Bergger Pancro 400 4x5, Kodak HC-110 H, 1+63, 20°C, 30/30-5 Planfilm im Hänger, Ikea-Tank

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    • lohi wrote:

      das mit der haltbarkeit kann durchaus zutreffen. die lösungen werden getrennt gelagert, die gelösten stoffe reagieren also nicht miteinander während der lagerung.

      die haltbarkeit von xtol ist m.e. etwas problematischer, weil es das phänomen des plötzlichen umkippens gibt, und das bei einer 5l-lösung. ich nutzte das früher 1+3, die ergebnisse waren gut, in grosstanks (kanalrohre) und bei guter haitverträglichkeit. aber mit der zeit wurde mir die brühe zu unsicher.
      Interessanterweise hält sich das Gerücht mit dem Umkippen von Xtol recht hartnäckig, obwohl Kodak seinerzeit die Rezeptur entsprechend modifiziert hat.

      Ich setze den Xtol immer als Konzentrat in 2.5L dest. Wasser an und das Konzentrat wird in 0.5L brauen Kunststofflaschen (Apothekenbedarf) aufbewahrt. Selbst nach 1.5 Jahren ist keine Veränderung der Flüssigkeitsfarbe zu erkennen; es gibt keine Fäden, gar nichts und der Entwickler funktioniert tadellos. Also keine Spur vom Umkippen. Man muss halt nur das Verdünnen anpassen: aus 1+1 wird 1+3 usw. was aber kein Problem darstellt.

      Interessanterweise funktioniert es mit dem D-76 nicht. Er lässt sich ums Verrecken nicht in 50% der Wassermenge auflösen. Auch nicht mit Hilfe von Magnetrührer.
    • tmx wrote:

      lohi wrote:

      das mit der haltbarkeit kann durchaus zutreffen. die lösungen werden getrennt gelagert, die gelösten stoffe reagieren also nicht miteinander während der lagerung.

      die haltbarkeit von xtol ist m.e. etwas problematischer, weil es das phänomen des plötzlichen umkippens gibt, und das bei einer 5l-lösung. ich nutzte das früher 1+3, die ergebnisse waren gut, in grosstanks (kanalrohre) und bei guter haitverträglichkeit. aber mit der zeit wurde mir die brühe zu unsicher.
      Interessanterweise hält sich das Gerücht mit dem Umkippen von Xtol recht hartnäckig, obwohl Kodak seinerzeit die Rezeptur entsprechend modifiziert hat.
      Ich setze den Xtol immer als Konzentrat in 2.5L dest. Wasser an und das Konzentrat wird in 0.5L brauen Kunststofflaschen (Apothekenbedarf) aufbewahrt. Selbst nach 1.5 Jahren ist keine Veränderung der Flüssigkeitsfarbe zu erkennen; es gibt keine Fäden, gar nichts und der Entwickler funktioniert tadellos. Also keine Spur vom Umkippen. Man muss halt nur das Verdünnen anpassen: aus 1+1 wird 1+3 usw. was aber kein Problem darstellt.

      Interessanterweise funktioniert es mit dem D-76 nicht. Er lässt sich ums Verrecken nicht in 50% der Wassermenge auflösen. Auch nicht mit Hilfe von Magnetrührer.
      Es gibt Substanzen (Phenidon z.B) die recht gut im Alkohol löslich sind.
    • HC-110


      Nach der neuen Ausgabe des "Film Developing Cookbook" gehört der aktuelle HC-110 auch nicht mehr zu den lange haltbaren Entwicklern. Zitat Seite 76:

      HC-110 radical reformulation in 2019
      HC-110 was reformulated in mid-2019. The hallmark DEA-sulfur addition complex, which conferred its great stability, has gone; it is now a conventional developer. We suggest the new formula should be called Neo-HC-110 or HC-110-2019 or even Non-HC-110. In this book, "HC-110" always refers to the pre-2019 product.

      Da ich kein regelmäßiger Anwender dieses Entwicklers war oder bin, kann ich keine persönlichen Erfahreungen dazu beitragen.


      https://www.fotografie-in-schwarz-weiss.de
    • Otto Beyer wrote:

      HC-110


      Nach der neuen Ausgabe des "Film Developing Cookbook" gehört der aktuelle HC-110 auch nicht mehr zu den lange haltbaren Entwicklern. Zitat Seite 76:

      HC-110 radical reformulation in 2019
      HC-110 was reformulated in mid-2019. The hallmark DEA-sulfur addition complex, which conferred its great stability, has gone; it is now a conventional developer. We suggest the new formula should be called Neo-HC-110 or HC-110-2019 or even Non-HC-110. In this book, "HC-110" always refers to the pre-2019 product.

      Da ich kein regelmäßiger Anwender dieses Entwicklers war oder bin, kann ich keine persönlichen Erfahreungen dazu beitragen.
      Da bin ich wohl nicht der einzige der dieser Art von Vorschritt in Frage gestellt hat.
    • oh nein!

      Otto Beyer wrote:

      HC-110


      Nach der neuen Ausgabe des "Film Developing Cookbook" gehört der aktuelle HC-110 auch nicht mehr zu den lange haltbaren Entwicklern. Zitat Seite 76:

      HC-110 radical reformulation in 2019
      HC-110 was reformulated in mid-2019. The hallmark DEA-sulfur addition complex, which conferred its great stability, has gone; it is now a conventional developer. We suggest the new formula should be called Neo-HC-110 or HC-110-2019 or even Non-HC-110. In this book, "HC-110" always refers to the pre-2019 product.

      Da ich kein regelmäßiger Anwender dieses Entwicklers war oder bin, kann ich keine persönlichen Erfahreungen dazu beitragen.



    • 1 l echtes konzentrat reicht selbst bei meinen 5l kanalrohren ewig, in denen ich von zeit zu zeit 12 kb-filme 1+64 entwickele. das sind jedesmal 80 ml, also 12 touren, 144 filme insgesamt. soviel kriege ich ja gar nicht geknipst im jahr - geschweige denn vergrössert: 5184 bilder ... 1 kb = 3 pf 4x5, das wären dann 432 planfilme 4x5. mot meinen ikeatanks mache ich 16 4x5 in 20 minuten, das wären 9 stunden am stück pausenlos entwickeln... warum verkaufen sie den sirup denn nicht 250ml-weise? so dumm, dass das alte rezept geheim ist.
    • lohi wrote:

      1 l echtes konzentrat reicht selbst bei meinen 5l kanalrohren ewig, in denen ich von zeit zu zeit 12 kb-filme 1+64 entwickele. das sind jedesmal 80 ml, also 12 touren, 144 filme insgesamt. soviel kriege ich ja gar nicht geknipst im jahr - geschweige denn vergrössert: 5184 bilder ... 1 kb = 3 pf 4x5, das wären dann 432 planfilme 4x5. mot meinen ikeatanks mache ich 16 4x5 in 20 minuten, das wären 9 stunden am stück pausenlos entwickeln... warum verkaufen sie den sirup denn nicht 250ml-weise? so dumm, dass das alte rezept geheim ist.

      Welches Rezept brauchst du? Von dem Kodak PMK und Paar andere kannst von mir haben.
      Und warum unbedingt 5L und keine 250ml?
      Die Antwort kennst ja selber!!!!
    • lohi wrote:

      1+64
      Hast du mal eine weniger starke Verdünnung versucht?
      Dein Vorgehen wäre aus zwei Gründen nichts für mich:
      - ich finde starke Verdünnung unpassend, weil ich keine Ausgleichswirkung und keinen Kanteneffekt haben will.
      - ich möchte immer bald sehen, was ich gemacht habe. Filme stapeln ist deshalb nichts für meine Ungeduld.
    • 12 kb-filme gehen schnell. das typische f3hp-problem, auf reisen, in ein bis zwei tagen, ein bißchen bracketing, grundsätzlich zwei bilder pro motiv, wegen kratzern etc. und archivierung, dann mal ohne stativ, sicherheitshalber zwei aufnahmen mit 1/30 ... man nähert sich zb. einem olivenhain anders an, macht detailstudien, die variiert werden, nutzt eine andere bennweite, was viel schneller geht ohne stativ usw.

      und wegen der verdünnung: da wollte ich mir ausser der ausgleichswirkung mal noch die zonensystemoption bei marchesi: handbuch der fotografie, bd. 2, s. 74 sichern.

      zonensystem von einem anderen stern

      The post was edited 1 time, last by lohi ().

    • lohi wrote:

      und wegen der verdünnung: da wollte ich mir ausser der ausgleichswirkung mal noch die zonensystemoption bei marchesi: handbuch der fotografie, bd. 2, s. 74 sichern
      Damit sind wir wieder beim Thema: Fotografie ist keine Wissenschaft :)


      lohi wrote:

      das leben bietet in seiner fülle auch noch ein dasein ohne 12-kilo-rucksack
      Dann fängt es erst an, Spaß zu machen.
    • ich kenne nur den zweiten. der ist sehr lesenswert. da steht viel drin über sensitometrie und kurven. vielleicht steht in strobels enzyklopädie noch mehr. aber das marchesibuch scheint mir recht solid zu sein. zur einführung sind aber andere bücher einfacher, klar.

      leihe es doch einfach kostenlos bei deiner unibücherei aus ...
    • Andreas wrote:

      lohi wrote:

      ich sehe das eher undogmatisch. reisen und reissen: benz oder traktor. ein jedes ding erfüllt seinen zweck.
      Nun, der Grossmeister der zonenbasierten Fotografie tat beides: Reisen und trotzdem mehr als 12 Kilo dabei haben. Und Zonensystem... ;)

      er hatte immer noch eine contax mit system dabei und die hasselblad. jedenfalls in dem newhallfilm, in dem er den technopopanz aufbaut.

      ich bin sicher, heute hätte er eine digitale. allein schon die idee, digital zu printen ohne streulicht und aus dem drucker heraus schwärzen tiefer als bildsilber zu erzielen ...

      vermutlich würde er damit heute aber auch über 12 kilo kommen.