Zeigt her Eure Dunkelkammer

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    • velviafan wrote:

      Hi Andreas,woraus habt Ihr den die tollen Edelstahl Unterstelle gebaut. Und wie habt Ihr die Profile verbunden...?
      Baue auch gerade an meiner neuen Dunkelkammer.....
      Gruß Klaus
      Hallo Klaus,

      die Untergestelle bestehen aus Edelstahl-Vierkantrohr, 30x30x2mm. Dazu gibt es passende Steckverbinder (Fittings), die aus Edelstahlguss bestehen. Die Steckverbinder kann man aber auch aus hochfestem Kunststoff bekommen, was das Ganze deutlich günstiger macht.

      Die Fittings werden eingesteckt, wobei sie je nach Passung (das variiert leider sehr) entweder in die erwärmten Rohre kalt eingepresst oder mit einem Epoxy-Kleber eingeklebt sind.

      Unten sind Einschraubgewinde mit Maschinenfüssen verbaut.

      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • lookbook wrote:

      .. ihr habt da von heiland und von jobo entwicklungsmaschienen ..zu welcher würdest du einem einzelnutzer raten, wenn es bis zum format 4x5 geht ..
      siehst du qualitätsunterschiede bei den negativen?
      Farbe oder SW?

      Insbesondere bei der Farbverarbeitung mit kritischen Temperaturen beim Entwickler sind die JOBO Prozessoren von Vorteil. Bis 4x5" reicht eine CPE3 (ideal mit Lift) und den Spiralen 2509N.

      Bei SW spielt die Temperaturkonstanz durch die Verarbeitung bei 20°C eine geringere Rolle, da funktioniert der TAS von Heiland prima. Durch den anderen Kipprythmus lassen sich auch andere Verarbeitungsmethoden realisieren (Ilford-Kipprythmus etc.). In Bezug auf die Gleichmässigkeit der Entwicklung kann ich keine Unterschiede zwischen einer Entwicklung im TAS und einer JOBO bei SW erkennen.

      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • mec wrote:

      Do-it-yourself ist hier die Unterkonstruktion und Ablage. So hab ich wenigstens direkt Einfluss darauf wie ich alle Sachen hinstellen möchte. Somit also auf meine Bedürfnisse angepasst.
      Hallo Mario,

      Deine Dunkelkammer finde ich großartig!
      In meinen wildesten Zeiten, kann ich mich erinnern,hatte ich schon mal Planfilme in der Besenkammer entwickelt.
      So mit der Leiter von oben nach unten.
      Ganz oben (in Regal) stnad die Entwicklungsschale, eine Stufe tiefer war das
      Stoppbad und auf dem Boden war der Fixierer. dann konnte ich das Licht anmachen. :P
      Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluss der sich öffnet und wieder schließt.
    • Andreas wrote:

      lookbook wrote:

      .. ihr habt da von heiland und von jobo entwicklungsmaschienen ..zu welcher würdest du einem einzelnutzer raten, wenn es bis zum format 4x5 geht ..
      siehst du qualitätsunterschiede bei den negativen?
      Farbe oder SW?
      Insbesondere bei der Farbverarbeitung mit kritischen Temperaturen beim Entwickler sind die JOBO Prozessoren von Vorteil. Bis 4x5" reicht eine CPE3 (ideal mit Lift) und den Spiralen 2509N.

      Bei SW spielt die Temperaturkonstanz durch die Verarbeitung bei 20°C eine geringere Rolle, da funktioniert der TAS von Heiland prima. Durch den anderen Kipprythmus lassen sich auch andere Verarbeitungsmethoden realisieren (Ilford-Kipprythmus etc.). In Bezug auf die Gleichmässigkeit der Entwicklung kann ich keine Unterschiede zwischen einer Entwicklung im TAS und einer JOBO bei SW erkennen.

      Grüsse
      Andreas

      CPx (Rotation) hat klar den Vorteil, dass sehr viel weniger Chemie von Nöten ist. Für mich weniger der Kosten, denn der Entsorgung wegen.

      Bei der Heiland-Kippmaschine hab' ich mich immer gewundert: Jeder weiß doch, das man nach dem Kippzyklus im SW Prozess, die Dose, mit ein wenig Schmackes, auf den Tisch wummst; der Bläschen wegen. Das macht der Heilandkipper garantiert nicht :). Wenn's hier die Qualität aber nicht mindert, dann gehört das Tischwummsen vielleicht auch in den Bereich der Sagen :D
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      MN
    • Andreas wrote:

      Farbe oder SW?
      .. ich entwickle nur sw ..
      danke für die information andreas -
      bei mir wird es dann wohl eher die kleinere maschiene, wenn es sonst keine unterschiede gibt,
      weil ich die besser wegräumen kann! : )


      MikeN wrote:

      Das macht der Heilandkipper garantiert nicht
      .. die rotationsmaschiene wummst auch nicht oder? :)
      "phantasie ist etwas, was sich manche leute nicht vorstellen können!"
    • MikeN wrote:

      Beim Kippen stehen die mit unter 1min auf dem Film
      .. also ich selbst habe beim handkippen noch NIE bläschen auf einem film sehen können.
      alle anderen fehler habe ich schon gehabt! - streifenbildung durch abstreifzangen, zu wenig entwckler, alter entwickler u.s.w.
      ich will damit nur andeuten, dass ich manchmal vielleicht zu nachlässig bin.

      von bläschen habe ich bisher nur gelesen - genau so wie von entwicklunsstörung durch strömungsunterschiede bei rotationsentwicklung.
      ich bin fast sicher, du hattest auch noch nie selbiges!

      wenn es also bläschen mit der maschiene von heiland geben würde, hätten wir beide sicherlich auch schon davon gelesen.
      also jetzt nicht von einem theoretiker - sondern von einem, der für das teil 1tsd. euro ausgegen hat.
      habe ich aber nicht und bei andreas in der duka, steht auch so ein ding ..

      ich bin guter hoffnung, dass es wunderbar funktioniert und werde bei gelegenheit darüber berichten können,
      sobald ich es habe.
      "phantasie ist etwas, was sich manche leute nicht vorstellen können!"
    • Wummsen nach jedem Kippzyklus ??? Das ist Legende. Ein- zweimal kräftig aufschlagen nach befüllen des Tanks, das reicht. Das mache ich und spanne dann den Tank in den TAS.
      Außerdem kannst Du auch mit dem TAS dauerrotieren - über die Querachse ^^

      @Andreas: Danke für die Details
      Gruß Klaus
    • WSt wrote:

      VG 13 X 18: Könnte man nicht - statt eines "verstellbaren Objektivs", vermutlich mit Shift-Vorrichtung - besser mit einem soliden und tieferen Unterbau an der Wand für den nötigen Abstand sorgen, um so auch ein normales 210 mm V-Objektiv zu nutzen? Wie groß ist denn der Abstand Objektiv zur Wand bei Montage lt. Hersteller?
      Der Abstand Wand-Objektivmitte beträgt 38cm. Die Rückwand des Teufels ist glatt, man kann ihn also rücklings auf einen Tisch legen und an die Wand projezieren. Eingesetzt ist zur Zeit ein recht neues Componon-S 5,6/180mm. Ein älteres 5,6/210mm ist auch dabei. Was es nun gesamt Wert ist, weiß ich nicht. Ihr könnt mir ja mal ein (vernünftiges) Angebot machen. Unseren zweiten VG 13/18 haben wir gegen eine Jobo ATL-3 getauscht. Die steht nun leider auch zum Verkauf. Das Labor wird seit einem Jahr nicht mehr benutzt.

      Gruß
      Winfried
    • Andreas wrote:


      Die Wasserfilter tun, was der Name andeutet: sie filtern das Wasser... ;) In dem Gebäude sind alte und neu verlegte Wasserleitungenvorhanden, die viele Schwebeteilchen und Metallpartikel transportieren. Ein 5 Micron und ein 10 Micron-Filter entfernen das recht effektiv.

      Ahhh, inbound :) ...ich dachte schon, es wird irgendwie Abwasser gefiltert. Heißt, ihr nutzt dann wahrscheinlich auch Leitungswasser zum Chemieansatz. Destilliertes Wasser im Akademiebetrieb zu bunkern, ist wahrscheinlich nicht so praktisch(?)...
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      MN
    • MikeN wrote:

      Ahhh, inbound :) ...ich dachte schon, es wird irgendwie Abwasser gefiltert. Heißt, ihr nutzt dann wahrscheinlich auch Leitungswasser zum Chemieansatz. Destilliertes Wasser im Akademiebetrieb zu bunkern, ist wahrscheinlich nicht so praktisch(?)...
      Wir benutzen sowohl destilliertes Wasser für bestimmte Chemieansätze wie auch gefiltertes Leitungswasser für unkritischere Prozesse. Insbesondere bei der Wässerung von Filmen und Papier kommt das günstigere, aber gefilterte Leitungswasser zum Einsatz. Rostpartikel auf Filmen kommt nicht gut... ;)

      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!