Kamera für Zeiss Biotar T 1:1,5 f=7,5cm

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    • Kamera für Zeiss Biotar T 1:1,5 f=7,5cm

      Ich habe aus Nachlass ein Objektiv Carl Zeiss Jena Biotar T 1:1,5 f=7,5 cm , leider ohne Kamera. Das Objektiv hat einen M42 Anschluss und nur eine Irisblende von 1,5 - 16 (siehe Foto). Für welche Kamera ist dieses Objektiv benutzt worden? Eventuell würde ich das Objektiv verkaufen, falls Interesse, kenne aber nicht den Wert für dieses gut erhaltene Exemplar ohne Beschädigungen. Wer kann mir helfen?
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      • PICT0414_2.jpg

        693.1 kB, 2,778×2,084, viewed 134 times
    • Das Objektiv hat mit Großformat nichts zu tun, das ist für Kleinbild.
      Das Objektiv wurde nicht in großen Stückzahlen gebaut und ist -mit der Lichtstärke- auch insgesamt selten.
      Heute wird das in erster Linie von Leuten an die Digitale geschraubt.
      Wenn Du bei ebay in die abgelaufenen Auktionen schaust, siehst Du den Preisrahmen, was das Ding bringen kann.
      Zeit ist nicht Geld.
      Zeit ist Zeit.
    • Hmm, das hab ich so nicht gesehen.
      Im Vergleich mit dem, was man sonst im Netz findet sieht Deines aber schon anders aus. Jetzt ist natürlich die Frage, ob das mal extra so gebaut wurde oder ob es umgebaut wurde. Das ist von daher interessant, ob die optische Konstruktion verändert wurde. Weiter interessant wäre, was für ein Anlagemass die Optik mitlerweile hat. Das ist der Abstand vom Einschraubgewinde zur Film/Sensorebene.
      Wo bist Du?b Da sollte doch mal jemand draufschauen, der sich auskennt....
      Zeit ist nicht Geld.
      Zeit ist Zeit.
    • Es handelt sich hier vermutlich um ein Objektiv für Exakta Varex- und Exa Kameras. Die hatten häufig Biotare, Tessare und Biometare mit M42-Anschluss.
      Gemäß Deinem Bild sieht es recht gut erhalten aus. Wenn Du es verkaufst dann achte gründlich auf die gängigen Preise. Hier bei den Bucht-Kleinanzeigen möchte das z.B. jemand für einen 3-stelligen Betrag verkaufen. Das ist sicherlich zu hoch gegriffen, aber es könnte dennoch einiges wert sein.

      Viel Glück ;)
    • Zyklop wrote:

      Es handelt sich hier vermutlich um ein Objektiv für Exakta Varex- und Exa Kameras. Die hatten häufig Biotare, Tessare und Biometare mit M42-Anschluss.
      Gemäß Deinem Bild sieht es recht gut erhalten aus. Wenn Du es verkaufst dann achte gründlich auf die gängigen Preise. Hier bei den Bucht-Kleinanzeigen möchte das z.B. jemand für einen 3-stelligen Betrag verkaufen. Das ist sicherlich zu hoch gegriffen, aber es könnte dennoch einiges wert sein.

      Viel Glück ;)
      Exa und Varex hatten das Exakta-Bayonett und die Objektive den speziellen Ausleger für den Blendensteuerung. Außerdem würden auch sei eine Schneckengang zum Scharfstellen benötigen.

      Wenn ich mich jetzt aus dem Fenster lehnen soll, würde ich auf eine technische Kamera für Messaufnahmen tippen, die ohne Schneckengang auf die richtige Entfernung gebracht wurde und nur mit einer Entfernung arbeitet.

      Gruss Sven.
    • Urnes wrote:

      Exa und Varex hatten das Exakta-Bayonett und die Objektive den speziellen Ausleger für den Blendensteuerung. Außerdem würden auch sei eine Schneckengang zum Scharfstellen benötigen.
      Jein. Exakta- und Exa-eigene Objektive hatten zwar den Ausleger, damit Du wie bei bei vielen anderen analogen Kameras mit offener Blende scharf stellen kannst (im Moment in dem Du den Auslöser betätigst wird einfach über einen Stift die Blende aktiviert, die Du zuvor eingestellt hast). Die Kameras funktionieren aber trotzdem auch mit Objektiven, die einfach nur einen M42-Anschluss aufweisen und nicht über das Stiftsystem verfügen, (z.B. Pentacon auto 2.8/29). In dem Fall siehst Du eben einfach nur das Bild im Sucher, dessen Helligkeit sich durch die zuvor eingestellte Blende ergibt (bei f22 also sehr dunkel). Auslösen kannst Du trotzdem ganz herkömmlich.

      Was nun das Fokussieren bei Poes Objektiv betrifft bin ich überfragt. Vermutlich gibt es dafür einen speziellen "Helicoid" wie auch für andere Systeme, bei denen sich der Fokussierring nicht am Objektiv befindet.
    • Zyklop wrote:

      Jein. Exakta- und Exa-eigene Objektive hatten zwar den Ausleger, damit Du wie bei bei vielen anderen analogen Kameras mit offener Blende scharf stellen kannst (im Moment in dem Du den Auslöser betätigst wird einfach über einen Stift die Blende aktiviert, die Du zuvor eingestellt hast). Die Kameras funktionieren aber trotzdem auch mit Objektiven, die einfach nur einen M42-Anschluss aufweisen und nicht über das Stiftsystem verfügen, (z.B. Pentacon auto 2.8/29). In dem Fall siehst Du eben einfach nur das Bild im Sucher, dessen Helligkeit sich durch die zuvor eingestellte Blende ergibt (bei f22 also sehr dunkel). Auslösen kannst Du trotzdem ganz herkömmlich.

      Also fast hättest du mich gehabt. Ich hab schon an meinen fundamentalen Kenntnissen gezweifelt. :rolleyes:

      Den M42-Anschluss hatten nur die EXA 1B Kameras, alle anderen hatten das Exakta-Bayonett. Und überhaupt was gebe ich mich hier mit dem KB-Kruscht ab... :)

      Gruss Sven.
    • Ich denke schon, dass das Obkektiv an besagten Kameras verwendet wurde, aber:

      Urnes wrote:

      Und überhaupt was gebe ich mich hier mit dem KB-Kruscht ab...

      Das sehe ich ganz genauso, meine KB-Zeiten sind lange vorbei ... belassen wir's dabei und beschäftigen uns mit den wichtigen Dingen :)
      In diesem Sinne und trotz aktuellem Sch...-Wetter, gehe jetzt mal in die Natur und sehe ob ich nicht ein paar schöne 4x5er hinbekomme...

      @Poe: Dennoch viel Erfolg beim Verkauf, es könnte sich rentieren!