Technika street

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    • Technika street

      Gestern das erste Mal mit der neuerworbenen Technika V unterwegs rund um das Einkaufszentrum Pasing Arcaden.
      Wollte ursprünglich wieder in den Stadtpark, interessanterweise haben mich dann doch eher Alltagsszenen zum Aufbau greifen lassen..
      und die Linhof ist ja eher nicht so für den spontanen, schnellen Aufbau gedacht, der Kamerarucksack ist jetzt doch deutlich schwerer ..
      :D



      Technika V, Xenotar 135mm, Fomapan 100







      Technika V, Symmar 150mm, Fomapan 100





      Technika V, Symmar 150mm, Fomapan 100





      Technika V, Super Angulon 90mm, Fomapan 100

      bleibt gesund!

      Andreas
    • bonnescape.de wrote:

      Besonders gut gefällt mir die Wolkenwand.
      Das ist so reduziert, das hat schon was Surrealistisches.
      Entlang der langen Seiten verlaufen teilweise etwas hellere Streifen.
      Reflektiert da vielleicht was in der Kassette? Was für Kassetten verwendest du?
      ja, über solche Motive stolpert man, die kann man nicht suchen..das war ne Malerei in ner ziemlich befahrenenen S-Bahn-Unterführung.

      hm, da müsst ich mir die Negative nochmal anschaun, ob das da auch is..ich hab solche älten, robusten 9x12 Linhof Doppelkassetten, das Gehäuse und der darkslide sind viel stabiler als die zB von Fidelity, aber für mich noch etwas ungewohnt zum Befüllen in Dunklen.
      bleibt gesund!

      Andreas
    • eagleEye72 wrote:

      und die Linhof ist ja eher nicht so für den spontanen, schnellen Aufbau gedacht
      Also, aus genau diesem Grund hatte ich mir meine Linhof Technika zugelegt,
      weil sie - nach meinen bisherigen Erfahrungen - viel schneller aufgebaut und belichtet ist
      als z.B. mit meiner SINAR F2 oder gar mit der P2 (obwohl letztere draußen nicht viel zu suchen hat)
      Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluss der sich öffnet und wieder schließt.
    • Vor allem Bild Nr. 2 finde ich sehr gut.
      Es vermittelt einen spontanen Eindruck einer städtischen Alltagsszene, denen ich auch tagtäglich begegne. Nichts spektakuläres - nein - fast im Gegenteil. Eher trist und doch ist es eben Alltag.
      Jetzt stelle ich mir vor, wie Du mit der Technika auf dem Stativ diesem Platz für ein paar Minuten das alltägliche genommen hast.

      Freundliche Grüsse, stephan
    • der-photofreund wrote:

      eagleEye72 wrote:

      und die Linhof ist ja eher nicht so für den spontanen, schnellen Aufbau gedacht
      Also, aus genau diesem Grund hatte ich mir meine Linhof Technika zugelegt,weil sie - nach meinen bisherigen Erfahrungen - viel schneller aufgebaut und belichtet ist
      als z.B. mit meiner SINAR F2 oder gar mit der P2 (obwohl letztere draußen nicht viel zu suchen hat)

      ja, verglichen mit deiner F2 oder ner Kardan 5x7 (und grösser) bestimmt ..
      wiegt aber auch 2,7 kg die Kleine..
      bleibt gesund!

      Andreas

      The post was edited 1 time, last by eagleEye72 ().

    • Clickma wrote:

      Vor allem Bild Nr. 2 finde ich sehr gut.
      Es vermittelt einen spontanen Eindruck einer städtischen Alltagsszene, denen ich auch tagtäglich begegne. Nichts spektakuläres - nein - fast im Gegenteil. Eher trist und doch ist es eben Alltag.
      Jetzt stelle ich mir vor, wie Du mit der Technika auf dem Stativ diesem Platz für ein paar Minuten das alltägliche genommen hast.

      Freundliche Grüsse, stephan
      also ich habe mit den Jahren vor allem eins gelernt was Komposition/ Motivfindung angeht, und das is dass man sich auf seine Augen verlassen kann.
      Wenn man nur für 10 Sek überlegt, ob man es aufnehmen soll, ist das bereits ein Zeichen, dass es gut ist.
      Der Kopf registriert das nicht so, aber es hat sich im Nachhinein immer bestätigt. Die Augen sehen mehr als der Kopf.

      zB die Szene, erst im nachhinein beim Scannen habe ich gesehn, dass die gesamte Situation ziemlich gut ausgewogen, fast schon komponiert wirkt, obwohl es nur ein kurzer Blick von mir war.
      die seitlichen, leicht verschobenen vertikalen Achsen der Gebäude um die Treppe herum, der angeschnittene runde Bogen im Vordergrund, mehrere Fluchten, leicht verschobenes Zentrum etc

      oder das andere Bild mit den Wolken, der leicht angeschnittene linke Pfeil steigert die Bildwirkung.

      das is ja eher klassische street photography mit leichteren KB/ oder MF Kameras, aber ich finde das kann sich gegenseitig gut befruchten.

      grüße
      bleibt gesund!

      Andreas
    • eagleEye72 wrote:

      Die Augen sehen mehr als der Kopf.
      Kleine Bosheit von mir: Es bleibt der Kopf! Die Augen sind ja nur die Sensoren. Die Verarbeitung im visuellen Cortex macht die Musik ... der arbeitet auch nicht bewusst. Das menschliche Sehen ist ein unglaublich schnelles Bilderkennungssystem. Da kommt keine noch so großartige KI mit. Allerdings bezahlen wir für die Schnelligkeit einen Preis - die unvermeidlichen Wahrnehmungsirrtümer, z.B. optische Täuschungen etc. Im Gegensatz zur KI klappt das Training beim Menschen etwas besser, weil er die schon vorhandenen Erfahrungen ausnutzen kann (automatische Bilderkennung ist ein one-trick-pony, die kann nur auf eine Musterklasse trainiert werden).

      Analoge Grüße von Sixtus Beckmesser (aka hp)
      Al é bun sciöch' al é ...
    • Diesch wrote:

      Wie hast du denn digitalisiert? Scan von der Papiervergrößerung oder vom Negativ?
      Ich bin etwas unglücklich mit dem Kontrast, besonders deutlich für mich in den Büschen bei der Beach Bar.
      ja, ich hab da noch keine wirklich befriedigende Lösung gefunden, es liegt eindeutig am Scan, das Negativ is besser.
      Mein Canon 8800F hat ein schmales Durchlichtfenster, ich muss das immer auf zweimal scannen, schon mal suboptimal, und er hat meist Probleme bei unter- oder überbelichteten Stellen, echt nervig.
      Hab da schon einiges rumprobiert an den Einstellungen im Menü, aber das ändert meist nicht viel an der Grundscan-Quali. Liegt ein bisschen am Fomapan, ich belichte bei dem meist eh eine Blende über.
      Die Negative sollten eigentlich nicht zu dem Ergebnis führen. Ich probiers jetzt dann mal mit Abfotografiern.

      Grüße
      bleibt gesund!

      Andreas
    • Ich kenne die Scansoftware nicht zum Canon.
      Hast du man Vuescan ausprobiert? Da gibt es Eingriffsmöglichkeiten, mit denen du vielleicht mit dem Scanner mehr aus den negativen herausholen kannst. Von Vuescan gibt es eine Umsonstausprobierversion.
    • ja, hab ich schon probiert, nicht/ oder minimal besser, und es is dann ein Stempel auf den Bilder in der Gratisversion..


      so, hab jetzt das Negativ einfach mal auf einer Dörr Leuchtplatte abfotografiert, schon viel besser.
      ( stark verkleinert hier)



      bleibt gesund!

      Andreas
    • Super, damit kann man doch schon etwas anfangen (die Umsonstausprobierversion von Vuescan ist natürlich nicht, um damit zu arbeiten, aber sie zeigt, was das Programm kann - das sollte sich eigentlich so einstellen lassen, dass von dunkel bis hell alles drauf ist und dann noch Spiel zu beiden Seiten: Schwarzpunkt auf Null, Weisspunkt auf 256, Mitte einstellen nach Geschmack).
      Ich hab enoch etwas gespielt und dann sieht das so aus (das wäre dann meine versinon der Beach Bar)

      The post was edited 3 times, last by Diesch ().

    • Scannen oder a fotografieren die Regeln sind die gleichen. Der Wert an der hellsten Stelle darf nicht unter 6% und an der dunkelsten 92-95% liegen.
      Die Referenz RGB Werte kann man sich auch notieren. Und wenn es mit dem abfotografieren besser klappt dan gleich im RAW Format.
    • Disch, danke für die tipps, aber bitte nicht meine Fotos einfach downloaden, bearbeiten und (irgendwo?) posten, mach ich auch net ungefragt, dangeschöön.

      :D
      ..also ich werd jetzt meinen Canon Scanner einmotten..zumindest für Grossformat. :D
      bleibt gesund!

      Andreas