Tilman Riemenschneider auf der Museumsinsel

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    • Tilman Riemenschneider auf der Museumsinsel

      So lautet der Titel des Buches,

      das wir zur Wiedereröffnung des Bodemuseums in Berlin herausgegeben haben. Bitte habt Verständnis, daß ich die Aufnahmen sichern und vor unerlaubtem Kopieren mit unserem Emblem versehen musste, denn das Eigentum der Skulpturen liegt in Berlin, wir haben nur das copy right an den Aufnahmen.
      Objekt: Anna Selbdritt, Künstler: Tilman Riemenschneider, entstanden um 1485 in Straßburg/Dombauhütte.
      Ein Beispiel, wie man Qualität auch mit "Hybridtechnik" erzeugen kann.
      Aufnahme: Plaubel Peco Junior 9/12 mit dem Plaubel 6x9cm Rollfilmrückteil, Reproduziert hier mit der Fuji S2pro (oder S3pro?) am Leuchtkasten. Ausgangsformat Kodak EPD-200 prof.
      Beleuchtung: 3x Profoto Pro 2400ws, 2x mit 80cm Silberschirm, 1x mit 80cm weißem Schirm (Gegenlicht)

      LG
      Winfried
      Images
      • DSCF3354_NIK.jpg

        237.81 kB, 1,452×1,159, viewed 110 times
      • DSCF3360.jpg

        170.04 kB, 803×1,200, viewed 63 times
      • DSCF3384.jpg

        158.09 kB, 1,452×972, viewed 60 times
    • Hallo Winfried, schön, dass du etwas zur Beleuchtung schreibst. Diese ist bei den meisten Abbildungen doch das Wichtigste. Meinst du mit "Gegenlicht", dass der weiße Schirm aus Richtung des Objektivs zum leichten Aufhellen der Schatten kam? Ich vermute, die Silber-Reflektoren standen einmal links / rechts von oben mit je gleicher Intensität?

      Mit gefällt die Lichtsetzung hier außerordentlich gut! "Knackig" aber eben nicht zu übertrieben. Die Konturen werden sehr treffend heraus gearbeitet. Die Schatten sind gerade so nicht "zu". Ein Strahler müsste doch auf den Hintergrund (graue Wand? Eine Stellwand?) gerichtet sein. Gerade, dass diese nicht gleichmäßig ausgeleuchtet ist oder gar reinweiß ist, passt hier sehr gut. Ich bin bei Plastiken immer versucht, sie vor reinweißem Hintergrund auszuleuchten. Denn zunächst macht man da nichts falsch, da man ja nicht weiß, wie die Bilder später gelayoutet werden sollen und wie fremde Bilder aufgenommen wurden. Allerdings sieht das dann immer nach Amazon-Produktbild aus. Das hier sind doch sehr gut gemachte Reproduktionen.
      Gruß,
      Thomas
    • Thomas,

      das Gegenlicht war ein weißer Schirm, der schräg hinter der Firurengruppe stand, soweit erhöht, daß er nicht ins Bild kam. (Manfrotte Großgalgen, mit Profoto Kopf und Schirm). Die Aufnahme wurde in unserem Atelier im Bodemuseum in Berlin aufgenommen. Der graue HG ist eine 2,75m Rolle am Hintergrundsystem, der stand recht nahe und wurde nicht beleuchtet bzw. bekam von den beiden Schirmen vorne genug Licht ab.
      Wir hatten seinerzeit das Atelier des Museums übernommen, um dort die Aufnahmen für das Buch machen zu können. In der Ausstellung vor verschiedenen Hintergründen wollte ich es nicht machen, also gab man uns für 1/2 Jahr das Atelier, da sie gerade keinen Fotografen hatten. Dessen Aufgaben hatte ich dann mit übernommen, solange wir in Berlin waren.

      Gruß
      Winfried