leider hat er recht, der aktuelle truschner

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    • lohi wrote:

      aber könnte es nicht auch so sein, dass es überall viel mehr kunst zu sehen und zu erleben gibt, zum gleichen zeitpunkt, und dass es wegen dieser schieren menge, und man wird ja auch älter, viel schwieriger ist, das wirklich gute, dessen menge ja proportional ebenfalls zugenommen hat, im blick zu behalten?
      ja, das ist definitiv so. geht ja auch nicht anders. es sei denn, jemand entrümpelt regelmäßig museen, sammlungen, magazine und galerien großzügig. davon weiß ich aber nichts. würde wohl auch kaum einer zugeben. war ja teuer, das gesumms.

      die menge, der kunstausstoß steigt. und damit auch die wahrscheinlichkeit etwas vor die augen zu bekommen, was man sich getrost hätte schenken können. egal, es gibt schlimmere lebenszeitvernichter. einfach schnell wieder rausgehen.

      lohi wrote:

      man wird halt systematisch verrückt gemacht.

      wenn man nicht bereit/willens ist vorzusortieren/auszumisten: ja, die gefahr besteht. man muss halt nein sagen können. und mit den jahren und der zahl der erlebten verrücktheiten steigt ja auch die erfahrung und das gespür dafür, was einem taugt und was "weg kann".

      lohi wrote:

      eine zeitlang nahm ich zu kunstmessen immer den rucksack mit, für das ganze hochglanzmaterial. ich fütterte meine karteikästen und legte dossiers an, um auf dem qui-vive zu bleiben. irgendwann entsorgte ich eine ganze wagenladung davon. einerseits wurde jedes jahr dasselbe in hochglanz auf kartonstärke beworben, von einigen galerien. andererseits war in noch mehr galerien das hochglanzbeworbene von letzten jahr in diesem jahr dann wieder schnee von gestern.

      kein geringer aufwand! ich muss aber auch gestehen das ich immer noch viel zu viel aufhebe.

      bei mir hat sich der schwerpunkt mittlerweile eindeutig weg von foto- hin zu malerei/grafik-ausstellungen verschoben. auch wenn ich selbst nach wie vor fotografiere (malen kann ich nicht, nie gelernt). aber zeichnen macht großen spaß!
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    • immerhin: der grosse herbert list, völlig unterbewertet, verlagerte sich später auch auf die zeichnung, als sammler und geachteter kenner.

      ja, man muss sieben. für mich hört kunst mittlerweile im jahr 2000 auf, klar, ein vorurteil, das ich hege und pflege, um mich aber immer wieder gerne überraschen zu lassen. - das gute an der fotografie, so sie nicht akademisch ist: dass sie den kunstanspruch etwas entspannter fasst. ich gehe z.b. immer gerne zu lokalen veranstaltungen wie die bieler fototage oder ins berner kornhaus. der anspruch wird da nicht so artifiziell hochgeschraubt.
    • lohi wrote:

      der grosse herbert list, völlig unterbewertet,

      "völlig" vielleicht nicht. aber verglichen mit einem recht ungeniert voyeuristisch "auf samtpfoten" (selbstauskunft) agierenden, leider stark überschätzten französischem kollegen, der der bildstatik krampfhaft das vorrecht vor der würde der abgebildeten einräumte, dann wohl leider doch. und der obendrein die hauptsächliche technisch-kreative arbeit, nämlich die im labor, anderen überließ.

      lohi wrote:

      das gute an der fotografie, so sie nicht akademisch ist: dass sie den kunstanspruch etwas entspannter fasst.

      ja. das problem aber ist, das du dir da "unten" das anschauen kannst, was zwei jahre zuvor auf den jahrgangsausstellungen der akademien zu sehen war (auf die der truschner in seinem aktuellen text ja auch einteufelt; stichwort "ostkreuzschule" ).

      oder war´s andersum? :D

      lohi wrote:

      lokalen veranstaltungen wie die bieler fototage oder ins berner kornhaus. der anspruch wird da nicht so artifiziell hochgeschraubt.

      eigentlich schon. aber da folgt dann nicht selten der absturz ins gegenteilige extrem: der liebe gott hat ihnen das verlangen gegeben, aber das (handwerkliche) talent vorenthalten. aber das kann auch ein vorurteil meinerseits sein. ich kenne ja die schweizer szene leider nicht.



      ich freue mich jedenfalls aufs nächste wochenende: pierre soulages in donaueschingen, schnell noch mal hin, seine "outrenoirs" anschauen (schließt am 2.2.). in gewisser weise arbeitet er ja auch "fotografisch". das spiel mit lichtern und schatten. nur eben ohne silber und tinte. und wahres GROßFORMAT. hehe.

      eigentlich fast was für´s forum. oder sind wir hier zu..."konservativ"?
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    • renros wrote:

      ich freue mich jedenfalls aufs nächste wochenende: pierre soulages in donaueschingen, schnell noch mal hin, seine "outrenoirs" anschauen (schließt am 2.2.). in gewisser weise arbeitet er ja auch "fotografisch". das spiel mit lichtern und schatten. nur eben ohne silber und tinte. und wahres GROßFORMAT. hehe.

      eigentlich fast was für´s forum. oder sind wir hier zu..."konservativ"?
      Nein, natürlich nicht. Schreib doch mal einen Bericht über die Ausstellung!

      LG Andreas
      To infinity... and beyond!
    • renros wrote:

      dann wohl leider doch. und der obendrein die hauptsächliche technisch-kreative arbeit, nämlich die im labor, anderen überließ.

      renros wrote:

      der liebe gott hat ihnen das verlangen gegeben, aber das (handwerkliche) talent vorenthalten
      Davon, daß manche Fotografen die Ausarbeitung ihrer Bildvorstellung anderen überließen, lebte so mancher Laborspezialist. Ich habe mal eine Reportage über Newton gesehen, in der der Laborspezialist ihm Vergrößerungen vorlegt und Newton dann Änderungswünsche anbrachte: da etwas heller, da etwas mehr so ... Er hatte also eine genaue Vorstellung davon, wie das fertige Foto aussehen sollte.
      Es könnte vielleicht hier interessant sein, den Stellenwert des Handwerklichen mal zu beleuchten.
    • der truschner hat nachgeladen, neues aus der deutschen kunstadelsgesellschaft:

      perlentaucher.de/fotolot/ueber…institut.html?nle_id=8864

      werterhaltung des eigenen oeuvre und des besitzes der versammelten sammlerelite mit dutzenden steuermillionen: struffsky haben sich offenbar sehr clever angestellt. der rest des kulturproletariats mag sehen wo er bleibt.

      interessant auch die verlinkungen im text zu zwei SZ-Artikeln in dieser sache.
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    • Was soll er dazu meinen? Über was für ein Stöckchen soll er springen? Was hat Candida Höfer damit zu tun?

      The post was edited 1 time, last by lohi: Verharmlosung, ich war anfänglich tendenziell gemein zu sw811. Das muss ja jetzt auch nicht sein. ().

    • renros wrote:

      struffsky haben sich offenbar sehr clever angestellt. der rest des kulturproletariats mag sehen wo er bleibt.
      Bezieht sich diese Aussage auf den geplanten Ort? Der Rest des Kulturproletariats wäre auch bei einem anderen Standort in gleicher Weise betroffen.
      Da der Herr Truschner die Hälfte seines Artikels mit Polemik füllt (Empörung verkauft sich gut im Netzt), hier noch eine Ausführung, um was es eigentlich geht:

      deutschlandfunkkultur.de/gepla…ml?dram:article_id=466475
    • Diesch wrote:

      Bezieht sich diese Aussage auf den geplanten Ort?

      ja, natürlich, worauf auch sonst? oder mit welchem ort assoziierst du die DÜSSELDORFER BECHERschüler "struffsky" (bitte um nachsicht für die tautologie)?

      Diesch wrote:

      Der Rest des Kulturproletariats wäre auch bei einem anderen Standort in gleicher Weise betroffen

      ja, das wäre durchaus möglich. hängt halt immer davon ab, was man in so einer einrichtung treibt, wer kuratiert. wenn so etwas selbstverwaltet-basisdemokratisch organisiert wird, kann das AUCH ein echtes forum für´s kunst/kultur"proletariat" sein. und nicht eine congregatio de causis sanctorum die eh schon arrivierte künstler für eine verbesserte zukünftige vermarktbarkeit kanonisiert. und wo das meiste geld für pr-arbeit, lachs(oder eben: vegane)-häppchen, vorstandsbildungsreisen ausgegeben wird und als hochdotiertes abklingbecken für ex-politik-skandalnudeln (die geschichte der deutschen bundesländer ist voll davon) dient.

      wenn nun so eine einrichtung in dem ort steht, der seit einiger zeit wie kein anderer mit dem terminus "deutsche zeitgenössische fotografie" verbunden ist wie düsseldorf (eben wegen der becherschüler und ihres enormen erfolgs auf dem kunstmarkt) braucht man nicht allzu viel phantasie um sich ausmalen zu können, wer dort wie vertreten/ausgestellt/archiviert/konserviert wird. treibende kraft hinter diesem "deutschen" fotoinstitut ist nun mal gursky. das darf man nicht vergessen.

      wohin die klandestine reise geht/ging, konnte man ja hier gut nachlesen:

      Im Juli hatte Kulturstaatsministerin Monika Grütters erstmals öffentlich darüber nachgedacht. Ihr schwebte eine Einrichtung vor, "die das künstlerische Erbe herausragender deutscher Fotografinnen und Fotografen aufarbeitet, bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich macht". Nach Vorbildern gefragt, verweisen die Verantwortlichen auf das Marbacher Literaturarchiv, die Deutsche Kinemathek oder das Getty Research Institute.

      Dann die Überraschung: Nur vier Monate später hatte der Haushaltsausschuss des Bundestags 41,5 Millionen Euro für das Institut bewilligt, hatte sich auf Düsseldorf als Standort festgelegt und war sich auch schon mit der Stadt und der Regierung von Nordrhein-Westfalen einig, dass beide zusammen weitere 41,5 Millionen beisteuern würden. Zehn Tage später tauchte das Institut schon als Glaskubus in den Renderings auf, die beim Wettbewerb für den "Blaugrünen Ring", das weiterentwickelte Düsseldorfer Kulturquartier, präsentiert wurden. Nur war es eben nicht das Fotoinstitut, über das Grütters noch nachdenken ließ, sondern das Fotoinstitut, das eine Initiative des Fotografiestars Andreas Gursky und anderer Vertreter der "Düsseldorfer Schule" seit Jahren propagiert.


      ich halte es also für nahezu ausgeschlossen das dort jemand präsidiert oder kuratiert, der NICHT der örtlichen fotoschule und ihren herausragenden protagonisten ein forum bietet. ich hätte im übrigen auch gar nichts gegen ein solches "becher/struffrsky"-pantheon. nur eben nicht aus BUNDESmitteln finanziert. die asche kann der laschet mal schön selber locker machen.

      oder sie holen sich ihr geld eben einfach von den leuten, die bereit sind, für eine "computerkomponierte ausbelichtung mit fotografieanmutung auf acryl" 4,3 millionen dollar auszugeben.

      denn die haben ja auch einen monetären nutzen von der archivarischen erhaltung und öffentlichkeitswirksamen präsentation ihres besitzes oder seiner erschaffer.

      und wenn man sich schon auf eine ortsansässige lehrtradition berufen möchte: warum nicht, z.b. leipzig? an der dortigen HGB hat man schon "photomechanische vervielfältigungsverfahren" gelehrt, da waren wohl noch nicht einmal die eltern von bernd und hilla geboren.

      Diesch wrote:

      Da der Herr Truschner die Hälfte seines Artikels mit Polemik füllt

      polemik ist ein legitimes mittel in einer öffentlichen diskussion. zumal unter derartig asymmetrischen verhältnissen, wie sie truschner auszuhalten hat (verglichen mit der medialen macht seiner opponenten). ich kann allerdings nicht erkennen, wo er in seinem text polemisch geworden sein sollte. mit welchen stellen aus seinem text belegst du diesen vorwurf konkret?

      aber es trotzdem gut das du dieses thema ansprichst. denn gerade hier im forum gibt es leider einige verwirrung um solche begrifflichkeiten. eine polemik ist keine beleidigung oder sachargumentfreie herabsetzung der aussagen anderer.

      wobei ich den eindruck habe, dass sich das forum in letzter zeit in dieser hinsicht stark verbessert hat. ob das vielleicht auf das mehr oder weniger freiwillige ausscheiden einschlägiger foristen zuletzt zurückführen ist?
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    • Diesch wrote:

      Ist das FOAM-Amsterdam denn besser? Oder die entsprechende Einrichtung in Antwerpen?

      da ich beide nicht kenne, müsste das besser jemand anderes beantworten.

      Diesch wrote:

      Bei der Initiative für das deutsche Fotoinstitut ist Thomas Weski Kurator (Haus der Kunst - München) - ein Kenner der deutschen Fotoszene.

      von weski kuratierte ausstellungen (u.a.):

      2019: struth
      2017: struth
      2012: ruff
      2011: gursky
      2010: schmidt (gursky-lehrer)
      2010: bernd&hilla b.

      seinen befähigungsnachweis für ein "struffsky"-pantheon in düsseldorf hat er sich ausreichend erarbeitet. :D

      wie sich alles so fügt. schön geschmeidig...
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    • renros wrote:

      seinen befähigungsnachweis für ein "struffsky"-pantheon in düsseldorf hat er sich ausreichend erarbeitet.

      wie sich alles so fügt. schön geschmeidig...

      Geschickte Auswahl - etwas tendenziös, aber durchaus möglich.
      Das Vorkommen dieser Leute in solchen Ausstellungen läßt sich kaum vermeiden.

      Wenn du eine Debatte über die Vergabe von Standorten (Batteriefabrik z.B.) und öffentlichen Geldern aufmachen möchtest, nur zu.
      Wenn du ausdrücken möchtest, daß du die aus Düsseldorf sowieso doof findest, nur zu :)
    • Diesch wrote:

      Geschickte Auswahl - etwas tendenziös, aber durchaus möglich.

      tendenziös? je nun, das ist nun mal sein palmarès. hat er sich selbst so ausgesucht, ihn wird niemand gezwungen haben. und das er auch andere künstler kuratiert hat, habe ich ja durch das "u.a." belegen wollen.

      jedenfalls scheint er eine besondere, wie auch immer gelagerte nähe zu diesen fotografen zu besitzen. und da diese künstler alle noch leben, wird er sie wohl auch persönlich gut kennen. wenn man dann noch einkalkuliert das wir uns hier auf einem markt befinden, ist das alles eigentlich selbsterklärend. ein schelm, wer böses dabei denkt.

      an alle, die meiner meinung sind: call me "schelm". :D

      Diesch wrote:

      Das Vorkommen dieser Leute in solchen Ausstellungen läßt sich kaum vermeiden.

      allerdings, es sind ja ihre produkte.

      Diesch wrote:

      Wenn du ausdrücken möchtest, daß du die aus Düsseldorf sowieso doof findest, nur zu

      aber nein, ganz und gar nicht! hatte ich ja an anderer stelle schon mal gesagt: sehr häufig geht's da um mehr oder weniger um vorzügliche kunst. ich hatte keine inhaltliche kritik vorgenommen! mich stört nur diese klandestine abgreiferei von leuten die ein gewisses maß verloren. und politiker, die das aus egoistischen motiven heraus auch noch protegieren.

      nochmal: in dieser liga da definiert sich kunst hauptsächlich als eine sache des marktes. und hier versuchen marktakteure sich mit unlauteren mitteln einen wettbewerbsvorteil zu verschaffen. da stört mich.
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    • renros wrote:

      pierre soulages in donaueschingen, schnell noch mal hin, seine "outrenoirs" anschauen (schließt am 2.2.). in gewisser weise arbeitet er ja auch "fotografisch". das spiel mit lichtern und schatten. nur eben ohne silber und tinte. und wahres GROßFORMAT. hehe.
      Danke für den Hinweis, ich bin letzte Woche hingefahren; hat sich durchaus gelohnt! (Soulages war mir bis dahin gänzlich unbekannt) Lustig war die Warnung der freundlichen Dame an der Kasse:"Seien Sie nicht schockiert wegen des Autos, das kann durch den Kontrast die Wirkung der Bilder unterstützen"...als ich beim Verlassen dann anmerkte, dass ich auf diese Unterstützung auch ohne weiteres hätte verzichten können, ergänzte sie dann:"Es gab auch für das Fahrzeug keinen anderen Platz mehr".
      Ist aber kein Gemeckere von mir, beide Themen ("Vollgas" und "Soulages") waren die Hinfahrt wert!
    • Bila Sukari wrote:

      renros wrote:

      pierre soulages in donaueschingen, schnell noch mal hin, seine "outrenoirs" anschauen (schließt am 2.2.). in gewisser weise arbeitet er ja auch "fotografisch". das spiel mit lichtern und schatten. nur eben ohne silber und tinte. und wahres GROßFORMAT. hehe.
      Danke für den Hinweis, ich bin letzte Woche hingefahren; hat sich durchaus gelohnt! (Soulages war mir bis dahin gänzlich unbekannt) Lustig war die Warnung der freundlichen Dame an der Kasse:"Seien Sie nicht schockiert wegen des Autos, das kann durch den Kontrast die Wirkung der Bilder unterstützen"...als ich beim Verlassen dann anmerkte, dass ich auf diese Unterstützung auch ohne weiteres hätte verzichten können, ergänzte sie dann:"Es gab auch für das Fahrzeug keinen anderen Platz mehr".Ist aber kein Gemeckere von mir, beide Themen ("Vollgas" und "Soulages") waren die Hinfahrt wert!

      gern geschehen. freut mich, das sich jemand auf diesen lohnenswerten (aber auch weiten; oder wohnst du da in der nähe?) weg gemacht hat.

      welches auto meinte die dame am einlass? den goldenen 911er oder die fraktalen BMW?

      "vollgas" habe ich so nebenbei mitgenommen. ist nicht ganz so mein ding, diese art von plastiken. aber die farbverschiebung der diversen lacke auf blech fand ich durchaus sehenswert. und die tankstellen-fotos von hölscher hatten auch eine gewisse wirkung. bei dem öl-springbrunnen habe ich mir noch so gedacht: den geruch kriegen die nie wieder raus aus ihrem schicken schlösschen.
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    • renros wrote:

      welches auto meinte die dame am einlass? den goldenen 911er oder die fraktalen BMW?
      Weder noch...
      In dem Raum mit den Soulages-Bildern stand doch mittendrin ein Rennwagen mit Schnitzer-Motor(?) mit 750 - 1000 PS (hast Du den etwa übersehen ?( ?).
      Bei dem Öl-Springbrunnen kam ich (auch durch den Geruch angelockt) gerade die Treppe rauf, als die Pumpe etwas zu blubbern begann, da kam mir gleich der Gedanke "was wäre, wenn das hier überläuft..."
    • Bila Sukari wrote:

      In dem Raum mit den Soulages-Bildern stand doch mittendrin ein Rennwagen mit Schnitzer-Motor(?) mit 750 - 1000 PS (hast Du den etwa übersehen ?).

      den konnte ich gar nicht übersehen! weil es ihn bei meinem besuch offenbar noch nicht gab. :)

      dann war die warnung der kassiererin ja nicht ganz unberechtigt, hehe. da mittendrin ein auto? quatsch-idee. war hoffentlich nur ein vorgriff auf die nächste ausstellung. warst du denn am allerletzten tag, also am 2.2.?

      was sehr ..."luxuriös" war: ich war etwas über 1 stunde in dem raum. und hatte die bilder ganz für mich "allein". ich konnte ganz nah herangehen oder sie sehr stark von der seite aus extrem kurzer Distanz betrachten. was bei den outrenoirs wegen der nutzung des reflektierten lichts als mittel der "malerei" jedesmal ein komplett neues bild entstehen lässt.

      tatsächlich ein meister des lichts, für mich vergleichbar mit turner oder sorolla. nur das er das licht eben auf völlig neue (aber eigentlich auf die älteste art und weise überhaupt) "entstehen" lässt. soulages´ idee ist sehr überzeugend.
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