Kaffeeset

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Bei dem miesen Wetter Gestern habe ich meine Toyo 810M mal wieder aufgebaut, damit habe ich den "Schnappschuss" mit dem Orthostigmat gemacht Objektivumbau
      Aber weil nun mal zwei Filme in der Kassette sind musste das Blatt auch belichtet werden, also schnel mal was aufgebaut.
      Das Negativ habe ich gescannt aber ich werde es wohl mal als Cyanotypie abziehen, stelle ich mir ganz reizvoll vor.
      Alles was glänzt ist schwierig zu fotografieren zumal wenn nicht das richtige Lichtequipment vorhanden ist.
      Denke das es in einem Lichtzelt besser herauskommen würde, das Licht wären dann deutlich harmonischer und diffuser, hier sind die Schatten recht scharf umgrenzt.

      Als Film habe ich den Fomapan 200 @ISO125 verwendet, entwickelt in Adox FX-39 II.
      Als Objektiv ein Schneider Repro Claron 9/420mm @f/64
      Belichtungszeit 360 Sek.
      Negativscan mit Epson V700 @1200 DPI

    • norma wrote:

      als Cyanotypie abziehen, stelle ich mir ganz reizvoll vor.
      :thumbup:

      Da ist das mit dem dunkeln Hintergrund sogar eher vorteilhaft. Lichtzelt sieht für meinen Geschmack eh immer etwas mehr nach gewerblicher Produktfotografie als nach Stillleben aus ...
      Grüße aus dem Schwarzwald, Euer Jens

      instagram: jmkfotodesign I MK: JMK fotodesign I strkng: JMK fotodesign
      ------------------------------------------------------------------------------
      <3 Sinar P2/F2 8) Graflex Crown Graphic Special :thumbsup: Tachihara 8x10
    • norma wrote:

      ich selber liege irgendwie dazwischeneingehend
      mein "apodiktisches" mir nicht (als Replik auf "Mir gefällt es!") sollte eigentlich ausdrücken, dass ich solch knappe Bewertungen für wenig zielführend halte. Wenn ich mich schon zu einem Bild äußere, dann habe ich mich eingehend damit beschäftigt, habe mir Gedanken darüber gemacht wie : Was sehe ich da, warum hat der das (so) fotografiert, bringt mir das neue Erkenntnisse, hätte ich das auch so oder anders aufgenommen, etc. pp..
      => Meine ausführlichere Stellungnahme: Ich sehe da eine Kaffeemühle, ein Glas mit Kaffee und Rührstab sowie eine Kanne auf einem tuchbedeckten Tisch vor einem dunklen wolkigen Hintergrund. In fototechnischer Hinsicht halte ich das Bild für durchaus gelungen, irgendeinen Erkenntnisgewinn bringt es mir allerdings nicht, ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, das zu fotografieren. Hinsichtlich der Gestaltung hätte ich (so ich das denn überhaupt fotografiert hätte) die Kanne in die Mitte und das Glas nach rechts gestellt (dann hätte der Stiel die Leere in der oberen rechten Ecke etwas gefüllt, und die Reihenfolge der Kaffebereitung von links nach rechts unterstützt).
      Gruß
      Bila
    • Moin,

      mal was launiges. Von der chemisch-technischen Seite und der prinzipiellen Belichtung ein gelungenes Bild.

      Aber Bildinhalt und Praesentation finde ich nicht wirklich gut, und leider auch nicht wirklich gehaltvoll. Die Beschreibung deutet nur darauf hin, warum ein Negativ belichtet wurde. Aber nicht was mit dem Bild eigentlich geplant war. Ob es gelungen ist oder nicht kann nur der Autor sagen. Aber was ist die Frage, die mit dem Einstellen des Bildes hier gestellt wird?

      *Fuer mich* ergeben Lichtfuehrung, Ausleuchtung, Schattenfuehrung, Perspektive, Anordnung und Bildformat kein kohaerentes "Gesamtbild". Aber um irgendeinen qualifizierteren[*] Kommentar geben zu koennen, fehlt einiges an Information.

      Gruesse,
      Christoph

      [*] qualifizierter -> Komparativ, kein Nominativ. Ich bin per se (per me?) unqualifiziert.
      „When you change the way you look at things, the things you look at change.“— Max Planck
    • New

      Hallo Norma,

      bitte nicht böse sein, wenn ich jetzt den "Meckermodus" einschalte: es ist kein persönlicher Angriff!!!!
      Die Oberflächenstrukturen kommen nicht genügend heraus, die Beleuchtung ist zwar eingespiegelt, aber nicht sehr glücklich. Die Konturen der Gegenstände saufen zum Hintergrund weg, es sind zu viele Reflexe da, die sich unruhig auswirken, d.h. das Auge von Lichtfleck zu Lichtfleck ziehen und nicht zum Bild führen.Keine der Konturen ist stark genug, die Form der Gegenstände zu unterstreichen und herauszuarbeiten und die Rundungen werden weggeleuchtet, . Die Helligkeitsverläufe in den Reflexen haben unerklärliche Abstufungen. der Löffel hat oben kein Ende. Die Verwendung eines schwarz abgedeckten Tisches ist unprofessionell, der Hintergrund sollte bei solchen Aufnahmen endlos sein. Das Getränk selbst ist tot und nicht identifizierbar. Das Kabel muss verschwinden! Ein Lichtzelt ist nur eine amateurmäßige Hilfskonstruktion und kann in keinem Fall ein professionelles Resultat ergeben, Du brauchst es also nicht!!! Ich melde ebenfalls leichte Zweifel an, ob die gewählte Filmempfindlichkeit zur Entwicklung und der notwendigen Tonwertwiedergabe passt, genaueres kann man am Boldschirm nicht erkennen, Wenn mir ein Prüfling so etwas in der Zwischenprüfung vorgelegt hätte, wäre das zwischen 4 und 5 einzuordnen, bei der Gesellenprüfung eine glatte 6. Meckermodus aus!

      Alles in allem ein schönes Übungsstück im Amateurbereich, auf dem sich aufbauen lässt. Solche Darstellungen von gebürstetem Metall, Glas und Kunststoff sind schon sehr anspruchsvoll und stellen sehr gute Übungsstücke dar! Nur durch eigene Versuche kann man lernen, selbst ein gutes!!! Fachbuch wie die vom Dennis Savini, Eberhard Schuy, u.a. kann aber eigenes Arbeiten nicht ersetzen, aber sehr wohl erleichtern!
      Versuch Dich weiter an genau diesen verwendeten Gegenständen und zeige uns Deine Ergebnisse, wir sind gespannt!
      Der Fotograf zum Maler: Geiles Bild - mit welchem Pinsel gemalt?