Buchtip: Paul Barkshire's - Other London

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Buchtip: Paul Barkshire's - Other London

      Als ich meine Bücherwände nach Großformat-Büchern durchsuchte, stellte ich, nicht ohne Verwunderung fest, das ich verhältnismäßig
      wenig mit Großformat photographierte Bücher besitze. Ein Buch, das ich sehr gerne Mag ist dieses:

      Paul Barkshire´s Other London



      So um die 120 Seiten werden es vermutlich sein. Im handlichen 10 x 10 inch Format, alles Schwarz-Weiß. Der Druck ist nicht so dolle,
      dennoch ist dieses Buch es wert im Bücherschrank zu stehen. Alle Bilder entstanden um 1980 – 1985 herum. Sie bilden ein anderes London
      ab, das so wenig bekannt ist. Vornehmlich Häuser, Straßen und Parkanlagen gibt es hier zu bestaunen. Menschen sind kaum zu sehen.
      Alles nichts wirklich spektakuläres, aber vielleicht gerade darum so sehenswert.



      Hier war ein Frühaufsteher mit seiner Kamera unterwegs. Teilweise sieht man schöne Lichtsituationen. Besonders der zeitliche Bezug
      macht aus den Photos eine Reise in die Vergangenheit. Die Photos sind immer randlos abgebildet, Notizen die der Photograph am Rand
      des Negatives notiert hat, sind mit gedruckt. Sehr informativ . . .



      Abgerundet wird dieses Buch durch einen knappen aber informativen Anhang, der den jeweiligen Ort kurz erklärt, mit verwendetem
      Film / Blende und Verschlusszeit. Über die verwendete Kamera konnte ich leider nichts herausfinden.

      Vom gleichen Photographen gibt es noch ein anderes, recht interessantes Buch: Paul Barkshire's Unexplored London. Dieses ist
      betrüblicherweise um ein vielfaches teurer als das zuvor besprochene.
      Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluss der sich öffnet und wieder schließt.
    • danke für den tipp, den jungen kannte ich noch nicht.

      dein thread wäre vielleicht mal die gelegenheit hier im forum über bücher zu reden, die einen wegweisend für das eigene verständnis von GF-fotografie beeinflusst haben. so entdeckt man auch noch unbekanntes, so wie ich den barkshire. bei mir hat diese rolle definitiv

      Peter Gasser

      gespielt. als ich seine bücher das erste mal gesehen habe (irgendwann in den 90ern) hat mich das komplett umgeblasen. und sie tun es immer noch, wenn ich sie alle paar monate mal durchblättere. sehr inspirierend.
    • WSt wrote:

      Nicht nur seine Bücher, z. B. Venezia, sondern auch der Mann selbst, Peter Gasser, den ich mal in Zürich anlässlich eines Workshops erleben durfte, sind sehr inspirierend.
      um diese erfahrung beneide ich dich. ich habe vor einigen jahren mal per mail mit ihm kurz in kontakt gestanden, weil seine website plötzlich verschwunden war (ist gehackt worden). wenn ich mich recht entsinne ist er damals aus persönlichen nach amerika gezogen (LA oder san francisco). vor 2 jahren habe ich ihn nochmals angemailt, da kam aber leider keine antwort.

      sein venedig-band ist pure pracht. für mich die essenz von SW-GF-fine-art.