Imacon Hasselblad 848

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    • Imacon Hasselblad 848

      Hallo,
      ich benötige einen hochwertigen scan von einem 13x18 Nagativ. Ist ein richtiger Trommelscan einem Imacon 848 vorzuziehen? Dieser ist ja nur ein virtueller Trommelscanner. Ich brauche die höchstmögliche Qualität.

      Danke
      K
    • Den grössten sichtbaren Unterschied eines Trommelscans zu Scans mit anderen Geräten wirst Du in den dunklen Tiefen eines Diapositives finden.
      Das ist bei Deiner Anforderung nicht der Fall.

      Die Auflösung ist, zumal bei einer 13x18 Vorlage, mehr oder weniger irrelevant.

      Ansonsten ist Deine Fragestellung so unkonkret, daß man schlichtweg keine weiteren seriösen Aussagen treffen kann.
      Beste Grüße
      Lutz

      instagram.com/remjetlab
    • Ja. Ich weiss auch nicht wie ich es besser formulieren soll. Ich habe einen Test auf einem Imacon machen lassen und der Scan sah aus als hätte ich es auf KB geschossen. Irgendwie kommt die ganze Qualität des 13x18 Formates nicht raus. Und der Scan kostete nur 20 Euro. Ein Trommelscan aber 70-100 Euro. So dachte ich eben dass ich vielleicht mit einem Trommelscan eher zufrieden bin. Habe auch sehr oft gehört dass das Beste angeblich ein richtiger Trommelscan ist. Sorry wenn das noch zu unkonkret ist.

      K.
    • Nenn doch einfach den gedachten Verwendungszweck, also das Endprodukt, das herauskommen soll.

      Du hast ja noch nicht mal die gewünschte Druckgröße (auf welchem Medium) genannt... ;)

      Wobei ich jetzt einfach mal vorausgesetzt habe, daß die Datei nicht auf einem Bildschirm gezeigt werden soll.

      Es kommt übrigens noch hinzu, daß der "Scanoperator" wissen sollte, was er da tut.

      Ein Trommelscan kann auch völliger Overkill sein.
      Beste Grüße
      Lutz

      instagram.com/remjetlab
    • Ich würde gerne ein A3 Bild drucken lassen. Aber auch das Bild im Internet zeigen, also am Bildschirm. Es gibt einen amerikanischen Fotografen der auch seine Bilder im Internet hat. Und man sieht dass die mit 4x5 geschossen sind. Sie haben einen anderen Charakter als KB-Fotos. So auch mein Imacon Scan, er schaut aus wie ein normales KB-Foto.

      K.
    • A3 ist ja maximal nur eine 2,5-fache Vergrößerung von 13x18cm.

      Wenn Du ein "normal belichtetes" Negativ hast, ohne absolute Extremdichten/Kontraste, dann reicht da ein (billiger) Flachbettscanner.

      Ich würde mal ganz frech sagen, das Problem bei Deinem Imacon Scan liegt da ausschließlich zwischen den Ohren des Scanoperators... ;)


      kalakke wrote:

      Und man sieht dass die mit 4x5 geschossen sind.
      ??? Ich könnte sowas nur am Bild selbst erkennen (wenn überhaupt...).
      Beste Grüße
      Lutz

      instagram.com/remjetlab
    • Also wenn es ein unbearbeiteter Rohscan ist, sieht der so aus wie ein KB scan. Ist ja im Grunde auch klar, bei 13x18 hast lediglich mehr Größe. Zieht auf dem Bildschirm ein 24x36mm großes Stück aus dem scan auf, unterscheidet es sich nicht von KB.

      Die Datei muss also für Druck und Bildschirm aufbereitet und ggf. ausgefleckt werden.

      Die Avedon Fotos wurden übrigen von Abzüge n gescannt und nicht vom Negativ. Das sie auf GF entstanden sind erkennt man am Filmrand der mit abgezogen wurde. Aber ich denke du willst darauf hinaus, das Bild als solches als GF zu erkennen und das wird es nicht. Ein 645er Negativ auf modernem Film wird mehr nach GF aussehen als ein 13x18 mit einem alten Objektiv auf genommen. Hängt aber auch vom Motiv ab.

      Gruss Sven
    • .. wenn du "nur" den scan gekauft hast, ist die ansicht einfach grottig.
      das wird bei einem trommelscanner nicht ander sein und ist auch bei professionellen backs so!
      erst nach der bearbeitung mit dem entsprechenden programm und der abschlussbearbeitung
      wird man die wahre exellenz erkennen können.

      du kannst dir bei hasselblad das bearbeitungsprogramm für imacon-scanns kostenlos herunterladen.
      "phantasie ist etwas, was sich manche leute nicht vorstellen können!"
    • Dumme Frage,

      können wir das internetmäßig überhaupt diskutieren? Deren Qualitat ist doch grottenschlecht und auf dem (internet-)- Bildschirm kann ich doch keinen Qualitätsunterschied feststellen, oder?

      Natürlich ist ein Tango-II besser als mein Topaz-II, aber es kommt immer darauf an, WIE ich scanne. Hab´S mal in höchster Auflösung (5080dpi) versucht und 1,3 GB Daten bekommen. Heruntergerechnet auf 406dpi (80-iger Raster) war das Teil erstaunlicherweise besser als mein vorheriger Scan des gleichen (13/18) Dias mit A3 und 406dpi. Hat mich selbst verwundert.

      LG
      Winfried
    • kalakke wrote:

      Dieser ist ja nur ein virtueller Trommelscanner.
      "Virtuell" meint hier nichts elektronisches sondern mechanisches: Beim Flextight wird das Negativ nicht auf eine Rolle geklebt sondern in eine dünne und flexible Magnetmaske eingelegt. Daher der Name "Flex". Diese wird in Bogenform eingezogen, womit sehr gut gewährleistet ist, dass das Negativ / Dia nicht durchhängen kann, wie es beim Flachbett oft der Fall ist. Ein super Prinzip, was viel (Aufklebe-) Arbeit erspart.

      Dass das Rohergebnis aus solchen "Superscannern" flau und "matschig" sein kann, ist normal, wenn man es sich in 100%-Größe anschaut. So sehen unsere Filme nun einmal unter der Lupe betrachtet aus. Eine Postproduktion muss hier immer statt finden. Ich denke auch, dass für deine Zwecke vermutlich ein Flachbettscanner bereits sehr gut geeignet ist bzw. dass man am Ende keinen Unterschied auf A3 und Monitor feststellen wird. Voraussetzung ist halt bei beiden die nachträgliche Anpassung ("Postproduktion"), die auf den Rohscan folgt.
      Gruß,
      Thomas
    • Thora wrote:

      "Virtuell" meint hier nichts elektronisches sondern mechanisches: Beim Flextight wird das Negativ nicht auf eine Rolle geklebt sondern in eine dünne und flexible Magnetmaske eingelegt. Daher der Name "Flex". Diese wird in Bogenform eingezogen, womit sehr gut gewährleistet ist, dass das Negativ / Dia nicht durchhängen kann, wie es beim Flachbett oft der Fall ist. Ein super Prinzip, was viel (Aufklebe-) Arbeit erspart.
      Ist ein prima Prinzip, unterscheidet sich aber von einem Trommelscanner immer noch in der Präzision (Einhalten des Abstands der Vorlage zur Scaneinheit). Ausserdem scannt der Flextight mit Hilfe einer Scanzeile wie bei einem Flachbettscanner, mit allen Vor-und Nachteilen (Dynamikumfang, Staubempfindlichkeit,...) desselben.

      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • Zur Maßhaltigkeit:

      Den zweiten Heidelberger Topaz-II, also ein Flachbettscanner, haben wir hier im Forum gekauft.
      Und er kam zusätzlich mit dem normalen Zubehör mit einer optischen Plexiglasscheibe. Seither scanne ich nur noch damit. Natürlich muß man sie peinlichst sauber und fusselfrei halten (AN-Tuch und AN-Spray), aber ein Test mit und ohne Scheibe in punkto Schärfe hat keinerlei Unterschiede ergeben. Nun haben wir unseren ersten Topaz-II ebeso mit einer A3+ Glasscheibe versehen, diesesmal aber mit einem optischen Glas aus unserer Scaneinheit der Digitaldruckmaschine, die ihren Geist aufgegeben hatte. Zweitverwendung, die sich gelohnt hat...
      Mit einem Photomultipler (Trommelscanner) kannder Topaz trotzdem nicht ganz mithalten, der Flextight auch nicht.

      LG
      Winfried
    • Hallo Forum,

      ich bin etwas verwirrt und möchte es anders formulieren. Kann ich mit einem Scan eines 13x18 Negativs des Imacon 848 eine Qualität erreichen, die besser ist als ein Foto direkt aus der Digitalkamera Canon 5D IV Fullframe, für eine Monitoransicht am 27 Zoller und einen A-3 Abzug?

      Danke
      K.
    • Für eine Monitoransicht reicht auch eine gute Digitalisierung mit der 5D MkIV und einem vernünftigem Setup aus Lichtquelle, Dativ und Makroobjektiv.

      Bei A3-Drucken werden sich die beiden im Idealfall nicht viel nehmen. Im Scan mit dem Flextight wird aber mehr Information vorhanden sein, die bei umfangreichen Bildmanipulationen nützlich sein kann.

      Probier es doch für Deinen speziellen Anwendungsfall einfach aus?!

      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • kalakke wrote:

      Entschuldigung, ich meinte nicht eine Vorlage mit der 5D einscannen sondern das Foto bereits mit der 5D schiessen.

      Danke
      K.

      Hallo K.

      aus Deiner Frage folgere ich einmal daß Du von Tuten und Blasen keine Ahnung hast.

      Das ist vorerst nicht schlimm – eher von Vorteil. Das hier von einigen Forenten an den Tag gelegte Halbwissen wird Dich nur verwirren. Es werden Dir Fragen beantwortet die Du Dir nicht gestellt hast. Wieso redet Andreas von einer Digitalisierung mit der Digitalkamera? Manchmal habe ich den Eindruck das Leseverständnis nimmt von Tag zu Tag ab.

      Zunächst einmal kommt es auf das Foto an. Ist das gut dann ist schon einmal viel gewonnen. Ich rede hier nicht von Technik. A3 sind für eine moderne Digitalkameras keine Herausforderung. Dafür reichen ca. 10 Megapixel völlig aus. Du wirst Dich wundern welch wundervolle Drucke man daraus erzeugen kann.

      Du fragst ob Du ein Negativ (13x18) digitalisieren oder auf eine Datei direkt aus der Kamera zurückgreifen sollst. Hier ist die Antwort ganz einfach: Nimm die Ditigalaufnahme! Solange du solche Fragen stellst rate ich Dir zur Aufnahme als JPG. Bringe die Datei zu einem prof. Dienstleister und freue Dich über die Ergebnisse.

      Solltest Du von Bildbearbeitung schon einmal gehört haben und über etwas Erfahrung verfügen dann bleibe bei der Digitalkamera und bearbeite eine RAW-Datei exakt auf Deine Bedürfnisse. Das setzt Wissen voraus und bedarf eines sauber eingestellten Bildschirms.

      Der Scan vom Riesennegativ hat Vorteile wenn es auf extreme Auflösung und riesige Drucke ankommt. Hier kann u.U. die Großformatkamera punkten. Bei A3 überwiegen die Nachteile deutlich; insbesondere die Kosten und der Arbeitsaufwand.

      Die fertigen Drucke von der Digitalkamera werden Dich in technischer Hinsicht absolut zufriedenstellen.Wenn Dir die Qualität nicht reichen sollte dann solltest Du einmal tief in Dich gehen.