Neuzugang aus Weinheim

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    • Neuzugang aus Weinheim

      Hallo aus Weinem,

      bin zum zweiten Mal in meinem (noch) jungen Leben wieder dem GF verfallen.

      Diesmal erwischt ihr mich, an kurvigen Straßenrändern schöner Landschaften, mit einer Linhof Master Kardan GTL 5x7.
      Objektive werden noch fleißig ergattert.
      Die Symmar-S Baureihe in 240mm und 360mm muss erstmal hinhalten.

      Welches WW könnt Ihr für 5x7 empfehlen?
    • Ich bin 28, und habe vor 7 Jahren mit dem GF, „damals“ mit einer Technikardan 45, angefangen. Doch eines Morgens war ich so genervt von der ganzen Fotografie an sich, dass ich mein gesamtes Equipment verkauft habe. Jetzt, 4 Jahre später, bin ich wieder bereit.


      Danke, ich hab schon einige Bilder die mit dem SA 8/121mm gemacht wurden gesehen. Hat mit 288mm den gleichen Bildkreis wie das neuere Super Symmar 110 XL.
      Ist der Bildkreis denn tatsächlich ausreichend für 13x18cm?
      Nur das Grandagon hätte mehr mit seinen über 300mm.
      Die Frage ist also eher so gemeint; seid ihr mit dem SA 121 öfter mal an die Grenze gestoßen?



      Also du wirst lachen <ekech> aber die vorbeifahrenden werden deutlich langsamer - ich denke weniger aus Interesse, als aus Angst vor einem Blitzer.

      Ich bin ja leider zu spät zur letzten Odenwald Tour, aber nächstes mal will ich dabei sein.


    • nun - mit 288 bildkreis ist das objektiv durchaus bestens geeignet für einen tatsächlichen bildkreis von ca. 210 für 5x7
      aber du kannst mit den anderen auch kaum einen fehler machen ..

      ich selbst gehe lieber einige schritte zurück und verstelle vorzugseise mäßig
      aber es gibt hier bestimmt einige extremhochsteller : )
      "phantasie ist etwas, was sich manche leute nicht vorstellen können!"
    • Eine Sache wollte ich noch anmerken/Fragen.
      Mir ist um die Bildkreise der Objektive wohl bekannt, und auch, dass man nicht selten (zumindest gefühlt) mehr verstellen kann, als es auf dem Papier steht. Ist nicht jedoch die (hohe) Abbildungsleistung der Optiken schon weit vor dem Erreichen des Endes des Bildkreises, erschöpft. Und sollte man dann nicht eben gucken dass man noch größere Bildkreise bekommt, wenn man sicher stellen möchte, dass man „noch“ im optimalen Schärfebereich arbeitet.
      Dazu gleich die Frage hinterher, ob sich denn die Abbildungsleistung zum äußersten Rand hin, bei Blende 32 oder gar 64 (dann im f64 Club), nochmal verbessert - auch wenn man dann in der Objektivmitte, die ja bei großen Verstellungen sowieso nicht mehr in der Bildmitte liegt, beugungsbedingt nicht mehr die höchste Auflösung erreicht. Die großen Hersteller haben zu Ihren Objektiven immer nur Angaben bis f22.
    • .. die großen hersteller und auch die kleineren unter ihnen wollen natürlich, dass fotos die mit ihren objektiven die allerbesten leistungen bringen.
      deshalb wird die optimale blende angegeben und der bildkreis, den man noch nutzen kann.

      du kannst natürlich (mal übertrieben ausgedrückt) auch eine kleine lochblende ohne jegliches glas nehmen.
      auf dem film ist dann immer noch was drauf -
      ob man das sehen will, ist eine andere frage ..

      also - natürlich kannst du weiter abblenden. der bildkreis wird dadurch nicht verbessert - aber vergrößert.
      die qualität wird darunter leiden!
      aber wer will das schon wenn er mit gf arbeitet?
      "phantasie ist etwas, was sich manche leute nicht vorstellen können!"
    • Beim Abblenden verbessert sich die Randschärfe schon ein bisschen, aber man blendet sowieso so stark ab wie es für das Bild gebraucht wird, Beugung hin oder her!
      Ich habe zu viele Negative in meinen Anfängen wegschmeissen können, weil ich zu wenig abgeblendet habe. Also lieber mal eine Blende zu viel wie eine zu wenig abblenden!
      " You push the button and we do the rest."
      Kodak Werbespruch!
      Today
      "You push the button and the pixels do the rest"
    • lookbook wrote:

      die allerbesten leistungen bringen.
      deshalb wird die optimale blende angegeben und der bildkreis, den man noch nutzen kann.
      Der Bildkreis ist eine natürliche wichtige, aber eben auch messtechnische Bezugsgröße. In der Praxis hat man oft Hochverstellungen. An den Rand des Bildkreises oder sogar darüber hinaus rückt dann meistens der Himmel, der nicht allzuviel Zeichnung hat. Da ist die Superschärfe nicht ganz so entscheidend. Also: Ist auch motivabhängig. Die absolute Grenze ist die Vignettierung.

      johnars wrote:

      Also lieber mal eine Blende zu viel wie eine zu wenig abblenden!
      Wie weit man abblenden darf, erscheint mir eher schwierig. Angesichts der Tatsache, dass man Reproobjektive bis 128 abblenden konnte und Ansel Adams zur Gruppe f64 (sic!) gehörte, bin ich mir nicht sicher, wie stark der Beugungseinfluss in der Wahrnehmung ist.
      Al é bun sciöch' al é ...