Sammelthema 3D-Druck (im Großformat)

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    • Sammelthema 3D-Druck (im Großformat)

      Ausgehend von @animaux Thread zur Vorstellung seines ICA Ideal Umbaus sind wir ja bei einer kleinen Diskussion rund um den 3D-Druck gelandet, die wir hier ja gerne fortsetzen können, ohne den Original-Thread komplett zu kapern ;)

      @klw hatte eine aus meiner Sicht schöne Zusammenfassung gebracht:


      klw schrieb:

      Man muss kein Hobby daraus machen um es benutzen zu können


      Richtig ist, man muss die passenden Werte für das Material finden, das ist aber m.E. überschaubar (vor allem wenn man bei einem Material/in einer Farbe bleibt).


      Richtig ist auch, dass das ganze nur Sinn macht, wen man ›immer mal wieder‹ was braucht und es ggf. mit anderen Techniken kombinieren kann.


      Dienstleister sind da m.E. nicht unbedingt die bessere Lösung. Selbstgedruckt kostet das Board weniger als die Versandkosten bei einem Dienstleister, man muss nicht mehrer Tage darauf warten und – im vorliegenden Fall wäre ein Teil aus PLA evtl. auch funktional besser gewesen.


      Die Materialien von Shapeways sind z.b. nicht unbedingt lichtdicht, leider ist das ohne (kostspielige) Tests nicht herauszubekommen. Auch bei den Dienstleistern muss man also eintesten.


      Was die Konstruktion betrifft, sehe ich das recht entspannt. Es muss ja nicht gleich ein Verschluss sein Es sind oft Kleinigkeiten bei denen der Druck am meisten Sinn macht. Steckblenden – vielleicht mit ›alternativen Formen‹ – oder Lensboard Adapter (die man ja vielleicht auch nur einmal zum ausprobieren braucht), ein Kabelklip, ein Gehäuse für eine Batteriebetriebne Zündhilfe für Blitze oder eben eine neue Front lassen sich mit FDM zuhause gut realisieren.


      Als ich einen Sat-Verteiler installieren wollte, brauchte ich eine Halterung. Also habe ich eine gedruckt. Passt genau, und war echt nicht viel Arbeit. Ein Dienstleister wäre dafür viel zu teuer gewesen und ich hätte ewig auf das Teil warten müssen. Hätte ich nach dem Einbau festgestellt, dass ich es doch gerne anders hätte wäre eine überarbetete selbstgedruckte Version zwei Stunden später fertig gewesen.

      In diesem Sinn halte ich es übrigens auch - wobei ein Großteil meiner bisherigen 3D-Drucke tatsächlich im fotografischen Bereich angesiedelt waren:
      OK, ich bin "konstruktiv" aufgrund meines Maschinenbau-Studiums zumindest ein kleines bisschen vorbelastet, habe aber nie als Konstrukteur gearbeitet.
      Das große Hindernis für das Selbermachen war bei mir immer eine fehlende Hobby-Werkstatt - vor allem, wenn es dann um kleinere Dinge mit einer gewissen Präzision ging.
      Jedenfalls möchte ich (m)einen 3D-Drucker mittlerweile nicht mehr missen, auch wenn mich meiner aktuell aufgrund von Problemen beim Druck mit (für mich neuem) PETG Filament massiv nervt - Stichwort "Eintesten"...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ekech () aus folgendem Grund: Links zu den entsprechenden thingiverse Projekten aktualisiert

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      In Zusammenarbeit mit @Peter Volkmar habe ich meinen 13x18 Einsatz für Paterson Entwicklungsdosen "hochskaliert" auf 8x10 zur Verwendung in den JOBO-Dosen der 25xx Serie (die Dosen, die typischerweise in CPE/CPA/CPP oder ATL verwendet werden). Zu finden auf thingiverse hier.
      Achtung (1): Aktuell nur "trocken getestet", da ich mit meinem 13x18 Einsatz schon mehrere erfolgreiche Entwicklungen gemacht habe, bin ich sehr zuversichtlich, dass der 8x10 Einsatz ebenfalls ordentlich funktioniert.
      Achtung (2): Da ich fälschlicherweise angenommen hatte, dass JOBO den gleichen Achsdurchmesser hat wie Paterson, ist das Loch für Original-JOBO-Achsen einen Tick zu groß. Dementsprechend ist im thingiverse Projekt auch eine angepasste (zweigeteilte) Achse, deren Länge halt ggf. noch über das "extension" Teil angepasst werden kann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ekech ()

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      Magirus schrieb:

      Besteht die Möglichkeit 8x10 auf 18x24cm ändern?
      Hallo Bernd,
      in der Theorie sollte das sehr einfach sein - es müssten lediglich die Stege (sowohl die inneren "brace 1", als auch die Andruckstecke "brace 2) auf etwa 183mm Länge modifiziert werden. Die Spulenteile selbst sollten soweit ohne Modifikation passen, ich würde für 18x24 lediglich die Andruckstege jeweils um 3-4 mm "zurückversetzt" kleben, um die kürzeren Blätter auch sicher zu halten.
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      @ekech Sehr cool! Ich glaube ich habe irgendwo auch noch einen Entwurf für einen 4×5-Einsatz für den Paterson-Tank. Bin dann allerdings mit der Taco-Methode so gut gefahren, dass ich das nicht weiter verfolgt habe.

      Ich habe mit @ekech abseits des Forums schon ein wenig zum Thema Gewinde Drucken geschrieben. Ich habe da was sehr spannendes für die Nerds unter uns gefunden. Ich kannte bisher OpenSCAD überhaupt nicht. Das ist eine CAD-Programm zum programmatischen CAD-Entwerfen. Dafür wiederum gibt es eine Library für metrische Gewinde, sowohl weiblich als auch männlich. Klappt prima und alle nötigen Parameter stehen zur Verfügung. Das ganze lässt sich dann z. B. per STL exportieren und im Programm des Vertrauens weiterbearbeiten. Jetzt bin ich am überlegen ob ich es wage, dieses Adapter von Sinar-Platine-mit-Hut auf M89×1 von einem 1922er Xenar 300/4.5 zu drucken. :·)

      Weimar aus der Vergangenheit in die Zukunft geholt, oder anders herum
      http://zeitsprung.weimar.jetzt
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      @animaux:
      Das Thema beim Gewindedrucken sind idR die Toleranzen bzw. die erreichbare Maßhaltigkeit (wie neulich in unserem Mailverkehr schon angedeutet).
      D.h. ich würde schwer davon ausgehen, dass ein exakt auf M89x1 konstruiertes Innengewinde im Druck etwas zu eng sein wird. Bei meinen bisherigen Gewinden im Bereich von 50...60mm musste ich etwa 0,4-0,5 mm dazugeben und die Gewinde saßen dann immer noch satt genug.
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      Bei Gewinden ist die Kontrolle in Fusion360 meiner Meinung nach gering. Sicher gibt es add-on Scripts und .ini Dateien, aber Nutzerfreundlich ist das nicht. Funktioniert bei mir abgeben bisher nur ISO-metric Gewinde in den gegeben Standards, allerdings ist selbst 1.5mm/Revolution doch sehr langsam für das fokussieren und deshalb werde ich für meinen Nächsten Objektivprototypen das Gewinde selber basteln mit dem Helixgenerator.

      OpenSCAD ist etwas für Spezialisten die gerne Code schreiben, toll sind die Möglichkeit seine Modelle parametrisch zu entwerfen, damit ein jeder sie auch seine Verhältnisse anpassen kann. Das wäre auch genial für die Planfilmhalter für die Tanks, ist aber Arbeit.
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      Hallo Ekech
      Danke für die Änderung des Filmträger auf 18x24.
      Den Druck habe ich gerade bekommen.
      Passt nicht.... NEIN muss noch in der Höhe angepasst werden.
      Ist leider zu hoch,aber absägen geht immer.
      Den Druck hat mein Sohn ziemlich genau nach deinem Angaben gemacht.
      Für die 2830 Dose ist das Mittelrohr zu kurz,das obere Rohr wird noch mal länger gedruckt.
      Ich freue mich schon auf den ersten Einsatz.
      Gruß Bernd
      9x12 ist eine schöne Negativ Größe
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      Magirus schrieb:

      Passt nicht.... NEIN muss noch in der Höhe angepasst werden.
      Ist leider zu hoch,aber absägen geht immer
      ... das interpretiere ich jetzt mal als "die Streben sind etwas zu lang". Was sind denn die genauen Maße eines 18x24 Blattes? Aktuell sind die 18x24 Streben auf "echte" 180mm Breite ausgelegt (+insgesamt 3mm Spiel, also 183mm).
      BTW - ich gehe davon aus, Du bzw. Dein Sohn hat auch die 18x24 Streben/Andruckstege verwendet und nicht die 8x10...

      Magirus schrieb:

      Für die 2830 Dose ist das Mittelrohr zu kurz,das obere Rohr wird noch mal länger gedruckt.
      Das Oberteil des Achsrohrs ist ja auch dazu da, die Länge an die jeweilige Dose leicht anpassen zu können. Und da ich selbst keine entsprechende Dose da hatte, habe ich erst einmal das Maß genommen, das ich von Peter auf Zuruf mal bekommen hatte ;)
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      Ich verstehe das nicht. Anstatt die Dateien anderen zur Verfügung zu stellen will er sie mit vielen 3D Druckern selbst ausdrucken und verkaufen. Mehr gegen die "schnell einen Prototypen" bzw. "selbst zuhause was erstellen" Philosophie von einfachen FDM Druckern kann man wohl kaum arbeiten. Um das Geld bekommt man halt auch eine Intrepid..