forum für gf-pigmentprints gesucht!

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    • Huch - was ist denn analoges Drucken?

      Erfahrungsaustausch kann ich nur insoweit bieten als ich einen 24"-Pigmentdrucker für die Ausgabe meiner Bilder nutze. Das ist ein inzwischen etwas ältlicher Canon W6400. Ich bin ausgesprochen zufrieden mit dem Teil ...

      Labor ist vermutlich schöner. Kann ich aber schon aus Platzgründen nicht.

      Grüße, hp
      Al é bun sciöch' al é ...
    • ich hab bisher nur mit epsons gedruckt, meist auf baryta 315g/m². ich hoffe auf erfahrungen mit epson UND canon. meine fragen sind vor allem:

      ist die qualität der ausdrucke der canons ähnlich, besser oder schlechter (für farbige fotografie)?

      sind verbrauch und vergeudung (durch reinigungsvorgänge etc) der canons ähnlich, besser oder schlechter)?

      ist die haltbarkeit bzw. der nebenkostenaufwand der canons ähnlich, besser oder schlechter?


      was mich bisher stets von der anschaffung abgehalten hat (nach einem einzigen tintenpisser vor über 20 jahren, grusel!): kann ich als seltenbenutzer das zurotten der düsen verhindern und ein heutiges gerät (wie zb den canon pro2000) kostengünstig am leben erhalten (bin kein kommerzieller fotograf)? danke!
    • eddie schrieb:



      was mich bisher stets von der anschaffung abgehalten hat (nach einem einzigen tintenpisser vor über 20 jahren, grusel!): kann ich als seltenbenutzer das zurotten der düsen verhindern und ein heutiges gerät (wie zb den canon pro2000) kostengünstig am leben erhalten (bin kein kommerzieller fotograf)? danke!
      Hast Du mal ausgerechnet wieviele Prints du alleine für den Anschaffungspreis des Druckers bei einem Dienstleister machen lassen könntest? (Ohne Dir um eingetrocknete Patronen, verschiedene Papiere, Kalibrierung, Zuschnitt, Fehldrucke etc. Gedanken machen zu müssen).

      Gruesse, klw
    • 1. ich wohne seit einiger zeit weitab von jedem dienstleister.

      2. ich hab ein größeres projekt vor. die ca 80 prints in 60/80 kosten mich in einer DIYwerkstatt ca. 1800e. da kommt man auf solche ideen ...

      3. renros - kannst du ev. noch ein oder 2 worte hinzufügen?
    • eddie schrieb:

      3. renros - kannst du ev. noch ein oder 2 worte hinzufügen?
      gern.

      kollege von mir stand vor kurzem vor dem gleichen problem. nach recherche (die ich für ihn auch hier im forum angestellt habe, da er selbst hier nicht angemeldet ist) kam er zu folgendem ergebnis:

      wenn man nicht wirklich mindestens jeden zweiten tag das gerät benutzt, trocknet die farbe in den köpfen und leitungen ein. technisch kein problem, die kisten spülen dann eben durch. dabei geht aber derartig viel tinte über den jordan (respektive in den spültank), das das - für ihn zumindest - zu einem finanziellen problem würde. druckertinte scheint flüssiges gold zu sein.

      druckqualitativ sind die geräte, zumindest die neueren, über jeden zweifel erhaben. egal ob epson oder canon.

      sie haben aber trotzdem ihre macken. epson z.b. hat nur einen schlauch für schwarz. es gibt aber schwarzglänzend und schwarzmatt. also wird jedesmal bevor man das jeweils andere schwarz drucken möchte, durchgespült. außerdem soll die papierzuführung bei einigen epsonmodellen eher "unglücklich" konstruiert sein, so das man da schnell mal ein blatt ausschuss probiert.

      canons pro1000 leidet z.b. daran, das man ihn am besten nie ausschalten sollte. denn wenn man ihn danach wieder anschaltet, werden erst einmal kopf und schläuche üppig durchgespült. egal ob etwas eingetrocknet ist oder nicht.

      kurz: epson/canon haben das rockefeller-vertriebsmodell quasi perfektioniert.

      womit ich nicht sagen will das sich solche drucker ÜBERHAUPT nicht lohnen können für "seltendrucker" wie dich. angenommen du hast 80 motive (z.b. für eine ausstellung) von denen du (auch wegen verkauf danach) z.b. mehrere hundert A2-drucke anfertigen möchtest. da kann sich der kauf eines solchen gerätes durchaus lohnen. wenn du deine auflage dann fertig hast, verkaufst du die kiste halt wieder. (keine ahnung ob man solche gerät auch schadlos entleeren und danach bis zur nächsten großauflage zwischenlagern kann).

      aber das einrichten/kalibrieren des gesamten geräteparks (kamera, bildschirm, drucker) ist auch kein spaß. und auch nicht billig. vor allem wenn´s für farbdruck ist. aber das weißt du ja selbst.

      und den zeitaufwand für das drucken von mehreren hundert prints sollte man auch nicht unterschätzen.

      sorry, ist ein bisschen mehr als zwei worte geworden :P
    • danke, gerne ;) - ich habe meine befürchtungen ja nicht ohne grund. trotzdem hatte ich gehofft, daß nach so vielen jahren MÖGLICHER weiterentwicklung diese auch mal im sinne der nutzer vonstatten gegangen sein könnte. zumal ja canon behauptet, beim 2000er eine ganz neue technologie gegen dieses leid/freud (je nach perspektive) eingebaut zu haben. deshalb die unvermeidliche nachfrage: gilt diese deine aussage für den gen. drucker unverändert?

      im DIYmodus hätte ich nur epsons zV, die ja anscheinend viel langsamer sind. da ist time noch mehr money ... und auch da muß ich bilder mit linien drin oder solche, wo mittendrin die rolle leer ist etc pp auch zahlen. machen LASSEN ist für mich leider GAR nicht drin.

      ps: schön, daß die dunkelkammer hier doch auch hellraumprinter zuläßt.
    • eddie schrieb:

      zumal ja canon behauptet, beim 2000er eine ganz neue technologie gegen dieses leid/freud (je nach perspektive) eingebaut zu haben.

      würde mich schwer wundern. warum sollten sie das tun?

      eddie schrieb:

      deshalb die unvermeidliche nachfrage: gilt diese deine aussage für den gen. drucker unverändert?

      da kann ich dir leider nicht weiterhelfen. ich habe keinen fotodrucker. war - wie gesagt - eine recherche für einen kollegen, ca. 2 monate her. allzuviel dürfet sich in dieser kurzen zeit kaum geändert/gebessert haben.
    • Dienstleister:
      Ich habe die Erfahrung, daß ich häufig mit dem Ergebnis von Dienstleistern nicht zufrieden war (Ausbelichten / Drucken). Im schlimsten Fall haben die die Tonwertverteilung nachgearbeitet, so daß ich mein Bild nicht wieder erkannte.
      Für Ausstellungszwecke habe ich gern die vollständige Kontrolle über das Ergebnis. Wenn das Bild dann nicht so aussieht, kann ich sofort noch ein korrigiertes machen.
    • ja, das kann an einem natürlich immer passieren. es gibt aber auch andere, auf ihre spezielle kundschaft sich einstellende, schlicht: professionell arbeitende dienstleister. man muss ja nicht gleich ungeprüft eine komplette auflage printen lassen. vergleichen hilft auch hier.

      einfach zwei-drei tonumfänglich etwas diffizilere prints probedrucken lassen (um die fähigkeiten des dienstleisters herauszubekommen: bloß weil 2 denselben drucker mit den selben tinten und den selben papieren nutzen heißt das ja leider nicht automatisch, das man identische prints erhält) und vergleichen. hier in münchen habe ich das mal gemacht. war sehr erhellend. und dabei eine firma gefunden, bei der ich sogar mehrere papiere ausprobieren durfte und dabei so fachmännisch (in dem fall "fachfraulich") beraten wurde, das es letztlich ein papier wurde, das ich vorher nie auf´m radar gehabt hätte. fehlerhaft gedruckte bilder (papierfehler) wurden SOFORT vor ort ohne extrakosten neu angefertigt. wer wetransfer o.ä. misstraut (so wie ich) kann auch mit seinem stick oder der festplatte anrücken. man darf sich als kunde hinter der ladentheke frei bewegen und auf einem großen tisch die prints kontrollieren. das alles in einer sehr gelassenen athmo. bekommen habe ich perfekte prints die auch noch günstiger waren, als beim etwas breitbeiniger auftretenden ortsansässigen konkurrenten.
    • eddie schrieb:

      aus der dicken bedienungsanleitung:


      ob das das verstopfen der leitungen und düsen verhindert sei dahingestellt. deshalb meine suche nach konkreten erfahrungen.
      das hat leider nichts mit verstopften düsen und leitungen zu tun, sondern mit der eigenheit von pigmenttinten, sich am boden des tintentanks abzusetzen. das rütteln sorgt dafür, das die suppe wieder kräftig durchgerührt wird und die tinte möglichst immer eine relativ konstante farbdichte hat.

      ein traum wäre folgendes system:

      wer nicht mindestens jeden 2. tag druckt sollte die möglichkeit haben, zwischen zwei printaktionen schläuche und druckerkopf mittels einer (natürlich preisgünstigen)spülflüssigkeit komplett tintenfrei spülen zu können. wenn man das gerät später für die nächste große printaktion aktivieren möchte, einfach wieder tintentanks rein, schläuche mit der üblichen (abzuschreibenden) menge tinte durchspülen, fertig. ich könnte mir aber vorstellen, das die hersteller das verhindern möchten und man deshalb die treiber des gerätes "modifizieren" muss, um die werkseinstellungen umgehen zu können.

      keine ahnung ob es so etwas gibt. diesch müsste das vielleicht beantworten können, er hat ja einen drucker.
    • Bei mir ist noch nichts eingetrocknet - wenn ich längere Zeit nichts zu drucken habe, lasse ich gelegentlich einen schmalen Streifen (Ausschnitt aus einem Foto) drucken, Das Papier von der Rolle wird passend abgeschnitten, so daß dann vielleicht 5cm weg sind. Aber eigentlich kommt kaum mal eine Woche vor, wo ich nicht mindestens ein Foto drucke (weil ich ja der Meinung bin, daß ich erst ein Foto habe, wenn ich es in der Hand halte).

      Es ist ja auch nicht so, daß Labormaterialien nicht altern würden (vor allem, wenn man auch Farbe vergrößert. Eine Vergrößerung klappt vielleicht im Durchschnitt beim dritten Versuch und meine Lieblingsformate 40cmx50cm ohne Knick zu verarbeiten, ist nicht immer ganz einfach. Also: Labor kostet auch Geld.

      Der Drucker druckt bis A1, eine Farbtendenz (warmschwarz - kaltschwarz) läßt sich simulieren. Ich drucke auf barytiertem Papier von Ilford (Prestige Fiber Silk), die Ergebnisse sind sehr vorzeigbar (und reproduzierbar - das ist bei einem Laborvergrößerung mit Nachbelichten etc. nicht so einfach). Da mit mittlerweile das Ausflecken von Laborvergrößerungen schwer fällt - ich treffe nicht so gut mit der Pinselspitze - sind die Ausdrucke auch in der Hinsicht nach meinen Vorstellungen (mein Labor habe ich trotzdem mit Vergrößerer bis 13x18).