ohne Titel

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  • Kunst ist das, was ein ausgewiesener Kunstkritiker dazu erklärt.

    Der Rest rennt dem nur hinterher und plappert alles nach. Habe ich mit Sarah bewisen und ich kenne das auch von entfernter Bekannten. Die waren mal stock-konservativ, aber bedingt durch ihren Freundeskreis rennen sie nun auf jede Vernissage, gleich welcher Unsinn dort gezeigt und welch schwülstigen, nichtssagenden Reden dort gehalten werden. - Sie finden es auf einmal gut. Schon komisch.

    Winfried
  • Diesch wrote:

    Was willst du uns damit sagen?
    Ich habe @JochenP in seiner Meinung zu bestärken versucht.

    Als Dilletant und Banause vergleiche ich Kunst immer mit Wein: Schmeckt mir oder schmeckt mir nicht, natürlich mit Abstufungen. Ob ich ihn mir leisten möchte, ist dann noch eine Frage des Preises. Ein Önologe mag jetzt die Qualität eines Weines, der mir schmeckt, in die Nähe von Salatsoße stellen, das ändert nichts an meinem Geschmack. Wenn jetzt aber der Produzent eines Weines, der mir nicht schmeckt, diesen in einen anderen Kontext stellt, kann mir dieser Wein doch schmecken: ekelhaft süß wird genießbar, wenn zum Dessert ausgeschenkt.

    Zurück zu Beates Foto: Auch nach Lektüre der Würdigungen ist es für mich eher eine Leiter: einigermaßen schlicht. Meine Meinung kann sich noch ändern, wenn es in einen Kontext gestellt wird. Dazu müsste sich Beate aber äußern. Serie klang ja schon an.
  • Winfried Berberich wrote:

    Denn Kunst kommt von Können, käme es von Wollen dann hieße es Wulst....

    Und dieses Bild ist eindeutig Wulst.

    winfried: dein ernst? ein spruch, mit dem sich seit jahrzehnten kinder und pickelige heranwachsende im sandkasten oder in der hofpause über etwas lustig machen von dem sie nichts wissen (weil man sie sich damit nicht hat auseinandersetzen lassen), ein spruch, der unfassbar schlicht, platt, banal, albern, dämlich und eindimensional ist, einen solchen gedanklichen unfug bringst du hier ernsthaft in einer bedatte über ein solches thema vor?

    hast du keine angst vor der wirkung die solche aussagen bei lesern haben könnten, die sich mit dem thema etwas besser auskennen als du das tust?

    die einzige "wulst" - im sinne einer schwellung - die ich in diesem kontext (kunst und so) hier im forum erkennen kann ist die kognitive blase, in der manche sich - wie in einer zeitkapsel (schöne grüße vom warhol, haha) - vor jahrzehnten haben einschließen lassen. und die sich jetzt wundern, warum sie permanent gegen eine wand rennen und einfach nicht vorankommen.

    im besten fall kriegen sie es nicht einmal mit, das sie gegen eine wand rennen.

    Winfried Berberich wrote:

    Aber er hat sie Sache mit Sarah ins Leben gerufen, um die s.g. Kunstkritiker hinters Licht zu führen, was ihm ja auch vortrefflich gelang. In dieser Hinsicht waren wir uns immer einig (was Kunst ist und was nicht).

    bauer hat sicher viel gemacht, ist ja ordentlich alt geworden, der mann. aber für all das was du diesbezüglich hier reingeschreiben hast gibt es - außer deiner bloßen BEHAUPTUNG - NIRGENDWO auch nur einen einzigen beleg.

    was es gab: eine schimpansin SARAH (aber nicht frankfurt, sondern in kalifornien), mit der ein echter forscher (premack) - und kein tv-Journalist wie bauer - tatsächliche kommunikationsforschung betrieb. nix malerei. beleg? hier

    Winfried Berberich wrote:

    Kunst ist für mich Spätgotik u.ä., sind Gemälde alter Meister und alles, was sich vor dem Rokoko abgespielt hat.

    diese meinung zur kunst kannst du ja auch gern behalten. und ich würde jedem in den arm fallen der versuchen würde, dir diese haltung streitig machen zu wollen. jeder hat eben den wissenstand den er für sich als ausreichend erachtet. kein problem.

    aber: wenn du schon beim rokoko stehengeblieben bist hast du kein recht, dich an ästhetischen, inhaltlichen oder gar ontologischen diskursen zu kunst die NACH dem rokoko entstanden ist, zu äußern. weil du davon einfach keine ahnung hast. gar nicht haben kannst.

    in deutschland wurde schon einmal darüber befunden was kunst ist. und vor allem was NICHT kunst ist. kurze zeit später wurden dann die entsprechenden bücher verbrannt und gemälde, zeichnungen und plastiken vernichtet oder aus der öffentlichkeit verbannt. die urheber dieser kunst wurden verfolgt, unterdrückt, quasi enteignet, mundtot gemacht oder sogar in den selbstmord getrieben. also bitte vorsicht mit der verkürzenden, argumentfreien aussage: DAS IST DOCH KEINE KUNST!

    Winfried Berberich wrote:

    ...die Berliner Sezession, über die ich sogar ein Buch herausgegeben habe (Liebermann, Orlik u.v.m).

    aussage bitte belegen: was genau war dein anteil an dem buch? titel? ISBN-nummer?

    Winfried Berberich wrote:

    Kunst ist das, was ein ausgewiesener Kunstkritiker dazu erklärt.

    ?

    jeder, der sich mit einem kunstwerk inhaltlich-argumentativ mit oder vor anderen rezipienten desselben werkes verbal oder schriftlich äußert, ist kritiker. nur die inhaltliche qualität des dabei geäußerten ist dabei wichtig. nicht, von WEM es gesagt wurde.

    Winfried Berberich wrote:

    Der Rest rennt dem nur hinterher und plappert alles nach.

    dumme, hohle, nichtssagende phrase aus der hornalten mottenkiste des allermiefigsten bildungsspießbürgertums. das war schon nicht mehr lustig oder aktuell, als sich die "alte bundesrepublik" noch an loriots nudel delektierte und das dann sogar noch für den gipfel der komik hielt. hauptsache es tut niemanden weh, alle haben sich hinterher immer noch lieb (oder tun zumindest so) und das wirtschaftswachstum stimmt.

    klar gibt es solche leute. ja und? das sagt allenfalls etwas über die leute aus, die kunst rezipieren, aber nichts über die kunst selbst. oder gar den künstler. aber auch diese erkenntnis ist nicht neu. es ist aber erschütternd, dass man in diesem forum immer noch daran erinnern muss. was viel über das geistig-inhaltliche niveau des hier ins forum reingeschriebenen aussagt. beschämend.

    Winfried Berberich wrote:

    Habe ich mit Sarah bewisen

    siehe oben: du hast gar nichts bewiesen. eine behauptung wird nicht zu einem beweis, wenn man sie nur oft genug wiederholt. bring belege. alles andere ist unredlich.

    und erklär bitte endlich, was du mit dieser fabel vom malenden affen und den kunstkritikern aussagen/belegen/beweisen möchtest.
    dislikes? wenn es dir in deiner kleinen welt weiterhilft...
    likes? lieber nicht. unnötig.

    The post was edited 1 time, last by renros ().

  • renros wrote:


    Winfried Berberich wrote:


    und erklär bitte endlich, was du mit dieser fabel vom malenden affen und den kunstkritikern aussagen/belegen/beweisen möchtest.

    Darauf würde ich nicht hoffen. Auch mir verweigert der gute Mann eine Antwort wie er darauf kommt daß mein Foto der Straßenfotografie zugeordnet werden kann. Weiter warte ich noch immer auf eine Erklärung bzw. einen Beweis bzgl. des von ihm mir vorgeworfenen Irrtums bzgl. der Verstellungen. In seinen Augen habe ich ja von nichts eine Ahnung. Ein pauschaler Vorwurf ohne jedweden Gegenbeweis. Wenn er sich in die Enge gedrängt fühlt dann erklärt er andere als Unwissend oder schweigt. Ein Verhalten wie im Sankasten. Ich bezeichne das noch nicht einmal pubertär. So verhalten sich Kerle mit Minderwertigkeitskomplexen auf dem Schulhof.

    Ohne Zweifel hat er guten Grund zu schweigen. Er hat – wie er mit unzähligen Beiträgen beredt bewiesen hat keine Ahnung; weder von Kunst noch von moderner Fotografie. Selbst bei der Fototechnik habe ich starke Zweifel. Er ist eine Luftpumpe die sich wichtig machen möchte. Andere würden ihn schlicht als Dummschwätzer bezeichnen.

    Ihm kommt es einzig darauf an anderen an den Karren zu fahren, das große Wort zu führen und sich als der große Fotograf (der er nun mal nicht ist) darzustellen.

    Da ich noch immer im Forum bin und nicht gelöscht wurde bin ich gespannt ob er seine Drohung wahr macht und verschwindet. Jede Wette, so viel Rückgrat, so viel Arsch in der Hose, hat er nicht.

    Mir kann es egal sein, denn ab jetzt trete ich endgültig ab.
  • Mir ist es unverständlich,
    warum hier einige Diskutanten - andere nicht anders sein - lassen könnt . . ?
    Es ist doch "pardon" nur ein Photo,
    wo bleibt hier die Toleranz der künstlerischen Freiheit?
    Egal ob es Kunst oder Handwerk ist oder sein soll?
    Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluss der sich öffnet und wieder schließt.
  • Winfried Berberich wrote:

    Kunst ist das, was ein ausgewiesener Kunstkritiker dazu erklärt.

    Der Rest rennt dem nur hinterher und plappert alles nach. Habe ich mit Sarah bewisen und ich kenne das auch von entfernter Bekannten. Die waren mal stock-konservativ, aber bedingt durch ihren Freundeskreis rennen sie nun auf jede Vernissage, gleich welcher Unsinn dort gezeigt und welch schwülstigen, nichtssagenden Reden dort gehalten werden. - Sie finden es auf einmal gut. Schon komisch.

    Winfried

    der-photofreund wrote:

    Mir ist es unverständlich,
    warum hier einige Diskutanten - andere nicht anders sein - lassen könnt . . ?
    Es ist doch "pardon" nur ein Photo,
    wo bleibt hier die Toleranz der künstlerischen Freiheit?
    Egal ob es Kunst oder Handwerk ist oder sein soll?
    lieber winfried. unsere professorin pflegte zu sagen, erst wer promoviert hat, also eigenständig gearbeitet und seine arbeit verteidigt hat, darf sich kunsthistoriker nennen. kunstwissenschaftler wird man sogar erst durch eine veröffentlichung in der zfäak. soviel zum selbstverständnis unseres faches ...

    kusntkritiker ist kein lehrberuf. und nicht geschützt. ich kenne hier eine dame, die macht kunstkritik im prekären arbeitsverhältnis für die hiesige zeitung , als praktikum nach der matur. kurzum: allg. hochschulzugangsberechtigung. bin sicher, die wäre noch nicht mal nötig.

    hört bitte mal alle auf, von kunstkritikern und meinetwegen kunsterziehern zu reden. das setzt meine profession zurück. ich habe eine diss über das königsthema (frz. kunst d. renaissance und des barock) verfasst, habe dafür 1 jahr in paris verbracht. 5 tage die woche im louvre, sowie ovid, vergil im original und im französisch der 16. jhd. gelesen, und soll mich da mit 20 jährigen laien in einen topf werfen lassen, die noch nie am eigenen leib erfahren haben, wie sehr kunst einen fesseln kann, und die sich für die erste vernissage ihre schuhe aufpolieren?

    beates bild hat was. man kann darüber reden. man kann sich damit beschäftigen. und insofern man sich mit der ästhetischen erscheinungsweise beschäftigt, handelt es sich um kunst. klar kann jemand vom fach 30 min über eine leiter reden. ein physiker kann vielleicht noch länger über die leiter reden. hoffe ich jedenfalls. ist er deswegen kein physiker und sind die physikal gesetze an der leiter jetzt muggefuck?

    soviel dummschwätzerei hier. schon das interesse an kunst durch das gefallen zu begründen, ist birnenweich. aristoteles wusste das in seiner poetik schon vor 2000 jahren, dass die leute das hässliche anschauen, um herauszufinden, was ein jedes sei. ja, auch renaissancepoetiken von castelvetro et al. hat der kunsthistoriker manchmal drauf, im original an der ste genevieve in paris erarbeitet. andere kennen andere theoretiker, jeder hat gewährsleute. schulenbildung ...

    ich habe immer namen genannt und ausführlich verglichen - zum nachvollzug. nur wenige zeigten sich dazu bereit. aber es ist wirklich so: fotografie ist unendlich mehr als wasserfälle und weitwinkelheidelandschaften von ii bis viii.

    und deshalb bitte ich, beates bild, auch wenn beate.vielleicht ein alter ego ist, als ernstgemeint und die eigene perspektive bereichernd zu akzeptieren!

    was andres: ihr motzt immer über beates stil. jetzt hat sie mit dem bild ja definitiv die tonart geändert und sich sogar verwundbar gemacht. was wollt ihr denn eigentlich noch? solange sie nicht porenscharfe aktaufnahmen junger schweizerinnen im eher "diskreten" charme des schaffhausener urs-tillmanns-sinarverlags - äh: verlag-photographie-presse (hohe schule der fotografischen grüsel) zeigt, ist doch eigentlich alles gut, oder? oder auf das 580000ste manometer verzichtet. da kann so eine peeping klowand durchaus subversiv werden.

    und nochwas: eigentlich wollte ich ich zwei wochen pause machen. aber das thema ist spannend. und ich nerve mich. entschuldigr meine kleinschreibung. habe z.zt. nur ein handy

    grus an alle.

    ps @norma der idiot, der deine bilder verhunzte, war glaube ich: ich! sorry. bin 48. habe bisher noch nie bei foren mitgemacht. dummer anfängerfehler. ich wundere mich ja schon an mir selber, wie doof man sein kann, so isses nicht!
  • lohi wrote:

    ps @norma der idiot, der deine bilder verhunzte, war glaube ich: ich! sorry. bin 48. habe bisher noch nie bei foren mitgemacht. dummer anfängerfehler. ich wundere mich ja schon an mir selber, wie doof man sein kann, so isses nicht!

    Ein Forenmitglied mit 200 Beiträgen und einem dummen Anfängerfehler weil noch nie bei einem Forum mitgemacht ????

    Schade finde ich aber, dass sich hier gegenseitig Beschimpfungen an den Kopf geworfen werden. Jeder herauskramt, warum er die Fach- und Sachkunde hat Kunst zu kritisieren, aber wenn man 60 Beiträge zurück eine ernst gemeinte Frage stellt und diese nicht beantwortet wird. Derjenige dann aber weiter gegen andere schießt finde ich das doch recht befremdlich.

    Ich habe nicht Kunst studiert... mich Monate im Louvre rumgetrieben... ich mag daher vielleicht ein Banause sein, was Kunst betrifft. Aber ich kann sagen was mir an einem Foto gefällt und was nicht und vor allem WARUM ! Und das dann auch noch wertfrei....

    Egal....

    Manchmal handelt man vielleicht nach einem Motto, dass die alten Römer schon kannten:

    Si tacuisses, philosophus mansisses


    Für die Lateinbanauen hier, das heißt sinngemäß: hättest du geschwiegen, wärest du ein Philosph geblieben.
    The 11th Commandment
    And God said onto the people of the world: "Thou shallt not snap photos but shoot well"
  • JochenP wrote:

    Si tacuisses, philosophus mansisses


    Für die Lateinbanauen hier, das heißt sinngemäß: hättest du geschwiegen, wärest du ein Philosph geblieben.
    Das ist wie üblich ein hübscher Gedanke. Er setzt allerdings voraus, dass man schon VORHER Philosoph war. Ob das immer so korrekt ist?
    Al é bun sciöch' al é ...
  • lohi wrote:

    hört bitte mal alle auf, von kunstkritikern und meinetwegen kunsterziehern zu reden. das setzt meine profession zurück. ich habe eine diss über das königsthema (frz. kunst d. renaissance und des barock) verfasst, habe dafür 1 jahr in paris verbracht. 5 tage die woche im louvre, sowie ovid, vergil im original und im französisch der 16. jhd. gelesen, und soll mich da mit 20 jährigen laien in einen topf werfen lassen, die noch nie am eigenen leib erfahren haben, wie sehr kunst einen fesseln kann, und die sich für die erste vernissage ihre schuhe aufpolieren?
    Oje. Eine Nummer kleiner täte es doch auch. In den mir bekannten Promotionsordnungen steht, dass die Diss einen neuen Beitrag zum einem wissenschaftlichen Thema liefern soll. Damit ist es dann auch gut. Eine berufliche Qualifikation ist so ein Ding definitiv nicht. Das ist im Übrigen auch nicht weiter schlimm. Ganz besonders @lohi: Es ist mehr als ehrenwert, es ist großartig - wirklich ehrlich und ernst gemeint - dass du die Leidenschaft für die Wissenschaft so sehr betonst.
    Al é bun sciöch' al é ...
  • lohi wrote:

    soll mich da mit 20 jährigen laien in einen topf werfen lassen, die noch nie am eigenen leib erfahren haben, wie sehr kunst einen fesseln kann, und die sich für die erste vernissage ihre schuhe aufpolieren?
    Aha, die Experten sind also die, die schlurig aussehen :)
    (So ähnlich wie bei Orgelkonzerten - die, die selbst Orgel spielen, erkennt man schon von weitem am Aussehen)


    hppruefer wrote:

    dass man schon VORHER Philosoph war
    Vielleicht wurde man nur dafür gehalten, weil man immer so schlau dreingeschaut hat :)

    Noch ein ernstgemeinter Beitrag:
    Von Beate wurde der Begriff Kunst gar nicht gebraucht. Der ist von anderen in die Debatte eingeführt worden. Und dann gibt es noch die, die Harald Mante für einen großartigen Fotografen halten und von ihm lernen wollen, wenn er rein folmal-ästetische Fotos liefert. Werber machen eben immer Werbefotos, auch privat und als freie Arbeiten.

    artistravel.eu/fileadmin/_proc…-Mante-_3__edc28a422b.jpg

    JochenP wrote:

    wenn man 60 Beiträge zurück eine ernst gemeinte Frage stellt und diese nicht beantwortet wird
    Wenn du als Einleitung zu deinem Beitrag schreibst, daß dir als erstes der Stenkelfeld-Beitrag einfiel, wundert mich das nicht.
  • lohi wrote:

    hört bitte mal alle auf, von kunstkritikern und meinetwegen kunsterziehern zu reden. das setzt meine profession zurück. ich habe eine diss über das königsthema (frz. kunst d. renaissance und des barock) verfasst, habe dafür 1 jahr in paris verbracht. 5 tage die woche im louvre, sowie ovid, vergil im original und im französisch der 16. jhd. gelesen, und soll mich da mit 20 jährigen laien in einen topf werfen lassen, die noch nie am eigenen leib erfahren haben, wie sehr kunst einen fesseln kann, und die sich für die erste vernissage ihre schuhe aufpolieren?
    Ich habe nirgens geschrieben, daß Kunstkritiker auch Kunst studiert haben müssen. Ich meine sogar im Gegenteil, daß die wenigsten diese oder ein ähnliches Fach studiert haben.

    Wir beide haben es und mein Thema war Tilman Riemenschneider und sein Erbe im Taubertal. Und schon aus diesem Grunde und weiterhin aufgrund meiner fotografischen Tätigkeit im gleichen Kunstraum bin ich, wie bereits (als Fachidiot) zugegeben, in der Spätgotik und im frühen Barock hängengeblieben und da werde ich auch bleiben.

    Gruß
    Winfried
  • hppruefer wrote:

    JochenP wrote:

    Si tacuisses, philosophus mansisses


    Für die Lateinbanausen hier, das heißt sinngemäß: hättest du geschwiegen, wärest du ein Philosph geblieben.
    Das ist wie üblich ein hübscher Gedanke. Er setzt allerdings voraus, dass man schon VORHER Philosoph war. Ob das immer so korrekt ist?

    Okay... da hast du auch recht! Aber nemen wir das für denjenigen erstmal so an ;)

    Diesch wrote:


    JochenP wrote:

    wenn man 60 Beiträge zurück eine ernst gemeinte Frage stellt und diese nicht beantwortet wird
    Wenn du als Einleitung zu deinem Beitrag schreibst, daß dir als erstes der Stenkelfeld-Beitrag einfiel, wundert mich das nicht.

    Und was hab ich danach geschrieben?
    Das ist halt das Problem, wenn man nicht liest, sondern nur über den Beitrag drüberfliegt.

    Ich habe danach "Aber ich will auch offen auf Beiträge zugehen. Von daher meine Frage an den Bildauthor:" geschrieben.... wie viel offener soll man denn noch auf Leute zugehen?
    The 11th Commandment
    And God said onto the people of the world: "Thou shallt not snap photos but shoot well"
  • JochenP wrote:

    Und was hab ich danach geschrieben?
    Ich weiß,
    aber es könnte doch sein, daß ihr der Anfang schon quergelegen hat. Dann konntest du das durch dein geäußertes Interesse nicht wieder gut machen.
    Das ist eine Theorie von mir eine Vermutung. Wie es wirklich war, weiß ich natürlich nicht. Vielleicht war sie auch viel zu beschäftigt mit Wilfried.
  • Eigenartig.

    Ich spiele ja leidenschaftlich Blockflöte. Bass- und Großbassblockflöte in einem Flötenensemble genaugenommen.

    Blockflöte und Großformatfotografie haben viel gemein. Wie das?

    Die Blockflöte war von 1450 bis etwa 1700 sehr populär. Dann kam sie aus der Mode und verschwand völlig. Bis ein Herr Dolmetsch sie um 1920 wieder ausgrub. Zuerst war die Blockflöte dann wieder ein propädeutisches Instrument und viele halten sie heute noch dafür. Dann kamen die Musiker, die Renaissancemusik und Barockmusik wieder in historischer Perfektion aufführen wollten. Die Blockflöte wurde zum wiederentdeckten spätmittelalterlichen bzw. historischen Instrument.

    In den 60er und 70er Jahren begannen Komponisten dann vereinzelt, die Blockflöte als modernes Instrument einzusetzen. Seit den 90er Jahren kann man sagen, dass die Blockflöte wieder ein Eigenleben entwickelt hat und einen eigenen, angestammten Platz in der heutigen Musik. Es gibt Komponisten, die eigens moderne Musik für die Blockflöte schreiben, die fantastisch klingt (z.B. Sören Sieg, Dietrich Schnabel).

    Und ich will mit meinen Großformatkameras auch so etwas entdecken. Alte Aufführungspraxis ist nett, interessiert mich aber nicht sooo sehr.

    Worauf ich eigentlich hinauswollte: Threads, wie zum Beispiel dieser, wo sich erwachsene Leute so kleinlich beharken, gibt es in meinem Blockflötenforum nicht. Tut mir leid, das so deutlich sagen zu müssen.

    Ist kein Grund für mich, die Segel zu streichen. Leberwursttaktik ist nicht meins. Wollte es nach zwei Monaten hier aber mal gesagt haben ...
    Grüße aus dem Schwarzwald, Euer Jens

    instagram: jmkfotodesign I MK: JMK fotodesign I strkng: JMK fotodesign
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    <3 Sinar P2/F2 8) Graflex Crown Graphic Special :thumbsup: Tachihara 8x10
  • Dann könnte ich die Großbildfotografie auch mit der Kunstgeschichte und der Astronomie vergleichen:

    In der Kunstgeschichte (der Fotografie zumindest ähnlicher als die Astronomie) schreibt oder sagt jemand etwas und 20 andere hacken erbarmungslos darauf ein. Massenhaft erlebt.
    Die Astronomie ist in meinen Augen die einzige Fakultät, in der Amateure und Profis zusammenarbeiten und sich gegenseitig sogar unterstützen. Wir als Astroamateure unterstützen die professionelle Astronomie mit Beobachtungen und Messungen, die für die Großteleskope der Profis einfach zu teuer sind. Dafür dürfen wir auch mal die ganz großen Teleskope besichtigen und einige (wenige) dürfen sogar damit arbeiten (leider nicht ich..., denn ich bin ein rein visueller Beobachter).

    Gruß
    Winfried
  • Winfried Berberich wrote:

    Dann könnte ich die Großbildfotografie auch mit der Kunstgeschichte und der Astronomie vergleichen:

    In der Kunstgeschichte (der Fotografie zumindest ähnlicher als die Astronomie) schreibt oder sagt jemand etwas und 20 andere hacken erbarmungslos darauf ein. Massenhaft erlebt.
    Die Astronomie ist in meinen Augen die einzige Fakultät, in der Amateure und Profis zusammenarbeiten und sich gegenseitig sogar unterstützen. Wir als Astroamateure unterstützen die professionelle Astronomie mit Beobachtungen und Messungen, die für die Großteleskope der Profis einfach zu teuer sind. Dafür dürfen wir auch mal die ganz großen Teleskope besichtigen und einige (wenige) dürfen sogar damit arbeiten (leider nicht ich..., denn ich bin ein rein visueller Beobachter).

    Gruß
    Winfried

    winfried:

    ich stör´ deinen lauschigen astro-talk hier nur ungern. aber ich warte immer noch auf jene belege, die die von dir gemachten behauptungen tatsächlich auch zu fakten gerinnen lassen. (hier der direktlink auf den entsprechenden post).
    dislikes? wenn es dir in deiner kleinen welt weiterhilft...
    likes? lieber nicht. unnötig.