Verlängerungsfaktoren bei Nahaufnahmen

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    • Verlängerungsfaktoren bei Nahaufnahmen

      Hi GF-Runde :help

      hab grad meine Bankverlängerung bekommen, und wollte mal Fragen, wie die Belichtungskorrekturfaktoren so grob über den Daumen verteilt sind. Ich habe ein 150 Sironar. Wenn das was Hilft.

      Wäre über jede Hilfe dankbar.

      Gruß Noch ein Micha
    • Hallo Micha,

      Verlängerungsfaktor = Balkenauszug : Brennweite.

      Für Unendlich benötigt dein Objektiv 15cm (150er Brennweite). Für 1:1 einen Balkenauszug von 30 cm, also teile die 300mm durch 150mm = 2.Also mußt du die Belichtungszeit verdoppeln.

      Gruß Raimar
    • Hallo,

      so wie Stefan es schreibt, ist es richtig. Es gild auch folgende Formel:

      (Abbildungsmaßstab + 1)²

      Faktor 2 = 1 Blendenwert
      Faktor 4 = 2 Blendenwerte
      Faktor 8 = 3 Blendenwerte usw.

      Falls Du nicht klarkommst, kann ich Dir auch eine Tabelle mailen.

      Gruß

      Leonhard
    • Hi Leonhard,

      "Argus" schrieb:

      Hallo Michael,

      leider funktioniert die Seite bei mir nicht (Seite kann nicht angezeigt werden...)

      Worum geht es denn auf dieser Seite?

      Gruß

      Leonhard


      Bin zwar nicht Michael, kann Dir aber trotzdem sagen um was es geht :smile: .
      Auf der Seite gibt es einen Download einer sogenannten "Quick Disc", das ist einfach ein Kreis definierter Größe, dazu gibt´s eine Meßskala.
      Die Idee ist, daß man den Kreis als Scheibe neben das zu fotografierend Objekt legt und auf der Mattscheibe mit Hilfe der Skala den Abbildungsmaßstab (und den dazugehörigen Verlängerungsfaktor) einfach ablesen kann. Ich hab mal eine Weile damit rum gemacht, war mir aber auf der 4x5inch Mattscheibe zu fummelig, weshalb ich heute wieder ein kleines Maßband und Rechner vorziehe.

      Beste Grüße!
      Frank
    • Wer mit dem Profisix mißt, kann mit dem Zusatzgerät "Profiflex" relativ einfach direkt auf der Mattscheibe messen. Six und Flext sind schon recht günstig zu bekommen.

      Der Kopf des Profiflex wird einfach auf die zu messenden Stellen gelegt (selbstverständlich ist die Mehrpunktmessung leicht möglich) und die Blenden/Zeitkombination abgelesen.

      Mit der Graukarte ist die Messung (bei Durchschnittsmotiven) natürlich am einfachsten.

      Wer nach dem Zonensystem arbeitet ist aber besser mit einem Spotmesser bedient.

      Wer mehr wissen will, kann ja kurz nachfragen.

      Gruß

      Leonhard
    • Moin, endlich mal einer, der mit dem Profiflex arbeitet. Wollte ich schon immer mal fragen: Das funktioniert einfach so??? Wat is mit Streulicht von der Seite/Hinten? Musst Du einmal auf die Mattscheibendurchlässigkeit eichen? was passiert Richtung Bildrand???
      Der Flex ist ja rein optisch, und mein oller Select-aufsatz ist der reine Wackelkontakt.
      Gruß
      Martin
    • Hallo Martin,

      ich habe den Flex am Profisix und habe diverse Vergleichsserien gemacht. Dabei habe ich festgestellt, daß ich einen leichten Korrekturwert (der allerdings immer gleich ist) berücksichtigen muß. Das Streulicht spielt eigentlich keine Rolle, weil dder Meßpunkt vorne am Kopf sehr klein ist und auch vom Kopfgehäuse abgeschattet wird. Ich habe keinen Unterschied zwischen der Messung unter dem Tuch un der Messung ohne Abschattung festgestellt.

      In der Regel arbeite ich mit der Lichtmessung (bei sehr hohen Kontrasten auch mit dem Spotmesser). Den Flex benutze ich meistens nur, wenn ich Auszugsfaktoren berücksichten muß.

      Am Besten mißt Du eine Graukarte mit dem Flex auf der Mattscheibe und dann per Lichtmessung an der Graukarte. Entweder hast Du dann identische Werte (eher unwahrscheinlich) oder Du hast den Korrekturfaktor, den man ja am Profisix direkt am LW-Ring einstellen kann.

      Probiere es einfach einmal aus. Es wäre sicher für alle interessant, wenn Du Deine Ergebnisse hier mitteilen würdest.

      Gruß

      Leonhard