Chamonix H-1 - welches Objektiv?

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    • Hallo Heike,

      ich möchte hier auch noch etwas dazu beitragen. Wie weiter oben beschrieben, ist das von dir ausgesuchte Objektiv für deine H1 nicht verwendbar, weil du dafür einen Hinterlinsen-Verschluss benötigst. Du brauchst also ein Objektiv das mit einem Copal, Compur oder Prontor Professional Verschluss ausgestattet ist. Das sind Zentralverschlüsse, die zwischen Vorher und Hinterlinse des Objektivs sitzen.

      Ich hatte am Anfang meiner Großformatfotografie ein Schneider-Kreuznach Symmar 150mm, ein Super-Angulon 8/90 und bin damit auf die Pirsch gegangen. Es kam bald noch ein 65er dazu, das war mir zu weitwinklig. Als ich dann das Symmar-S 210mm bekommen habe, wurde das bald meine Lieblingsoptik. Inzwischen habe ich auch noch ein 300mm Objektiv, welches ich zu meiner Schande noch gar nicht genutzt habe.

      Mir ist der Sprung von 150mm zu 90mm zu groß. Da würde ich mir ein 120er oder so etwas wünschen. Viele Objektive die zwischen 90 und 135 mm liegen sind aber nicht für 4x5" gerechnet, sondern oft nur für 6x9 oder 9x12 und dann - da habe die anderen Kollegen völlig Recht - sind die Verstellwege sehr bescheiden.

      Ich wette aber mit dir, dass du am Anfang sowieso gar nichts verstellen wirst und zunächst einmal ohne die Vorzüge der Großformatkamera fotografieren wirst und erst dann, so nach und nach feststellen wirst, dass es doch ganz schön praktisch ist, mit der Verstellung zu "spielen".
      Dann machen sich die großen Verstellwege bemerkbar, die manche Linsen dir bieten.

      Ich würde dir daher raten, die 180mm, die Winfried dir anbietet, auszuprobieren und damit zu starten. Wenn ich das Geld übrig hätte, würde ich sie selber nehmen....

      Bevor du nun weiter über Linsen nachdenkst, hast du dir sicher schon Gedanken gemacht, wie du die Entwicklung deiner Negative vornehmen willst und wie du sie vergrößern möchtest, Scanner oder Labor? Ich habe von deinem Thread nicht alles gelesen...

      Viel Erfolg Heike und vor allem viel Freude damit.

      Klemens
      Man(n) ist nie zu alt was neues zu lernen.
    • Ich würde noch den Einsatz von Reproobjektiven bedenken. Diese Objektive könntest Du später auch zum Vergrößern und für Makros nehmen.

      Eine Brennweite von 125mm macht voluminösere Bildgegenstände, ein 180er flachere. Das eine ist gut für szenische Zugänglichkeit durch den Betrachter, das andere eher für distanzierte Strukturen. Eine gute Allround-Kombi ist m.E. z.B. ein Fujinon W 5.6/125 mit einem Fujinon A 9/180 oder einem G-Claron 9/210.
      »Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.«
      (Ansel Adams)

      »Eine gute Gebrauchtkamera pro Monat ist auch nicht zu verachten.«
      (Ibrahim Sultan)
    • KPWangen wrote:

      Prontor Professional Verschluss
      Der Prontor Professional Verschluss ist sehr gut, hier wäre ich jedoch vorsichtig.

      Ich habe selbst zwei Objektive mit diesem selbstspannenden Verschluss, der aber nur so richtig zur Geltung kommt, wenn man das Zweidraht-Spezialauslösegerät besitzt, mit dem man an dem Drehknopf schnell von Offen- auf Arbeitsblende umstellen kann. Dieser Spezialauslöser wird online fast nie mit den Objektiven zusammen angeboten und ist selten (und dann nur teuer) zu kriegen. Außerdem ist dieser sehr voluminös und schwer und macht in Verbindung mit der leichten Chamonix auf Tour gar keinen Sinn.

      Hinzu kommt, dass normale Drahtauslöser zwar vom Gewinde her in die Prontor-Verschlüsse passen, aber vom Schiebeweg zu kurz sind, um den Auslöser zu spannen.

      Mit den weitaus häufigeren Copal-Verschlüssen macht man nichts falsch.

      Hier zur Veranschaulichung ein Foto vom Prontor 3 mit Spezialauslöser (am meinem Macro-Sironar-N 210):

      Grüße aus dem Schwarzwald, Euer Jens

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    • JMK fotodesign wrote:

      Hinzu kommt, dass normale Drahtauslöser zwar vom Gewinde her in die Prontor-Verschlüsse passen, aber vom Schiebeweg zu kurz sind, um den Auslöser zu spannen.
      Die von Schreck passen. Habe ich gestern (nach Lieferung) an gleich zwei Prontor Professional testen können. Es lohnt sich übrigens, die leichtgängige Ausführung zu nehmen.
      Al é bun sciöch' al é ...
    • lohi wrote:

      Ich würde noch den Einsatz von Reproobjektiven bedenken. Diese Objektive könntest Du später auch zum Vergrößern und für Makros nehmen.
      Finde ich gerade für Anfänger nicht gut geeignet, man bedenke die dann noch dunklere Mattscheibe!
      Und ja ich weiss wovon ich schreibe ich hatte mal ein 150mm G-Glaron f9 und wollte es vor allem für Makro verwenden, aber schon bei einem Massstab von 1:1 wurde es so dunkel auf der Mattscheibe, dass ich es damals mit kräftigem Verlust wieder verkaufte und mir das Macro APO Sironar mit f5,6 und 120mm kaufte!
      Ich habe nur noch 3 Repro Optiken im Einsatz, alle mit Verschluss, das 300,360 und 480 APO Ronar! Denn je länger die Brennweite desto weniger schlimm ist f9!

      LG Armin
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    • KPWangen wrote:

      Mein 300er ist ein Ronar. Ist denn diese Optik auch für Landschaft sinnvoll nutzbar?
      Super nutzbar! Gerade die Ronare sind ja relativ leichte Objektive. Mein 480er Ronar ist leider auf Sinar-DB montiert, weshalb es im Studio für Portraits super nutzbar ist, ich es aber leider nicht mit meiner neuen 8x10 mitnehmen kann ...

      Am wichtigsten ist es, soweit ich gehört habe, darauf zu achten, dass man beim Gebrauchtkauf ein Ronar nimmt, dass bereits ab Werk im Verschluss montiert ist, da es mit der Selbstmontage eines rein reprogenutzten-Ronars auf einen Verschluss wohl Einstellungsprobleme gibt, da diese natürlich nicht auf Unendlich ausgelegt sind ... die Profis hier können das sicher besser erklären ...
      Grüße aus dem Schwarzwald, Euer Jens

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    • KPWangen wrote:

      Hi Armin,
      dann sind die Ronare also alle Reproobjektive? Mein 300er ist ein Ronar. Ist denn diese Optik auch für Landschaft sinnvoll nutzbar? Oder war das jetzt ein krasser Fehlkauf?
      LG
      Klemens
      Hallo Klemens

      Die neueren mit Verschluss die vom Werk so ausgeliefert wurden, sind auf den Massstab 1:10 optimiert oder war es 1:20 weiss ich jetzt nicht mehr ganz sicher, aber auf jedenfall so das du die wunderbar auf Unendlich brauchen kannst, hatte mir damals ein Mitarbeiter von Rodenstock (hiess glaub Herr Wenzel oder so ähnlich) am Tel. erklärt!
      Also alles im grünen Bereich und per dem Prospekt sind sie ja sehr Massstabs unempfindlich!
      Also ich brauch meine auch für Landschaft und Architektur, sehr leicht und gut!

      LG Armin
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    • JMK fotodesign wrote:

      die Profis hier können das sicher besser erklären ...
      APO Ronare wurden meist in großen Reproanlagen wie Klimsch oder FotoClark eingesetzt und dienten dazu, Klischees, also Druckvorlagen herzustellen. Auch Filme der Bogenmontage für den Druck kamen zum Einsatz. Daher auch der Schiebemechanismus der Optiken auf der Seite, in den man Auszugsfilter einschieben konnte, man brauchte zum Druck ja 4 Filme als Farbauszug in CMYK.
      Alle diese Optiken waren entweder auf 1:1 oder auf 10:1 gerechnet, also nicht für den Unendichkeitsbereich bestimmt (was man aber bedenkenlos tun kann, ich habe ja den halben Satz davon).

      Gruß
      Winfried
    • Winfried Berberich wrote:

      Alle diese Optiken waren entweder auf 1:1 oder auf 10:1 gerechnet, also nicht für den Unendichkeitsbereich bestimmt (was man aber bedenkenlos tun kann, ich habe ja den halben Satz davon).

      Gruß
      Winfried
      Das was du sagst ist nur zum Teil richtig, weil Rodenstock die Objektive dann mit der Zeit auch in Verschlüsse gebaut hat die dann von Rodenstock für den allgemeinen gebrauch optimiert hat! Nicht mehr auf 1:1 habe wirklich mit dem Ing. von der Objektivabteilung deswegen gesprochen!

      Gruss Armin
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    • Da magst Du recht haben,

      meine Ronare sind aus den sechzigern. Ich hatte sie zusammen mit einer FotoClark Horizontal-Reproanlage gekauft, 43x43cm Negativformat, Gesamtgewicht der Anlage ca. 2,5 Tonnen. Die Kamera fährt auf Schienen (ohne Dampflok.... :D ). Eigentlich hatte ich sie der Saugwand wegen gekauft, die hat Auf- und Durchlicht und 120x160cm, ideal um damit alte, gefaltete Pläne zu fotografieren.

      Gruß
      Winfried
    • Markus wrote:



      Ausserdem gibt es ältere, zum Teil nur einfach vergütete Objektive von Fujinon (meist in einem Seiko-Verschluss) welche etwas grössere Bildkreise aufweisen:

      subclub.org/fujinon/byfl.htm

      Die sind meist sehr günstig zu kaufen.

      Gruss Markus
      Hi,
      ich möchte anmerken, dass die Seite über die Fujinone inzwischen nur noch im Internet-Archive der "wayback-machine" also über "https://archive.org/web/" vor der eigentlichen Adresse zu finden ist.

      Ich habe selber zwei solche und es ist schon bemerkenswert, wie weit z.B. das Fujinon - W 1:5.6/210 (inside lettering) Verstellwege erlaubt, also weswegen sich LF eigentlich lohnt…

      Vor einer Entscheidung solltest Du auf jedenfalls auf "http://largeformatphotography.info" rauf und runter lesen, was dort über Objektive usw. Kombinationen von Objektiven, durchaus nicht konfliktlos zu lesen ist.

      Ohne den Vorrednern widersprechen zu wollen, kann es auch einfach richtig sein, mit einem 150er anzufangen und zu sehen, wie es denn wird! Die Fujinone sind zu empfehlen, da sie ein gutes Preis-Leistungsverhältnis haben. Bei den 150ern gibt es aber moderne Fujinon W-Objektive, die bei identischen Leistungen 55mm oder auch 52mm Filterdurchmesser haben. Letztere sind zu empfehlen, da dort z.B. die gängigen Nikon Kontrastfarbfilter passen… da muss man in der Bucht nachfragen, das steht meist nicht dabei.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rolf

      [Aktualisierte Signatur]
      Ausrüstung: Nikon F2 Photomic; Zenza Bronica ETRSi (645); Mamiya RB 67 Pro S (Juli 2018 bei Einbruch gestohlen), Sinar F1 Intrepid Field Camera (4x5) Mk1 (Juli 2018 bei Einbruch gestohlen); Intrepid Mk3; Chamonix C45F-2, 90, 130, 150, 210, 270 (Tele-Xenar), 300.
      Liesegang Rajah V mit 5.6/135; 4,5/105; Umbau auf LED


      rlfsoso.tumblr.com/
      Ausrüstung: Nikon F2 Photomic; [s]Zenza Bronica ETRSi (645); Mamiya RB 67 Pro S[/s] (Juli 2018 bei Einbruch gestohlen), Sinar F1 [s]Intrepid Field Camera (4x5) Mk1[/s] (Juli 2018 bei Einbruch gestohlen); Intrepid Mk3; Chamonix C45F-2, 90, 130, 150, 210, 270 (Tele-Xenar), 300.
      Liesegang Rajah V mit 5.6/135; 4,5/105; Umbau auf LED

      http://rlfsoso.tumblr.com/
    • Hallo an alle,

      Wieder einmal vielen Dank für die vielen Antworten und hilfreichen Erklärungen. Ich habe Winfried jetzt das 180 mm abgekauft und werde, wie vorgeschlagen, nun mal damit herum experimentieren. Ich denke, am Anfang werde ich noch gar nicht merken, was mir eigentlich fehlt! Ich habe langer mit einer günstigen Digitalkamera mit Crop-Sensor gearbeitet, weil ich sehen wollte, ab wann ich den Unterschied zu Fullframe merken würde. Das werde ich beim Thema Grossformat nun wieder so angehen. Ich habe ja schon gemerkt, dass die Graflex mich nicht glücklich gemacht hat, und diese Erfahrungen sind jetzt in die Wahl der Chamonix eingeflossen.

      Ich habe auch ein ganz altes Objektiv, das ich mal auf einem Flohmarkt erstanden habe, und das natürlich keinen Verschluss hat. Das würde ich gerne später auch mal ausprobieren. Braucht man für einen Hinterlinsenanschluss eine spezielle Standarte oder geht das auch mit der Chamonix?

      Jobo ist noch bis nächste Woche in den Ferien, ich habe noch überhaupt keine Rückmeldung auf meine Bestellung und Zahlung erhalten. :(

      Und zum Thema entwickeln: Ich werde die Filme selber entwickeln und dann mal die Technik versuchen, die Negative abzufotografieren. Als nächstes ist aber die Anschaffung eines Epson V800 geplant. Wenn mir Negative zusagen, werde ich diese in einem speziellen Labor als Abzug bestellen, denke ich. Im Moment werde ich mich mal auf s/w konzentieren, ich habe aber auch schon Farbe selber entwickelt.

      Viele Grüsse,
      Heike
    • HeikePatault wrote:


      Ich habe auch ein ganz altes Objektiv, das ich mal auf einem Flohmarkt erstanden habe, und das natürlich keinen Verschluss hat. Das würde ich gerne später auch mal ausprobieren. Braucht man für einen Hinterlinsenanschluss eine spezielle Standarte oder geht das auch mit der Chamonix?
      Zu Hinterlinsenverschlüssen kann ich leider nix sagen, es gibt aber einige hier die sich damit auskennen und sicher gerne Auskunft geben.

      Ich verwende auch gelegentlich Objektive ohne Verschluss und habe die Erfahrung gemacht, dass man über 1sec. eigentlich keinen braucht. Die »Hutmethode« funktioniert bei längeren Zeiten wirklich gut.


      Gruesse, klw
    • Dazu mal mein Statement:

      Ich habe gerade mein Angulon 6,8/120mm verkauft. Der Käufer liest und schreibt hier mit...
      Er musste es reinigen. Warum?- Es stand auf "T". Warum?
      Innenarchitektur mit der 9/12 und 13/18cm. Verschluß ? - Nie gebraucht. Ist halt so. Fast alle meine Optiken, egal mit welchem Verschluß, fristeten ihr dasein meist mit der Einstellung auf T. Andere Zeiten, Architektur draußen bei Blende 32 oder 45: maximal 1/8". Kürzere Zeiten habe ich nie gebraucht.

      LG
      Winfried
    • HeikePatault wrote:

      Braucht man für einen Hinterlinsenanschluss eine spezielle Standarte oder geht das auch mit der Chamonix?
      Auch wenn ich nicht ein ausgewiesener Sinar- Experte bin, erlaube ich mir, Dich auf ein paar Dinge aufmerksam zu machen. Das soll Dich vor Fehlkäufen bewahren.

      Der Sinar Hinterlinsenverschluss passt vermutlich ohne grössere Anpassungen nicht auf eine Chamonix. Von Shen Hao gibt, oder gab es eine 4x5" Kamera, die mit Sinar Objektivplatinen und dem Hinterlinsenverschluss (HLV) kompatibel war. Horseman Bankkameras sind ebenfalls kompatibel.

      Der Sinar HLV ist, wenn man denn einen in gutem Zustand findet, recht teuer. Auch muss man einen originale Drahtauslöser dazu haben. Der "Auslösedorn" muss lang und stark genug sein. Sonst kann man den HLV nicht auslösen.

      Bei der Montage der Objektive muss der Abstand von der hinteren Linsenfassung bis zu den Verschlusslamellen berücksichtigt werden. Bei Objektiven mit sehr grossem Durchmesser der hinteren Linsenfassung, muss das ebenfalls berücksichtigt werden.

      Wenn Dein Objektiv vom Flohmarkt einen kleinen Durchmesser des Anschlussgewindes hat, kannst Du Dir einen Adapter für einen Copal oder Compur Verschluss machen lassen. Dann ist dieser Verschluss wie ein kleiner HLV. Jedoch sind die Verschlüsse auch nicht sehr häufig zu finden und kosten oftmals mehr, als so ein altes Objektiv kosten mag.

      Eine weitere Möglichkeit ist, einen Packard- Shutter zu verwenden. Die haben aber meistens nur lange Belichtungszeiten. Wenn Du also bewegte Objekte fotografieren willst, stösst Du damit bald an Grenzen. Mit der Hutmethode sowieso.

      Sicherlich kann man mit einfallsreichem und unerschrockenem Bastlermut vieles bewerkstelligen. Für ein komfortables und praktisches Arbeiten kommt man jedoch kaum ohne die Hilfe eines versierten Feinmechanikers aus. Das ist dann wieder viel Arbeit und kostet entsprechend Geld.

      Für den Gebrauch von Objektive ohne eingebauten Verschluss ist die Graflex Speedgraphic mit einem funktionierenden Schlitzverschluss eine einfache Variante. So eine Graflex hast Du jetzt aber nicht mehr.

      Mit diesen Hinweisen will ich Dich keinesfalls entmutigen, Dein Objektiv auf Deine Kamera zu montieren und damit zu fotografieren. Es gibt dafür aber einige Dinge, die man berücksichtigen muss. Ich habe viel Zeit investiert, mir die Informationen aus Büchern und im Internet zusammen zu tragen. Auch habe ich einen Mechaniker gefunden, der mir Adapter für meine alten Objektive herstellt, damit ich sie auf die Sinar montieren kann.

      Diese Hinweise sind keine Anleitung für die Lösung Deiner konkreten Montageprobleme. Sie mögen Dir aber hilfreich sein, konkret nach Lösungen zu suchen und hoffentlich zu finden.

      Freundliche Grüsse, stephan
    • Hallo an alle,

      Vielen Dank für die Hinweise. Das alte Objektiv will ich später mal als Spielerei ausprobieren, daher ist das Problem nicht dramatisch. Ich denke, ich werde damit mal Stillleben und die erwähnte Hutmethode ausprobieren. Wenn ich mich dann in das Objektiv verlieben sollte, kann ich ja sehen, ob ich dafür einen HLV machen lasse, danke für den Tipp.

      "Für den Gebrauch von Objektive ohne eingebauten Verschluss ist die Graflex Speedgraphic mit einem funktionierenden Schlitzverschluss eine einfache Variante. So eine Graflex hast Du jetzt aber nicht mehr."

      Stimmt. Leider war es genau der Schlitzverschluss, der wirklich nicht mehr funktioniert hat. Er stand daher einfach auf der grössten Öffnung und ich habe ihn nicht ausgelöst.

      Jobo ist aus dem Urlaub zurück, und der Status meines Auftrags befindet sich "im Versand". 8o :thumbsup:

      Ich freue mich, wenn ich bald loslegen kann, dann komme ich sicher noch mal mit ganz vielen Fragen - und vielleicht auch ein paar Ergebnissen.

      Gruss,
      Heike