Filmvergleich

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    • Filmvergleich

      Da ich hier die Vermutung las, die T-Kristall Filme würden im Scan ein auffälliges Korn zeigen, habe ich einen Vergleich angestellt.
      Ein kleiner Ausschnitt aus einem TMax100 und ein gleich großer Ausschnitt aus einem PanF (ich weiß, den gibt es - leider - für Planfilm nicht). Beide Filme wurden je in einem Standardentwickler entwickelt, Scan mit Imacon Flextight 848.
      Ich meine, der Unterschied in der Sichtbarkeit des Korns entspricht dem Unterschied zwischen diesen beiden Filmen. Leider konnte ich nicht das Tif-Bild einstellen - keinerlei Schärfung!
      Aber Selbstschauen macht schlau:

      The post was edited 2 times, last by Diesch ().

    • Der TMX ist immer noch ein wenig dunkler. Ich vermute das die beiden bei gleicher Helligkeit nicht mehr zu unterscheiden wären, oder? Was ich aber nicht einschätzen kann ist der Einfluss des Scanners (ist das wirklich Korn das wir hier sehen?).


      Gruesse, klw
    • Winfried meinte, die Flachkrstallfilme würden im Scan ein sehr deutliches Korn zeigen im Vergleich zu "normalen" Filmen. Zumindest bei dieser Auflösung würde ich das nicht bestätigen.
      Ich weiß aber, daß beim Scan mit Flachbettscannern häufig etwas zu sehen ist, das nach deutlichem Korn aussieht (bei flickr sehen dann z.B. kleine Fotos nach heftigem Korn aus, obwohl bei der Bildgröße und derm verwendeten Film kein Korn zu sehen sein dürfte).
    • Diesch wrote:

      Ich weiß aber, daß beim Scan mit Flachbettscannern häufig etwas zu sehen ist, das nach deutlichem Korn aussieht
      Das meinte ich damit. Seltsam nur, daß dies bei Scans älteren (SW) Materials nicht auffällt, nur bei neuerem Kodak-Material. Daher tippte ich auf die T-Kristalle, ohne es genau zu wissen. Aber etwas ist einfach was "da" (wo es nicht hingehört).....

      LG
      Winfried
    • Der Delta 400 von Ilford ist eh ein sehr körniger Film, das fand ich auch schon bevor man scannen konnte.
      An dem Bildbeispiel wurde zudem zu stark geschäft und der Kontrast sehr hoch geschraubt.
      Vielleicht wurde hier auch in Nik´s Silver Efects der Stukturlevel bis zum Anschlag aufgedreht, dann entstehen richtige Kornwüsten was bei anchen Motiven durchaus seinen Reiz haben kann.

      Hier mal ein Beispiel von einem Tmax 3200 den ich auf ISO 12500 belichtet und entsprechend im Tmax Entwickler zum Leben erweckt habe.
      Sünde: es ist ein Kleinbildnegativ welches ich mit meinem Epson V700 gescant habe, dazu ein 1:1 Ausschnitt.

      Es war einer der ersten dieser höchst empfindlichen Filme die ausgeliefert wurden, das war 1987, wenn ich mich noch recht erinnere.
      Also das Korn finde ich jetzt nicht deutlicher als bei dem Delta 400 aus dem Beispiel.
      Bei dem wirkt das ganze Bild auch irgendwie gläsern als wenn es auf einer Mattscheibe gelegen hat, voll unnatürlich.

      Das Filmkorn ist aber auch immer abhängig von Motiv, denke ich, und was ich beim T-Max festgestellt habe, wenn er überentwickelt und überbelichtet wurde nimmt die Kornstruktur überproportional zu.
      Meine Kleinbild Aufnahmen die ich mit Adox Silvermax und Kodak T-Max gemacht habe unterscheiden sich nicht wirklich sehr von der Körnigkeit her, es sei denn dass ich das so haben möchte.
      Richtige Belichtung und Entwicklung vorausgesetzt.

    • Hier eine Kleinbild Aufnahme mit einem Tmax 100 vom letzten Jahr.
      Vielleicht deckt sie sich mit Deinen Erfahrungen.

      Entwickelt in Adox FX-39 II, 1+9, 8Min
      Belichtet auf ISO 100 und nach Beipackzettel.
      In diesem Entwickler ist das Korn sehr dezent, eher diffus andere Tmaxe 100 habe ich in Wehner Entwickler gebadet und dort ist es deutlicher und strukturierter.
      Dadurch entsteht vermutlich der etwas höhere Schärfeeindruck aber ich bin da wahrlich nicht der Experte, ich mache einfach und schaue was dabei herauskommt, mir ist das Bild an sich viel wichtiger.

      Ich schärfe nur leicht während des Scanvorganges, wovon ja allgemein abgeraten wird, aber ich finde die Ergebnisse deutlich besser als wenn ich das in der nachfolgenden Bearbeitung mache.
      Wieder das Negativ mit dem Epson V700 gescannt, keine besondere Software, weitere Verarbeitung mit Rawtherapee und GIMP, also alles Freeware.
      Das Bild habe ich übrigens mit einer Bessamatic M und dem Skopagon 2/40mm aufgenommen, ja man kann damit auch Bilder machen und nicht nur sammeln 8o

    • klw wrote:

      Gibt es evtl. Unterschiede zwischen verschiedenen T-Max ›Versionen‹?


      Gruesse, klw
      Bei Tmax 400 hatte ich einen Posten abgelaufener Filme, 2005 und ebenso habe ich ihn auch neu gekauft und bei denen fand ich schon das sie unterschiedlich sind wobei schwer zu sagen ist ob es an der Rezeptur oder dem Ablaufdatum liegt.
      Jedenfalls fand ich das der alte Film irgendwie "gräulicher" wirkte, die neue Version etwas lichter.
      Abgelaufene Filme neigen dazu im Allgemeinen dazu im Kontrast nachzulassen.

      Kodak hat behauptet das sie den Film neu aufgestellt haben aber das wird schwer nach zu vollziehen sein weil es keine frischen alten Filme mehr gibt.

      Wo ich Unterschiede vermute ist bei den Scannern, je nach Aufbau kann es durchaus sein dass das Korn stärker oder etwas gedämpfter herauskommt, bei jeder Lichtquelle gilt halt das der Einfallswinkel gleich dem Ausgangswinkel ist und im Extremfall kann dann auch das Filmkorn wie ein Spiegel wirken oder es entstehen im Durchlicht Halo Effekte siehe: de.wikipedia.org/wiki/Halo_(Lichteffekt)

      Tatsache ist zumindest dass die T-Kristalle eine relative große und glatte Oberfläche haben was das begünstigen könnte.
      Ohne abgeschlossenes Physikstudium will ich mich jetzt aber auch nicht so weit aus dem Fenster legen aber ich gaube schon das Winfried seine Beobachtung stimmt, das Korn, oder was auch immer wir da wirklich sehen, kommt bei den T-Kristallen anders rüber, wie ausgeprägt es ist hängt dann von mehreren Faktoren ab.
      Tatsache ist auch dass das Scannen die Körnigkeit verstärkt, das ist nicht neu und den Effekt kennt eigentlich jeder der mal selber vergrößert hat, eine gerichtete Kondensorlichtquelle verstärkt die Körnigkeit mehr als eine diffuse Quelle und im Scanner ist ein extrem hartes und gerichtetes Licht im Einsatz.
    • norma wrote:

      Tatsache ist auch dass das Scannen die Körnigkeit verstärkt, das ist nicht neu und den Effekt kennt eigentlich jeder der mal selber vergrößert hat, eine gerichtete Kondensorlichtquelle verstärkt die Körnigkeit mehr als eine diffuse Quelle und im Scanner ist ein extrem hartes und gerichtetes Licht im Einsatz.
      Unter diesem Aspekt müssten Trommelscanner noch viel grauslichere Kornwüsten produzieren als Flachbettler? Schließlich wird bei den Trommlern mit einer Punktlichtquelle gearbeitet - die dürfte so ziemlich das Maximum an Beleuchtungshärte darstellen. Nachschärfen sollte da völlig sinnfrei sein ... Ich bin sowieso kein Freund der Schärferei. Das habe ich meinen Digitalkameras immer als Erstes abgewöhnt, genauso wie die überzogene Farbigkeit (ich meine, ich hätte das hier schon mal als Analogie zum "Shopmodus" bei TV-Geräten bezeichnet - alles so schön bunt hier).
      Al é bun sciöch' al é ...
    • Wenn ich Normas Beitag lese, glaube ich, nicht ganz mit meinen Vermutungen daneben zu liegen.
      Das alles deckt sich recht gut mit meinen Beobachtungen.
      Zum Nachschärfen bei Digitalkameras: Das kann PS besser (wenn notwendig). Habe ich bei all meinen Kameras abgestellt. Nur der Scanner (Topaz-II) läßt sich nicht abstellen, eine marginale Nachschärfung hat der leider immer. Manchmal nervt das.

      LG
      Winfried