Burg Rodenstein

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    • Burg Rodenstein

      Hier jetzt noch ein Bild von der 6. Odenwald-Exkursion: Zur Burg Rodenstein.



      Aufgenommen mit einer Sinar P/X in 8x10"
      Symmar-S 480/9.4
      Velvia 50 (normal belichtet)
      Belichtungszeit war nur eine halbe Sekunde @ f/32, glaube ich. Ich hatte ein bisschen das Problem daß der Verschluß hing, und mit B-Einstellung belichten musste. Kennt ihr das auch, daß ein Verschluß zuhause super funktioniert, aber draußen (wenn es halt ein bisschen frischer ist) anfängt herumzuzicken?

      Das Bild ist durchaus recht steil aufwärts fotografiert. Da kam der Balgen bei dem Auszug an seine Grenzen. Das nächste Mal muß ich wohl noch eine Hilfsstandarte und einen Zusatzbalgen mitnehmen. :D

      Ich hatte leider kein Making-Of-Bild gemacht...

      Viele Grüße
      Wilfried
    • Danke, mit diesem Bild hier bin ich auch sehr zufrieden, das hat super geklappt.

      Das Bild von dem Baum, naja... ich muß sagen, daß ich's ein bisschen überzogen habe mit der Ausnutzung des Bildkreises, glaube ich. Zwar ist nix abgeschattet, aber es wird doch schon etwas unscharf am oberen Rand und wirkt auch (aufgrund des Superweitwinkel-Effektes) etwas merkwürdig verzerrt. Der Baum ist aber immerhin komplett drauf. Was die Belichtung angeht: Naja, eigentlich waren die Verhältnisse doch etwas zu arg für den Velvia 50. Vielleicht wäre hier ein Portra angesagt gewesen. Es sieht jetzt nicht völlig kaputt aus, und ich würde auch nicht sagen daß es falsch belichtet ist (halt so ziemlich das bestmöglichste rausgeholt). Aber das Abfotografieren von der Leuchtplatte hat überhaupt nicht geklappt. Und mit der Komposition bin ich auch nicht so zufrieden, aber da war halt auch nicht viel mehr zu machen. Sagen wir's so: War ein Experiment und etwas zu grenzwertig. ;) Aber manchmal mache ich halt auch Bilder die nicht "vernünftig" sind. Das Ergebnis ist dann halt (dank 8x10") grandios unvernünftig. :mrgreen:

      Viele Grüße
      Wilfried
    • Nur aus Fehlern kann man lernen.
      Die Verstellung ( Shift ) war ja auch extrem und die Lichtverhältnisse mit bedecktem hellen Himmel im Gegenlicht, wenn ich mich recht entsinne, auch nicht so gut.

      Auf der Mattscheibe sah es aber gut aus. Von dem Treffen habe ich komischerweise keine Making of Bilder

      Grüße
      Jockel123
    • Hallo Wilfried,

      also ich hab ja einen großen Respekt vor der Entstehung Deiner Bilder.

      Die Sch.... Schlepperei um an das Ziel seiner Träume zu kommen.
      Für mich sind Dias nix mehr, weil ich - außer anschauen - nicht weiß was ich mit Dias sonst machen kann.
      Wohlwissend, daß man sich der Magie solch großer Dias kaum entziehen kann, - hat man damit mal angefangen.
      Damals hatte ich die die Möglichkeit mit einem Durst CLS 2000 (mein Traumvergrößerer) in der Mittagspause (noch)
      ein paar Cibachromes zu belichten . . . leider schon ein paar tage her :cry:

      Auch mir gefallen die Bilder ausnehmend gut! :thumbsup:
      Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluss der sich öffnet und wieder schließt.
    • Vielen Dank. Meistens sieht es so aus wenn ich mit der Sinar unterwegs bin:


      Fährt sich schon etwas merkwürdig. :mrgreen: Aber ich habe schon noch vor einige weitere Bilder zu machen! :)

      Diesch, haben diese großen Dinger (ich weiß daß einige der Bilder jedenfalls digitale Montagen sind) denselben Kontrast wie Diafilm? Ich zweifle etwas daran. Und genau das macht ja einen Teil der Magie aus.
    • wwelti schrieb:

      denselben Kontrast
      Das weiß ich nicht (aber Kontrast kann man auch verstärken).
      Aber ich denke, daß das Aufnahmeformat erst in einer Vergrößerung richtig zur Geltung kommt. Dann läßt es kleinere Formate weit hinter sich, z.B. in Flächen, die immer noch wunderbar gedeckt daher kommen, wo sie bei kleinen Negativformaten längst auseinander gerissen sind.
    • Ja, für solche Bildformate ist 8x10" natürlich super. Um das Thema (große Prints anfertigen) werde ich mich bald noch kümmern. Im Moment muß noch die Leuchtplatte genügen.
      Kontrast lässt sich mit einem gegebenen Medium nicht beliebig verstärken. Diafilm bringt da enorm viel. Ich nehme an, daß die großen Durchlichtbilder nicht auf "richtigem Diafilm" gemacht wurden. Wenn doch, wüsste ich mal gern, wo man den in der Größe noch bekommen kann.

      Viele Grüße
      Wilfried
    • wwelti schrieb:

      Diafilm bringt da enorm viel.
      ... denn er soll ja - Auffassung der Hersteller - auch in der starken Vergrößerung der Projektion noch genügend Kontrast haben.
      Leider hat ein Diafilm einen kleineren Dynamikumfang als ein Negativfilm und leider lassen sich die Beleuchtungsverhältnisse nicht wie in einer Vergrößerung (Nachbelichen/ Zurückhalten) der Vorstellung vom Bild anpassen.
    • Diesch schrieb:

      wwelti schrieb:

      denselben Kontrast
      Das weiß ich nicht (aber Kontrast kann man auch verstärken).Aber ich denke, daß das Aufnahmeformat erst in einer Vergrößerung richtig zur Geltung kommt. Dann läßt es kleinere Formate weit hinter sich, z.B. in Flächen, die immer noch wunderbar gedeckt daher kommen, wo sie bei kleinen Negativformaten längst auseinander gerissen sind.

      Zu Zeiten als ich Laborleiter für E6 war, das war ich 2x, gab es einige Kunden,
      die sehr spezielle Wünsche hatten. Das war die reinste Freude!! Da war ich richtig gefordert.

      Ich konnte damals mit einem Hostert Hänger (Entwicklngsmaschine) und Kodak E6 Chemie,
      später mit einer Autopan Hänger und Agfa AP44 Chemie arbeiten.
      Morgens, Mittag und Nachmittags ließ ich meine Prozesskontrollstreifen (Grau Keile) laufen
      dann alles ausmessen - und ich wußte die nächsten drei Stunden war los war.
      Farbe, Empfindlichkeitsausnutzung, Lichter, maximal Schwärzung - alles konnte ich super genau steuern . . .

      Ein Anruf eines Photographen, Du ich stehe hier, leicht bewölkter Himmel, Kamera 8x10, Agfachrome RS100,
      dann schaute ich auf meine Kurven, Empfindlichkeit, Farbbalance . . .
      mach mal 1/3 Blende dunkler als gemessen und eine 0,5 magenta Filter rein. Mußt aber in 2 Stunden da sein,
      es könnte nämlich passieren, das zwischen durch ein Photograph mit größeren Mengen z.B. Fuji kam,
      dann konnte ich die Farbbalance, wenn auch nur leicht, verschieben.

      Das war herrlich schöne Arbeit!
      Leider Vergangenheit ;(
      Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluss der sich öffnet und wieder schließt.
    • Wow. Das hört sich sehr interessant an was Du erzählst. Von Dir würde ich gerne einiges lernen! :)

      Ich muß zugeben daß ich noch nie selbst E6-Entwicklung gemacht habe. Ich schätze aber die zuverlässige Arbeit von Studio 13 sehr. Da kann ich mich drauf verlassen, wenn ich keinen Mist gebaut habe, gibt's auch ein gutes Bild! :)

      Spezielle Wünsche habe ich aber auch. Zumindest will ich öfters mal was gepusht oder gepullt haben. Aber ich schätze mal das wird kein großes Problem sein.

      Subtile Farbkorrekturen mache ich meistens nicht bei der Aufnahme, aber ich merke natürlich wie stark sich reflektiertes Umgebungslicht ins Bild überträgt. Im Sommerwald ist oftmals alles sehr grünstichig. Das muß man eigentlich schon rauskorrigieren. Im Herbst geht's eher ins Gelbliche, je nach dem. Und je nach Bewölkung und Lichteinfall kann die Farbe des Lichtes schon deutlich variieren. Vielleicht macht es doch Sinn, auch mit Farbfiltern zu arbeiten.

      Viele Grüße
      Wilfried
    • Neu

      Ich dachte mir, vielleicht zeige ich das zweite Bild von Burg Rodenstein doch noch. Auch wenn es nicht besonders gut digitalisiert ist.

      War halt auch recht heftiges Gegenlicht. Ich hatte eine kleine Diskussion mit Edgar zum Thema Belichtung, bei der wir beide stur auf unserem Standpunkt beharrten und dabei dann doch zum gleichen Ergebnis kamen. :mrgreen:



      Fotografiert mit der Sinar P/X,
      Nikkor-SW 150/8
      Velvia 50 (normal belichtet)
      Belichtungsparameter habe ich trotz der Diskussion vergessen... :roll: (verdrängt? :mrgreen: )

      War aber auf jeden Fall kein B-Modus.

      Abgeknipst von der Leuchtplatte (nicht ganz optimal... das Überstrahlen kommt durchs Abknipsen!)

      Viele Grüße
      Wilfried
    • Neu

      Hallo Wilfried!
      Das erste Bild gefällt mir richtig gut! Ich finde, dass hier alles passt. Ausschnitt, Standortwahl und Belichtung.
      Dein zweites sagt mir nicht so zu. Das viele weiß des Himmels stört irgendwie. Ein bischen mehr Zeichnung hätte hier gutgetan. Leider war ich ja nicht mir und weiß daher nicht, wie die Lichtsituation war. Allerdings gehe ich davon aus, dass Du das bestmögliche rausgeholt hast.
      Obwohl. ich habe gerade gelesen, dass hier eine Gegenlichtsituation herrschte. Schwierig zu meistern...Da wird es mit der Zeichnung im Himmel nichts. Vielleicht hätte eine Belichtung auf die Lichter geholfen?
      Obwohl dann der Rest im Dunkeln wäre... Schwierig alles. Ich habe mich gerade gefragt, ob ich das Bild gemacht hätte?
      Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Ihr hier viel diskutiert habt... ;)
      Viele Grüße
      Markus
    • Neu

      Hallo Markus!

      Vielen Dank. Ja, es war Gegenlicht, und ich mache halt auch gelegentlich unvernünftige Bilder. Es war klar daß der Himmel nicht vernünftig abgebildet werden konnte. Aber das Bild hat in dieser Form eben doch eine eigentümliche Wirkung. Einmal muß man sowas einfach ausprobieren. Es war auch ein sehr guter Praxistest für das Nikkor-SW 150/8, das ich nun besser einschätzen kann... Ein Negativfilm wie z.B. Portra 400 wäre sicher wesentlich besser für diese Situation geeignet gewesen.

      Das erste Bild war freilich von der Belichtung her unproblematisch. Ich hatte allerdings ein wenig damit zu kämpfen, daß der Balgen durch das starke Shiften bei 480mm Brennweite (mit Schrägstellen des Bankrohres und beider Standarten!) doch sehr strapaziert wurde. Die Blicklinie zu dem Turm geht vom Aufnahmestandort aus halt doch recht steil aufwärts! Ich bin aber doch recht zufrieden mit dem Ergebnis. :)

      Viele Grüße
      Wilfried