6x7 Rückteil für meine Sinar F2

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    • Die Angabe zu Abmaßen in Zentimeter und Inch in den Online-Shops (nicht nur bei diesem Händler) hat in erster Linie einen rechtlichen Hintergrund: in deutschen Angaben dürfen nicht nur Maß-Angaben in Inch stehen, da der deutsche Verbraucher sonst nicht weiss, um was es geht. Die Umrechnung in Zentimeter geschieht dann mit dem offiziellen Umrechnungsfaktor.

      Ob damit der (Verbraucherschutz-) Sache gedient ist, ist zweifelhaft. Insbesondere, wenn eine andere Norm (hier die DIN ISO 1012:1998) die Abmaße eines mit '4x5" ' gekennzeichneten Films anders (nämlich kleiner) festlegt. QED: geo ist ja auch schon darauf hereingefallen.

      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • Ergänzend: Die ISO-Norm DIN ISO 1012:1998 hat zwei Größenangaben für Filme in Blattform:

      1- Die Nenngrösse - bei 4x5" ist das 10,2x12,7 cm

      2- Die Schnittgrösse - bei 4x5" (bzw. 10,2x12,7 cm) ist das 99,6 x 125 mm

      Insofern stimmt die Angabe in den Online-Shops und auf den Verpackungen: es wird die Nenngrösse angegeben.

      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • Nochmal:

      Die ISO-Norm enthält zwei Größenangaben: die Nenngröße und die Schnittgröße. Die Nenngröße ist verpflichtend auf der Verpackung aufzudrucken. Die Schnittgröße ist die tatsächliche Größe des geschnittenen Films.

      Diese Abmaße und Angaben auf Packungen sind seit etlichen Jahren so festgelegt, nicht erst heutzutage erfunden. Die Vorläufer der gültigen ISO-Norm stammen bereits aus dem Jahr 1955, die Filmgrössen sind teilweise schon älter.

      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • Ich verstehe durchaus geos Frust.

      Ich habe nachgemessen: mein Fomapan 100 ist nur 99,5 x 125 mm groß. Da fehlen je 2 mm nach beiden Seiten. Die beeinflussen die Bildwirkung enorm. Das prangern wir an!

      Naja, dafür flutschen die Filme nur so in die Fidelity-Elite-Filmkassetten. Und weil es flutscht, muss ich weniger fest greifen, habe ich weniger Fettflecken und Fingernagelkratzer auf der Emulsion und weil alles schneller geht, auch weniger Staub.

      Aber wenn ich geo recht verstehe, will er

      1. das ganze Negativ vergrößern, weil er ja auch das ganze Negativ durchkomponiert und belichtet hat

      2. den Rand mitbelichten, um zu beweisen, dass 1.

      Das ist sehr legitim, weil er damit nachweist, dass er das Bild schon bei der Aufnahme so geplant hat. Aus 4x5 herausvergrößern kann ja jeder ...

      Das Problem sind aber die Negativbühnen, meiner Meinung nach. Die metallenen Negativbühnen für meine beiden Vergrößerer, L54, L138, sind ohne Glas. Sie müssen daher notgedrungen das Negativ an den Rändern fassen, und in der Tat ist dadurch die Vergrößerung eines schwarzen Randes mühsam.

      Es hängt vielleicht auch ein wenig von den Kassetten ab. Bei Linhof ist alles enger, aber: die Linhof Kardan Color beschneidet das Bild noch mehr als die Kassetten. Da sind die Ecken abgerundet und oft hängt der Balgen ins Bild. Sie ist eigentlich nur für 9x12 ausgelegt.

      Die Alternative wäre, das Negativ in eine 5x7-Bühne einzufassen und dann dem L138 einzuverleiben. Damit handelt man sich aber allerhand Ärger ein. Newtonsche Ringe, Schärfe- und Brillianzverlust, vier zusätzliche Oberflächen mit Staub.Wie es ohne Glas gehen soll, ist mir schleierhaft.

      Aber ist der schwarze Rand so wichtig?
    • lohi wrote:

      Ich habe nachgemessen: mein Fomapan 100 ist nur 99,5 x 125 mm groß. Da fehlen je 2 mm nach beiden Seiten. Die beeinflussen die Bildwirkung enorm. Das prangern wir an!
      Ich hoffe, Du hast gemäß der ISO-Norm 554 bei einem Normalklima von (23 +/- 2) °C und einer relativen Luftfeuchte von (50 +/- 5) % gemessen?! ;)
      To infinity... and beyond!
    • Hi lohi.
      Wie ich gesagt habe. Ich bin schon ein großer Bub und kann mir helfen. Die Negativ Bühne die ich habe hat schon Glaseinlagen. Mir geht es vielmehr das man die ganze Zeit von von einem 4x5 Gerät spricht an dem es rein Physikalisch überhaupt nicht möglich ist das Format zu erreichen. Das verbreitet sich und vermehrt sich wie die Pest. Die Leute fallen in den Schummel stapelweise rein und ziehen dann die anderen auch mit. Das ist zweifellos ein spitzen Gerät aber man muß den Tatsachen ins Auge sehen das ist kein 4x5 Gerät. Man tut Tonnenweise 4x5 Film (denn man spähtet zu einem 9x12 kastrierten wird) unter das Volk bringen mit der Behauptung das es mit dieser Gerätschaft absolut kompatibel ist. Warum um Gottes willen brauchen wir den Ballast (ich rede nur von diesem konkreten Fall)????? Wie ich sehe außer Foma haben alle die Produktion von dem 9x12 eingestellt anscheinend genau aus diesem Grund das mit dem L 1200.... ohne weiteres 4x5 möglich ist. Ich weiß. Ich habe da ein heikles Thema aufgewühlt. Aber ich bin der Meinung wenn sich keiner wehrt wir dieser Unfug (beliebige ISO 4x5 Normen und Maße, falsche leit Zahlen auf den Blitzgeräten, 4x5 Vergrößerer die nur 9x12 können, ultra WW GF Objektive die man ohne Zusatzliste nicht nutzen kan,.........................................................................................................) nie aufhören.
    • klar, du hast da gewissermaßen recht, aber die frage ist, ob das wirklich den ausschlag gibt. wenn das negativ breiter im rahmen liegt, ist vielleicht die planlage besser. die linhof mit den abgerundeten ecken ist ja noch drastischer. da geht bei rechteckigem ausschnitt ja noch mehr verloren.

      aber 4x5: ist das wirklich auf die endabmessungen bedacht oder sind das verhältniszahlen? 6x9 sind ja auch 55x86mm ...
    • Die Frage wie und was da bedacht ist kann ich nicht beantworten. Ich kann es nur vermuten. Ich weiß nur das 4x5 Zoll 101,6 x sind und so soll es bleiben. Alles was von diesem Wert abweicht ist ein cirka Wert. So zu sagen eine Präzision Maschine ca. 4x5. Auf der jagt nach neuen kreativen Ideen kann man auch z.B einen ca. 2 metriegen Zollstock ins Leben rufen, bei dem man ein Segment raus nimmt (einen triftigen Grund dafür gibt es ja. Wald), einen 1L Messbecher in den 800 ml Flüssigkeit rein passt (Grund dafür gibt es auch, Wasser), ein Quadratischen Kreis, ein ca. Tacho im Auto (Grund dafür... ich halte meine Klappe)...................................................................................
      Ich bin mir sicher das einige die das hier gelesen haben, schon das Lineal in die Hand genommen haben und Ihre 4x5 Bühnen und den Film abgemessen haben. Und das ist GUT so!!

      Von den Linhof Kassetten habe ich nur die 6,5x9, deswegen kann ich von den 9x12 nichts sagen. Ich verwende die Toyo und die Fidelity 9x12 Kassetten und auf die kann ich wirklich keinen schlechten Schatten werfen.
    • Hast Du einen 9x12cm grossen Planfilm schon mal nachgemessen? Die DIN-Norm für Filme legt fest, dass er 88,5 x 118,5mm gross sein muss (+/- 0,5mm). Und um dabei zu bleiben:

      Deine Linhof-Kassetten für 6,5 x 9 cm nehmen normierte Filme auf, die 63,5 x 88,5 mm gross sind. Alles Betrug!

      Was machst Du jetzt?

      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • Andreas wrote:

      Hast Du einen 9x12cm grossen Planfilm schon mal nachgemessen? Die DIN-Norm für Filme legt fest, dass er 88,5 x 118,5mm gross sein muss (+/- 0,5mm). Und um dabei zu bleiben:

      Deine Linhof-Kassetten für 6,5 x 9 cm nehmen normierte Filme auf, die 63,5 x 88,5 mm gross sind. Alles Betrug!

      Was machst Du jetzt?

      Grüsse
      Andreas
      Ist mir Recht! Ich muß nur mit dem dafür vorgesehenem Gerät ohne trixerei arbeiten können.
      Was sagt die Deutsche Industrie Norm zu 1 cm?
    • salmosalar wrote:

      So, der Vergrößerer ist ein Durst Colidap 1205

      Das glaube ich nicht.

      Der Colidap ist "nur" ein Adapter, wie Durstkenner herauszulesen vermögen :)
      Ein jap. Verkäufer hatte das mal reichlich bebildert; nach meinem Verständnis wird mit dem Adapter eine Erweiterung auf 4x5" erzielt.
      Wie auch immer, wenn der Gerät bei Dir um die Ecke steht, und der Preis heiß ist, dann schmeiß doch da endlich mal ein echtes 4x5" Negativ rein, Ilford oder Kodak.
      Sven, das geht dann natürlich auch unbelichtet:-)

      Jemandem, der keinen Platz hat und eh nur 4x5" machen will, würde ich keinen L138 empfehlen.
      Das geht ja schon mit dem großen Grundbrett los.
      Die Jobo-Tischdingerdinger sind etwas spillerig, reichen anfangs aber allemal, wenn der Preis stimmt.

      Der Chromega verfährt wandmontiert diagonal in den Raum nach oben, gutes Patent, solides Gerät.
      Ansonsten hatte Durst auch solide 4x5-Geräte.
    • Shen Hao wrote:

      salmosalar wrote:

      So, der Vergrößerer ist ein Durst Colidap 1205
      Das glaube ich nicht.

      Der Colidap ist "nur" ein Adapter, wie Durstkenner herauszulesen vermögen :)
      Ein jap. Verkäufer hatte das mal reichlich bebildert; nach meinem Verständnis wird mit dem Adapter eine Erweiterung auf 4x5" erzielt.
      Wie auch immer, wenn der Gerät bei Dir um die Ecke steht, und der Preis heiß ist, dann schmeiß doch da endlich mal ein echtes 4x5" Negativ rein, Ilford oder Kodak.
      Sven, das geht dann natürlich auch unbelichtet:-)

      Jemandem, der keinen Platz hat und eh nur 4x5" machen will, würde ich keinen L138 empfehlen.
      Das geht ja schon mit dem großen Grundbrett los.
      Die Jobo-Tischdingerdinger sind etwas spillerig, reichen anfangs aber allemal, wenn der Preis stimmt.

      Der Chromega verfährt wandmontiert diagonal in den Raum nach oben, gutes Patent, solides Gerät.
      Ansonsten hatte Durst auch solide 4x5-Geräte.
      Der Durst Laborator L 138 S besteht aus zwei Teilen. Das untere ist die Tischeinheit, und das obere Teil ist eigentlich die Steuereinheit und lesst sich wunderbar von dem unteren Bereich trennen. Falls da einer auf die kommt das das Gerät auf der Wand zu montieren kann ich auch sagen wie das geht
    • geo wrote:

      Shen Hao wrote:

      salmosalar wrote:

      So, der Vergrößerer ist ein Durst Colidap 1205
      Das glaube ich nicht.
      Der Colidap ist "nur" ein Adapter, wie Durstkenner herauszulesen vermögen :)
      Ein jap. Verkäufer hatte das mal reichlich bebildert; nach meinem Verständnis wird mit dem Adapter eine Erweiterung auf 4x5" erzielt.
      Wie auch immer, wenn der Gerät bei Dir um die Ecke steht, und der Preis heiß ist, dann schmeiß doch da endlich mal ein echtes 4x5" Negativ rein, Ilford oder Kodak.
      Sven, das geht dann natürlich auch unbelichtet:-)

      Jemandem, der keinen Platz hat und eh nur 4x5" machen will, würde ich keinen L138 empfehlen.
      Das geht ja schon mit dem großen Grundbrett los.
      Die Jobo-Tischdingerdinger sind etwas spillerig, reichen anfangs aber allemal, wenn der Preis stimmt.

      Der Chromega verfährt wandmontiert diagonal in den Raum nach oben, gutes Patent, solides Gerät.
      Ansonsten hatte Durst auch solide 4x5-Geräte.
      Der Durst Laborator L 138 S besteht aus zwei Teilen. Das untere ist die Tischeinheit, und das obere Teil ist eigentlich die Steuereinheit und lesst sich wunderbar von dem unteren Bereich trennen. Falls da einer auf die kommt das das Gerät auf der Wand zu montieren kann ich auch sagen wie das geht

      Ist es nicht einfacher sich die "Wandversion" vom 138er zu holen?

      Gruss Sven.
    • salmosalar wrote:

      @Shen Hao ich habe den Vergrößerer im Schaufenster nochmal Abfotografieren. Dich die Spiegelung waren nur die zwei Schriften zu lesen. Der Händler meinte, es ist ein L1200 mit CLS500 Kopf, dabei ist eine Film Bühne mit Glas für 4x5 und ein 150mm Rodenstock Objektiv
      Das passt. Wie Ritchie schon schrieb, ist der COLIDAP 1205 nur ein Adapter bzw. Zwischenstück zwischen dem Farbmischkopf und der Mischbox.

      Der Laborator 1200 mit dem Mischkopf hat eine maximale Höhe von 166 cm. Passt das dann noch in Deinen Raum, ohne dass Du die Arbeitsplatte absenken musst?
      To infinity... and beyond!
    • Echt eine spaßige Format-Diskussion hier... :D

      Gut, daß es hier nicht um Mittelformat geht, denn dann kommen noch all die Kameraversionen hinzu, die schlichtweg (deutlich) verschieden große Negative produzieren. Gerade im Bereich von 6x9cm divergiert es da manchmal um mehrere Millimeter.

      Ansonsten nur ein kurzer Einwurf:
      Den L1200 gibt es mit "normaler" und "langer" Säule. Der Unterschied beträgt 20cm.
      Also 120cm gegen 140cm Säulenlänge.
      Ohne nachmessen kann man es daran erkennen, daß die lange Version links (wenn man davor steht) einen Ausleger mit einem (ausziehbaren) Fokussierstab besitzt.

      Die Gesamthöhe wird natürlich außerdem noch durch die Wahl des Lichtkopfes bestimmt.
      Der CLS501 trägt hier mehr auf als der CLS500 oder gar der Kondensorkopf.

      Dem Raumhöhenproblem kann man ganz gut beikommen, indem man die Säule an einer Wandhalterung befestigt und zusätzlich ein WA-Rodagon mit 120mm benutzt.

      Ich denke, ich kenn mich mit den Dingern mittlerweile recht gut aus, denn ich beschäftige mich ja quasi tagtäglich damit... ;)
      Beste Grüße
      Lutz

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