IFF AMPLIATOR Color S2 - Bedienungsanleitung gesucht

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    • IFF AMPLIATOR Color S2 - Bedienungsanleitung gesucht

      Moin Zusammen,

      Ich bin dumm und baue meine Dunkelkammer wieder auf, da ich doch GF Bilder vergrößern möchte.
      Dazu habe eine 13x18 Vergrösserer von IFF mit brauchbaren Optiken (150 und 210) in Nürnberg erstanden.
      Transportproblem für das Ungetüm wird noch gelöst.

      Meine Frage:
      Hat jemand eine Bedienungsanleitung und Bezugsquellen für Ersatzleuchtmittel?

      ... oder hat jemand das Monster und kann mir bei Fragen helfen?

      Gruss
      Leo
      ---
      ... denn nichts ist so, wie es scheint!
    • Ich habe ihn ja noch nicht.
      Nach Abbildungen sind da drei Lampen im Revolver....
      Das Bild stammt aus den Photos des Handbuches in einer Catawiki Auktion.
      Images
      • Screenshot_20200806-074747_Opera.jpg

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      ... denn nichts ist so, wie es scheint!
    • Leon wrote:

      Meine Frage:

      Hat jemand eine Bedienungsanleitung und Bezugsquellen für Ersatzleuchtmittel?

      ... oder hat jemand das Monster und kann mir bei Fragen helfen?

      Gruss
      Leo
      Ja, ich habe dieses Ungetüm auch, ich kann Dir die Bedienungsanleitung einscannen. Das Ding wiegt über 100 kg, es paßt gut in einen Sprinter, eine Sackkarre und 2 Helfer sind sehr nützlich :P
      Damals haben wir es in toto in den Sprinter gelegt, nimm Decken und Styropor zum Unterlegen mit. Ich hoffe, Du brauchst es nur ins Erdgeschoß wuchten...
      Gib mir Deine Mailadresse, ich such derweil die Anleitung...

      VG Andreas
    • geo wrote:

      sind da mehrere verbaut? Meisten steht es auf dem Sockel vas das ist. wenn nichts vorhanden ist kann man auch die Spannung messen. Bei einem Color sind es in den meisten Fällen hallogen kaltlicht Lampen.
      Ja, 3 Lampen, eine "normale" Birne E27, eine Riesenbirne und eine Blitzlampe.

      Grüße
      Andreas
    • Blitzlampe? :roll:

      Dann bin ich ja mal richtig gespannt.

      Wenn alles klappt, hole ich den Ampliator am Samstag nächste Woche.
      Dann müsste im Keller noch etwas geräumt werden, noch ein paar Leitungen mit Steckdosen und Schaltern verlegen, Wasserleitungen und Durchlauferhitzer anbringen, Verdunkelung mit Teichfolie ....
      Nicht zuletzt das Haus auf den Kopf stellen und meine alte Labolux Leuchte wiederfinden, die ist beim Einmotten vor knapp 8-10 Jahren nicht in die Kisten geraten.
      Habe etwa 2 mal 2.5m Wandlänge über Eck zum Aufstellen von Allem, denke noch über die Aufteilung nach.
      Ein bisschen Gedanken mache ich mir auch noch zur Deckenhöhe, 198 cm... wahrscheinlich muß ich die Säule etwas kürzen, wird man sehen.
      Dann neue Papier-Chemie und etwas frisches Papier bestellen, damit ich das mit dem alten, vermutlich überlagern, vergleichen kann.
      Dann geht es los. Lasse mir aber Zeit.
      Meine Liebste fragt sowieso, wo man denn hier noch Bilder aufhängen kann ...
      ich glaube der Spass daran liegt auch ein stückweit in der luxusmässigen Sinnfreiheit im Jahre 2020 eine GF-Dunkelkammer einzurichten.

      Gruss
      Leo
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      ... denn nichts ist so, wie es scheint!
    • Wollte mal kurz vom Status berichten:

      1. 1000fach fetten DANK an Andreas, er hat mir eine Bedienungsanleitung zukommen lassen und auch sonst eine sehr nette - noch nicht beendete - Konversation. :)
      2. Nürnberg und zurück an einem Tag, 1100 km, mit Anhänger: das geht ... an die Substanz. Ist aber gut gelaufen.
      3. Der IFF Ampliator ist ein MONSTER. 120 kg schwer, ca. 50kg Gegengewicht für den Kopf in der Säule, über 200 cm hoch. Stabil.
      Wir haben ihn vor dem Transport vor Ort zerlegt, sonst hätte er garnicht auf den Hänger gepasst.

      Beleuchtungskopf hat drei Lampen auf einer Drehscheibe. Diese hat auf der Unterseite Schleifkontakte und die jeweilige vordere Lampe bekommt Strom.
      Ein Kontakt an der Seite schaltet den Strom beim Drehen der Scheibe weg, bis die nächste Lampe in Position ist.
      Im Original sind dort eine Opallampe 100W, eine Opallampe 500W und eine Projektorbirne 100 W mit Bajonettsockel verbaut.
      Man kann von Aussen sehr einfach die aktive Lampe wechseln, den Abstand zum Kondesor auf ca. 25cm Länge variieren und die Höhe der Lampe +/- 2 cm einstellen.
      Die Idee ist, dass man für unterschiedliche Zwecke oder Vergrösserungen eben unterschieldiche Beleuchtungen benötigt und die Ausleuchtungsqualität durch Anpassung der Kondensatoren mit Korrektur des Lampenabstandes bei unterschieldichen Vergrösserungsmaßstäben optimieren möchte.
      Sehr stabile sinnvolle Konstruktion. Der Vorbesitzer hatte da etwas gepfuscht und nur eine Lampe angeklemmt. Ich bin stolz auf mich das rekonstruieren zu können und den vermutlichen Originalzustand wiederherstellen zu können.

      1. Aufgabe: Die 500W Opallampe vom Globe-Typ beschaffen. (G100 oder G120?)
      Beim Laborator 138 S scheint eine solche Lampe verbaut gewesen zu sein, wie ich einem Bild auf Kleinanzeigen entnehme:

      Durst Laborator 138 S bei Kleinanzeigen.

      Das ist keine Standard Glühlampe, die ist größer und hat 250 W, ca. 11cm laut der Tabelle auf dem Durst.
      Schien schon vor 15 Jahren eine Aufgabe gewesen zu sein: Funzeln

      Hat jemand eine Idee, wo man eine solche Lampe mit 250 oder 500W noch bekommen kann?
      ... oder welche LED Lampe mit großer Fläche vergleichbares Licht macht?


      2. Aufgabe, die Kondensoren:
      Es ist eine obere Hälfte fest im Gerät verbaut, vermutlich 166 x 206, wie der grosse andere.
      Wie bei den Durst Laborator gibt es nun verschiedene untere Kondensoren, je nach Brennweite und Vergrößerung.
      Der "Alfa"-Kondensor für 13x18 bis 10 x 15 mit 210 mm ist dabei gewesen, mehr nicht, er hat 166 x 206 mm.

      Die "Beta" und "Gamma" Kondensoren für kleinere Negativgrössen leider nicht.
      Laut Erstatzteiliste in der Bedienungsanleitung hat der Beta 120 x 170 mm.
      Welcher Kondensor von Durst oder ähnliches, den ich gebraucht beschaffen kann, hat ähnliche Masse?
      (Ja ich weiss, daß dann die Krümmungen nicht stimmen müssen, aber es liegt schonmal in der Nähe, oder?)
      Die Nummern bei den DURST Latico geben welches Mass an? die Breite?

      Der "Gamma" für 6x9 oder kleiner hat dann 85x105 mm, da würde ich mal den unteren aus meinem Magnifax testen.
      Die "Rahmen" dazu könnte man aus PVC-Platten kleben.

      3. Aufgabe: Die Bildbühne
      Mit dabei war nur der "blanke Rahmen" der Bildbühne (Teil 8).

      Laut Bedienungsanleitung wurde dort ein Glas - Negativ -AN-Glas als Sandwich reingeklemmt und dann die Bildränder mit Maskenbändern unter der Bühne abgedeckt.
      Sehr krude und staubanfällig, gerade bei dem harten Licht.
      Für kleinere Negative: Gläser raus und Reduzierrahmen rein, in diese, dann wieder mit kleineren Scheiben, das Sandwich.

      In einem anderen Thread hatte jemand eine Firma empfohlen, die Frontplatten für HiFi-Geräte herstellen.
      Da habe ich mal den Konfigurator genutzt und einen solchen Reduzierrahmen in Alu nachdesigned, klasse Programm, was die da anbieten.
      Dann würde allerdings jeder Rahmen etwa 90 € kosten. Da schaue ich nochmal nach einer anderen Lösung.
      Da bin ich noch nicht mit fertig. (Das Programm kann SVG und STP exportieren, es wäre noch 3D-Druck zu prüfen...)
      Schöner wäre auch ein klappbare Konstruktion. Da sind 6 mm Höhe verfügbar, da muss doch was gehen.


      ... und dann muss ich noch die DuKa herrichten. D ableibt kaum Zeit zum Bilder machen und bald ist es draussen wieder dunkel.

      Werde berichten,

      Gruß
      Leo
      ---
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    • Hallo,
      nachdem ich schon lange hier im Forum mitlese habe ich mich nun auch mal angemeldet.

      Ich habe schon länger den Ampliator in der Ausführung A.G. mit Vakuumtisch und seit letztem Wochenende auch noch einen zweiten in der Variante S2, also "Standard". Ebay sei dank für 1€ (wieso hat da eigentlich sonst niemand geboten? *kopfschüttel*)

      Dank der zwei Geräte habe ich auch diverses Zubehör, wenn auch leider keine Komplettausstattung. Hierzu gehören verschiedene Negativträger, neben dem Standardrahmen des S2 habe ich diverse glaslose Einsätze in verschiedenen Größen, den verschiebbaren Negativträger 552 sowie den A.G.-eigenen Träger. Mit dem A.G. habe ich auch die Reproleuchten, sowie die Rollenfüße für den Einsatz als Horizontalvergrößerer auf Schienen bekommen.
      Kondensoren habe ich Alpha, Beta und Gamma, Delta und Omega sind leider nicht dabei. Sollten also genauere Maße der Kondensoren benötigt werden kann ich gerne mal nachmessen. Auch sonst wenn Maße benötigt werden freue ich mich über Austausch mit anderen Eigentümern dieser schönen Geräte.

      Neben der, in meinen Augen, guten und robusten Verarbeitung schätze ich die Vielseitigkeit mit den verschiedenen Leuchtmitteln. Der Vakuumtisch des A.G. ist natürlich auch eine feine Sache. Derzeit bin ich am Umbau eines neu gekauften Hauses. Dort will ich mir wieder eine schöne Dunkelkammer einrichten. Vielleicht wird es dann sogar was mit einem Schienensystem für Riesenabzüge... Träumen kann man ja schon mal...

      Schöner Gruß
      Simon
    • Hi Simon,

      so langsam lernt man die Nutzer Ampliator-Nutzer kennen. :)

      Bei meinem Gerät fehlten leider bis auf den Alfa die Kondensoren.
      Andreas hat mich mit einer Bedienungsanleitung versorgt.

      in einem anderen Thread habe ich beschrieben, wie ich versuche, Durst Kondensoren dazu zu bringen, in der italienischen Schwester für eine gleichmässige Ausleuchtung zu sorgen...

      simondom wrote:

      Kondensoren habe ich Alpha, Beta und Gamma, Delta und Omega sind leider nicht dabei. Sollten also genauere Maße der Kondensoren benötigt werden kann ich gerne mal nachmessen. Auch sonst wenn Maße benötigt werden freue ich mich über Austausch mit anderen Eigentümern dieser schönen Geräte.
      Wenn Du mir für den BETA und GAMMA kondensor das Diagonalmass und die Höhe des Glaskörpers mitteilen könntest, wäre das echt Klasse.
      Dann wüsste ich wieweit ich bei meinen gebrauchten DURST-Gracon daneben liege...

      Ist in einem Deiner Geräte noch die "große 500W" Lampe verbaut?
      Gibt es da Beschriftungen, die auf den Typ rückschliessen lassen?
      Wie sind die Maße?

      Achso, in Norwegen gibt es einen Benutzer des Ampiators mit "Dichroic Head"-Farbmischkopf, der sucht auch noch die Bildbühne 550.
      Wenn die im Original vermessbar wäre, könnte man die nachdrucken. Er möchte seine 6x9 -Streifen nicht in EInzelbilder zerschneiden....

      Danke,
      Gruß
      Leon
      ---
      ... denn nichts ist so, wie es scheint!
    • Leon wrote:


      Achso, in Norwegen gibt es einen Benutzer des Ampiators mit "Dichroic Head"-Farbmischkopf, der sucht auch noch die Bildbühne 550.
      Wenn die im Original vermessbar wäre, könnte man die nachdrucken. Er möchte seine 6x9 -Streifen nicht in EInzelbilder zerschneiden....
      Hier ist noch jemand, der seine Rollfilme für den Ampliator nicht zerschnippeln will! Hier, wo die Hand leuchtet!

      VG Andreas
    • Hallo,

      den Beta habe ich hier in der Wohnung, den habe ich mal gemessen. Nicht ganz einfach, da die Ecken gefast sind, daher bitte ich um Rücksicht, wenn die Diagonale nicht ganz exakt ist. Auch die Höhe ist durch die Wölbung schwer zu erfassen, zumindest mit den mir hier zur Verfügung stehenden Mitteln. Also, die Diagonale hat ca. 185 mm, die Höhe habe ich mit 31,65 mm ermittelt.

      Der Ampliator hat neben der 150 W Opal und der Projektionslampe noch eine 60 W Opal in Globeform montiert, die war tatsächlich bereits beim Kauf drin, mit der habe ich noch nie gearbeitet. Auf dem Deckel der Leuchten ist beim A.G. eine Übersicht. Hier steht für die Große "opal siple 500w b-5910"...
      Im S2 war auf jeden Fall noch was großes, da schaue ich die Tage mal nach, dann gibt es auch die Werte vom Gamma-Kondensor und auch die 550er Bühne kann ich dann vermessen. Wenn ihr von drucken sprecht, soll ich das gleich als 3D-Modell konstruieren, dass es eine Step-Datei ergibt?

      Für die 500 W hatte ich die Idee mal bei einem Speziallampenhersteller anzufragen. Ist die Frage ab wieviel Stück die eine Kleinserie auflegen, bzw. wie unglaublich teuer Einzelanfertigungen sind :D Vielleicht bekommt man auch ein paar der Laborator-Jünger mit ins Boot, die interesse daran hätten wieder eine 500er in ihren Kopf zu schrauben.

      Soweit schöne Grüße
      Simon
    • simondom wrote:

      Für die 500 W hatte ich die Idee mal bei einem Speziallampenhersteller anzufragen.
      Falls Du damit die Dr. Fischer Group (aka "Speziallampenfabrik Dr. Fischer GmbH") meinen solltest (die meines Wissens nach die einzigen sind, die noch Opallampen produzieren), dann kannst Du dir die Anfrage sparen.

      Zumindest wenn es sich um die großen Opallampen handelt, die in den großen Laboratoren von 138-184 verwendet werden/wurden. Ich spekuliere jetzt mal, daß es sich um die gleichen handelt, die ein Ampliator benutzt(?).

      Da haben schon andere vor längerer Zeit nach einer Sonderserie/Wiederauflage gefragt und sind leider abschlägig beschieden worden.
      Beste Grüße
      Lutz

      RemJet Lab auf instagram
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      Nur ein paar Infos zu den Kondensoren:

      Ich habe mir die GRACON 240, 200 und 180 besorgt, der 130er ist im Zulauf. Der 180er und ein 240er, die heute gekommen sind, waren leider am Rand durch den Transport beschädigt, obwohl gut verpackt.
      Die passen in unsere Schächte, wenn man einen Spalt mit Pappe abdeckt.

      Habe die Brennweiten für die einzelnen Kondensoren zum Vergleich (!) grob ermittelt:
      (LED-Punktmatrix einer Makita -Leuchte in etwa 5m Entfernung, Abstand Linsenvorderkante zu scharf gestellter Projektionsfläche)
      Der Gracon 240 und der ALFA sind bis auf 5mm identisch, hier 41 zu 41,5 cm, was im Rahmen meiner groben Messung noch fast in der Toleranz liegt.

      Messungen mit den Kondensorpaarungen von Durst bei Simulation der Abstände im Ampliator:
      30 bis 42 cm Abstand Lichtquelle zu "oberen Kondensor, drei Messwerte, bei 0, 6 und 12 cm, was hinterem, vorderen Anschlag und Mittenposition entspricht.
      Ermittelt: Abstand Oberkante "oberer Kondensor" zu Abbildung der Lichtquelle.
      Ergebnis:
      Nimmt man die mittlere Position der Lampe und zieht den Abstand zum Negativ (7 mm unter dem unetren Kondensor) ab, so kommt man immer bei 24cm Balgenauszug +/- ca. 2cm raus.
      Die Ausleuchtung wurde mit einem halbdurchsichtigen Papier in 7-10mm Abstand zum unteren Kondesnor ermittelt:
      Der 180er GRACON unter dem 240er (Alfa oder Gracon) leuchtet 9x12 gut aus, für 4x5 reicht es noch, 10x15 würde den 200er benötigen.

      Das enstpricht im Groben den Tabellen von IFF bzw. DURST.
      Evtl. Helligkeitsabfall liegt im Bereich der Objektiv-Toleranzen.
      Ausleuchtung mit Punklichtquelle bei Voller Öffnung -1 Blende noch so gerade akezptabel. (Siehe die Messungen von Geo in einem anderen Thread.)

      Damit sehe ich meine Arbeitshypothes, daß die DURST GRACON als Ersatz für die fehelnden IFF-Kondensoren dienen können bis hierhin bestätigt.
      Warten wir mal ab was der 130er bringt.
      Ich überlege mir aus Sperrholz Nachbauten der Rahmen für den IFF zu machen oder die blöde Pappe durch eine vernünftige Blende zu ersetzen.

      Ein paar Infos zu Test mit Lampen-Alternativen
      Der erste Versuch mit Glaskugel 100nm (Strahlgut) und einem bis 800° hitzebeständigem Lack führen zwar zu einer matten Oberfläche, diese ist aber noch zu durchlässig und vor allem strukturiert (das Glas bildet Klümpchen). Also Idee verworfen.

      zweiter Versuch:
      Ich habe mir eine Lösung besorgt, die zum Satinieren von Glas gedacht ist.
      Dicker oder mehrfacher Auftrag hat auch den Effekt, daß die Oberflächen "OPAL" werden.
      Problem: Auftrag gleichmässig ist mit Hausmitteln fast unmöglich.
      Letzte Idee, wäre die Verwendung einer Airbrush Pistole.
      Ich habe ja so ziemlich alles an Werkzeug und Dingen, die man so haben kann, sowas leider nicht.
      Kann funktionieren, hängt dann aber vom ahndwerklcihen Geschick ab.
      Hitzebeständigkeit ist auch noch fraglich, bis 160° wurde das an anderer Stelle bestätigt.

      dritter Versuch:
      Plan: Opalglas-Kugel 90mm , darinnen eine 300W-Halogen-Lampe
      Material (Lampen, Kugel, Fassungen, E27-Adapter) bestellt, kommt im Laufe der Woche.
      Nach meinen Messungen sind 90mm das Grösste, was man zentriert auf den Drehteller bekommt.
      100er oder 110er hätte ich gerne gehabt, da man bei der Bastelei, die Kugel ja nicht zentrisch über der E27 Fassung anordnen muss.
      Leider habe ich nur 120er gefunden, da war mir für den ersten Versuch das Risiko zu hoch.
      Erstmal mit 90mm testen. Suche noch nach Ideen zur hitzefesten, aber stromisolierenden Befestigung der Kugel.
      Die 300W-Birnchen kosten übrigens weniger als 5€ das Stück und haben eine relativ begrenzte Haltbarkeit.
      500W-Halogen-Birnchen sind verfügbar, kosten aber etwa 10€.

      Negativ-Bühne / Masken:
      Meine 3D-Gedruckten Masken sind da!
      Aus PLA, sehr leicht, aber scheinen sich geringfügig zu verziehen.
      Das Schneiden der Glaseinlagen war kein Problem.
      Man kann damit arbeiten.
      Mein Lieblingswerkzeugmacher hat gerade 15mm Alu-Platten in hinreichender Größe im Verschnitt ligen und seine Maschine (Fräse) ist corona-bedingt nicht ausgelastet....
      Die Chance solte ich nutzen. Aber dazu müsste ich Zeit zum 3D-Zeichnen haben.
      Wie wäre es mit einer Buchbildbühne?
      Der untere Teil aus Alu mit Maskeneinsätzen oder für 13x18 Glas, der obere - je Format eines - als Laserteil in 1,5 mm Edelstahl oder Alu?

      Aber Eines nach dem Anderen und irgendwann will ich ja auch meine Bildprojekte mal weitertreiben.

      Sonst habe ich heute Abend etwas mit manuellem Splitgrade rumprobiert. (Mit Graukeil eingetestet und mit weiteren Proben verfeinert...)
      Weiss noch nicht, ob mich das überzeugt. Zu einem "nicht völlig daneben" liegenden Abzug führt das sofort, aber irgendwie stimmt die Verteiloung der Grauwerte nicht....
      Mal weiter testen.


      Gruß
      Leo
      ---
      ... denn nichts ist so, wie es scheint!