C41 in ATL3

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    • Hallo,
      wenn ich den 1 Liter-Kit C41 von Tetenal ansetze und in die ATL3 einfülle, wie lange halten sich dann die Lösungen? Wenigstens ein paar Tage? Ich kann ja Protectan draufmachen, aber über die Schläuche/Rohre sind die Behälter nicht wirklich dicht abgeschlossen.
      Und: Ich verstehe nicht ganz die Zeitangaben für die Prozess-Schritte im Beipackzettel. Die Zeiten hängen von der Zahl der GLEICHZEITIG entwickelten Filme ab, oder ist damit eine ZWEITBENUTZUNG der Chemie gemeint, oder...?
      Viele Grüße
      Claus
    • Claus100 wrote:

      wie lange halten sich dann die Lösungen? Wenigstens ein paar Tage?

      Ich habe mit dem Tetenal-Kit bisher die ERfahrung gemacht, dass so ein angesetzter Liter ohne besondere Lagerbedingungen (ohne Protectan, ganz normale Raumtemperatur, braune Kunststoffflaschen) ohne weiteres 10-12 Wochen hält - wahrscheinlich noch länger.

      Claus100 wrote:

      oder ist damit eine ZWEITBENUTZUNG der Chemie gemeint,
      jepp. ich benutze einen Ansatz in der Regel für insgesamt 6-8 Entwicklungsgänge mit entweder je 2x120er Rollfilm, 6 Blatt 4x5" oder 2 Blatt 13x18cm.
      In Rollfilmen gesprochen muss ich dann beim 3. Entwicklungsgang (Filme 5+6) dann leicht verlängerte Zeiten verwenden - gemäß Beipackzettel.
    • Auch ich fahre meine Laborprozesse mit Jobomaschinen, nicht mehr wie früher automatisch in den ATLs, sondern manuell mit den CPE und CPA. Das Prinzip ist dasselbe.
      Die Verbrauchsmengen und Verlängerungsfaktoren sind eigentlich gut dokumentiert in den Bedienungsanleitungen.
      Meine Vorgehensweise ist: Ich setze immer 1 Liter C-41 (aber auch andere) an, und befülle den Prozessor nur mit der Menge, die ich auch verbrauche, wobei ich nur bis zu 3 Durchgänge mache. Mehr Filme habe ich sowieso nicht belichtet.
      Den gebrauchten Ansatz bewahre ich nicht auf (höchstens 1 oder 2 Tage), Den restlichen frischen Ansatz bewahre ich mit Protectan behandelt im Kühlschrank auf (nicht Tiefkühltruhe).
      Die Praxis von ekech finde ich recht sportlich, aber kann man so machen. Denn irgendwas ist immer auf dem entwickelten Film, ob es "typgerecht" ist, wie unser "Photofreund" oben aus seiner Praxis als Laborleiter gesagt hat, ist eine andere Frage. Und bei C-41 kann man durch Filterung oder beim Scannen noch viel "Enticklungsshift" korrigieren.
      Wenn man unbedingt bei der Entwicklung sparen "sparen" will, dann empfehle ich, statt der 1Liter Packs die grossen 5 Liter von Fuji oder Rollei zu kaufen und immer nur 1 Liter anzusetzen, kostet dann nicht mal die Hälfte. Die angebrochenen Konzentrate halten gut 1 Jahr.

      Gruesse
      Rainer