Formatfrage

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    • Formatfrage

      Was für ein Negativformat benutzt Du? 30
      1.  
        9 x 12 / 4 x5 (20) 67%
      2.  
        13 x 18 / 5 x 7 (2) 7%
      3.  
        18 x 24 / 8 x 10 (2) 7%
      4.  
        ich habs gerne noch größer (0) 0%
      5.  
        ich arbeite vorwiegend auf Rollfilm (6) 20%
      Ein frohes Hallo an alle GF-ler.

      Heute morgen am Frühstückstisch, stellt ich mir die Frage, was wohl das am meisten bevorzugte Negativformat von Euch ist.
      Warum steht eigentlich in der Rubrik 8x10 noch nichts drin? Arbeitet keiner von Euch so groß? Das kann ich mir nicht vorstellen! Oder sind die Kameras in diesem Format so einfach aufgebaut, das sich da keine Fragen stellen? Grübel, Grübel.

      Klärt mich mal auf...
      Michael Nicolai

      Administrator
    • Hi Micha,
      schade, daß Deine Votemaschine nur 1 Stimme pp nimmt. Dann muss ich natürlich ehrlicherweise sagen, daß vorwiegend 4x5 durchläuft (der Rollfilm ist ja Mittelformat) auch wenn 13x18 einen deutlichen Anteil haben (insbes. bei Dias).
      Meine persönliche Motivation ist relativ einfach:
      - bis 4x5 kann ich in einer Jobo entwickeln, ab 13x18 wirds aufwändig (Schale, Trommel mit Einzelblättern oder sonstwas).
      - bis 13x18 ist das Equipment (Kamera und 138er Durst) da.
      - deshalb beobachte ich zwar jedes 8x10 Formatset bei ebay, aber die Tatsache, daß ich nur kontakten könnte und auch die Linsen wieder schwer aussortiert werden müssten (nur noch 210 bedingt, 300 und 480 vorhanden), ganz abgesehen von der Aktion zu entwickeln, behersche ich mich noch schwer.
      Fürs Fotografieren wärs natürlich verlockend, vor allem auch für Slides (direkt im Leuchtkasten an die Wand!!!)
      Gruß
      Martin
    • Formatfrage

      Hier meine persönlichen Format-Vorlieben:

      Zur Geschichte:
      angefangen mit Mutters Klappkamera (Rollfilm), die irgendwann undicht wurde
      ab Mitte der 70er Kleinbild SLR (Canon, die berühmte FTb)
      ab 1987 Mittelformat 6x6 (Hasselblad 2000 FC/M)
      ab 1997 Linhof Technikardan als 'Shiftobjektiv' zur Hasselblad (Dias Format 6x9 teilweise auf 6x6 geschnitten)
      nach und nach immer mehr vom 6x6 weg zum 4x5'' Format

      Gelegentlich hab ich auch mal mit einer geliehenen 18x24 Plaubel gearbeitet.

      Die folgenden Aussagen sind vor dem Hintergrund zu betrachten, dass ich praktisch immer im Feld, also nie im Studio, fotografiere.
      4x5'' bietet gegenüber 18x24 m.E. mehrere Vorteile:
      die Kamera ist leicht transporabel (insbesondere auch die Kassetten)
      die Filme kann ich in einer Jobo Dose mit Spiraleinsätzen entwickeln
      qualitativ ausreichend für Vergrösserungen bis mindestens 1.00 m x 1.25 m

      Meine Versuche mit 18x24 hab ich recht schnell wieder aufgegeben. So eine Kamera auf einen Hochofen zu schleppen macht nicht wirklich Spass :)

      Gruss Harald
      Harald Finster
    • Formatfrage

      Hallo zusammen,

      im Normalfall nutze ich vom KB - 4x5 alles was es an Formaten so gibt.

      - beim Angeln oder auf der Baustelle nutze ich eine Nikon FM2 oder F90x

      - Eine Hasselblad oder eine Plaubel Makina kommen auch hin und wieder zur Anwendung

      - und zur "Genussphotographie" verwende ich dann eine Sinar im Format 4x5

      - für Experimente kommt hin und wieder eine russische GF - kamera im Format 13 x 18 zur Anwendung, aber das beschränkt sich auf 1 - 2 mal pro Jahr.

      - 8 x 10 wäre auch äusserst reizvoll - aber das Handling und die Verarbeitung ist dann doch etwas zu heavy... ;)

      Beste Grüsse

      Martin
    • Titel: Formatfrage

      Moin!
      Im Moment arbeite ich überwiegend digital und mit Rollfilmen, werde zukünftig aber verstärkt mit dem Format 9x12/4x5 hantieren.
      D.h. für Landschaften bzw. Architektur werde ich [fast] nichts anderes mehr nehmen, jedenfalls nicht für die konzeptionelle Sachen.

      mfg harms
    • Hallo miteinander,
      arbeite seit einigen Monaten mit einer 8X10"-Tachihara,kann also noch keinen überreichen Erfahrungsschatz mitteilen,aber soviel zu meinen bisherigen Erkenntnissen:

      -Gewicht;die "Grundausrüstung" bestehend aus Kamera,zwei Objektiven (155er und 300er),zwei Filmkassetten und dem üblichen Kleinkram wie Belichtungsmesser,Filter etc. wiegt auch nicht mehr als meine Rollei SL 66-Ausrüstung (ca. 12 kg).Habe das Ganze in einem Fotorucksack untergebracht und transportiere diesen normalerweise auf einem handelsüblichen Einkaufsroller.
      Also kein nennenswertes Transportproblem,wenn man nicht gerade zum Bergsteigen will.Wem das zu schwer ist,der kann ja ein kleineres Format verwenden.Von nichts kommt eben nichts !

      -Formatvorteil;deutlich weniger Retuschearbeiten als bei kleineren Formaten,da man eben durch die geringere Nachvergrößerung den Dreck nicht so sieht.Bequeme Retusche auf dem Negativ;wer das mal bei Kleinbild oder Mittelformat versucht hat,weiß was ich meine !
      Der Tonwertreichtum bei diesem Format ist umwerfend.

      -Filmplanlage;mit den üblichen Fidelity-Kassetten mitunter nicht optimal und nach meinen Beobachtungen auch von Luftfeuchtigkeit und Temperatur abhängig (die Filmgelatine lebt).Da hilft nur eines:abblenden !
      Verwende den Efke 100 PL auf Polyesterträger.Nach meinen Erfahrungen bessere Planlage als auf Triazetatträger.

      -Windanfälligkeit durch den großen Balgen;damit wird man wohl leben müssen.Man kann die Kamera nicht kleiner machen als Filmformat.Nach Möglichkeit sich in Windrichtung vor die Kamera stellen.Hilft meistens sehr gut.

      -Nahaufnahmen;durch den großen Abbildungsmaßstab sehr kurze Tiefenschärfe auch bei starker Abblendung (f 64 -90).Da man die optischen Gesetze nicht überlisten kann,ggf. ein geeigneteres Motiv suchen oder ein kleineres Aufnahmeformat verwenden.

      -Laborerfahrungen;da ich keinen Platz habe,mir so ein Fachlaborungetüm von 8X10-Vergrößerer nach Hause zu stellen (obwohl die man die mittlerweile fast für ein Butterbrot bekommt),habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und verwende meine Tachihara auch als Vergrößerer.Die Beleuchtungseinheit und die Wandhalterung habe ich mir selber gebaut und bin zufrieden damit.
      Filmentwicklung mache ich in der Schale.Ist bei diesen "großen Lappen" schwierig eine gleichmäßige Entwicklung (Mitte/Rand) hinzubekommen,ist aber m.E. Übungssache;werde immer besser.
      Die Qualität des riesigen Negativs ist aus meiner Sicht erst ab Abzügen über 30X40 cm auszunutzen;Kontaktprint halte ich für Unsinn,ausser natürlich als Probeabzug !

      Herzliche Grüße
      :wink:
      Herbert