Rosmarin

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    • Ich hab mal wieder einen Versuch unternommen. Diesmal keine Landschaft - ich bin in der heimischen Küche geblieben. Das Foto in 9x12 (hier beschnitten) entstand mit der Plaubel Peco Universal auf Fomapan 200. Belichtet mit 1/10s und f=22, Schneider Symmar 180mm. Ich hatte das jetzt das erste Mal, dass die Emulsion wohl einen Fehler aufwies, weswegen auch das Bild beschnitten werden musste. Konkret war es eine Stelle am Rand, die teilweise völlig blank nach der Entwicklung war und daneben schwarz mit lila Tönen. Zudem war ein komplett durchgängiger und unbelichteter Streifen quer über das Negativ zu verzeichnen obwohl ich keinen Fehler beim Einlegen bzw. Entnehmen aus der Kassette feststellen konnte - Ich denke die Fomapan-Geschichte endet spätestens nachdem ich das Material aufgebraucht habe.

    • Ja der Fomapan, bei mir auch so eine Hassliebe, wegen seines günstigen Preises verwende ich ihn um meine Testaufnahmen zu machen, habe gerade eine gepostet.
      Die mangelnde Schattendurchzeichnung versuche ich inzwischen mit einer Zweibadmethode beizukommen.

      Von mir ein Lob dafür das Du Dich an das große Format heranwagst und uns hier Ergebnisse zeigst, leider machen das nur sehr Wenige.

      Nun aber noch ein paar generelle Anmerkungen von mir, garantiert nicht persönlich gemeint:

      Bei dem Bild sagt mir der unruhige Aufbau nicht so zu, es fehlt mir die Struktur, also etwas was das Auge leitet.
      Das Messer wirkt auf mich etwas befremdlich, als wenn es nicht dazu gehört. Vermutlich verstärkt sich das durch den unfreiwilligen Beschnitt noch.

      Die Blattspitzen sind für meinen Geschmack zu hell, die Aststrunken z.T. schon ohne Zeichnung, insgesamt sehr hohe Kontraste.
      Sicher nicht so einfach zu beherrschen.

      Die goldene und sehr einfache Regel bei S/W Aufnahmen, möglichst keine Flächen ohne Zeichnung, egal ob schwarz oder weiß, je größer diese Flächen im Bild umso störender sind sie.
      Entsprechend sollte belichtet und entwickelt werden.

      Hört sich sooo simpel an aber ich scheitere auch immer wieder daran :S

      Die Buntfotografen haben es da etwas leichter, sie können zur Not eine Farbe für diese Flächen nutzen, wir B&Ws leider nicht.

      Hast Du einen Abzug davon oder das Negativ gescannt?

      The post was edited 2 times, last by norma ().

    • In der Tat - erst habe ich es auch nicht geglaubt, aber bei den Fomapan-Filmen scheint es in der Tat Probleme zu geben. Vor allem frage ich mich wo diese lila Färbung herrührt ... An der Entwicklungsprozedur habe ich nichts verändert und ich habe mich auch strikt an die Zeiten gehalten. Die Temperatur selbstredend auch.

      Dann bedanke ich mich auch noch herzlich für das Lob und die Kritik! Ich möchte ja schließlich weiterkommen und meine Arbeit verbessern. Doch im Einzelnen ...

      Das Bild ist sehr spontan entstanden. Es lag einfach alles so da, deshalb habe ich es auch nicht verändert. Daher auch die nichtdurchdachte Komposition. In Farbe wäre es womöglich schöner geworden, da das Grün mit dem Sonnenlicht eine schöne Stimmung gab. Daher rührt wohl auch die geringe Zeichnung in den hellen Partien, da ich befürchtet habe die Schatten würden dagegen "absaufen". Und richtig, der unerwünschte Beschnitt verbessert das nicht - klar.

      Und generell - in Schwarzweiß übe ich noch. Das hatte ich früher nicht gemacht, hat mich aber zusehends interessiert seit ich wieder verstärkt analog fotografiere. Es gibt viel zu tun - ich greife es an :D
    • Solche Verfärbungen hatte ich bei den Foma Filmen noch nicht.

      Normalerweise passiert das nur wenn die Filme während der Entwicklung und/oder dem Fixieren Kontakt zueinander hatten, dann können die Flüssigkeiten halt nicht ihre Arbeit verrichten oder nicht genügend lange.

      Ansonsten haben die Fomafilme kleine Kratzer, Mikrofehlstellen und solche Sachen halt, das wird durch den Preis aber immerhin relativiert, würden sie diese fehlerhaften Chargen konsequent aussortieren wäre der Preis um einiges höher.

      Was sonst noch auffällt ist das die Fomafilme zu früh nach der Produktion ausgeliefert werden.
      Gerade diese mikro kleinen Punkte in der Schicht rühren anscheinend daher das die Emulsion nicht genügend Zeit zum Reifen hatte.
      Extrem auffällig war das bei einer Charge Rollfilm von Fomapan 200, der war frisch und die Ergebnisse übersät von diesen Punkten.

      Jetzt, nach zwei Jahren, habe ich die restlichen davon belichtet und alles einwandfrei.

      Den Hinweis habe ich aus einem anderen Forum und inzwischen muss der Foma bei mir halt etwas Zeit mit herumliegen verbringen.

      Was lernen wir daraus? Man lernt halt nie aus 8o
    • Joerg O. wrote:

      MaSch wrote:

      aber bei den Fomapan-Filmen scheint es in der Tat Probleme zu geben
      Ich verstehe nicht, warum ihr euch immer wieder diesen Fomapan Film antut, nur um ein paar Cent/Euro zu sparen?
      GF ist so aufwendig, da muß (meiner Meinung nach) der (aller)beste Film in die Kamera.

      Ist doch jeweils "nur" OneShot. ;)
      Der Eine, Der das schafft, mit einem „mittelmäßigen“ Film ein gutes Bild in die Welt zu setzen, schafft es auch drei mal mit einem guten Film.
    • Das ist gaaaanz einfach zu verstehen, Jörg. Ich hab jetzt erst vor Kurzem im GF angefangen und wollte dann gleich damit loslegen. Bei - jetzt hätt ich was geschrieben, Schleichwerbung ist sicher nicht erlaubt - also beim Händler hatte Ilford Lieferzeit und da hab ich nichts ahnend Fomapan bestellt. Jetzt hab ich halt die zwei Päckchen und die müssen weg. Das ist alles.


      norma wrote:

      Solche Verfärbungen hatte ich bei den Foma Filmen noch nicht.

      Normalerweise passiert das nur wenn die Filme während der Entwicklung und/oder dem Fixieren Kontakt zueinander hatten, dann können die Flüssigkeiten halt nicht ihre Arbeit verrichten oder nicht genügend lange.
      Vielleicht ist was verrutscht weil ich die Flügel in der Entwicklungsdose nicht drin hatte. Da könnte es passiert sein... Ich pass mal auf - beim nächsten Mal.


      norma wrote:



      Hast Du einen Abzug davon oder das Negativ gescannt?
      Hab ich erst überlesen - vom Negativ. Noch habe ich keinen passenden Vergrößerer. Bei 6x6 ist da Schluß.
    • Joerg O. wrote:

      ch verstehe nicht, warum ihr euch immer wieder diesen Fomapan Film antut, nur um ein paar Cent/Euro zu sparen?
      Weil ich jeden Entwicklungsfehler, den ich bisher so hatte, immer auf mich und nicht auf das Material zurückführen konnte ;) Und in meinem momentanen Go-to-Format (13x18) liegen die Alternativen von Ilford um den Faktor 4-5 über dem Foma. Das ist dann schon deutlich über dem Centbereich, und andere Hobbies hab ich auch noch.

      Im übrigen glaube ich, dass sich in Bezug auf Fehler im/am Fomapan irgendwie eine Art "selbsterfüllende Prophezeiung" entwickelt hat...

      Was mir am Foma nicht zusagt, ist seine Kratzempfindlichkeit in nassem Zustand, aber die kann man mit vorsichtigem Negativhandling gut umgehen.
    • Jona F wrote:


      Im übrigen glaube ich, dass sich in Bezug auf Fehler im/am Fomapan irgendwie eine Art "selbsterfüllende Prophezeiung" entwickelt hat...
      Ich werd's ausprobieren. Mir fehlt definitiv noch der Vergleich. Vielleicht bestell ich mir schonmal eine Packung Ilford. Dann kann ich direkt vergleichen. Sonderbar am Fomapan ist aber in jedem Fall, dass er mit seiner angegebene Empfindlichkeit nicht richtig belichtet wird. Das sehe ich zumindest bei mir.
    • Ich finde den Fomapan nicht so grottenschlecht. Mechanische Empfindlichkeit ist mir bisher auch nicht aufgefallen, war auch einfach zu verarbeiten. Er hat mir nur etwas zuwenig "Dynamik" - ich empfinde ihn irgendwie (??) als etwas langweilig, quasi scheintot. Das muss aber jede/r mit sich selbst ausmachen. Für die ersten Gehversuche reicht er jedenfalls allemal. Ist diese Tast-/Testphase überwunden, sollte die Auswahl eines "besser" passenden Filmmaterials nicht mehr so schwierig sein.

      Im Übrigen ist jede Filmempfehlung gnadenlos subjektiv.

      Abendgrüße, hp
      Al é bun sciöch' al é ...
    • MaSch wrote:

      Ich hab jetzt erst vor Kurzem im GF angefangen und wollte dann gleich damit loslegen.
      Ich auch und daher ist es auch bei mir direkt schief gelaufen: ;)

      Problem mit 4x5 Negativ

      Ich möchte aber bei Zeiten auch "ernsthafte" Motive fotografieren und meine Ideen umsetzen. 8)
      GF kommt bei mir nicht nur aus nostalgischen Gründen :rolleyes: in Frage, sondern auch aufgrund der zu erwartenden technischen Qualität.

      Da wollte ich einen Film mit eventl. Qualitätsproblemchen, z.B. in der Emulsion, ausschließen. Daher habe ich mir direkt einen Film gekauft bei dem ich vermuten kann, dass ich der Übeltäter bin, wenns nicht fluppt. :D Dafür aber auch "nur" ein 25er Päckchen. ;)

      So kann ich an meinen Fehlern für den Ernstfall lernen, denn ständig Geld versenken möchte ich natürlich auch nicht. ;)
      Grüße Jörg
    • MaSch wrote:

      Fomapan in 9x12
      Genau 9x12er Kassetten waren bei meinem ersten Sinar p Gebrauchtkauf auch dabei.
      Dabei ist mir dann direkt das Licht aufgegangen, dass 9x12 Planfilm irgendwie sogar etwas mehr kostet als 4x5. ?(
      Mit Erleichterung habe ich festgestellt, dass mein Sinar Rückteil auch 4x5 Kassetten schluckt. :thumbsup:
      Also wieder Kaufen :whistling: : 2 Doppelkassetten (die aktuell besagten).

      Die P ist dann irgendwann für eine F2 gegangen. ;)
      Grüße Jörg
    • MaSch wrote:

      Sonderbar am Fomapan ist aber in jedem Fall, dass er mit seiner angegebene Empfindlichkeit nicht richtig belichtet wird.
      Das ist in der Tat immer auch vom eigenen Prozess abhängig. Die Angabe auf der Packung ist auch bei anderen Produkten immer nur als Richtwert zu verstehen, die je nach Entwickler etc. unter- aber auch überschritten werden kann. Wobei es durchaus sein kann, das der Fomapan im Mittel eher niedriger liegt. Wäre aber erstmal nicht so ungewöhnlich.