. Das Oel, das evtl. an den Seiten unter dem Film rausgekommen ist, braucht Dich jetzt noch nicht zu interessieren. Danach wird der saubergewischte Filmrand auf die Trommel geklebt.
      Anschliessend wird das Oel an den Seiten weggeputzt - immer vom Film weg - und die Seiten werden verklebt. Beim Ankleben solltest Du darauf achten, dass sich die Klebestreifen wie beim Blockhaus ueberlappen. Wenn Du grosse Formate scannst, dann sollte jetzt noch eine zweite Lage Klebeband folgen, die etwa um die halbe Bandbreite nach aussen versetzt, mit der ersten Lage ueberlappt. Auch hier an die Ueberlappungen an den Enden denken :wink: .
      Dass der Film vor der ganzen Procedur sauber gereinigt wird und jetzt auf der Trommel nochmal geputzt wird, ist eigentlich selbstverstaendlich.
      Danach kanns, je nach Scanner, direkt mit dem Scannen losgehen.

      Das ist in groben Zuegen eigentlich schon alles.

      Gruesse
      Hans
      A common mistake that people make when trying to design something completely foolproof was to underestimate the ingenuity of complete fools. Douglas Adams
    • Re: Trommelscanner- Aufwand

      Tesafilm ist zumindest auf den Howtek Zylindern der völlige Mist. Das Klebeband von SDS ist gerade mal doppelt so teuer wie Tesafilm und hinterlässt auf der Trommel keinerlei Rückstände. Es gab in der yahoo highendscan group mal einen Tip, das eine bestimmtes Tesa gaaaanz toll sei. Das hatte ich mir denn organisiert und nach Verwendung stundenlang die Trommel gereinigt.
      Gruss
    • Re: Trommelscanner- Aufwand

      Aber wenn ich mir den Aufwand anschaue, den man mit einem Trommelscanner hat, dann bin ich mit meinem Imacon sehr zufrieden. Ein Trommelscanner ist wohl nicht dazu geeignet, um größere Serien zu digitalisieren, oder? Zumindest dann nicht, wenn man keinen "Scanoperator" beschäftigt... Außerdem muss ja zum Schluss der Film wieder vom Öl gereinigt werden....

      Der Aufwand wäre mir zu groß, und der Qualitätsunterschied zwischen Tromelscanner und Imacon ist dann wohl doch nicht mehr so gewaltig...
    • Re: Trommelscanner- Aufwand

      Naja, wenn Du Dir einen Imacon leisten kannst, dann kannst Du wahrscheinlich auch einen Trommelscanneroperator einstellen. Für die meisten hier ist ein alter Trommelscanner eine zwar umständliche, aber noch bezahlbare Möglichkeit zu sehr guten Scans zu kommen.

      Ich hab neben dem Trommelscanner noch einen Flachbettscanner. Der reicht eigentlich meistens und das Handling ist sehr simpel.
      Gruss