T-Max 400 in speziellem T-Max-Entwickler entwickeln?

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    • T-Max 400 in speziellem T-Max-Entwickler entwickeln?

      Hallo,

      Ich habe gerade meinen ersten T-Max400 als Rollfilm in Rodinal 1:25 entwickelt und bin ganz angetan von der Schärfe und Feinkörnigkeit. Nu gibbet ja auch speziellen T-Max-Entwickler. Lohnt sich der? Also gibt es da noch sichtbare Unterschiede in Sachen Korn oder Schärfe, Kontrast, was auch immer?

      Grüße Schwarzweißseher
    • Nach meinen Informationen lohnt sich der spezielle TMax-Entwickler nicht. Ich entwickle den TMax in Ultrafin flüssig, ich habe parallel dazu in ID-11 entwickelt und keinen Unterschied gesehen -> beide Ergebnisse fand ich gleich überzeugend (wobei ich Rodinal überhaupt nicht überzeugend finde, schon gar nicht in starker Verdünnung, denn das wirkt ausgleichend).
    • Wenn regelmäßig Planfilme entwickelt werden sollen wurde immer gerne der Kodak T-Max RS Developer verwendet.
      fotofachversand.at/pdf/Kodak_Tmax_Entwickler_Datenblatt.pdf

      Der Entwickler ist als Tankentwickler geeignet, kann regeneriert werden und soll, wenn man US-Berichten glauben schenken möchte, sehr gute Ergebnisse liefern.

      Beste Grüße,

      Otto!


      https://www.fotografie-in-schwarz-weiss.de
    • Es geht nur um Rollfilme.
      Aber dann spare ich mir den T-Max-Entwickler lieber.
      Danke für die Infos.

      Ich werde ihn nochmal in den Spur Speed Major legen, aber auch nur, weil ich den hier noch rumfliegen habe. Mal schauen. Falls es da dramatische Unterschiede geben sollte, melde ich mich hier nochmal.
    • Als Standardentwickler zu einem günstigen Preis verwende ich für den T-Max in der Regel Kodak XTOL (Stock oder 1:1). Liefert noch etwas bessere (schärfer, schönere Grauwerte) Negative als z.B. D-76/ID-11.

      Grüße
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • Schwarzweißseher wrote:

      Hallo,

      Ich habe gerade meinen ersten T-Max400 als Rollfilm in Rodinal 1:25 entwickelt und bin ganz angetan von der Schärfe und Feinkörnigkeit. Nu gibbet ja auch speziellen T-Max-Entwickler. Lohnt sich der? Also gibt es da noch sichtbare Unterschiede in Sachen Korn oder Schärfe, Kontrast, was auch immer?

      Grüße Schwarzweißseher

      chrisjohnsonphotographer.com/charts.shtml

      Chris Johnson hat ein paar gute Tips. Auch wenn ich die Angaben zu Ilford-Filmen etwas zu extrem finde, insbesondere FP4+ in HC110B. Aber immerhin vergleicht er die Filme in verschiedenen Entwicklern.

      Anscheinend empfiehlt er für TMY den Edwal FG-7 mit einer Portion Natriumsulfit. Immerhin kommt er da auf 400 ASA, also die vom Hersteller empfohlene Empfindlichkeit. - Aber diesen Entwickler scheint es auch nicht mehr zu geben. Er soll, so habe ich gelesen, vergleichbar sein mit Microdol/Perceptol. Das hiesse, Johnsons Gewichtung der Film-/Entwicklerkombination liege auf Korn und Empfindlichkeit.

      Wie wir aber alle wissen, hilft gegen Korn im Grunde nur Format, aufgrund der geringeren Vergrösserung im Normalgebrauch. Da würde ich also eher auf die Tonwerte und den Schärfeeindruck achten.

      Nähme ich HC110, bevorzugte ich also die Verdünnung H, also 1+63, wegen der Tonwerte, vielleicht sogar G, also 1+119.

      Nähme ich XTOL, bevorzugte ich die Verdünnung 1+3, aus nämlichen Gründen.

      HC110 und XTOL scheinen mir eine sehr gute Wahl zu sein, von dem was ich gehört habe. Ich entwickelte mal ein Push-Projekt mit urbanen Hässlichkeiten, Kleinbild, auf TriX@1600, mit XTOL 1+3. Das ging ganz gut. Klar, das Korn ist da, insbesondere bei Kleinbild, aber die Bilder sind kopierbar, und die Schärfe stimmt.

      Gruss
      »Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.«
      (Ansel Adams)

      »Eine gute Gebrauchtkamera pro Monat ist auch nicht zu verachten.«
      (Ibrahim Sultan)