Intrepid 4x5 Mark IV

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    • Kadosh wrote:

      Danke für die Eindrücke. Schon witzig, wie die Verpackungen voneinander abweichen, meine ist 8x10 ist ja nun auch gerade erst gekommen, Schaumstoff war bei mir Fehlanzeige. Trotzdem aber alles gut :-).
      Ich hoffe doch sehr das du noch mehr dazu erzählst. Ich glaube du bist der erste hier der die 8x10 MK II hat, oder? :)

      …und ein Bild von der Unterseite (mit einer Angabe wie lang und breit diese aufgesetzte Platte ist) wäre schön ^^

      Gruesse, klw
    • klw wrote:

      Kadosh wrote:

      Danke für die Eindrücke. Schon witzig, wie die Verpackungen voneinander abweichen, meine ist 8x10 ist ja nun auch gerade erst gekommen, Schaumstoff war bei mir Fehlanzeige. Trotzdem aber alles gut :-).
      Ich hoffe doch sehr das du noch mehr dazu erzählst. Ich glaube du bist der erste hier der die 8x10 MK II hat, oder? :)
      …und ein Bild von der Unterseite (mit einer Angabe wie lang und breit diese aufgesetzte Platte ist) wäre schön ^^

      Gruesse, klw
      Ich wünschte ich könnte sie schon testen, aber ich bin vor ein paar Tagen Vater geworden und hier geht nichts außer Baby. Ich schummel mich beim Wäschemachen immer ein paar Minuten in den Kellerraum in dem ich heimlich an 1. Verdunkelung und 2. Dunkelkammer-Einrichtung arbeite, aber das passiert im Schneckentempo. Sobald ich aber in der Lage bin, meine Planfilmkassetten zu befüllen, gibts auch einen Bericht hier.
    • Kleines Update, nachdem ich mit der Intrepid mittlerweile schon 2x draußen unterwegs war - insgesamt keine großen Überraschungen oder bahnbrechende Erkenntnisse.

      • das (gegenüber den früheren Versionen geänderte) Material des Balgens ist recht "steif", d.h. bei kurzen Brennweiten (in meinem Fall ein 90er) bietet der Balgen bei Verstellungen irgendwann mal ordentlichen Widerstand. Die angegebenen maximalen Verstellwege/-winkel wird man dementsprechend unterhalb von etwa 120mm wohl eher nicht erreichen, dennoch sind die Verstellmöglichkeiten mit dem 90er Grandagon üppiger als mit der Horseman 45HD. Kürzere Brennweiten als 90mm halte ich an der Intrepid für nicht sonderlich praktikabel, schon gar nicht ohne versenkte Platine. Mein Grandagon 90/6.8 ist daher auf einer um 12mm versenkten Platine montiert, was gegenüber einer flachen Platine dann doch etwas weniger Widerstand seitens Balgen und den einen oder anderen Millimeter mehr an praktisch nutzbarer Verstellung bedeutet.
      • Wenn man eine Laufbodenkamera wie die Horseman 45HD (oder auch z.B. eine Technika oder Toyo Field) mit ihren Nullrastungen gewohnt ist, erfordert die Intrepid deutlich mehr "Aufmerksamkeit" und Sorgfalt beim Einrichten - es sind einfach noch einige Handgriffe mehr, bis alles passt, eine ordentliche Wasserwaage ist plötzlich unverzichtbar (die verbauten Libellen sind allenfalls eine Notlösung). Aber das weiß man vorher.
      • Meine zu einem früheren Zeitpunkt geäußerten Bedenken bzgl. der fehlenden Rastung für das Drehrückteil haben sich relativiert. Mag sein, dass nach zig Wechseln von Hoch- auf Querformat und wieder zurück der Drehwiderstand geringer wird - bis dahin sehe ich aber erst einmal keinen Anlass, über Schieber o.ä. hier eine zusätzliche Fixierung anzubringen.
      • Zugegebenermaßen ist der Gewichtsvorteil der Intrepid gegenüber meiner Horseman 45HD jetzt nicht so wahnsinnig groß, da die Horseman ja insgesamt auch so ziemlich die leichteste und kompakteste Laufbodenkamera mit geschlossenem Gehäuse sein dürfte (knapp unter 2kg mit dem Fujinon-W 125/5.6, das an der Kamera verbleiben kann). Aber etwa 700g sind es dennoch ;)
      • Was das Thema "Stabilität" angeht: Die Intrepid ist auch unter realen Bedingungen alles andere als wacklig, sondern mehr als stabil genug für den "typgerechten" Einsatz
    • JochenP wrote:

      ... und dein allgemeiner Eindruck?
      Sinnvoll für das Geld?
      ... den hatte ich ja weiter oben schon geschrieben. Klar, eine Chamonix, Shen Hao, Wista (wie Deine) oder Horseman 45 FA/HD/HF ist definitv wertiger. Aber halt auch idR mindestens 2-4x so teuer.
      Ich will die (dokumentierten) Qualitätsprobleme bzw. die mangelnde Endkontrolle und/oder die z.T. mangelhafte Verpackung nicht wegdiskutieren.
      In meinem Fall sieht es aber ganz klar so aus, daß ich für mein Geld eine wirklich ordentliche Kamera bekommen habe, mit der man unter Berücksichtigung der weiter vorne im Thread geäußerten Einschränkungen (==> Weitwinkel, Handling) gut arbeiten kann.
      Meine bleibt daher erst einmal und wird in der nächsten Zeit als "Hauptkamera" genutzt.


      klw wrote:

      Was für ein Stativ/Kopf ist auf dem Bild zusehen?
      Das Stativ ist ein Velbon Sherpa CF530 (Carbon, 2-facher Beinauszug), das ich allerdings nur mit der 10cm Mittelsäule (also ohne Mittelsäulenauszug) nutze. Der Kopf ist aktuell noch ein billiger Kugelkopf, der irgendwann demnächst etwas anderem weichen muss. Ist aber nicht ganz einfach, einen halbwegs kompakten, hinreichend stabilen und einigermaßen erschwinglichen 3-Wege- oder Getriebeneiger zu bekommen.
    • ekech wrote:



      klw wrote:

      Was für ein Stativ/Kopf ist auf dem Bild zusehen?
      Das Stativ ist ein Velbon Sherpa CF530 (Carbon, 2-facher Beinauszug), das ich allerdings nur mit der 10cm Mittelsäule (also ohne Mittelsäulenauszug) nutze. Der Kopf ist aktuell noch ein billiger Kugelkopf, der irgendwann demnächst etwas anderem weichen muss. Ist aber nicht ganz einfach, einen halbwegs kompakten, hinreichend stabilen und einigermaßen erschwinglichen 3-Wege- oder Getriebeneiger zu bekommen.
      Über einen Kugelkopf (z.b. Benro B1) habe ich auch nachgedacht obwohl ich bislang 3-Wege-Neiger immer bevorzugt habe. Vom Transport her wäre ein Kugelkopf aber u.U. besser (Vermutung), oder?

      Gruesse, klw
    • ekech wrote:

      ...Ist aber nicht ganz einfach, einen halbwegs kompakten, hinreichend stabilen und einigermaßen erschwinglichen 3-Wege- oder Getriebeneiger zu bekommen.

      Sag Bescheid, wenn Du einen findest - Ich will den Kugelkopf an meinem kleinen Stativ auch ersetzen.

      Ich finde einen Neiger gerade bei einer größeren Kamera wesentlich angenehmer in der Handhabung, als einen Kugelkopf.
    • ekech wrote:

      Ist aber nicht ganz einfach, einen halbwegs kompakten, hinreichend stabilen und einigermaßen erschwinglichen 3-Wege- oder Getriebeneiger zu bekommen.
      Ich habe mir den Manfrotto 410 junior geholt. Kannst ja beim nächsten ( Odenwald- ) Treffen mal ausprobieren.
      Bin bis jetzt zufrieden damit, gutes Preis / Leistungsverhältnis. Ist natürlich eine andere Gewichtsklasse.

      Grüße

      The post was edited 1 time, last by Jockel123 ().

    • Hi!

      wirklich günstig ist natürlich was anderes.... aber ich nutze den BENRO ROTULA GD3WH Getriebeneiger und bin damit sowohl für meine 4x5 Wista als auch ein schweres digitales Setup und meine Hassi sehr zufrieden.
      Soll wenn ich das richtig im Kopf habe 12kg tragen....
      Was ich drauf hatte und stabil war: Canon 1 Dx mit dem 70-200 2,8L und 1,4x Konverter dazwischen....


      Liegt preislich bei rund 230 EUR.


      Liebe Grüße

      Jochen
      The 11th Commandment
      And God said onto the people of the world: "Thou shallt not snap photos but shoot well"
    • Irgendwie erinnert mich die Monty Pyton Kamera an meine diversen Eigenbauten.
      Wobei die Intrpid eine bessere Fertigungsqualität hat und mehr Verstellmöglichkeiten bietet.
      Gute Erfahrungen habe ich mit den alten Polaroid Rollfilm Kameras gemacht.
      Bei den Rückteilen arbeite arbeite auch ich mit Gummi :-)=,bei mir sind es alte Fahrradschläuche.
      Man kann mit dem Ding sogar fotografieren.
    • mycroft wrote:

      Einen Tod muß man sterben
      So sieht's wohl aus. Ich habe mir jetzt den Benro GD3WH geordert - den hatte ich bei Jochen schon mal live gesehen und ist mir auf Grund der Arca-kompatiblen Wechselplatten sympathischer als die Manfrottos. Die etwa 400g mehr gegenüber meinem jetzigen Kugelkopf kann ich noch verschmerzen ;)