Drucker für Negative

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    • Drucker für Negative

      Guten Tag,

      kann mir jemand einen Drucker zum Drucken von Negativen empfehlen? Und welche Folien könnt ihr mir dafür empfehlen? Ich möchte bis maximal Din A3 drucken und nur in SW. Es wäre natürlich schön, wenn es nicht zu teuer wird. Ich möchte aber auch keine großen Kompromisse eingehen und am Ende zweimal kaufen. :)

      Vielen Dank
      Oliver.
    • Es gibt eine Menge Anwendungen dafür, z.B. die Verwendung der so hergestellten Negative für alternative Druckverfahren wie den Gummidruck, Bromöldruck, etc.

      Auch lassen sich (gescannte) Dias für den SW-Druck vorbereiten.

      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • Ich möchte Platinum Palladium Prints bis 30x40cm erstellen, ohne mir eine 30x40 Kamera kaufen zu müssen. Deswegen möchte ich die Negative scannen und vergrößert drucken. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich die Bildbearbeitung am PC machen kann und so quasi das ,,perfekte" Negativ drucken kann. Dias hatte ich gar nicht im Sinn, könnte aber auch mal praktisch sein. Der Bromöldruck ist übrigens das einzige Edeldruckverfahren, welches man ganz normal vergrößern und entwickeln kann. Sehr praktisch, aber nicht ganz einfach. ;) Man erstellt einen ,,normalen" Abzug (mit passender Chemie) und bleicht das Foto im Anschluss komplett. Auf der nackten Gelatine wird dann Druckerfarbe mit einem Pinsel aufgetragen.

      Wo bekomme ich denn die PictoricoPro Ultra Pro OHP Folie in Deutschland her?


      Wenn noch jemand Erfahrungen mit anderen Druckern hat, gerne schreiben. Ich merke mir den Epson schon mal vor.


      Vielen Dank!
    • Foma und der alte Classic Pan haben keinen. Selbst Ilfords Delta 3200 und 400 sind leicht milchig und nicht klar.

      Ok. Wenn du es auf die Spitze treiben willst würde ich nicht unbedingt normale Overheadfolie nehmen. Aber grundsätzlich solltest du das was du auf dem Bildschirm hast auch im Rahmen deines Papier printen können. Vergiss nicht es ist ein Kontaktprint.

      Gruss Sven.
    • renros wrote:

      das heißt man kann damit ein herkömmliches SW-negativ adäquat ersetzen? mit dem selben kontrastumfang, der selben tonalität, der selben auflösung und der selben akutanz wie ein herkömmliches SW-negativ?
      Ich denke nicht, dass der Scan, der dann als Folien-Negativ verwendet werden soll, den Kontrastumfang des Originalnegativs ersetzt. Beim Scan entsteht i.d.R. ein Verlust und beim anschließenden Print mit einem Drucker auf Folie ebenso. Ein Grund weiterhin die Dunkelkammer zu nutzen und Abzüge herzustellen ist (zumindest für mich), dass ein eingescanntes Negativ, nicht den vollen Grautonumfang beinhaltet. Nach digitaler Bearbeitung von SW-Negativen und anschließendem professionellem Druck, ziehe ich im Vergleich einen klassischen Abzug des Negativs vor. Der Abzug sieht einfach besser aus. Der Druck auf eine Folie gewährleistet vermutlich nicht das selbe Volumen an Grautönen wie das Negativ, ich gehe daher davon aus, dass das Endprodukt also ebenso qualitativ schlechter ausfällt.
      Gerne lasse ich mich aber eines Besseren belehren, sofern jemand den Abzug von einem Foliennegativ mit dem Abzug des Originalnegativs mal verglichen hat...
    • Oliver86 wrote:

      Wo bekomme ich denn die PictoricoPro Ultra Pro OHP Folie in Deutschland her?


      Ich glaube in Deutschland ist die Folie schwer zu bekommen. Es gibt aber SDIcraft, ein Händler für den Rundfunk- und professionellen Videobereich, mit Sitz in Spanien und England, sowie z.B. FirstCall Photographic und ähnliche Händler in England, da könntest Du die Folie bestellen.

      In jedem Fall würde ich mich sehr für das Ergebnis interessieren :)
    • Gibt es z.B. auch bei ars-imago in der Schweiz oder in Italien zu bestellen:
      ars-imago.ch/pictoricoohpfilma…85x1120bltter-p-8246.html

      Ansonsten funktioniert die Bestellung auch gut bei B&H Video in den USA.

      Es gibt auch noch den Permajet OHP Film, zu bestellen zum Beispiel bei Niepce Fotopioniere in Berlin:
      fotopioniere.com/inkjetpapier.html
      (runterscrollen bis zur Bestellposition 33)

      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • Zyklop wrote:

      renros wrote:

      das heißt man kann damit ein herkömmliches SW-negativ adäquat ersetzen? mit dem selben kontrastumfang, der selben tonalität, der selben auflösung und der selben akutanz wie ein herkömmliches SW-negativ?
      Ich denke nicht, dass der Scan, der dann als Folien-Negativ verwendet werden soll, den Kontrastumfang des Originalnegativs ersetzt. Beim Scan entsteht i.d.R. ein Verlust und beim anschließenden Print mit einem Drucker auf Folie ebenso. Ein Grund weiterhin die Dunkelkammer zu nutzen und Abzüge herzustellen ist (zumindest für mich), dass ein eingescanntes Negativ, nicht den vollen Grautonumfang beinhaltet. Nach digitaler Bearbeitung von SW-Negativen und anschließendem professionellem Druck, ziehe ich im Vergleich einen klassischen Abzug des Negativs vor. Der Abzug sieht einfach besser aus. Der Druck auf eine Folie gewährleistet vermutlich nicht das selbe Volumen an Grautönen wie das Negativ, ich gehe daher davon aus, dass das Endprodukt also ebenso qualitativ schlechter ausfällt.Gerne lasse ich mich aber eines Besseren belehren, sofern jemand den Abzug von einem Foliennegativ mit dem Abzug des Originalnegativs mal verglichen hat...

      Nur mal so am Rande. Der Konstrastumfang den ich auf dem Film abbilden kann ist immer höher als das was das Papier am Ende hergibt. Die nächste Überlegung ist dann wieviel Grautonumfang brauche ich tatsächlich und will ich auch haben. Das ein analoger Abzug per se besser aussieht als ein digitaler ist allenfalls ein Mythos. Digitale Prints auf mattem Rag können sehr viel plastischer wirken als analoge Abzüge.

      Das ich mir die ganze Arbeit mit dem Einscannen natürlich schenken kann, wenn ich eine Duka habe steht auf einen anderen Blatt.

      Sinn macht das Ganze in meinen Augen nur, wenn man digitale Bilder analog abziehen will, wenn man Film für ein Projekt umkopieren müsste oder wenn man ein Kontaktnegativ für alternative Verfahren brauche

      Gruss Sven.
    • Urnes wrote:

      Die nächste Überlegung ist dann wieviel Grautonumfang brauche ich tatsächlich und will ich auch haben.

      die antwort fällt mir persönlich sehr leicht: ich will denn maximalen umfang kopieren können. ansonsten könnte ich mir das eintesten und zonen ja sparen.

      Urnes wrote:

      Das ein analoger Abzug per se besser aussieht als ein digitaler ist allenfalls ein Mythos.

      das stimmt. wurde aber auch gar nicht behauptet. was ich dagegen behaupten würde: vielen dürfte es digital leichter fallen einen halbwegs vorzeigbares bild anzufertigen, als auf analogem wege. wobei die anfertigung eines sehr guten digiprints wohl auch kein kinderkram ist.

      Urnes wrote:

      Sinn macht das Ganze in meinen Augen nur, wenn man digitale Bilder analog abziehen will

      und genau da beginnt bei mir die unkenntnis (besser gesagt: nur rudimentäres wissen). da ich mich beim digitalen printen nicht auskenne. deswegen meine fragerei.

      also mal konkret gefragt:

      man hat ein negativ und vergrößert das auf herkömmlichem wege auf barytpapier. wenn man jetzt das selbe negativ digitalisiert (trommelscan, nicht abfotografieren) und dann diese datei auf folie ausdruckt: kann ich dann mit diesem "foliennegativ" das gleiche resultat erzielen wie ich es mit der herkömmlichen, chemischen methode konnte?
    • je nach Edeldruckverfahren benötigt man Negative mit unterschiedlicher Dichte und Kontrastumfang.
      Für die individuelle Erstellung von digitalen Negativen hat sich ChartThrob, ein kleines aber feines Tool
      für Photoshop als sehr hilfreich herausgestellt.
      Ich drucke meine digitalen Negative mit Pigmenttinte auf Folien von Tecco.
      Wichtig ist der Einsatz von Pigmenttinte, weil man mit der normalen Tinte nicht ausreichende Dichte bekommt.
      VG Heinz
    • renros wrote:

      also mal konkret gefragt:

      man hat ein negativ und vergrößert das auf herkömmlichem wege auf barytpapier. wenn man jetzt das selbe negativ digitalisiert (trommelscan, nicht abfotografieren) und dann diese datei auf folie ausdruckt: kann ich dann mit diesem "foliennegativ" das gleiche resultat erzielen wie ich es mit der herkömmlichen, chemischen methode konnte?
      Ich denke das kommt ganz stark auf deinen Scanner, das verwendete Filmformat, deinen Drucker und deine Fähigkeiten am PC an. Da kommt schon viel zusammen und kann je nach Fähigkeiten sicher sehr unterschiedlich ausfallen, wie auch beim normalen Vergrößern. Deswegen suche ich ja einen vernünftigen Drucker und kein 0815 Gerät. Ich mache mir da aber keine großen Sorgen. Ich habe jetzt schon einige Fotos gesehen, die mit gedruckten Negativen erstellt worden sind, und großartig aussehen. Ich möchte das ganze ja (erstmal) auch nur für Platinum Palladium Prints nutzen. Meine sonstigen Fotos vergrößere ich herkömmlich. Das wäre mir auch zu aufwendig und unnötig teuer. Evtl macht es bei Negativen sinn, die man sehr aufwendig abwedeln und nachbelichten müsste und sonst meine Fähigkeiten in der Dunkelkammer übersteigen würden. Ich zumindest habe am PC mehr möglichkeiten der Bildmanipulation. Aber dafür suche ich den Drucker eigentlich nicht.

      Ich will nur nicht so enden wie der gute Mann hier :)
      Ich hab schon Rücken und größer als 4x5 solls nicht werden.


      heinzw wrote:

      je nach Edeldruckverfahren benötigt man Negative mit unterschiedlicher Dichte und Kontrastumfang.
      Für die individuelle Erstellung von digitalen Negativen hat sich ChartThrob, ein kleines aber feines Tool
      für Photoshop als sehr hilfreich herausgestellt.
      Ich drucke meine digitalen Negative mit Pigmenttinte auf Folien von Tecco.
      Wichtig ist der Einsatz von Pigmenttinte, weil man mit der normalen Tinte nicht ausreichende Dichte bekommt.
      VG Heinz

      Danke für die Tips.
      Die Folie ist die ,,SF140 Screen Film Premium"? Hat jemand einen Vergleich zur PictoricoPro Ultra Pro OHP?
      Der Epson nutzt ja Pigmenttine, wenn ich das richtig lese. Gut zu wissen, danke.
      Photoshop habe ich leider nicht. Da muss ich mich wohl altmodisch herantasten, was die Bildbearbeitung angeht. :)

    • Andreas wrote:

      Gibt es z.B. auch bei ars-imago in der Schweiz oder in Italien zu bestellen:
      ars-imago.ch/pictoricoohpfilma…85x1120bltter-p-8246.html

      Ansonsten funktioniert die Bestellung auch gut bei B&H Video in den USA.

      Es gibt auch noch den Permajet OHP Film, zu bestellen zum Beispiel bei Niepce Fotopioniere in Berlin:
      fotopioniere.com/inkjetpapier.html
      (runterscrollen bis zur Bestellposition 33)

      Grüsse
      Andreas
      Super, danke!
    • Ich habe für ein Projekt vor einiger Zeit Tableaus aus mehreren Fotos gebaut. Die habe ich im Computer zusammengesetzt und dann auf ein Negativ ausbelichten lassen. So erhielt ich ein "normales" Negativ, das sich wie jedes andere Negativ weiter verwenden ließ.
      Ich habe gerade geschaut: es sieht so aus, als gäbe es zu dieser Technik noch Angebote (z.B. "viertel vor 8").

      Das jetzt gescannte Ergebnis sieht dann so aus:
      Images
      • Pensio_dormir.jpg

        1.3 MB, 2,048×2,022, viewed 36 times
    • Oliver86 wrote:


      Danke für die Tips.
      Die Folie ist die ,,SF140 Screen Film Premium"? Hat jemand einen Vergleich zur PictoricoPro Ultra Pro OHP?
      Der Epson nutzt ja Pigmenttine, wenn ich das richtig lese. Gut zu wissen, danke.
      Photoshop habe ich leider nicht. Da muss ich mich wohl altmodisch herantasten, was die Bildbearbeitung angeht. :)

      genau die meinte ich...

      schau mal hier: