Einstieg die Dritte und gleich ein zwei Fragen

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    • @lohi: Danke für den Link zum PDF (kannte ich noch nicht). Ich kenne ein paar von Roger Hicks Büchern. Die sind in jedem Fall zu empfehlen und da ist auch GF-Fotografie Thema.

      salmosalar wrote:

      Hallo,

      ich möchte bei mir im Umland, bzw. Dorf die letzten verbliebenen, alten Villen und Bauernhöfe fotografieren. Ich habe Bilder (auch einen alten Bilderband), die in den 30ern entstanden sind. Da würde ich gerne versuchen, die verbliebenen Häuser in ähnlicher Weise abzubinden. Es liegt mir einfach am Herzen, diese Gebäude nochmal festzuhalten, bevor sie durch Verdichtung in uniforme Doppelhaushälften verwandelt werden.

      Umgefallene Bäume, wie sie oft an Fluss und Bachufer stehen. Auenlandschaften. Also viel Natur. Da bin ich bisher mit Schärfeebene und perspetive mit meiner MAmiya am Limit gewesen.

      Gerne möchte ich dann viel an der Isar hier in München und Fluss ab an der mittl. Isar fotografieren.
      Also das klingt nach Landschaftsfotografie gemixt mit ein wenig Arckitektur. Da ist schon eine Kamera mit nicht zu limitierten Verstellwegen hilfreich. Z.B. die Toyo VX125 finde ich in Punkto Gewicht und Verstellwege eine sehr gute Kamera. Wiegt nur zwo 'n halb kg, (sehr praktisch für draußen) hat aber die Verstellmöglichkeiten einer Monorail Kamera: toyoview.com/Products/VX125/VX125.html

      Oder eine "non-folder" Kamera wie z.B. die Chamonix 45H1: jobo.com/chamonix/c45h-1-chamonix-4x5.
      Die ist leicht und hat gute Verstellmöglichkeiten (z.B. asymm. Tilt an Rückstandarte). Gebraucht wäre hier natürlich zu empfehlen, da kostet sie fast nur noch die Hälfte.
    • Wer nach einer 4x5 Kamera auf der optischen Bank sucht die stabil, schnell beim Aufbau/Abbau, kompakt bei dem Transport… und trotzdem leicht ist sollte mal die Arca Swiss Basic anschauen. Nach meinem Empfinden wiegt die nur die Hälfte von dem was eine Linhof Kardan GT wiegt. Ich muß mal wirklich die beiden Kameras abwiegen dann hat man auch genauere Zahlen.

      ebay.com/itm/Arca-Swiss-4x5-Mo…7a6eb2:g:6XAAAOSwWSlbzzvg
    • Zyklop wrote:

      Also das klingt nach Landschaftsfotografie gemixt mit ein wenig Arckitektur. Da ist schon eine Kamera mit nicht zu limitierten Verstellwegen hilfreich. Z.B. die Toyo VX125 finde ich in Punkto Gewicht und Verstellwege eine sehr gute Kamera. Wiegt nur zwo 'n halb kg, (sehr praktisch für draußen) hat aber die Verstellmöglichkeiten einer Monorail Kamera: toyoview.com/Products/VX125/VX125.html

      Oder eine "non-folder" Kamera wie z.B. die Chamonix 45H1: jobo.com/chamonix/c45h-1-chamonix-4x5.
      Die ist leicht und hat gute Verstellmöglichkeiten (z.B. asymm. Tilt an Rückstandarte). Gebraucht wäre hier natürlich zu empfehlen, da kostet sie fast nur noch die Hälfte.

      Na, ne Kamera hat der Jung ja inzwischen schon. Es geht hier eigentlich nur noch um die Linsen, um Zubehör und um empfehlenswerte Literatur.
      LG, Klaus
      ___
      www.bonnescape.de
    • Aus meiner Sicht sinnvoll ist zunächst die Beschränkung auf ein Objektiv. Durch die Verstellmöglichkeiten der Kamera kann man Bildwirkungen erzielen, die mit starrer Kamera nicht möglich sind. Ein Normalobjektiv, und dann aber ein gutes - und dann probieren, probieren, Erfahrungen machen.
    • Hallo,

      die Kamera wird zum WE da sein. Ich befürchte allerdings, das meine Planfilm Bestellung (incl. passender Entwicklerdose) bei Fotoimpex nicht mehr vor Weihnachten kommt. Am Freitag fahre ich deshalb zu Photoclassics, da haben sie ein Rollfilm Rückteil. Dann kann ich zumindest damit schon experimentieren.

      An den Copal 3 Verschluss von dem 360er traue ich mich selber nicht ran. Werde den Verschluss zu CT Kameratechnik schicken. Die reparieren ihn.

      Mein Plan ist jetzt erst mal, das 135er montieren und systematisch die verschiedenen Einstellungen üben. Da reicht der Rollfilm. Davon hab ich auch mehr als genug.

      Hätte eigentlich jemand ein paar falsch belichtete oder überflüssige 4x5 Planfilme, die er in ein Briefkuvert (Aufwandsentschädigung ist klar) stecken kann? Würde das einlegen in die Planfilmkassette und in den den Peterson Planfilmhalter gerne üben.

      Wenn die Begeisterung für 4x5 anhält kann ich ja dann als "Reisekamera" irgendwann eine Horseman FA kaufen. Die Platinen der Sinar passen da ja. Das restl. Zubehör eh.

      Wollte mich nochmal bei allen bedanken, die mich die letzten Tage so fleißig unterstützt und beraten haben.

      Danke

      Thilo
    • <An den Copal 3 Verschluss von dem 360er traue ich mich selber nicht ran. Werde den Verschluss zu CT Kameratechnik schicken. Die reparieren ihn.>

      In drei meiner Copals hat auch die Langzeit gehangen. Die habe ich einfach in ein reines Benzin gelegt und durchgespült mit dem mehrmaligen aufziehen und auslösen von dem Verschluß. Nach dem kompletten austrocknen/verdampfen gingen die ohne Probleme.
    • salmosalar wrote:

      kann ich ja dann als "Reisekamera" irgendwann eine Horseman FA kaufen. Die Platinen der Sinar passen da ja.
      Nein!
      Zur Horseman FA passen die Sinarplatinen nicht. Diese haben eine Abmessung von 14x14 cm und passen zu den Horseman Bankkameras. Die FA hat 8x8 cm Platinen.

      Du hast jetzt sehr viele Tipps von vielen Leuten erhalten. Das ist einerseits gut. Aber ich kann mir vorstellen, dass es auch verwirrend sein kann.

      Als sinnvoll und sehr hilfreich empfinde ein gutes Buch zur Grossformatfotografie. Die Sinar- Reihe wurde schon erwähnt. Was ich immer wieder gerne zur Hand nehme ist der folgende Titel:

      Grossformat-Fotografie, Werkzeug und Erfahrungen von Hermann Brix, erschienen 2003 im Verlag Lindemans, Stuttgart. Es ist nur noch antiquarisch erhältlich und zumeist teuer. In einem Buch kannst Du immer wieder nachschlagen und hast die nötigen Informationen umfassend und der Reihe nach in der Hand.

      Freundliche Grüsse, stephan
    • Hallo Stefan,

      Danke für die Aufklärung. Dachte, die vh hätte 8x8 und die FA die Größeren.

      Die Empfohlen Sinar Bücher sind heute angekommen. Werde da mal über Weihnachten die Nase reinstecken.

      Dein Buch werde ich mir mal bei Amazon vormerken.

      @zwicko ich schreib dir PN.

      @geo Die Dinger müssen ja danach auch wieder geölt werden. Der CT verlangt 80 Euro. Das ist mir ein funktionierender Verschluss Wert.
    • salmosalar wrote:

      Die Empfohlen Sinar Bücher sind heute angekommen. Werde da mal über Weihnachten die Nase reinstecken.
      Die Sinar Bücher finde ich sehr gut. Weil Du ja eine Sinar F2 hast, wird Dir Band 1 mit den Grundlagen der Grossformatfotografie sicherlich hilfreich sein.
      Du musst dann nicht alles vollumfänglich glauben, was darin geschrieben steht. Bei der Lektüre könnte man meinen, nur Sinar sei gut und hebe sich von anderen Herstellern ab. Das stimmt nicht. Jeder Hersteller von Grossformatkameras, der sich über längere Zeit am Markt halten konnte, hat gute Erzeugnisse hergestellt.
    • salmosalar wrote:

      Hallo,

      ich möchte bei mir im Umland, bzw. Dorf die letzten verbliebenen, alten Villen und Bauernhöfe fotografieren. Ich habe Bilder (auch einen alten Bilderband), die in den 30ern entstanden sind. Da würde ich gerne versuchen, die verbliebenen Häuser in ähnlicher Weise abzubinden. Es liegt mir einfach am Herzen, diese Gebäude nochmal festzuhalten, bevor sie durch Verdichtung in uniforme Doppelhaushälften verwandelt werden.

      Umgefallene Bäume, wie sie oft an Fluss und Bachufer stehen. Auenlandschaften. Also viel Natur. Da bin ich bisher mit Schärfeebene und perspetive mit meiner MAmiya am Limit gewesen.

      Gerne möchte ich dann viel an der Isar hier in München und Fluss ab an der mittl. Isar fotografieren.
      Also was du hier beschreibst würde ich mit Normalobjektiv und leichtem Weitwinkel anfangen, jeweils bezogen aufs Filmformat.
      Wichtig sind große Bildkreise der Objektive, müssen aber nicht die teuersten sein, geht auch günstig.
      Lies nicht zu viel, irgenwann bist du nur noch verwirrt.
      Stelle dir eine Aufgabe, fotografiere sie, analysiere nachher die Technik (z.B. Schärfe, Abstand, Kamerawinkel, Objektivwinkel etc.), wenn du dann zum Schluß kommst da geht mehr dann geh ein zweites mal hin, solange bis du damit völlig zufrieden bist, das bringt dich eher weiter als möglicht viele Bücher zu lesen. Eruiere vorher schon den Sonnenstand , das spart manches Wiederkommen oder Warten

      sonnenverlauf.de/#/48.1351,11.582,11/2019.12.17/19:56/1/0

      Ansonsten wenn du mal Hilfe brauchst kann ich dir sicher helfen, bin in München, habe Objektive von 58 mm bis 600 mm auf Sinarplatte.
      Grüße S.
    • Hallo,

      Mein F2 ist heute gekommen. Hab alles ausgepackt und soweit ich das kann, überprüft.
      Da ist ja richtig viel dabei. Es ist noch eine dritte Standarte die man noch nachträglich aufs Rohr klemmen kann und ein zweiter Balgen dabei. Wenn ich die lange Verlängerung montiere, wird das Ding echt riesig. Eine Halterung um aus einem Balgen ein Kompendium zu machen ist auch dabei.

      Es hatte ja jemand geschrieben, ich kann den WW Balgen als Abdunkelung hinter dran manchen. Ich krieg den Balgen allerdings hinten bei der Mattscheibe nicht festgelemmt. Ich kann es zwar auf einer Seite einschieben, auf der Anderen bräuchte es aber so etwas, wie eine Klammer. Vielleicht gibt's da ja einen Tip.

      Hab mich jetzt drei Stunden damit gespielt. Funktioniert alles einwandfrei, bis halt auf den Copal Verschluss beim 360er. Vielleicht mache ich den doch mal selber auf.

      Die Verstellmöglichkeiten sind schon der Wahnsinn. Würde ja am liebsten am Wochenende gleich raus. Aber jetzt hat meine Frau eine Erkältung und ich muss den 5 Monate alten Junior versorgen.

      Die Kiste, die dabei war nimmt nur die Kamera, ein Objektiv und bisserl Zubehör auf. Ich muss mir einen Rucksack suchen, wo ich das nötige Zeug unterbringen. Die Kiste ist nix für längere Märsche.

      Denke,daß das die Richtige Entscheidung war. Bin echt begeistert. Meine 10x Lupe passt auch sehr gut. Sie ist halt bisserl dick, da komme ich nicht so gut in die Ecken, aber das ist erst mal kein Problem.
    • salmosalar wrote:

      ich möchte bei mir im Umland, bzw. Dorf die letzten verbliebenen, alten Villen und Bauernhöfe fotografieren. Ich habe Bilder (auch einen alten Bilderband), die in den 30ern entstanden sind. Da würde ich gerne versuchen, die verbliebenen Häuser in ähnlicher Weise abzubinden. Es liegt mir einfach am Herzen, diese Gebäude nochmal festzuhalten, bevor sie durch Verdichtung in uniforme Doppelhaushälften verwandelt werden.
      Hi, darf ich noch etwas Grundsätzlicheres ins Spiel bringen?

      Du hast Bilder, die in den 30ern entstanden.

      Die Frage ist, mit welchem Objektiv die aufgenommen wurden. ich rede da jetzt weniger von Angulonen oder Tessaren, sondern von Brennweiten, Betrachtungsabständen, perspektivischen Verkürzungen.

      Oder anders ausgedrückt: um eine Vergleichbarkeit herzustellen, wäre es vielleicht angeraten, sich auf den originalen Aufnahmepositionen zu bewegen und die ursprünglichen Brennweiten zu verwenden, um vergleichbare Verkürzungen, vergleichbares Bauvolumen, vergleichbare Umräume herzustellen. Gerade das spielt in der Architekturfotografie und der (Stil)Komparatistik eine wichtige Rolle, sage ich von meiner eigenen Ausbildung her.

      So würde ein Vergleich zweier Kircheninnenräume, sagen wir z.B. St. Denis und Reims, mit unterschiedlichen Aufnahmepositionen und / oder Brennweiten und / oder Abbildungsmaßstäben in keinem Architekturgeschichteseminar akzeptiert, jedenfalls war das bei uns so. - Ich weiß, es ist "Tüpfelischiisserei", aber die Menschen sind halt eben so: bei zu Vergleichendem wollen sie möglichst viel Invarianz, damit die Unterschiede besser rauskommen.

      Vermutlich läuft das im Endeffekt darauf hinaus, dass der Gebrauch kürzerer Brennweiten gar nicht so ausschlaggebend ist. Ich denke an unser Landeskonservatoramt in SB in den frühen 1990ern: da arbeitete man mit durchkorrigierten Hochglanz-Kopien einer 18x24-Kamera aus den 1930ern bis 1950ern, mit Abzügen von 4x5, und auch mit einer FE mit Shiftobjektiv, aber immer mit recht üblichen Brennweiten aus ausreichendem Betrachtungsabstand.

      Die 1930er Jahre waren überdies auch nicht bekannt für expressionistische Blickwinkelsteigerungen oder gewagte Tiefensichten. Genau das kriegt man aber in 4x5 ab 90mm, was ja in etwa Kleinbild 28mm entspricht.
    • Hallo Lohi,

      da habe ich mir tatsächlich auch schon Gedanken gemacht. Ich werde versuchen das Meiste mit dem 135er zu machen. Ich will ja auch noch andere Sachen fotografieren.

      Von da aus, wo die alten Bilder entstanden sind, komme ich in einigen Fällen gar nicht mehr hin. Da stehen jetzt Doppelhäuser.

      Es soll ja kein 1:1 Abbildung werden, aber halt nahe dran. Bei manchen will ich sie ganz anders Fotografieren.

      Ich muss mich jetzt auch erst mal mit der Technik vertraut machen. Das auf dem Kopf stehende Bild ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. Links rechts vertauscht bin ich ja gewohnt, aber auf dem Kopf. Das wird dauern.
    • In der Bucht gibt es übrigens gerade günstig einen Winkelspiegel. Da steht das Bild nicht auf dem Kopf und man braucht auch kein Einstelltuch. Ich empfinde es manchmal aber doch als schwierig, damit scharfzustellen und nehme lieber die Lupe. Außerdem sind die Teile zum umherziehen recht voluminös.
      Grüße aus dem Schwarzwald, Euer Jens

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