Zulässige Toleranzen in der Ausleuchtung beim Projezieren

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    • Zulässige Toleranzen in der Ausleuchtung beim Projezieren

      Moin Zusammen,

      Beim Vergrössern gibt es ja zumeist einen gewissen Helligkeitsabfall zum Rand des Projektionsfeldes des Vergrösserers.

      Meine Frage:
      Wie stark ist der bei Euch in der Praxis und was kann man noch tolerieren?

      Gruß
      Leo
      ---
      ... denn nichts ist so, wie es scheint!
    • Im besten Fall gar nicht. Wenn man die Ränder eh nachbelichten will kann man eine halbe bis eine Blende tolerieren.

      Letztendlich ist es aber von der Qualität des Objektives abhängig. Was gemeinhin hilft ist abblenden oder du nimmst ein Objektiv mit einem größeren Bildkreis und nutzt nur den Mittelteil. Allerdings mit den Einschränkungen einer zumeist längeren Brennweite.

      Gruss Sven.
    • Leon wrote:

      Beim Vergrössern gibt es ja zumeist einen gewissen Helligkeitsabfall zum Rand des Projektionsfeldes des Vergrösserers.

      die "tricks" hat urnes bereits gut zusammengefasst. ich hätte noch einen weiteren (allerdings mit anderen nachteilen verbundenen): kleineres negativformat nutzen. oder eben einen vergrößerer aus der nächstgrößeren baureihe. also für 4x5-negative einen 5x7-vergrößerer nehmen.

      ich habe bei meinen selbstbaukopf die LED-leuchtfläche größer dimensioniert, als die kopiervorlage ist: meine 8x10-negative werden in einem 30x30cm lichtschacht von einer ebenso großen LED-fläche beleuchtet.

      Leon wrote:

      was kann man noch tolerieren?

      wenn man den sinn von GF-fotografie nicht ad absurdum führen möchte: nichts.

      alternative: erkläre die schwächen zu stärken indem du sie konzeptuell nutzt.
      dislikes? wenn es dir in deiner kleinen welt weiterhilft...
      likes? lieber nicht. unnötig.
    • da gibt es noch einen Trick das die Lichtstärke zu den Rändern zu drosseln. Das ist die Mattfolie. Die wird an der Stelle eingespannt wo man das Licht zurück halten will. Das war bei den Reprofotografen und Lithografien das tägliche Geschäfft. Hat man z.B bei der Klimsch auf den Leuhtkasten mit dem Doppel Montage Klebeband vor/hinten dem Negativ/Positiv befestigt.

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    • geo wrote:

      da gibt es noch einen Trick das die Lichtstärke zu den Rändern zu drosseln. Das ist die Mattfolie. Die wird an der Stelle eingespannt wo man das Licht zurück halten will. Das war bei den Reprofotografen und Lithografien das tägliche Geschäfft. Hat man z.B bei der Klimsch auf den Leuhtkasten mit dem Doppel Montage Klebeband vor/hinten dem Negativ/Positiv befestigt.

      ich glaube, leon will die lichtstärke an den rändern gar nicht drosseln. sein problem ist ja gerade der umstand, dass es bereits eine - wie auch immer bedingte - unerwünschte vignettierung gibt.
      dislikes? wenn es dir in deiner kleinen welt weiterhilft...
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    • Bringt mich auf die Idee, wenn garnichts mehr hilft, eine Laserfolie (Laserdrucker, Projektionsfolie) mit zentralisiertem Grauverlauf entsprechender Dichte dort einzulegen .
      So wie der Center-Filter bei Weitwinkeln. :)
      Könnte man für kleines Geld selber drucken.
      Pfusch, aber wahrscheinlich wirksam.
      ---
      ... denn nichts ist so, wie es scheint!
    • Leon wrote:

      Bringt mich auf die Idee, wenn garnichts mehr hilft, eine Laserfolie (Laserdrucker, Projektionsfolie) mit zentralisiertem Grauverlauf entsprechender Dichte dort einzulegen .
      So wie der Center-Filter bei Weitwinkeln. :)
      Könnte man für kleines Geld selber drucken.
      Pfusch, aber wahrscheinlich wirksam.
      Das alles wirst du nicht brauchen. Probiere es mit einfach mit einem Viereck Pergamin Papier. Du wirst schon sehen was da passiert.

      The post was edited 1 time, last by geo ().

    • renros wrote:

      Leon wrote:

      Beim Vergrössern gibt es ja zumeist einen gewissen Helligkeitsabfall zum Rand des Projektionsfeldes des Vergrösserers.
      die "tricks" hat urnes bereits gut zusammengefasst. ich hätte noch einen weiteren (allerdings mit anderen nachteilen verbundenen): kleineres negativformat nutzen. oder eben einen vergrößerer aus der nächstgrößeren baureihe. also für 4x5-negative einen 5x7-vergrößerer nehmen.

      ich habe bei meinen selbstbaukopf die LED-leuchtfläche größer dimensioniert, als die kopiervorlage ist: meine 8x10-negative werden in einem 30x30cm lichtschacht von einer ebenso großen LED-fläche beleuchtet.
      Da war schon jemand vor nicht so lange her, hier im Forum mit disem Axiom. Aber auf den hatte man damals so gut wie alle „Hunde“ los gelassen. :)
    • geo wrote:

      renros wrote:

      Leon wrote:

      Beim Vergrössern gibt es ja zumeist einen gewissen Helligkeitsabfall zum Rand des Projektionsfeldes des Vergrösserers.
      die "tricks" hat urnes bereits gut zusammengefasst. ich hätte noch einen weiteren (allerdings mit anderen nachteilen verbundenen): kleineres negativformat nutzen. oder eben einen vergrößerer aus der nächstgrößeren baureihe. also für 4x5-negative einen 5x7-vergrößerer nehmen.
      ich habe bei meinen selbstbaukopf die LED-leuchtfläche größer dimensioniert, als die kopiervorlage ist: meine 8x10-negative werden in einem 30x30cm lichtschacht von einer ebenso großen LED-fläche beleuchtet.
      Da war schon jemand vor nicht so lange her, hier im Forum mit disem Axiom. Aber auf den hatte man damals so gut wie alle „Hunde“ los gelassen. :)

      verstehe ich nicht. auf wen oder auf was beziehst du dich?
      dislikes? wenn es dir in deiner kleinen welt weiterhilft...
      likes? lieber nicht. unnötig.
    • Shen Hao wrote:

      Willst Du nicht lieber was Vernünftiges kaufen, anstatt alles zurechtzufrickeln?
      Da kommt einem ja langsam das Gruseln...
      :D :D :D
      "Beherrsche die Technik und lass Dich nicht von der Technilk beherrschen!"

      Hast Recht, da kann man das Gruseln bekommen.

      Aber ich habe mein eigentliches Problem ja nun - allerdings wriklich gruselig - gelöst.

      Siehe den Post No 27 im Thread: "Nochmal Kondensor ..."
      Nochmal Kondensor - Verständnisfrage und Maße der Opal-Globe-Lampe mit 500W

      Wobei ich mich frage, ob die Konstrukteure des Gerätes Ihren Job gut gemacht haben, denn auch bei 13x18 mit 210er Objektiv und den originalen Kondensoren gibt es einen bemerkenswerten Abfall zum Rand hin. <X




      Meine vielleicht zu unscharf formulierte Ursprungsfrage war:

      "Welcher Helligkeitsabfall ist bei einem Vergrösserer in der Praxis tolerabel?"

      Hatte gehofft, daß mir einige Forenten sowas mitteilen, wie: "10% Randabfall hast Du fast immer / ist normal und das ist nicht sichtbar, ausser bei speziellen Fällen."

      Also ich lebe jetzt mit meinen 10%. (Wobei da noch Optimierungspotential ist. :) )

      Gruß
      Leo
      ---
      ... denn nichts ist so, wie es scheint!
    • Leon wrote:

      "Beherrsche die Technik und lass Dich nicht von der Technilk beherrschen!"

      Ein Ansatz, so ganz nach meinem Geschmack :D


      Leon wrote:

      Hatte gehofft, daß mir einige Forenten sowas mitteilen, wie: "10% Randabfall hast Du fast immer

      Wie man sowas vermeiden kann, wurde geschildert.
      Nu mach doch erst mal einen aussagekräftigen Abzug.
      Wär natürlich blöd, wenn mit der Folie zwar das Licht stimmt, aber das Foto etwas "flüchtig" erscheint :)


      Wolln wa mal hoffen, soll ich sagen "beten"?, daß das alles funktioniert, denn weitere Probleme einkreisen zu können , dürfte wegen der innovativen Umbauten aus der Ferne schon kniffelig werden.