Fehler im Negativ ... woher?

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    • Fehler im Negativ ... woher?

      Moin Zusammen,

      ich habe da 6 Fomapan 200 9x12 Planfilme auf gewohnte Weise in AM74 7+1 entwickelt und auf einmal ganz interessante Bildfehler.

      Kennt jemand diese Art von Fehler?

      Was ich anders gemacht habe als sonst: Ich habe das erste mal die GF-Kamera mit Blitz benutzt. daher auch ein unbelichteter Film, vermutlich X-M-Einstellung falsch oder Sync nicht OK, muss ich nochmal testen. Das Bild mit anderem Objektiv mit Blitz ist wunderbar.

      Die Fehler sind auch auf den in der Kassette unbelichteten Rändern der Negative zu finden.
      3 von den 6 Filmen haben den Fehler.

      Ich habe keine Idee, ausser ... Punktloch in meinem Wechselsack oder sowas.

      Bin mal auf Eure Ideen gespannt.

      Gruß
      Leo
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      ... denn nichts ist so, wie es scheint!
    • Meiner Meinung nach sind das eindeutig Kratzer.

      Foma Filme sind da extrem empfindlich, ich habe mich selber auch schon darüber geärgert.

      Du musst darauf achten die Filme so einzulegen, und zu entnehmen, das sie nicht irgendwo abschaben können.

      Versuch vielleicht erst einmal bei Licht eine Routine zum Einlegen und Entnehmen zu entwickeln die Filmschonend ist.

      Bei mir klappt das mittlerweise sehr gut.
    • rätselhaft...
      könnten das irgendwelche Lichtblitze sein, vielleicht beim Abstauben des Films mit elektrostatisch aufgeladener Kunststoffbürste? Äh, ja, =>

      Leon wrote:

      Ich habe das erste mal die GF-Kamera mit Blitz benutzt
      vielleicht gibt es da in der Kamera ungewollte Stromüberschläge? (die sich dann als Blitze in der Kassette entladen?)
    • geo wrote:

      das können auch statische Entladungen sein. Kommt vor wen man den Film ohne Handschuhe anfasst. Und zum Schein kommen die erst nach der Entwicklung.
      Kenn ich eigentlich nur vom Rollfilm. Da kann das passieren, wenn man den Klebefilm vom Träger entfernt.
      Der Tipp bzgl. Entladung kann aber passen: Die Blitze sind ziemlich scharf abgebildet.

      Leon wrote:

      Punktloch in meinem Wechselsack oder sowas.
      Dafür sind die Lichter nicht diffus (genug).

      Gruß
      Mario
      35 ist kleiner als 67
      67 ist kleiner als 45
      ?????

      mariocuradosulo.com/
    • mec wrote:

      geo wrote:

      das können auch statische Entladungen sein. Kommt vor wen man den Film ohne Handschuhe anfasst. Und zum Schein kommen die erst nach der Entwicklung.
      Kenn ich eigentlich nur vom Rollfilm. Da kann das passieren, wenn man den Klebefilm vom Träger entfernt.Der Tipp bzgl. Entladung kann aber passen: Die Blitze sind ziemlich scharf abgebildet.

      Leon wrote:

      Punktloch in meinem Wechselsack oder sowas.
      Dafür sind die Lichter nicht diffus (genug).
      Gruß
      Mario
      die statische Entladung muß nicht unbedingt sichtbar oder spürbar sein. Es reicht auch eine minimale elektro Ladung (Energie Zufuhr) um das Silber Hallogen zu sensibilisieren. Zieht man mit der Metall Pinzette über ein trockenes Blatt Baryt Papier und entwickelt es danach hat man auch von Zeit zur Zeit derartige Phenomehne.
    • Wenn sich auch meine erste Vermutung (elektrostatische Ursache) hier zunehmender Beliebtheit erfreut, tendiere ich mittlerweile doch eher zu der Annahme, dass es etwas mit den Faktoren Blitz + Objektiv/Auslöser zu tun hat.

      Du schreibst ja sinngemäß, dass dieses Phänomen ohne Blitz nicht auftritt, und auch dann nur mit einem bestimmten Objektiv.

      Der Blitz wird doch über den Verschluss ausgelöst (da stelle ich mir laienhaft so einen kleinen Hebel vor, der im richtigen Moment vorschnellt und den Stromkreis schließt), und wenn der Strom dann aber gleichzeitig auch noch andere Wege findet, könnte sowas auftreten.

      Du könntest ja mal 2 Filme opfern und dieses Objektiv einmal mit und einmal ohne Blitz testen.
    • Wie vorher schon gesagt, die Kratzer gehen nicht komplett durch die Schicht durch.
      Wäre dem so müssten sie im Positiv schwarz sein.
      Ist aber nur die obere Gelantineschicht beschädigt tritt anscheinend dort eine deutlich stärkere Belichtung ein, also ein Schwärzung oder die Kratzeroberfläche ist sehr diffus und fächert das Licht auf, es geht also nicht mehr direkt durch den ganzen Film sondern verteilt sich flächig was zu einer Reduzierung der Lichtmenge führt, ergo werden die Stellen heller.

      Mit dem Verblitzen komme ich nicht klar, wie sollen denn die statischen Ladungen entstehen? Vor allem nur in diesen Bereichen und so seltsam verteilt.
      Außerdem haben diese "Blitze" gar keine richtigen Anfangspunkte, die sind nämlich sonst deutlich zu erkennen, es beginnt schliesslich mit einer hohen Ladung, heisst viel Energie und demnach viel Licht.
      Das Entladen passiert dann vollkommen linear, keinelei Auffächerung zu erkennen, tut mir leid, das ist nicht zu verstehen.

      Ans Verblitzen kann ich nicht glauben und macht aus meiner Sicht auch keinerlei Sinn allein schon weil ich weiss wie empfindlich die Foma Filme sind und nicht nur die Planfilme.
    • Ich halte diese seltsamen Fehler für Kratzer. Auf dem Abbild des Planfilms (das ist ja dann ein Negativ!) sind die Spuren hell. Wenn da eine Belichtung durch elektrische Entladungen stattgefunden hätte, müssten die Spuren dunkel sein. Die Schäden sehen genauso aus wie die Kratzer, die ich mir zu meinen Anfängerzeiten durch unvorsichtiges Hantieren eingefangen hatte (es waren allerduíngs nicht so viele). Von der Verteilung her vermute ich eine derbe Misshandlung des Films, entweder schon bei der Konfektionierung oder eben beim Einlegen in die Kassette (in irgendwelchen Dreck gefallen?), vielleicht auch am Ende der Verarbeitung - no offense intended! Vom Kassettenschieber kann das jedenfalls nicht kommen, dann wären die "Kratzer" alle schön parallel.

      Wie gesagt, eine starke Lupe reicht.
      Al é bun sciöch' al é ...