Frage an die Schweizer Foristen

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    • Frage an die Schweizer Foristen

      da ich soeben in einem anderen thread die photo-basel erwähnt hatte:

      war von den Schweizern hier im forum jemand in den letzten jahren auf dieser foto-messe? und kann etwas zum profil und zur entwicklung der letzten jahre sagen?
      was hat die so für ein image? wie wird die so bei teilnehmenden und besuchern aufgenommen?
      dislikes? wenn es dir in deiner kleinen welt weiterhilft...
      likes? lieber nicht. unnötig.
    • lohi wrote:

      nö. aber wir können uns im juni 2020 dort treffen und fachsimpeln. das verschriften wir dann und damit entwickeln wir unsere fotokompetenz im forum weiter, in richtung lfpf. ich wäre dabei. übrigens hat basel auch gf-motive.

      ich werde mir die veranstaltung auf jeden fall mal in den kalender eintragen.

      lfpf: vielleicht sollten wir erst einmal damit beginnen, unsere amerikanischen kollegen hinsichtlich der selbstdefinition von "großformatfotografie" in einem forum zu kopieren.
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    • 2018 war ich das erste und einzige Mal an der photo basel. Somit kann ich nichts zur Entwicklung der Messe sagen. Auch nichts dazu wie sie von Teilnehmenden und Besuchern aufgenommen wird.

      Ich war ein bisschen enttäuscht, weil ich mir die Messe grösser vorgestellt hatte. Ich hatte Paris Photo im Kopf und dann halt auch die Art Basel, die ja zeitgleich stattfindet. Das war natürlich eine falsche Erwartung. Paris Photo kann man nicht in Basel nachmachen. Dazu fehlt sicherlich das Geld, der Platz und es können nicht alle bedeutenden Foto- Galerien auch noch in Basel vertreten sein.

      Die Messe ist überschaubar. Das ist wiederum vorteilhaft. Die Stimmung insgesamt empfand ich wie an der Paris Photo in der Anfangszeit. Also noch nicht überlaufen und ich konnte auch mal eine Galeristin/einen Galeristen etwas zu einer gezeigten Arbeit fragen, ohne schnöde abgewiesen zu werden. Bei mir ist ja offensichtlich, dass ich kein Käufer bin, nicht zum Kunstadel gehöre.

      Eine weite Anreise, nur wegen der photo basel lohnt sich wohl nicht unbedingt. Aber man kann das ja noch mit dem Besuch der Art Basel verbinden.

      Ich erlaube mir noch die Frage an lohi und renros: Was ist lfpf und wie meint Ihr das:

      lohi wrote:

      entwickeln wir unsere fotokompetenz im forum weiter, in richtung lfpf.

      renros wrote:

      vielleicht sollten wir erst einmal damit beginnen, unsere amerikanischen kollegen hinsichtlich der selbstdefinition von "großformatfotografie" in einem forum zu kopieren.
      ?

      Freundliche Grüsse, stephan
    • clickma: die amis haben sich z.b. explizit darauf festgelegt, das GF bei ihnen bei 4x5 beginnt. alles drunter zählt nicht als GF.

      bei uns im forum habe ich es in einigen diskussionssträngen auch schon erlebt, wo es diesbzeüglich begriffsverwirrungen gab.
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    • linhof nannte 6x9 gerne "das kleine grossformat".

      benutzt man eine kardan color 6x9, eine kleine arca oder plaubel auf optischer bank, eine horseman vh: was ist da anders als 4x5, ausser der negativgrösse?

      im lfpf gibt es m.e. viele wasp-puristen aus dem westen. die nehmen sich manchmal einfach selber zu ernst.
    • lohi wrote:

      linhof nannte 6x9 gerne "das kleine grossformat".

      benutzt man eine kardan color 6x9, eine kleine arca oder plaubel auf optischer bank, eine horseman vh: was ist da anders als 4x5, ausser der negativgrösse?

      im lfpf gibt es m.e. viele wasp-puristen aus dem westen. die nehmen sich manchmal einfach selber zu ernst.
      Richtig. Hier im Forum geht es weniger dogmatisch/fundamentalistisch auch schon bei 6x7 bzw. 6x9 los. In diesem Fall wird abgestellt auf den Begriff einer "verstellbaren Fachkamera". Eine Mamiya 7 oder eine Texas-Leica gehört daher nicht dazu.

      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • Andreas wrote:

      Richtig. Hier im Forum geht es weniger dogmatisch/fundamentalistisch auch schon bei 6x7 bzw. 6x9 los. In diesem Fall wird abgestellt auf den Begriff einer "verstellbaren Fachkamera". Eine Mamiya 7 oder eine Texas-Leica gehört daher nicht dazu.

      wenn ich jetzt also mit meiner RZ67 und dem 180er objektiv dran ein bild erstelle, dann ist es für´s forum hier NICHT geeignet, weil es nicht das kriterium der "verstellbarkeit" erfüllt hat? wenn ich jetzt aber das selbe bild mit derselben kamera und diesmal aber mit dem 180er-short-barrel-objektiv zusammen mit dem mamiya-shift-adapter NI701 perspektivisch korrigiert erstelle, ist es auf einmal GROßFORMATforumskonform? obwohl sich das aufnahmeformat nicht verändert hat?
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    • Wenn ich ehrlich sein soll, ist mir das alles reichlich egal.

      Eine Mamiya RZ67 mit 180er ist genauso schwer wie eine Wista N mit Fujinon A 9/180 und doppelt so schwer wie eine Horseman VH mit entsprechender Optik.

      Dementsprechend braucht man einen größeren Koffer, ein fetteres Stativ, denselben Belichtungsmesser, schwerere Zweitobjektive usw. weshalb ich sowohl die RZ als auch die RB veräußerte und mit der Wista N anfing.

      Ich sehe keine Qualitätsunterschiede zwischen der RB und der VH, zumal bis 30x40, außer dass bei der VH manchmal die Häuser und Bäume gerade geraten, wegen der Verstellung. Diese war aber immer Nebenoption, weshalb ich mir noch zwei Rangefindermodelle anschaffte, die Technika 4 und die Horseman 985. Ein Ziel der Technika war ja ursprünglich, das Fotografieren zu beschleunigen, weshalb sie erst als Pressekamera galt - während Studiokameras auf einem Bankrohr vielleicht noch gar nicht erfunden waren.

      Alles ist relativ. Ich habe ein Buch von A. Miethe: KünstlerischeLandschaftsphotographie. Halle a.d. Saale, 1921 (5. Aufl.). Der redet da von der "Handkamera", S. 85ff. Damit meint er 9x12 bis 13x18 ...

      Manche suchen sich ja die Bilder entsprechend dem Verstellaufwand aus und lichten nur tiefengestaffelte Hochhäuser mit Himmelsflächen ab (erfordert Rise, Swing, Shift und Tilt der Frontstandarte sowie das Ausmessen der Mattscheibe mit der angelegten Linhof-Mattscheibenwasserwaage), die zudem ein sorgfältiges 1°-Ausmessen der Lichter und Schatten und vielleicht sogar noch gern gesehene Entwicklungszeitanpassungen erfordern ... Nee, das war ein Witz.

      Ich habe schon Knallerfotos gesehen, die mit der Pentax 67 aufgenommen wurden, gestern zeigte mir einer ein Portrait mit der Tolleiflex. Die kann man auch vergrößern, kein Problem. Der Aufwand, solche Bilder zu machen, ist vielleicht weniger verstellspezifisch - doch braucht man auch für solche Bilder Zeit, Ruhe, Überlegung, Gespür und v.a. Übung. Hannes Schmid machte seine metergroßen Cowboyfotos ja auch mit Kleinbild. Und für die gibt es auch Shiftobjektive.

      Alles fließt, keine Grenze gilt unverrückbar. Fast jeder hier mit GF fotografiert auch in KB und MF, und sogar meistens noch mehr in Digital.


      renros wrote:

      Andreas wrote:

      Richtig. Hier im Forum geht es weniger dogmatisch/fundamentalistisch auch schon bei 6x7 bzw. 6x9 los. In diesem Fall wird abgestellt auf den Begriff einer "verstellbaren Fachkamera". Eine Mamiya 7 oder eine Texas-Leica gehört daher nicht dazu.
      wenn ich jetzt also mit meiner RZ67 und dem 180er objektiv dran ein bild erstelle, dann ist es für´s forum hier NICHT geeignet, weil es nicht das kriterium der "verstellbarkeit" erfüllt hat? wenn ich jetzt aber das selbe bild mit derselben kamera und diesmal aber mit dem 180er-short-barrel-objektiv zusammen mit dem mamiya-shift-adapter NI701 perspektivisch korrigiert erstelle, ist es auf einmal GROßFORMATforumskonform? obwohl sich das aufnahmeformat nicht verändert hat?