Erste Testbilder Foma200 mit AM74

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    • Erste Testbilder Foma200 mit AM74

      Moin libe Forenten,

      wusste nicht so recht, wo ich das einstellen sollte (Dunkelkammer hätte ja auch gepasst), aber dann fand ich die Bilder doch so braucbar, daß ich mich traue sie hier hin zu packen....
      Ich bin vom Foma200 mit dem ersten Test-Ansatz in AM74 ziemlich begeistert. Hat was von Old-Style und wenn ich harte Kontraste brauche, dann kann ich die digital immer noch rein "zaubern".
      Werde das viellicht nochmal mit Rodinal 1:50 vergleichen. Aber das würde so schon gehen. (Nicht vergessen: Ich bin Hobbyist.)


      Technisch dazu:
      Ich habe neben der Plaubel Uni3 und anderem, noch eine alte Bentzin Quadrat-Primar, so ungefähr 100 Jahre alt (1913-1930). Die Primar hat eigentlich ein 10x15 Rückteil, das aber nicht mehr da ist, also habe ich mir ein Adapter für internationle 4x5 Kassetten und auch eine Mattscheibe gebastelt.

      Das Adapter passt auch an die AVUS und die AGFA Standard. :)
      Die Primar kam mit einem wunderbaren Plasmat- Satzobjektiv, welches aber leider unvergütet ist und so bei Sonne selbst mit Blende kaum einsetzbar ist.
      Für Porträts wahrscheinlich klasse. Also habe ich mir eine Kunststoff-Kopie von der Holz-Platte in der das Plasmat sitzt, angefertigt und dort ein 150/5.6 Sironar-N ( hat den Zusatz MC) in einem Prontor II, welche sich bei iBä nicht allzu teuer NEU (war ein Ersatzteil) bekam, eingebaut. Eine Blendenskala habe ich mir nach einer Anleitung hier aus dem Forum selber justiert. Dies sind die ersten Testbilder für die Bentzin.
      Es sind auch die ersten Testbilder mit dem Fompan200 9x12.

      Nach viel Lesen habe ich aus verschiedenen Gründen für einen ersten Test, dieses Vorgehen gewählt:

      Amaloco AM74 1+7
      Fomapan 200@100 9x12
      Vorratsansatz 1Ltr für 30 Plan-Filme in 4 Wochen
      5 min 20° im Kombiplan

      Vorwässern 20° 1-3 min
      Start Zeit bei Einfüllen, nach etwa 10-15sek und 1/2 Liter Entwikcler
      kurz schütteln, das alles benetzt ist.
      Einfüllen Ende bei ca. 0:30 bis 0:35
      den Rest der Minute kräftig bewegen
      Dann zu Beginn jeder Minute 10 sek. kräftig bewegen (5-7 mal)
      Auslaufen Beginn 4:30 min
      Stopp S10 Beginn einfüllen 5:00
      nach 1/2 Liter kurz schütteln
      nach Einfüllen noch eine Minute, alle 10 sek bewegen
      Dann Fixierbad X88, nach 1 min öffnen, von Hand bewegen,
      nach Klärzeit nochmal dieselbe Zeit
      ca. 10 min wässern bei 20°
      Netzmittel H10 für 1 min

      Mit altem EPSON gescannt und fürs Forum kleingerechnet.



      Ich bin zufrieden mit diesem Wochenende. Der 1100er Motor von 1979 von einem Bekannten klappert nun auch nicht mehr. :)

      So und nun schlagt mich nicht, weil ich hier die ganze Zeit über Technik schreibe....
      Gruß
      Leo
      ---
      ... denn nichts ist so, wie es scheint!
    • Das sieht doch erst einmal sehr ordentlich aus
      Das aus meiner Sicht wichtigste für den Fomapan 200 hast Du ja gleich zu Beginn umgesetzt:

      Leon wrote:

      Fomapan 200@100 9x12
      Damit funktioniert Fomapan sowohl in Rodinal, als auch in den ganzen AM74 Derivaten ganz gut. Ist für mich aufgrund des günstigen Preises und der Verfügbarkeit für nahezu alle Formate meine "Brot-und-Butter-Kombi".

      Leon wrote:

      Vorratsansatz 1Ltr für 30 Plan-Filme in 4 Wochen
      Das überrascht mich jetzt irgendwie ein bisschen, da ich den AM74 bisher immer als Einmalentwickler gesehen und eingesetzt habe (meist in 1+15 oder 1+19 Verdünnung)...
    • Diese Kombi habe ich auch lange Zeit eingesetzt bin dann aber letztendlich bei dem Adox FX39-II gelandet weil er relativ ungiftig ist, preislich in etwa dem Amaloco entspricht und die Ergebnisse ausgeglichener wirken.
      Meine Filme entwickle ich ausschliesslich in Rotation wobei ich die Dose nur von Hand drehe und 3x/Min. kippe um eine wirklich gleichmässige Entwicklung zu gewährleisten.
      Diese Methode hat den Vorteil nur sehr geringe Mengen an Entwickler zu benötigen, ich finde Umweltschutzgedanken sehr wichtig gerade weil den Selbstentwicklern schon immer vorgeworfen wird dass sie das Trickwasser und die Umwelt verseuchen.
      Den Kombiplan Tank hatte ich auch mal war aber froh als ich ihn wieder verkauft habe, soweit ich mich erinnere braucht der mindestens 1 Liter Chemie für sechs Blatt Film und so richtig dicht war der bei mir nie.
      Es dauert halt bis jeder das für ihn passende Equipment zusammen hat.

      Als alternativen Entwickler nehme ich gerne den von Klaus Wehner, diesen aber meist für Kleinbild und MF. Denn solltest Du auch mal ausprobieren, ist wirklich klasse Zeug.

      Ansonsten finde ich Deine Fotos gut gelungen, mach weiter so :thumbup: