"Das digitale Dilemma" - Artikel im Standard zum Erhalt des analogen Erbes

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    • ja, wichtiges thema, danke für´s zeigen!

      wir haben das hier im forum auch schon heiß debattiert:

      Archivierung analog und digital

      und in österreich sind die positionen offenbar ebenso unversöhnlich, wenn man sich die leserkommentare so anschaut.

      zumindest beugen sie sich dort aber offenbar nicht ganz so sklavisch der diktatur der ingenieure und betriebswirte und setzten nicht blindlings nur auf digitalisate wie in deutschland.
    • Immerhin haben die Österreicher erkannt, dass es zwischen Archivierung einerseits sowie Erschließung und Zugänglichmachen andererseits deutliche Unterschiede gibt. Wenn Digitalisierung - die ich nach wie vor für wichtig halte - DAS Allheilmittel wäre, könnten wir ja problemlos alle graphischen Kunstwerke digital archivieren (und die "Originale" vergessen). Ich weiß, mieses Beispiel.

      renros wrote:

      diktatur der ingenieure und betriebswirte
      Bei den Betriebswirten weiß ich es nicht, aber Ingenieure sind keineswegs durchgängig derart betriebsblind digitalverliebt. Die sind an anderen Stellen arg bewusstlos.

      Archivierung/Digitalisierung war und ist eines meiner Lieblingsthemen; ich war etliche Jahre an einem einschlägigen Forschungsprojekt beteiligt (V3D2).

      Grüße mit wenig Hoffnung von hp
      Al é bun sciöch' al é ...
    • In Deutschland wird nicht »blindlings nur auf Digitalisierung gesetzt«. Diese wird natürlich gerne zur Hilfe genommen um ansonsten unlösbare konservatorische Problemstellungen zu lösen. Besonders zur Erschließung von Beständen ist die Digitalisierung ein unheimlich potentes Werkzeug. Das bestreitet aber vermutlich ohnehin niemand, HP schrieb es ja auch schon.

      Ich kann zum Thema sehr das SPK-Magazin 1/2015 empfehlen. Da geht es ab Seite 107 z. B. über einen Stollen in dem Mikrofilme, eingelagert werden. Sehr lesenswert.
      Weimar aus der Vergangenheit in die Zukunft geholt, oder anders herum
      http://zeitsprung.weimar.jetzt