Alter Schuppen

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    • Jan.Ho wrote:

      Schalenentwicklung
      ich gehe ja fast davon aus, dass Du auch noch andere Formate verwendest - wie entwickelst Du diese?
      Hintergrund: Ich entwickle meine 13x18cm Planfilme in einer Paterson Dose (min. 3x KB / 2x MF) mit Hilfe einer selbst konstruierten, 3D-gedruckten Spule. Das klappt ganz gut...
    • Hallo,

      das ist ein schönes Bild, es ist sehr gut ausgerichtet und sorgfältig belichtet. Auch die Entwicklung scheint zu stimmen. Die Wolken zeigen Strahlkraft und erzeugen Bildtiefe, weil sie auseinanderstreben nach den Ecken zu. Dem entspricht der Zugang zur Scheune, der begehbar bleibt, ohne unnötiges Gerümpel.

      Zwei Sachen fallen mir auf.

      1. Ich hätte - vielleicht, denn eigentlich gefällt mir Deine straighte Disposition - mehr Platz um den Schuppen gelassen und von einem etwas höheren Standpunkt aus fotografiert, so dass man eingeladen wird, die Umgebung des Schuppens zu explorieren. Es gibt ja noch einen Nebenschuppen und es handelt sich bei diesem Tor ja um den Zugang zum oberen Stockwerk der Scheune. Es gbt einen tiefen Graben, der von dem Zugang nach oben überbrückt wird. -Nur so, als Experiment für ein zweites Bild ...

      2. Es hat, das zeigt das Dach links, helle Schleier im Bild. Erst dachte ich an Gegenlicht, Streulicht, dann sah ich aber, dass diese Schleier unregelmässig verlaufen. Jetzt glaube ich aber nicht, dass das ein Entwicklungsfehler ist. Du hast ja lange und verdünnt entwickelt, nicht kurz und konzentriert. Ich tippe auf unzureichende Fixage. Kann das sein? Könnte man das Bild nachfixieren, um es zu klären?
      »Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.«
      (Ansel Adams)

      »Eine gute Gebrauchtkamera pro Monat ist auch nicht zu verachten.«
      (Ibrahim Sultan)
    • Vielen Dank lohi!
      Ich hab mehr Platz um den Schuppen, also rechts und links. Das Bild hier hat auch kein Seitenverhältnis von 5x7 ;) aber dort sind hässliche Häuser im Hintergrund... daher hab ich beschnitten.
      Ich hab natürlich mit alkalischem Fixierer gearbeitet. (Mörsch 1+10) 4 min fixiert, dachte das reicht.(?)

      The post was edited 1 time, last by Jan.Ho ().

    • Schöner Schuppen, aber (eben ohne selbst dagewesen zu sein) ich hätte auch gerne mehr rechts, links und unten.
      Wenn nicht ausfixiert ist, ist der Film nicht ganz klar, aber das wäre dir bestimmt aufgefallen. Also normal ist Foma leicht bläulich, mit dem Stain sieht das aber eh anders aus. Aber es muss halt klar sein, nicht milchig.
      Du kannst das Negativ ja Anfang der Woche mitbringen! Sowas im Internet zu beurteilen ist immer sehr schwierig.
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    • Jan.Ho wrote:

      Vielen Dank lohi!
      Ich hab mehr Platz um den Schuppen, also rechts und links. Das Bild hier hat auch kein Seitenverhältnis von 5x7 ;) aber dort sind hässliche Häuser im Hintergrund... daher hab ich beschnitten.
      Ich hab natürlich mit alkalischem Fixierer gearbeitet. (Mörsch 1+10) 4 min fixiert, dachte das reicht.(?)

      Das mit dem Beschneiden verstehe ich gut. Ich frage mich immer, warum man diese Architekten, die solche hässlichen Häuser bauen, nicht endlich mal juristisch belangt, wegen Verschandelung der Landschaft und/oder Erregung öffentlichen Ärgernisses. Sowieso ist ja schon alles überbaut. Da muss es dann nicht noch hässlich werden. Komm' ins Emmental, da hat es viele solcher Scheunen, die stehen alle frei oder in Gruppierung mit genauso schönen Bauernhöfen ...

      Naja, ich selber bin ja auch immer für das kurze Fixieren, sonst kriegt man das Zeug ja nicht mehr raus aus der Schicht. Daher empfinde ich 4 Minuten eher als lang.

      Ich weiss aber nicht, wie sich Pyrocat als Entwickler auf die Schicht auswirkt.

      Hat Pyrocat MC nicht sogar die Eigenschaft, einen ausgesprochen geringen Schleier zu produzieren, geringer als der anderer Entwickler?

      Bevorzugt Pyrocat MC alkalische Fixierbäder?

      Wurde das Negativ eingelegt in beschlagene Gläser?

      Ist Pyrocat nicht wahnsinnig giftig, so von wegen Schalenentwicklung ...
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    • Anhand von Scans irgendwas zu beurteilen scheint mir auch schwierig. Zeig Peter das Negativ, das wird viel mehr bringen als über eine Datei zu spekulieren. Ich mache es trotzdem… :whistling:
      • Da die Tonwerte etwas verbogen aussehen, vermute ich Bearbeitung
      • Da Fomapan 100 eher keine ISO 100 hat, vermute ich Unterbelichtung
      • Fixage ist keine Frage des Gefühls. Entweder hält man sich an die Zeiten die der Hersteller angibt, oder man ermittelt die Klärzeit und nimmt dann die doppelte Zeit zum fixieren


      Gruesse, klw
    • Wie eingangs gesagt ist auf dem Negativ nicht viel drauf, da zu lange entwickelt.
      Ich hab hier mal ein Handybild von der Örtlichkeit.

      Vornedran war halt ne Straße...

      Ich kann das Negativ auch mal noch irgendwie reinstellen wenn das zur Aufklärung hilft.
      Ich hab lediglich beim Scan schon die Bildtiefen rausgeholt. Sonst im Grunde nur beschnitten.
      Images
      • 7FD95F8D-5236-41F3-ACB8-DB12D28601C7.jpeg

        899.62 kB, 1,125×837, viewed 46 times
    • klw wrote:


      • Fixage ist keine Frage des Gefühls. Entweder hält man sich an die Zeiten die der Hersteller angibt, oder man ermittelt die Klärzeit und nimmt dann die doppelte Zeit zum fixieren

      Na, genau das wäre für mich jetzt nachgerade die Defeinition von "Gefühl". Man denke an die Dieselaffäre: nähme man da die Herstellerwerte ... Welcher Hersteller gilt da eigentlich? Foma fixiert doppelt so lang wie Ilford. - Und die Devise "Viel hilft viel" hinsichtlich der doppelten Klärzeit scheint mir da nun auch eher unangebracht.
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    • Jan.Ho wrote:

      Ok. Hab nur geschrieben „zu lange Entwickelt“ mein Fehler.
      Ja, aber was auf das Negativ draufkommt, wird doch über die Belichtung / Empfindlichkeit geregelt, nicht über die Entwicklung - die regelt die Dichte im Lichte. Was meinst Du mit "nicht viel drauf"? Hast Du in der EBV mit dem großen Abwedel abgewedelt, ist sind die Tonwerte links deshalb so verschleiert?
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