Kleiner Foma Vergleich 4x5

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    • Kleiner Foma Vergleich 4x5

      Hi
      Falls es jemanden interessiert.



      Basierend auf einer Handymessung (my Lightmeter) pro Motiv,
      auf die Nennempfindlichkeit der Filme angepasst.
      Entwickelt stur nach Waschzetteln im Stearman Tank.

      Abfotografiert mit ner A7r von einer Leuchtplatte.

      Gruss Thure
    • Hi
      Ich habe einfach mal sehen wollen wie sich
      die 3Filme bei gleichen Motiven so benehmen.

      Da ich soviel über die Filme gelesen habe,
      wollte ich mal schauen was da so passiert.

      Es geht für mich nur darum zu schauen
      wohin die Reise bei mir so gehen kann.

      Alles ohne Wertung und ohne Kommentar,
      einfach nur so. Wenn jemand was damit anfangen kann, gut.
      Wenn nicht auch.

      Werten und kommentiere kann jeder für sich.
      Interessieren täte es mich doch.

      Aber gewundert habe ich mich schon.

      Gruss Thure
    • Es stecken halt schon eine Menge Variablen/Unbekannte drinnen, angefangen bei der Belichtungsmessung. Die Apps messen ja über die Kamera des Gerätes, da stellt sich zum einen die Frage nach der Art der Messung (Integral/Mittenbetont/Spot(artig) etc.), aber auch die Frage nach der Empfindlichkeit des Sensors, da der ISO-Standard im Digitalbereich nicht fest standardisiert. Es könnte also sehr gut sein, dass deine Messung für alle 3 Filme drüber/drunter liegt.

      Dann könnte man natürlich argumentieren, dass immerhin alle drei "relativ zueinander" identisch belichtet wurden. Dann schränken aber wiederum die verschiedenen Entwickler die Vergleichbarkeit ein.
    • Moin

      das mit der Messung habe ich wohl
      falsch ausgedrückt.
      Ich habe 1x gemessen und dann die
      Zeit an die Empfindlichkeiten angepasst.

      Zur App, die habe ich auch als Spielzeug
      angesehen, aber der Vergleich zu allem
      anderen Lichtmesskram zeigte das das Ding
      misst keinen Mist.

      Es ging hier nicht um das perfekte Bild sondern
      um den Unerschied zwieschen den Filmen.

      Ich will keine Wertung der Filme abgeben.

      Eventuell kann ja jemand etwas ähnliches beisteuern.
      Könnte ja einen schönen Überblick bieten.


      Gruss Thure
    • Diesch wrote:

      Solch ein "Waschzettel sieht dann z.B. so aus:

      imaging.kodakalaris.com/sites/…oducts/f4043_tmax_400.pdf
      Es bleibt sehr wunderlich hier, z.B. wundert mich, was der Kodak-Waschzettel jetzt mit dem Fomapan Filmen zu tun hat. Vielleicht weil die Foma-Waschzettel deutlich kürzer sind? Oder geht es um den Hinweis, dass die Angaben des Herstellers immer nur "starting-point recommendations" (S.3 oben) sind?

      The developer you use to process this film affects the exposure index.
      If your negatives are too thin, increase exposure by using a lower exposure index; if too dense, reduce exposure by using a higher exposure index.
      [...] compensate for the reciprocity characteristics of this film by increasing the exposure as shown
    • 1. Waschzettel meint umgangssprachlich das Datenblatt, welches zu einem Film gehört. Hier spezifiziert der Hersteller die Eigenschaften eines Films und gibt Verarbeitungshinweise, u.a. Zeiten für Film/Entwicklerkombinationen.
      2. Diese Herstellerangaben sind immer nur Anhaltswerte (siehe Zitat von Kodak). Zumeist kann man davon ausgehen, dass die Filme je nach Entwickler eine andere Empfindlichkeit haben als angegeben, und auch die Entwicklungszeiten können aufgrund der eigenen Verarbeitungsweise individuell variieren (Themometer, Wasserhärte, Kipprhytmus und -intensität, Voodoo etc.).
      3. Einen Vergleich verschiedener Filme in jeweils verschiedenen Entwicklern kann man machen. Wenn dabei aber nur die Angaben aus den Wasch... äh Datenblättern genommen werden sagt das nicht viel über die Eigenschaften des Films, sondern über die jeweiligen Prozesse aus. Ob dann die Kontraste und Dichten stimmen ist quasi Zufall und liegt nicht am Film.
      4. Wer keine Lust auf Eintesten hat ist entweder auch so zufrieden oder kann sich nach einer alten Regel an passende Zeiten herantasten: Die Belichtung bestimmt die Schattenzeichnung, die Entwicklungsdauer die Lichterzeichnung. In der Praxis fährt man mit den meisten Entwicklern ganz gut, wenn man die Filme überbelichtet um in den Schatten Zeichnung zu retten. Wenn man richtig Entwickelt, fressen dabei dann auch nicht die Schatten aus. Falls doch (=zu hohe Kontraste) dann kann man kürzer entwickeln. Das Ganze zielt darauf ab, ein gut zu kopierenedes Negativ in der analogen Dunkelkammer zu bekommen. In der Regel ist das auch beim Scannen hilfreich.

      Auf das systematische Eintesten von Filmen haben nur wenige Lust. Wenn man (wie oben geschehen) durch Ausprobieren eine für sich gut funktionierende Kombination findet ist das ja schonmal was. Nicht selten liest man dann aber Aussagen wie "Film XYZ hat keine Kontraste". Dass das aber weniger am Film als am Prozess (incl. Scanner) liegt bleibt dann auf der Strecke.
    • Verstehe.
      Daß ist dann wirklich mal schwach, man könnte die Halbmonde wenigstens mittig/links/rechts stanzen :)

      arothaus wrote:

      Wenn man richtig Entwickelt, fressen dabei dann auch nicht die Schatten aus. Falls doch (=zu hohe Kontraste) dann kann man kürzer entwickeln.
      Auch dazu muß man wissen, was man tut ( ist ebenfalls Pi-mal-Daumen-Formelmäßig erfaßt), oder 2-3 Aufnahmen je Motiv zum Rumpröbeln machen.
      Etwas Film/Entwicklerkenntnis macht also schon Sinn.