Bremen

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      Ich habe vor - und bin schon mal angefangen - ein paar Stadtansichen von Bremen zu fotografieren.

      Technisches: Linhof Technikardan 23s - ApoSymmar 100mm - TMax100 - entwickelt in Ultrafin flüssig 1+9 im Filmomat - Scan vom Negativ Imacon Flextight 848

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      klw wrote:

      Mir ist seht wohl bewusst das es so gewollt ist, aber in meinen Augen [!] sieht es durch die Perspektivkorrektur nicht ›perfekt korrigiert‹ sondern verzerrt aus.
      .. das kenne ich auch noch - und dann gibt etliche ratschläge wie man denn dem abhilfe schafft - ..
      aber es ist einfach eine reine sehgewohnheit!
      wenn es im kopf klar ist, dass gerade gerade ist und schräg schräg, dann ist man runter von dem amateurdampfer.
      "phantasie ist etwas, was sich manche leute nicht vorstellen können!"
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      Hallo, danke fürs Bild.
      Ich hoffe hier auf eine sachliche Diskussion.
      Die Korrektur ist ja technisch perfekt, voll im Lot. Aber auch meine Augen wollen hier irgendwie kompensieren, mithelfen, sich nicht von 45 Jahren Sehgewohnheit trenne etc.
      Gibt es dazu Lehrmeinungen in der Architekturfotografie die allenfalls besagen, dass man solche Korrekturen etwas unterhalb der rein rechnerischen Perfektion halten sollte um das Sehgefühl der Betrachter nicht in die Irre zu führen?
      So ähnlich der Gestaltungsregel beim Positionieren von Elementen in der optischen Mitte anstatt der geometrischen?

      Lieber Gruss, Sascha
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      Mir ist da zuviel angeschnitten: Fensterreihe links, Geländer (mit weißen Poster?) unten, die oberen Stockwerke vom hellen Haus, die Ampel.
      Generell finde ich deine Fotos immer etwas „zu eng“ beschnitten. Trotzdem: Wie man es besser hätte machen können? Keine Ahnung, ich war noch nicht „vor Ort“.

      Gruß, Sharif
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      Sharif wrote:

      Mir ist da zuviel angeschnitten: Fensterreihe links, Geländer (mit weißen Poster?) unten, die oberen Stockwerke vom hellen Haus, die Ampel.
      Generell finde ich deine Fotos immer etwas „zu eng“ beschnitten. Trotzdem: Wie man es besser hätte machen können? Keine Ahnung, ich war noch nicht „vor Ort“.

      Gruß, Sharif
      Das links stört mich nicht, das ist fein mit mir aber das Gebäude oben geht für mich gar nicht! Die Perspektive finde ich gut gewählt, gibt dem Bild Tiefe!
      Warum nicht Hochformat?

      FG Armin
      " You push the button and we do the rest."
      Kodak Werbespruch!
      Today
      "You push the button and the pixels do the rest"
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      Lehmansa wrote:

      Hallo, danke fürs Bild.
      Ich hoffe hier auf eine sachliche Diskussion.
      Die Korrektur ist ja technisch perfekt, voll im Lot. Aber auch meine Augen wollen hier irgendwie kompensieren, mithelfen, sich nicht von 45 Jahren Sehgewohnheit trenne etc.
      Gibt es dazu Lehrmeinungen in der Architekturfotografie die allenfalls besagen, dass man solche Korrekturen etwas unterhalb der rein rechnerischen Perfektion halten sollte um das Sehgefühl der Betrachter nicht in die Irre zu führen?
      So ähnlich der Gestaltungsregel beim Positionieren von Elementen in der optischen Mitte anstatt der geometrischen?

      Lieber Gruss, Sascha
      hallo sascha,

      ich glaube ich war bis 45 jahren auch noch der meinung, dass bilder wie hier von dieter irgendwie "falsch" sind.
      nachdem ich später selbst schon mal architekturaufnahmen im großformat gemacht habe,
      empfinde ich schräge aufnahmen als schräg - und gerade als gerade.

      es gibt wohl angaben die bilder zu gestalten die dir das gefühl gäben es sei alles richtig -
      (bis auf die linien am rand die dann nicht mehr stimmig wären)
      aber das sind keine regeln wie die gestaltungsregeln von elementen.

      also um dir endgültig zu helfen schlage ich vor ..
      fotografiere mit gf architektur.

      beste grüße

      uwe
      "phantasie ist etwas, was sich manche leute nicht vorstellen können!"
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      Lehmansa wrote:

      Gibt es dazu Lehrmeinungen in der Architekturfotografie die allenfalls besagen, dass man solche Korrekturen etwas unterhalb der rein rechnerischen Perfektion halten sollte um das Sehgefühl der Betrachter nicht in die Irre zu führen?
      Als Versuch, Dir da eine möglichst konkrete Antwort zu geben, zitiere ich hier mal Andreas Weidner: "Korrekturen der Rückstandarte werden erforderlich, wenn der Neigewinkel der Kamera größer als 30 Grad ist. Der notwendige Korrekturwinkel lässt sich leicht errechnen: (Neigewinkel der Kamera - 30°):2=Korrekturwert." Sein Ausgangspunkt dabei ist, dass prinzipiell die Filmebene parallel zum Aufnahmemotiv ausgerichtet werden sollte, aber ggf. zu korrigieren ist.
      Oder Urs Tillmanns:"Eine praxisbezogene Faustregel besagt, dass man immer dann die stürzenden Linien nicht voll ausgleicht, wenn der Betrachter den Kopf mehr als 20° senken oder heben muss, um das gesamte Motiv zu überblicken."
      Aber wie wir alle von Rüdiger Hoffmann wissen:"Kann man machen, muuss man aber nich machen..."