Provisorische Dunkelkammer

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    • Provisorische Dunkelkammer

      Hallo Forum,
      ich hatte zuletzt Probleme beim Einlegen meiner 13x18 Filme in die Kassetten. Hatte einen Wechselsack und das hatte zufolge dass viel Staub auf dem Film war und ich durch das ewige Gefummele mit dem Film auch Kratzer auf dem Film hatte.
      Jetzt werde ich mein Bad dafür nehmen und keinen Wechselsack, es hat wenig Staub, hat kein Fenster und ist dann abends absolut dunkel. Meine Frage an Euch: Kann ich um das Gefummele mit dem Film zu vermeiden nicht einfach eine Dunkelkammer-Rotlicht-Birne nehmen?
      Dann könnte ich super sehen wie der Film in die Kasette muss ohne alles abzutasten.

      Danke
      K.
    • Hi K.,

      das kannst du natürlich leider nicht machen, sonst könntest du ja nie im Leben Dinge photographieren, die Rot sind. Ausnahme: du verwendest einen orthochromatischen Film wie den Rollei Ortho 25, der tatsächlich keine Rotempfindlichkeit besitzt und bei Dunkelkammerlicht bearbeitet werden kann. Damit habe ich zuerst auch angefangen, um ein Gefühl für das Eintüddeln zu bekommen. Aber wenn man es ein paar mal gemacht hat, ist es halb so schlimm. Opfer einfach mal ein paar Planfilme und übe beim Tagesschau gucken.

      LG Markus
    • Es ist zu lange her dass ich in einer Dunkelkammer war. War das nicht so dass man die KB Filme auch bei Rotlicht aus der Rolle entnahm und dann in die Jobodosenspirale einlegte? Nee, da wurde das Licht ganz ausgeschaltet oder? Und dann wurde mit der Spirale gefummelt. Und das Fotopapier wurde doch auch ausgepackt, das ging bei Rotlicht ja?

      k ?(
    • kalakke wrote:

      Es ist zu lange her dass ich in einer Dunkelkammer war. War das nicht so dass man die KB Filme auch bei Rotlicht aus der Rolle entnahm und dann in die Jobodosenspirale einlegte? Nee, da wurde das Licht ganz ausgeschaltet oder? Und dann wurde mit der Spirale gefummelt. Und das Fotopapier wurde doch auch ausgepackt, das ging bei Rotlicht ja?
      Ja, das Papier kannst Du bei Rotlicht auspacken, panchromatische und "Buntfilme" natürlich nicht.

      Grüße
      Andreas
    • Markus Klink wrote:

      Kleiner Scherz:
      Ist halb so teuer wie die Fuji Darkbox, doppelt so gross, so dass man noch bequem einen Hocker mit reinstellen kann:
      ebay.de/itm/Growzelt-Dark-Box-…id=p2047675.c100005.m1851

      wieso scherz? ich habe so ein ding (für 8x10-schalenentwicklung auf reisen; geht natürlich nur mit größerem pkw/suv). hatte das letztes jahr hier schon einmal beschrieben:

      Filmwechselsack

      und 200 euro (also das doppelte deines grow-zeltes) kostet eine fuji-darkbox auch nicht. bei ebay gehen die hin und wieder für einen hunni über den tisch.
    • Ja ich muss üben. Ich hab Probleme wenn ich nichts sehe. Und bleibe immer wieder mit dem Film hängen oder meine Finger rutschen ab auf den Film. Ich hatte eben zuletzt richtig Schrammen auf dem entwickelten Film.
      Danke
      K.
    • Hallo kalakke,

      neben der Überei (siehe oben) hilft mir ein Latex-Handschuh o.ä. auf der rechten Hand. Ich bin Rechts-Händer und fasse die Filmblätter mit rechts an den Kanten an. Wenn ich aber mal im dunklen darauf greife habe ich keine Fingerabdrücke (z.b. bei schwitzigen Händen) und deutlich weniger Fusseln im Vergleich zu Baumwollhandschuhen. Die linke Hand habe ich lieber ohne Handschuh, weil ich gerne einen Fingernagel nutze, um das Filmblatt damit anzuheben bei der Entnahme der Blätter aus der Kassette nach der Belichtung. Habe ich es angehoben nehme ich das Blatt dann mit der rechten Handschuh-Hand komplett raus und fummle es in die Entwicklungsdose.

      Viel Erfolg noch....
      Ekkehard
      'Ein Foto ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen, sondern nichts mehr weglassen kann.' frei nach Antoine de Saint-Exupéry