Blume

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      Winterzeit - Blumenzeit, zumindest im wettertechnisch tristen Hamburg.
      Wista45D, 150mm, f45, 15s, Rollei Ortho 25, Rodinal 1+50

      Was mich ja immer ein wenig fuchst - so richtig scharf empfinde ich das Bild nicht, und ich frage mich, ob an meiner Wista irgendetwas kallibriert werden müsste. Weiterhin bin ich mir noch im Unklaren darüber, ob ich es gut finde, mit Hilfe des Scanners das Bild beeinflussen zu können (bzw. eigentlich weiss ich gar nicht, wie man "richtig" scannt).
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      Der Scan sieht soweit in Ordnung aus. Nur scharf ist das Foto nirgends.
      Wie sieht das Negativ denn mit der Lupe aus? Ist es da scharf?

      Markus Klink wrote:

      ob ich es gut finde, mit Hilfe des Scanners das Bild beeinflussen zu können
      Wenn du eine Laborvergrößerung machst, beeinflußt du das Bild ebenfalls; durch Wahl der papiergradation, des Entwicklers, der Belichtungszeit, Nachbelichten und Zurückhalten.
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      Ich habe das häufiger bei solchen Nahaufnahmen (wo das Problem aufgrund der fehlenden Tiefenschärfe ja viel akuter ist). Ich denke schon, dass es scharf ist, andererseits habe ich
      a) nie durch eine andere Grossformatkamera als meine geschaut und keinen Vergleich und
      b) setze ich meine Brille stets ab, weil ich damit nicht durch die Lupe gucken kann.

      Aber müsste ich dann, wenn vielleicht nicht alles scharf sehend, dann doch die bestmögliche Schärfe auf der Mattscheibe bestimmen (ohne Brille). Denn Unterschiede sehe ich sehr wohl. Oder stellt man dann systematisch falsch scharf?
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      Ich bin kurzsichtig. Zum Betrachten der Mattscheibe setze ich die Brille ab und kann so näher ran. Bei normalsichtigen Augen geschieht das Gleiche durch den Einsatz einer Lupe.

      Markus Klink wrote:

      a) nie durch eine andere Grossformatkamera als meine geschaut und keinen Vergleich und
      Wenn in für dich akzeptabler Reiseentfernung ein Mitglid des Forums wohnt, könntest du das ja ändern. Ich formuliere um in Anbetracht deines Textes: solltest du das ändern.
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      Das sieht ja nach ungefähr Massstab 1:1 aus, da hilft nur ein Makro Objektiv, wenn du mehr Schärfe willst!
      Wieso kannst du nicht mit der Brille Scharfstellen, ich mache es auch immer mit Brille, was ist da das Problem?

      FG Armin
      " You push the button and we do the rest."
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      Also mit Lupe, hast du den Vorteil, dass du auch siehst wo du genau scharf gestellt hast.

      Bei Motiven, bei denen die Schärfe trotz abblenden so knapp ist, musst du dich bewusst dafür entscheiden, wo die Schärfe hinlegst. Bei den Blumen hätte ihn auf die Stempel gelegt. Der Rest fällt dann eben in die Schärfe oder auch nicht. Global lässt das nicht einstellen. Mit Lupe hab oft nochmal den einen oder anderen Millimeter bis es tatsächlich scharf ist.

      Gruss Sven.
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      Hallo Markus,
      verwendest du auch eine Fresnel Linse? Den die Fresnel Linse verändert den Fokus wen die vor der Mattscheibe liegt. Und bei manchen Herstellern ist das der Fall, aber das ist die Korrektur mitgerechnet. Verlegt man die nach hinten wird das ganze nicht mehr stimmen. Wichtig ist es auch wie die beiden Scheiben aufeinander liegen (Schicht auf Schicht…..). Noch eine potentielle Möglichkeit für die Unschärfe wehre eine gedrehte Mattscheibe im Rahmenhalter.
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      ich würde als erstes die 15 Sekunden Belichtungszeit als Ursache für die zarte Unschärfe vermuten. Die Pflanze als solche bewegt sich in dieser Zeit leicht, hinzu kommen leichte Erschütterungen vom Boden und evtl. Wärmeauswirkungen vom Licht. Als Test einfach mal bei gleicher Kameraeinstellung ein Foto mit Blitz belichten.
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      Markus Klink wrote:

      so richtig scharf empfinde ich das Bild nicht
      Ich glaube auch an eine Bewegungsunschärfe, wie bereits oben angemerkt. 15 Sekunden sind schon eine typische "Nassplattenbelichtungszeit" und da tritt diese Art der Unschärfe recht häufig auf. Außerdem: Bei Blende 45 hat man ja eine riesige Schärfenebene. Selbst bei schlechter Einstellung an der Mattscheibe (Blüte vorne oder hinten scharf) würde man bei derart großer Blende eigentlich trotzdem alles scharf haben müssen.

      Beugungsunschärfe wäre bei f45 evtl. noch ein Thema. Sieht für mich aber irgendwie anders aus und wäre für ein Großformatobjektiv bei f45 schon sehr stark. Vielleicht können Erfahrenere zu dem Thema noch was einwerfen ...
      Grüße aus dem Schwarzwald, Euer Jens

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      Markus Klink wrote:

      ich frage mich, ob an meiner Wista irgendetwas kallibriert werden müsste.

      Das kann man testen, aber ich würde erst mal mit den eigenen Augen anfangen - "normale" Sehstärke durch Lupe oder starke Lesebrille verstärkt wäre an der Mattscheibe schon mal Pflicht.

      Dann wäre zu prüfen, ob Dein 150er ausreichende Schärfe bei Nahaufnahmen bringt; ggf hier mal die Retrostellung, oder ein gänzlich anderes Objektiv gegentesten.
      Retro erübrigt sich natürlich bei optisch symmetrischem Objektivkonstrukt..

      Mein 150er tuts bei Makro, ich hatte hier gegen ein gutes Vergrößerungsobjektiv getestet.


      Man ist bei Nahaufnahmen irgendwie bestrebt, so nah wie möglich ranzugehn.
      Schärfer wäre es aber einen halben Meter oder so zurück, und dann das Negativ vergößern.
      Egal wie, auch bei nur 2 mm Tiefenschärfe sollte irgendein scharfer Bereich regelrecht betören.


      Bei 15sec spielt Bewegungsunschärfe eine sehr große Rolle; da muß alles stabil stehen, Resonanzen im Gebäude versauen die Aufnahme (Nachbarn, Autos draußen), man glaubt es nicht :)

      Tja, und dann ist so ne Blume ein Lebewesen, das bewegt sich gerne, besonders wenn es sich unterm Scheinwerfer unwohl fühlt..
      Das wiederum kann ja mal mit einer Blitzaufnahme gegentesten.

      Rodinal 1:50 und gerührt finde ich für Schärfe auch nicht grad perfekt, ich hatte da schon Matsch im Neg.und gehe andere Wege.

      Yo, und dann wie erwähnt erst mal das Negativ auf den Leuchttisch legen; zeigen sich da noch ungewünschte unschärfen, würde ich die Filmlage zur Mattscheibe überprüfen.

      Dann wäre vielleicht noch die Frage, ob Du vorne oder hinten scharfstellst.

      Die Schärfe eines niedrigempfindlichen, dünnschichtigen Filmes kann man m.E. von dem heutigen Ortho 25 ncht erwarten.

      Mehr wüsste ich erst mal nicht auf die Schnelle :)

      VG,
      Ritchie
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      Vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten. Ich muss mich da jetzt wohl mal überall ein bisschen reinschauen. Woran es liegt weiss ich noch nicht, aber nur zur Info für alle Mitleser:

      - benutze i.d.R. eine Lupe, ggf. ist die falsch justiert.
      - Mattscheibe hat eine Fresnellinse (die ich gerne loswerden wollte, weil mich die mittige Linse in der Bildkomposition jedes mal stört)
      - Scanner (da muss ich nochmal an die blöden Epson Abstandshalter ran)
      - Phototechnik (blitzen, Bewegungsunschärfe vermeiden etc.)

      Das genaue Schneider-Kreuznach Objektiv suche ich heute abend nochmal raus. Würde mich interessieren, wer damit Nahaufnahmen gemacht hat.

      Vielen Dank, Markus
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      Urnes wrote:

      Jo. Es könnt auch daran liegen, dass der Scanner nich erschütterungsfrei steht.

      Gruss Sven
      Vibrationen treten eher bei den Trommelscanner wen die Trommel nicht ausgewuchtet ist. Bei denen kann man auch durch die Schicht scharfstellen (ist zwar nicht das Ware aber es geht). Mir scheint es mehr nach einem Flachbettscanner. Bei denen sitzt die CCD Leiste in der Y Achse fest.
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      geo wrote:

      Urnes wrote:

      Jo. Es könnt auch daran liegen, dass der Scanner nich erschütterungsfrei steht.

      Gruss Sven
      Vibrationen treten eher bei den Trommelscanner wen die Trommel nicht ausgewuchtet ist. Bei denen kann man auch durch die Schicht scharfstellen (ist zwar nicht das Ware aber es geht). Mir scheint es mehr nach einem Flachbettscanner. Bei denen sitzt die CCD Leiste in der Y Achse fest.
      Wenn du einen Holzfußboden hast musst du sowohl beim Fotografieren als auch beim Scannen extrem aufpassen. Dem Boden ist es egal, ob Trommel oder Flach. Lkw-Verkehr tötet die Schärfe geradezu. :)

      Gruss Sven.