ISO Einstellung fürs Belichtungsmessen

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      ich habe mir ein paar Filme in 4x5 zum Ausprobieren bestellt, die anders als meine Kamera schon da sind.
      Foma 100
      Foma 200
      Portra 160
      TMax 100
      TMax 400
      Fuji Provia 100

      bei manchen lese ich, dass man zB Foma 200 eher wie 125 oder 160 belichten soll. Gilt eine ähnliche Aussage auch für andere o.g. Muster? Bei Foma 100 las ich was von 64. taugen solche Tipps was? Wie sind mit welchen Filmen eure Erfahrungen?
      Müsste ich dann die Entwicklung anpassen? Ich entwickele alles mit D76, 1+3. Farbe bei C-41 versuche ich vielleicht dann auch mal. E-6 würde ich wohl machen lassen.
      Besonders bei den rattenteuren Farbfilmen würde ich gerne solche Fehler eher mal von Beginn an vermeiden...

      Grüße
      Gerhard
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      So einfach kann man die Frage nicht beantworten.
      Fängt erstmal damit an, wer misst. Ist ernst gemeint, ich hab bei Fototreffen schon öfter erlebt, dass bei einem gleichen Motiv drei Leute drei Ergebnisse hatten.
      Dann kommt es darauf an, mit was man misst. Also diffus beleuchtete Wand, mit verschiedenen Belis ausgemessen kann zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Ich glaube Gossen liegt gerne so 1/2 bis 2/3 Blende über den meisten anderen.
      Dann kommt es bei SW darauf an, mit was Du entwickelst. Das kann auch nochmals über eine Blende ausmachen.
      Also eigentlich ein Wunder, wenn am Schluss was auf dem Film ist ;)
      Starten würde ich bei den Fomas mit der Hälfte und den Kodaks auf Nennempfindlichkeit. Entwicklung nach Datenblatt Nennempfindlichkeit.
      Die Farbfilme kann man auf Nennempfindlichkeit belichten, wobei bei einem Farbnegativ etwas mehr nicht schadet.
      Zeit ist nicht Geld.
      Zeit ist Zeit.
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      Hallo Peter,

      ich habe einen Gossen Profisix, den ich mir von Gossen habe kalibrien lassen. Ich muss dann doch ganz stark annehmen, dass der einwandfrei messen kann. Meinen Kodak Tri-X 320 belichte ich auch mit 320 ASA, die Ilford HP5+ Rollfilme mit 400 ASA.
      Als Entwickler habe ich mal den Adox FX39 ausprobiert, aber keinen richtigen Test gemacht. Das Bild hat funktioniert, ich war durchaus zufrieden.

      Ich habe von Bergger den PMK Entwickler und würde damit gerne auch den Tri-X entwickeln. Dafür gibt es aber nur unterschiedliche Entwicklungsangaben und keine davon gibt bei der Empfindlichkeit 320 ASA an, sondern immer nur 200 ASA. Darüber hinaus sind das nur Rollfilme und Kleinbildfilme, die damit getestet wurden, keinen einzigen Hinweis habe ich für 4x5 gefunden. Otto Beyer hat PMK ja schon ausgiebig getestet und konnte feststellen, dass der HP5+ als Rollfilm ganz andere Entwicklungszeiten hat, als der Planfilm. Vielleicht verhält sich das ja beim Kodak auch so ???

      Na schön, wenn ich nun meinen Tri-X mit 320 ASA belichtet habe und mit dem PMK entwickle und die Zeiten verwende, die andere herausgefunden haben, wie sieht das Bild danach aus, wenn der Entwickler nur 200 ASA erreicht? Über- und unterbelichtet? Kann ich die Abweichung im Labor noch irgendwie kompensieren oder retten?

      Ich habe den Fujimoto 450 Vergrößerer (Kondenser, kein Diffusor). Der liefert ja härtere Bilder - aber ich denke, das hat nichts mit der erreichten Empfindlichkeit zu tun, sondern nur etwas mit dem Kontrastverhalten.

      Das ist für mich immer noch nicht durchschaubar. Das liegt in erster Linie daran, dass ich mein Fotolabor komplett verpackt und nicht nutzbar habe und daher auch keine Ergebnisse haben kann. (Aber meine Filme sind immer noch in der Kassette und warten darauf endlich entwickelt zu werden). Da das aber für mich alles wertvolle Aufnahmen waren, wage ich nicht die experimentell zu entwickeln. Um das zu machen, müsste ich die Negative in einer dunklen Dose lagern und mit den restlichen Tri-X eine echte Belichtungsreihe machen oder noch besser, den Film korrekt Eintesten. Dann weiß ich vielleicht, wohin die Reise mit den wertvollen Bildern gehen könnte.

      Worin kann ich die Filme denn am Besten vor Licht schützen. Ich habe leider nur eine einzige Schachtel mit Filmmaterial und die ist noch voll.

      Vielen Dank schon einmal
      Klemens
      Man(n) ist nie zu alt was neues zu lernen.
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      KPWangen wrote:

      Das ist für mich immer noch nicht durchschaubar. Das liegt in erster Linie daran, dass ich mein Fotolabor komplett verpackt und nicht nutzbar habe und daher auch keine Ergebnisse haben kann. (Aber meine Filme sind immer noch in der Kassette und warten darauf endlich entwickelt zu werden). Da das aber für mich alles wertvolle Aufnahmen waren, wage ich nicht die experimentell zu entwickeln. Um das zu machen, müsste ich die Negative in einer dunklen Dose lagern und mit den restlichen Tri-X eine echte Belichtungsreihe machen oder noch besser, den Film korrekt Eintesten. Dann weiß ich vielleicht, wohin die Reise mit den wertvollen Bildern gehen könnte.

      Worin kann ich die Filme denn am Besten vor Licht schützen. Ich habe leider nur eine einzige Schachtel mit Filmmaterial und die ist noch voll.
      Eins ist schon jetzt klar. Je länger deine belichtete Filme irgendwo gebunkert werden desto mehr Probleme mit der Entwicklung wirst du haben. Und irgendwann wirst du auch keinen PMK mehr brauchen, sondern einen Entwickler mit dem Benzotriazol.
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      KPWangen wrote:

      Hallo geo,
      ja, da stimme ich dir zu, je länger ich warte, um so schwieriger wird es.

      Könntest du in kurzen Worten erklären, was ein Entwickler mit Benzotriazol bewirkt?

      Vielen Dank
      Ich bin nicht so gut beim Erklären. Hier in Forum gibt es ne Menge Leute die das besser können oder machen. Auf jeden Fall; Benzotriazol bedeutet nicht gutes.
      Ganz kurz:
      Benzotriazol ist ein starkes Anti Schleier Mittel.
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      KPWangen wrote:

      Als Entwickler habe ich mal den Adox FX39 ausprobiert, aber keinen richtigen Test gemacht. Das Bild hat funktioniert, ich war durchaus zufrieden.
      Dann könntest du doch einfach dabei bleiben. Warum willst du denn unbedingt einen Entwickler nehmen, von dem du keine ausreichenden Daten hast. Für Planfilme ist ein Standardentwickler doch eigentlich eine gute Wahl.
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      mach dich nicht so runter. - wenn du unschlüssig bist, könnten deine experimente in richtung verdünnung gehen. die effekte, die man dann erforschen könnte, wären eine entwicklungszeitverlängerung, die enteicklungsfehler relativ abschwächt. sowie eine gewisse ausgleichswirkung, wenn in den lichtern entwickler verbraucht ist, vorausgesetzt, man schüttelt nicjt permanent ...
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      KPWangen wrote:

      Hallo Peter,

      ich habe einen Gossen Profisix, den ich mir von Gossen habe kalibrien lassen. Ich muss dann doch ganz stark annehmen, dass der einwandfrei messen kann.
      Ja, sicher. Das wichtigste an einem Beli ist erstmal, dass er Dir bei der gleichen Lichtsituation den gleichen Wert liefert. Egal ob morgens um 8:00, mittags um 12:00 und abends um 18:00. Klingt trivial, ist es aber wegen der verschiedenen Frabtemperaturen von Tageslicht aber nicht. Dann muss das Messgerät bei verschiedenen Temperaturen, also C° auch vergleichbare Ergebnisse bingen. Und linear sollten sie auch noch sein. Alles schwierig genug. Wo dann bei 100 ISO der LW x ist, ist eigentlich egal. Natürlich gibt es dafür eine DIN. Aber die gibt es auch für Filmempfindlichkeit und auch Foma wird Dir für den 100-er was vorlegen können, wo er die 100 erfüllt. Ich hab ihn zwischen 32 und 80 ASA getestet... Den TMYhab ich aber bei 640 ASA in Pyro-MC und einem Gamma von .74.
      Was ich sagen will: eigentlich egal mit der Messerei, man muss nur wissen, was man tut....


      Diesch wrote:

      Peter Volkmar wrote:

      Also eigentlich ein Wunder, wenn am Schluss was auf dem Film ist
      Hast du mal die Nummer vom Papst da? Wer Wunder vollbringt ist ein Kandidat für die Heiligsprechung.:-)
      Leider nicht, aber ganz im Ernst: man kann einfach zuviel Zeit mit Messen und Testen verbringen, man auch fotografieren ;)
      Ich bin froh, dass ich viel getestet habe, aber derzeit mach ich alles mit einem Pyro-Entwickler. Den kann ich nicht ausmessen, wegen des Stains. Aber ich habe Filme "verstanden", ich weiß, wo ich landen muss. Aber man kann auch einfacher testen, man denke nur an den Socken/Taschentuchtest. langt auch.

      Diesch wrote:

      KPWangen wrote:

      Als Entwickler habe ich mal den Adox FX39 ausprobiert, aber keinen richtigen Test gemacht. Das Bild hat funktioniert, ich war durchaus zufrieden.
      Dann könntest du doch einfach dabei bleiben. Warum willst du denn unbedingt einen Entwickler nehmen, von dem du keine ausreichenden Daten hast. Für Planfilme ist ein Standardentwickler doch eigentlich eine gute Wahl.
      Hätte ich auch vorgeschlagen, wenn ich vorher Zeit gehabt hätte :)
      Egal wie toll der andere Entwickler laut xy ist, fast eine Blende weniger und unbekannt? Finger weg für wichtige Aufnahmen! Vielleicht aus Spaß mal später versuchen, aber wenn der 39-er (ich hatte den original lange Zeit genutzt, der ist echt gut!) gute Ergebnisse brachte: bleib dabei!!! Zumindest für die Sachen, die Du jetzt schon aufgenommen hast!!!
      Zeit ist nicht Geld.
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