George Hurrell

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    • George Hurrell

      Sehr spannender Film über Georg Hurrell den berühmten Hollywood Fotograf mit kurzen Sequenzen bei der Arbeit

      " You push the button and we do the rest."
      Kodak Werbespruch!
      Today
      "You push the button and the pixels do the rest"
    • Über George Hurrel gibt es auch ein ganz famoses Buch aus dem Schirmer Mosel Verlag.
      Besonders die erste Auflage ist ein opulenter Bildband in überragend schöner Druckqualität.
      Schon alleine die wunderbare Haptik des wertigen Papieres ist einen Kauf wert.
      Hat meine uneingeschränkte Empfehlung !

      Ein Bild dieses Buches werde ich nachreichen.
      Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluss der sich öffnet und wieder schließt.

      The post was edited 1 time, last by der-photofreund ().

    • Ok, ich muß mir eingestehen, daß alt werde . . .
      Von Hurrel hatte ich auch noch ein Buch, das ich gerade nicht fand.

      Den Photographen den ich jedoch meinte und beschrieb war Clarence Sinclair Bull:
      Für mich das Maß in der SW-Portraitphotographie, wie sie mir am besten gefällt.





      Ich bitte um Nachsicht für diese Unachtsamkeit.
      Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluss der sich öffnet und wieder schließt.
    • Ich kann dich trösten geht mir ähnlich. Und das Buch von Clarence Sinclair Bull war mein allererstes Buch in diese Richtung! Und er gehört auch absolut zu meinen Favoriten in diesem Genre.

      LG Armin
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    • Wegen Eurer "Werbung" musste ich mir sogleich Bücher von George Hurrell und Clarence Sinclair Bull bestellen. Und weil bei dem Antiquar gerade noch der Titel "The art of great Hollywood portraits photographers" an Lager war, diesen auch noch dazu.

      Nach dem ersten durchblättern habe ich eine Krise und will nicht mehr fotografieren.

      Das wird sich wieder legen.

      Freundliche Grüsse, stephan
    • Clickma wrote:

      Wegen Eurer "Werbung" musste ich mir sogleich Bücher von George Hurrell und Clarence Sinclair Bull bestellen. Und weil bei dem Antiquar gerade noch der Titel "The art of great Hollywood portraits photographers" an Lager war, diesen auch noch dazu.

      Nach dem ersten durchblättern habe ich eine Krise und will nicht mehr fotografieren.
      Hallo Stephan,
      diese Art von Erlebnis hatte ich auch: Als ich zum ersten Mal die Bilder von Ansel Adams gesehen hatte,
      fuhr ich mit dem betrüblichen Gedanken heim, bisher nur Ausschuss belichtet zu haben . . .
      Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluss der sich öffnet und wieder schließt.
    • Ein Kumpel von mir, der vorher nur KB fotografiert hatte, hat sich eines Tages eine 9x12er Linhof geholt, und noch bevor er überhaupt das erste Bild damit gemacht hat, das Buch Perspektive Fineart von Andreas Weidner genauestens studiert.
      Nach dem Lesen hat er sich nicht mehr getraut, auch nur ein einziges Bild mit der Linhof zu machen. Er war von der Perfektion Weidners völlig eingeschüchtert. Er hat die Kamera wieder verkauft, ohne auch nur ein Bild zu machen. Kein Scherz! Leider.
    • johnars wrote:

      Vergiss nicht die hatten zum teil Profi Retuschöre am Werk!

      Schwarzweißseher wrote:

      Und Top-Models!!!
      Oh ja! Das weiss ich wohl.

      Aber schon alleine der Umgang mit dem Licht, das die erwähnten Fotografen anwandten, ist beeindruckend. Da bin ich noch sehr weit davon weg. Allerdings haben die wohl tagein tagaus nichts anderes gemacht und Assistenten standen sicher auch zur Verfügung. Da kann man als sporadischer Einzelkämpfer nicht mithalten.

      Es gibt ein weiteres Buch, das in diesem Zusammenhang ebenfalls sehr interessant ist:
      Monika Faber: Die Frau, wie du sie willst, Glamour, Kult und korrigierte Körper, Atelier Manassé 1922–1938. Wien, München 1998


      der-photofreund wrote:

      diese Art von Erlebnis hatte ich auch: Als ich zum ersten Mal die Bilder von Ansel Adams gesehen hatte,
      fuhr ich mit dem betrüblichen Gedanken heim, bisher nur Ausschuss belichtet zu haben . . .

      Schwarzweißseher wrote:

      Ein Kumpel von mir, der vorher nur KB fotografiert hatte, hat sich eines Tages eine 9x12er Linhof geholt, und noch bevor er überhaupt das erste Bild damit gemacht hat, das Buch Perspektive Fineart von Andreas Weidner genauestens studiert.
      Nach dem Lesen hat er sich nicht mehr getraut, auch nur ein einziges Bild mit der Linhof zu machen. Er war von der Perfektion Weidners völlig eingeschüchtert. Er hat die Kamera wieder verkauft, ohne auch nur ein Bild zu machen. Kein Scherz! Leider.
      Gut zu lesen, dass man mit seinen Zweifeln nicht alleine dasteht.

      Gerade zu Adams und Weidner habe ich meine Erfahrungen gemacht. Ihre didaktischen Werke sind ja Standart. Das umzusetzen und auf die eigene Fotografie anzuwenden, bin ich gescheitert. Damit meine ich eher die technische Umsetzung. Die gestalterische Herangehensweise der Art Fotografie dieser beiden Autoren, passt nicht zu meinen Intentionen. So habe ich mich vor weiterem Schaffen nicht abhalten lassen und gehe meinen Weg. Das ist vielleicht das Wichtigste.

      Übrigens habe ich heute noch einen Bildband erhalten: Wols, Photograph, "Der gerettete Blick".
      Jetzt werde ich mich mit dem "rohen" Bild von Wols beschäftigen. Siehe auch:

      sw811 wrote:

      Clickma wrote:

      Eine weitere Frage, die mich umtreibt:
      Das "rohe", das "ehrliche" Bild. Ehrlich lasse ich vielleicht besser weg. Aber das "rohe" Bild interessiert mich. Dabei möchte ich mich aber nur auf die analoge Aufnahmetechnik beschränken.

      Wie wirkt eine Fotografie, wenn man nur die technisch vorgegebenen Parameter berücksichtigt, die für die Entstehung einer Fotografie nötig sind? Dies vorerst mal unabhängig von der Wahl des Materials. Einfach mit dem, was nötig und vorhanden ist. Also ohne weitere Ausarbeitungen in Folgeprozessen. Ist das überhaupt möglich, respektive darf man das so stehen lassen? Oder ist es schlicht und einfach nur angefangene und nicht zu Ende geführte Arbeit?
      Beschäftige dich mal mit "Miroslav Tichy" und "Wols"

      Freundliche Grüsse, stephan
    • Schwarzweißseher wrote:

      Nach dem Lesen hat er sich nicht mehr getraut, auch nur ein einziges Bild mit der Linhof zu machen. Er war von der Perfektion Weidners völlig eingeschüchtert. Er hat die Kamera wieder verkauft, ohne auch nur ein Bild zu machen. Kein Scherz! Leider.
      Genau zu diesem Zweck werden solche Bücher geschrieben ;)

      Aber es gäbe aus den 1940er-1950er Jahren ja auch Bücher, z.B. auch das sehr schöne Buch von Luis Demmeler: »Fotografieren kurz gefasst« - dort steht anhand von Beispielen, wie man beleuchtet, um klassisches Portraitlicht zu erhalten.

      Ich bewundere diese Bilder, aber ich habe - ohne selbst irgendeine diesbezügliche Kenntnis aus eigener Tätigkeit zu besitzen - immer das Gefühl, man kennt die verschiedenen Lichtarten Hauptlicht, Nebenlicht, Spot, Diffusor, Oberlicht, Untericht, Gegenlicht, und dann wird das alles in Variationen durchdekliniert.

      Ich weiß nicht, aber wenn man doch sowieso Blitzanlagen nachgeworfen bekommt, und dann noch mit der Digitalkamera experimentieren kann, ohne sich die Hände nass zu machen: was steht einem privaten Workshop anhand solcher Bücher entgegen?

      Wenn man da noch ein Modell kennt, das sich gerne mit einem unterhält und drei oder vier Fässer Bier mit einem zischt, umso besser.

      Was mir dann wirklich schwierig scheint: dass ja auch etwas vom Wesen des Menschen allgemein und von der Person (Fotograf, Modell) im Speziellen in Erscheinung treten sollte. Geht das mit dieser klassischen Beleuchtungstechnik aus der Schauspielerei? In den Linhof-Publikationen der 1960er versuchte man, das zu überwinden bzw. als eine Produktivtechnik unter vielen zu schubladisieren, falls mal eine »traditionelle Auffassung« verlangt werden sollte.

      The post was edited 1 time, last by lohi ().

    • Feininger-Zitat:


      Feininger schreibt in seinem Buch „Andreas Feiningers Große Fotolehre“:
      Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch
      fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein
      technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv
      genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines
      Fotos ausmacht.
    • Ich habe mir neulich das Buch "Hollywood Portraits" von Roger Hicks und Christopher Nisperos sehr günstig in der "Bucht" erbeutet.
      Da werden werden alte Fotos mit ihrer Beleuchtung beschrieben.

      Ich kann Workshops auch wirklich sehr empfehlen. Ich habe ja so gar keine Ahnung von Beleuchtung & Co. Deshalb habe ich mich auch davor gescheut.
      Ich wollte allerdings mal einen "Film Noir" Workshop" in Bad Nauheim besuchen, war allerdings zeitlich an diesem Termin verhindert. Allerdings wurde mir dann ein Einzelkurs angeboten. Wir sind dann auch recht schnell von dem traditionellen Film Noir Thema abgekommen und mehr in den Bereich Hollywood Glamour Portrait übergegangen, da ich meine Ideen selber unter Anleitung umsetzen konnte.

      Es ist zwar richtig, dass es sich bei den oben genannten berühmten Fotografen um Profis mit richtig professionelen Retuschieren handelt, allerdings sind deren Arbeiten auch hin und wieder so, dass ich als Anfänger hier viele Verbessungsvorschläge oder Kritiken bekommen würde.
      Da sind Retuschierungen knallhart mit dem Bleistift gezogen um eine scharfe Trennlinie zu bekommen, das berühmte Portrait von Marilyn Monroe mit ihrem Schmollmund ist kaum an einer Stelle scharf und auf auf einem Portrait von Greta Garbo ist die Nase fast nicht zu erkennen.

      Ich denke, dass diese Portraits oftmals nur deshalb in den Büchern sind, weil es Promotionbilder von berühmten Fotografen sind und deshalb noch erhalten und für die Öffentlichkeit zugängig. Ich glaube, dass es noch viele Werke von Hobbyfotografen gibt, die genauso tolle Portraits fotografiert haben, die aber in privaten Alben kleben, weil sie keiner kennt.

      Hurrell & Co. hatten halt den großen Vorteil, oft direkt in den Filmstudios fotografieren zu können und hatten viele Helfer zur Verfügung. Aber die Werke ihrer Anfangszeiten kennt auch kaum jemand und meist waren diese berühmten Künstler nicht mal "gelernte" Fotografen. Die haben halt auch viel experimentiert und Ausschuß produziert, wussten aber was sie machen.
      Statt gezielt in Zonen zu arbeiten, haben die damals auch nur mit Wasser gekocht und Fime unterbelichtet und überentwickelt.

      Und wie auch schon angemerkt wurde, die Bilder wie sie in den Büchern abgebildet sind, sind nicht die Bilder, wie sie der Fotograf gemacht hatte. Die sind richtig nachbearbeitet.

      Ich glaube, dass man sich deshalb nicht entmutigen lassen sollte. Es hat schon seinen Grund, warum manche Fotografen berühmt wurden und manche nicht, aber unnahbare Götter sind sie auch nicht.
    • Ja. Und es gibt auch noch das Buch von Walter Nurnberg: Licht und Beleuchtung in der Fotografie. Düsseldorf, 1955. Dort werden die Bilder berühmter Fotografen, u.a. auch Hurrells, z.B. Bildnis Barbara Stanwyck, S. 102, besprochen. Irgendwie waren die Bilder damals auch gar nicht so scharf. Aber vielleicht liegt das einfach am Druck. Oder daran, dass die Engländer Harristweed tragen und die Deutschen Nadelstreifen ...

      Zum Erfolg: Erfolg hatte vermutlich nur derjenige, der überhaupt Bilder von den Berühmtheiten hatte. Damals gab es einfach nicht so viele Bilder wie heute.
    • Diesch wrote:

      Wenn ich die Beiträge von Lohi zum Eintesten lese, habe ich den Eindruck, es ist besser, gar kein Buch zu lesen zum Thema. So kompliziert muß Fotografie nicht sein.
      Mit Verlaub, aber das ist dummer Seich. Ich hätte eigentlich mehr erwartet. Aber wenn wir schon gerade beim Kropfleeren sind: was hast Du denn daran auszusetzen, dass ich in einem Forum, das auch eine technische Dimension abdeckt, bestimmte Fragen stelle?
    • lohi wrote:

      Mit Verlaub,
      Was hast du denn verstanden? Oh Schreck!


      lohi wrote:

      was hast Du denn daran auszusetzen,
      gar nichts - aber man kann auch ohne Eintesten fotografieren (und man muß sich nicht all diese Gedanken machen, die du dir da machst) - Farbfotografen tun das sowieso immer.
      Wer an die Grenzen der "Normalentwicklung nach Beipackzettel" gestoßen ist oder sowieso Spaß am Testen hat, ist bei solchen Debatten richtig. Wenn in den Büchern der Eindruck entsteht, daß es nur so geht, können die auch abschrecken "das ist alles viel zu kompliziert".

      Wenn der Eindruck aus diesen Büchern entsteht, daß man dem darin formulierten Anspruch nicht gerecht werden kann, dann sind diese Bücher als didaktische Werke nicht in Ordnung.

      Ansonsten können wir gern und immer jede Technikdebatte führen - da ich das Eintesten aber für überflüssig halte, bin ich an der Stelle nicht dabei.

      Zum Thema "Technikdebatten": hier sind die Voraussetzungen der Teilnehmer am Forum vermutlich sehr unterschiedlich. Daher ist immer die Frage nach der verständlichen Eindringtiefe.

      The post was edited 1 time, last by Diesch ().

    • Clickma wrote:

      Wegen Eurer "Werbung" musste ich mir sogleich Bücher von George Hurrell und Clarence Sinclair Bull bestellen. Und weil bei dem Antiquar gerade noch der Titel "The art of great Hollywood portraits photographers" an Lager war, diesen auch noch dazu.

      Nach dem ersten durchblättern habe ich eine Krise und will nicht mehr fotografieren.

      Das wird sich wieder legen.

      Freundliche Grüsse, stephan

      ist zwar eine phrase, wird aber leider zu häufig übersehen:

      JEDES bild ist einzigartig. der rest ist geschmack und rezeptionserfahrung.
      dislikes? wenn es dir in deiner kleinen welt weiterhilft...
      likes? lieber nicht. unnötig.