10. fineartforum in Paderborn

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    • 10. fineartforum in Paderborn



      Das 10. überregionale fineartforum für analoge Schwarz-Weiß Fotografie stellt künstlerische Qualität und handwerkliche Präzision des Mediums wieder in den Mittelpunkt. Höhepunkte dazu sind die zahlreichen kostenlosen Workshops und Vorträge mit erfahrenen Referenten und Präsentationen von aktuellen Arbeiten. In diesem Jahr nehmen auch namhafte Firmen mit Ausstellungen teil.

      Das detaillierte Programm und eine Liste der Aussteller werden in Kürze veröffentlicht (fineartforum.eu/)

      Veranstalter ist der eigens gegründete gemeinnützige Verein fineartforum e.V. mit seinem engagierten, ehrenamtlich tätigen Team. Der Besuch des Forums und die Teilnahme an den Workshops sind wie immer kostenlos (bis auf einen Kooperations-Workshop mit der VHS).

      Mit dem Forum soll die Wichtigkeit der analogen Techniken für unser kulturelles Gedächtnis herausgestellt werden und die Freude und Befriedigung der Beschäftigung damit vermittelt werden. Die klassischen Schwarz-Weiß Arbeiten, die beim Forum zu sehen sind und diskutiert werden, betonen insbesondere die handwerklich-künstlerische Tätigkeit.

      Herzlich willkommen!
      https://www.fotografie-in-schwarz-weiss.de
    • Oh wie schön!

      Beim Betrachten des Plakats geht mir etwas durch den Kopf, das vielleicht auch ein interessantes Thema für einen Austausch sein könnte:

      Mir fällt auf, daß mit analoger Fotografie häufig - wie auf dem Plakat das Stilleben - altertümliche Anmutungen erzeugt werden sollen, als ob die Fotografie schon sehr alt sei. Meine Frage, meine Gedanken gehen nun dahin: liegt das nah?
      Oder liegt das daran, daß unter Analoganwendern eine romantische Einstellung verbreitet ist und diese mit vergangenen Tagen ihre Entsprechung erhält?
    • Diesch wrote:

      daß unter Analoganwendern eine romantische Einstellung verbreitet ist
      Diesen Eindruck habe ich auch ... muss sich aber nicht negativ auf die Qualität der Bilder auswirken.
      Grüße aus dem Schwarzwald, Euer Jens

      instagram: jmkfotodesign MK: JMK fotodesign strkng: JMK fotodesign
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      <3 Sinar P2/F2, 8) Graflex Crown Graphic Special
    • Bingo!

      Ich habe gerade eine Wette gegen meinen Mann gewonnen!

      Er wollte mir partout nicht glauben daß innerhalb kürzester Zeit ein Besserwisser hinter der Hecke vorkommt und mich verbessern wird. Aber ich liebe Oberlehrer und Besserwisser – mache Dir nichts daraus daß ich mich über euch lustig mache - ich bekomme heute ein schönes Abendessen. Das war es allemal Wert. Eigentlich hatte ich auf den Fotografenmeister mit dem Studium gesetzt.
    • Otto Beyer wrote:



      Das 10. überregionale fineartforum für analoge Schwarz-Weiß Fotografie stellt künstlerische Qualität und handwerkliche Präzision des Mediums wieder in den Mittelpunkt. Höhepunkte dazu sind die zahlreichen kostenlosen Workshops und Vorträge mit erfahrenen Referenten und Präsentationen von aktuellen Arbeiten. In diesem Jahr nehmen auch namhafte Firmen mit Ausstellungen teil.
      Da würde ich gerne hin, wird aber leider terminlich nicht klappen :/ Bein nächsten mal bitte, bitte früher ankündigen :)

      Diesch wrote:

      Mir fällt auf, daß mit analoger Fotografie häufig - wie auf dem Plakat das Stilleben - altertümliche Anmutungen erzeugt werden sollen, als ob die Fotografie schon sehr alt sei. Meine Frage, meine Gedanken gehen nun dahin: liegt das nah?

      Oder liegt das daran, daß unter Analoganwendern eine romantische Einstellung verbreitet ist und diese mit vergangenen Tagen ihre Entsprechung erhält?
      Es ist vor allem ein Bild mit reichlich Tonwerten… :thumbsup:

      Ich kann deine Beobachtung allerdings nicht bestätigen und vermute, es liegt nicht daran welche Bilder gemacht werden, sondern daran wo/welche Bilder du zur Kenntnis nimmst.

      Mein Eindruck ist tatsächlich vielmehr genau das Gegenteil.

      Beate Mueller wrote:

      Bingo!

      Ich habe gerade eine Wette gegen meinen Mann gewonnen!

      Er wollte mir partout nicht glauben daß innerhalb kürzester Zeit ein Besserwisser hinter der Hecke vorkommt und mich verbessern wird. Aber ich liebe Oberlehrer und Besserwisser – mache Dir nichts daraus daß ich mich über euch lustig mache - ich bekomme heute ein schönes Abendessen. Das war es allemal Wert. Eigentlich hatte ich auf den Fotografenmeister mit dem Studium gesetzt.
      Es ist herzerwärmend zu sehen wie sehr du dich darüber freuen kannst dich zum Obst der Woche gemacht zu haben :thumbup:


      Gruesse, klw
    • mono wrote:

      Mea culpa! Mea maxima culpa!
      1842 war das Jahr der ersten Cyanotypie.

      Seid Ihr nun zufrieden?

      Einen schönen, stressfreien Sonntag!
      Alles gut, es ging nicht um die Jahreszahl, sondern darum wie damit umgegangen wurde.

      Funfact:
      Wann die Fotografie tatsächlich erfunden wurde, weiss man eigentlich garnicht sicher. Die älteste bekannte erhaltene Fotografie ist die Aufnahme aus dem Arbeitszimmer von Nicéphore Niépce, entstanden (wahrscheinlich) 1826. Erste Versuche gab es schon 1800, damals gelang es aber noch nicht die Bilder zu fixieren.

      Gruesse, klw
    • Zitat aus der Ankündigung einer Sendung im ARTE:

      >> Der Pictorialismus entwickelte sich zeitgleich mit dem Symbolismus und teilte dessen Ablehnung der modernen Welt. Seine Motive waren vorwiegend nostalgisch oder ohne jeglichen zeitlichen Bezug: Die Fotos zeigten Geschichtliches, Mythen, religiöse Motive, Landschaften oder Akte. <<

      Der Ausdruck "Pictorialismus" hat in der Fotografiegeschichte nicht unbedingt einen positiven Geschmack; am allerwenigsten, wo Fotografien sich in der Erscheinungsform an die Druckgrafik anhängen wollten (z.B. Bromöl).

      Schwarzweißseher wrote:

      Ich wäre ja froh, wenn ich den altbackenen Piktorialismus von vorgestern man hinkriegen würde.
      Warum willst du das denn?
      Beispiel das oben abgebildete Küchenstilleben - warum keine modernen Küchenutensilien?
    • Meine Güte. Worum geht's denn hier? Um die Ankündigung einer (aus meiner Sicht) sehr interessanten Veranstaltung oder bloß um das verwendete Bild, mit dem mutmaßlich nur eine ganz bestimmte Zielgruppe angesprochen wird?
      Nur soviel:
      Die Bilder, die letztes Jahr dort gezeigt wurden, waren aus meiner Sicht weit von "altbacken" entfernt. Hier wird doch sonst so gerne über "ein richtiger Print wirkt halt doch nochmal anders" und die Unzulänglichkeiten der digitalisierten Bilder diskutiert - hier geht's genau um eine Veranstaltung, die den Print und den Weg dahin in den Mittelpunkt stellt...

      The post was edited 1 time, last by ekech: Fehlerkorrekturen ().

    • Beate Mueller wrote:

      Vielleicht ist die Bildauswahl auch nur der Ästhetik und dem Niveau der Zielgruppe geschuldet?

      ALTBACKEN und total von VORGESTERN
      Jetzt bin ich erst so richtig heißgemacht auf ein (leider noch ausstehendes) Bildbeispiel von dir.

      Hau raus - zeig uns die Avantgarde!

      Mach uns domestizierten Primaten den Prometheus, nicht so schüchtern!
      Grüße aus dem Schwarzwald, Euer Jens

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    • ekech wrote:

      Meine Güte. Worum geht's denn hier? Um die Ankündigung einer (aus meiner Sicht sehr interessanten Veranstaltung) oder bloß um das verwendete Bild, mit dem mutmaßlich nur eine ganz bestimmte Zielgruppe angesprochen wird?
      Nur soviel:
      Die Bilder, die letztes Jahr dort gezeigt wurden, waren aus meiner Sicht weit von "altbacken" entfernt. Hier wird doch sonst so gerne über "ein richtiger Print wirkt halt doch nochmal anders" und die Unzulänglichkeiten der digitalisierten Bilder diskutiert - hier geht's genau um eine Veranstaltung, die den Print und den Weg dahin in den Mittelpunkt stellt...
      .. es geht um eine wichtige veranstaltung,
      die vielleicht ein zeitgemäßes bild verdient hätte.
      "phantasie ist etwas, was sich manche leute nicht vorstellen können!"