Des Fotografen Traum-Baum

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    • Des Fotografen Traum-Baum

      Normalerweise werden ja eher Making-Of-Bilder des Analogfotografen mit einer Digitalkamera gemacht - neulich konnte ich den Spieß mal umdrehen :mrgreen:



      Horseman 45HD, Fujinon-W 180mm, abgelaufener Fuji NPS 160 Pro in 9x12cm, Tetenal C41 Kit bei 30°C, Scan vom Negativ.
    • Jockel123 wrote:

      für einen NPS 160 pro, der schon mindestens 10 Jahre abgelaufen ist, eine satte Farbwiedergabe.
      gerade nachgeschaut: 3/1998. Im Gegensatz dazu kam bei den 4x5 Ektaren von Peter leider nichts mehr brauchbares raus.

      Jockel123 wrote:

      Oder hast du digital nachgeholfen?
      etwas, aber eigentlich gar nicht mal so viel. Ich war selbst sehr positiv vom NPS überrascht. BTW - ich entsorge gerne alte, gut gelagerte Bestände an abgelaufenem NPS 160 in den Formaten 9x12cm, 4x5", 5x7" und 13x18cm...

      Jockel123 wrote:

      Gutes Bild, dank Modell.
      Der Fotograf hatte wohl genau den richtigen Riecher, dass seine Jacke farblich zur Darstellung des Himmels mit dem abgelaufenen NPS passen würde. Mit einer anderen Jacke hätte ich das Bild rechts gnadenlos beschnitten.
    • ralph42 wrote:

      Kompliment! Ich bringe es nicht über mich, Fotos, die ich nicht jederzeit nochmal machen könnte, mit abgelaufenem Film zu machen. Das wäre mir viel zu riskant.
      Danke, Ralph. In diesem Fall sind die Dinge insgesamt etwas anders gelaufen, als geplant.

      Normalerweise wäre dieses Bild ein Kandidat für Ektar 100 in meinem DIY-Rollfilm-Rückteil gewesen, schließlich hatte ich mich vor dem Urlaub großzügig mit Ektar Rollfilmen aus der wohl aktuellen Charge eingedeckt. Und ich hatte vor, von jedem (aus meiner Sicht für GF lohnenswerten) Motiv jeweils einen Schuß mit Ektar oder Pro160 NS Rollfilm im Format 6x12 zu machen und einen entweder auf Foma oder auf abgelaufenem Material. Außerdem war ich nicht ausschließlich analog unterwegs...

      Letztendlich machten mir aber die neuen Ektare einen ziemlich fetten Strich durch die Rechnung.
      In meinem Rollfilm-Rückteil wird der Film relativ satt geführt, was bei bisher über 30 Rollfilmen einwandfrei funktioniert hat (Pro 160 NS, Acros, Fomapan 100, Fomapan 200, Portra 160, Portra 400, Rollei IR 400, Orwo NP15, Cinestill 800T, Ektachrome EPP/EPT).
      Jetzt hat der Ektar kein normales Rückpapier mehr, sondern ein kunststoffbeschichtetes. Dieses scheint entweder minimal dicker oder breiter zu sein als "normale" Rückpapiere oder zumindest einen höheren Reibwert auf meinen Kunststoffführungen zu haben.
      Jedenfalls war der Widerstand in den Führungen von Anfang an mit den neuen Ektaren deutlich größer und letztendlich auch zuviel, so dass mir beim Weiterspulen des Films der Mitnehmer abgeschert ist - bei beiden mitgenommenen Rückteilen, bei beiden mit neuem Ektar, obwohl ich beide zuvor schon oft genug mit anderen Filmen problemlos verwendet hatte.

      Die einzige Chance auf analoge Farbbilder war dann ab einem bestimmten Zeitpunkt die Verwendung von ein paar Blatt abgelaufenem Ektar 4x5 und des abgelaufenen NPS 160.
      Im Fall des NPS hatte ich Glück, beim Ektar weniger...
    • ralph42 wrote:

      Kunststoffbeschichtetes Papier bei Rollfilm?
      Jepp. Der Sinn erschließt sich mir auch nicht unbedingt, würde aber aus dem Bauch heraus mutmaßen, dass das Kodak's Reaktion auf die Probleme ist, die sie ja mal beim T-Max mit dem Rückpapier hatten...

      ralph42 wrote:

      Ich hoffe, die Reparatur ist kein allzu großes Problem.
      Der Mitnehmer ist in dem Fall einfach ein etwa 2mm dickes, T-förmiges Plättchen, das ich in den Spulknopf eingepresst habe - bislang war's 3D gedruckt, jetzt werde ich es halt aus Metall zurechtfeilen. Und evtl. werde ich die Filmführungen noch minimal nachschleifen, dann sollte das Rückteil auch fit für Ektar sein.
    • Servus,

      Ich finde, die Szene wäre ohne den Fotografen nur halb so spannend.
      Hab das vorher nur auf dem Handy gesehen und da wird er blöderweise von der Lupe verdeckt.
      Auch, wenn er eine andersfarbige Jacke gehabt hätte, hätte ich ihn wohl dringelassen. Gelb wäre natürlich auch noch so ein dankbarer Kandidat gewesen (Stichwort Farbkontrast). M.M.n. funktioniert das Bild auch auf einer anderen Ebene: Mensch im Kontrast mit der Natur, bzw. dessen Nichtigkeit. Eben, weil der Baum (so richtig sauber) vor dem blauen Himmel freigestellt ist und die Person so winzig ist/wirkt und
      auch in der Ecke des Bildes plaziert wurde.
      In Ermangelung eines besseren Beispiels fällt mir hier nur Caspar David Friedrich (minus die Demut in seinen Bildern) ein.

      Gruß
      Mario
      35 ist kleiner als 67
      67 ist kleiner als 45
      ?????