traditionelles 3D Drucken trifft auf moderne Fotografie

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    • Das sieht echt spannend aus. natürlich muss man immer noch sehen, ob das Ganze dicht genug ist, ob die Bewegung schnell genug ist und ob die Dicke nicht Probleme macht. Aber das sind theoretische Überlegungen, die Praxis wird es zeigen! Verschlüsse sind ja mitlerweile die größte Hürde, neue Optiken herauszubringen. Deshalb ist das auch für kleine Zwischenlinsenverschlüsse interessant!
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    • Peter Volkmar wrote:

      natürlich muss man immer noch sehen, ob das Ganze dicht genug ist, ob die Bewegung schnell genug ist und ob die Dicke nicht Probleme macht. Aber das sind theoretische Überlegungen, die Praxis wird es zeigen!
      ganz genau! das kann ich jetzt auch nicht so einfach abschätzen.

      damit sich nicht so schnell was verhakt, denke ich wird es gut sein, gummizüge/federn direkt an den Blendenteilen zu befestigen und nicht an den zwischenzahnrädern (die sollen nur "grob" syncronisieren). Den Bowdenzug der anscheinend schon Morgen kommt werde ich ausmessen und dann kommt er auch an eine Lamelle, auf 4 Aufteilen werde ich ihn nicht... wenn die Lamellen nicht syncron die offenposition erreichen ist das ja nicht ganz so wild, hauptsache sie werden halbwegs vernünftig in die geschlossene gezogen.

      werd mir bestimmt direkt Sandpapier mit kaufen müssen :D


      Peter Volkmar wrote:

      Deshalb ist das auch für kleine Zwischenlinsenverschlüsse interessant!
      denkst du echt, dass sowas simples noch keiner Probiert hat, oder was meinst du damit?
    • Phasma wrote:



      Peter Volkmar wrote:

      Deshalb ist das auch für kleine Zwischenlinsenverschlüsse interessant!
      denkst du echt, dass sowas simples noch keiner Probiert hat, oder was meinst du damit?
      Ich hab noch nichts davon gehört, ich hab nur Gejammer gehört, dass es keine neuen Verschlüsse für analoge Optiken gibt. Nur noch die neuen elektronischen für Diggis. Aber nur in 0 und 1, wenn ich mich recht entsinne.
      Die einzigen Verschlüsse, die für analoge Kameras und größere Optiken noch hergestellt werden sind wohl die Packardverschlüsse. Wäre also ne Geschäftsidee. Über Anteile sprechen wir noch ;)
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    • UPDATE!

      essentielle designänderung! Nach vielen überlegen, fand ich das weiterleiten und syncronisieren der bewegung der einzelnen Lamellen als zu ungenau, da die tolleranzen der zahnräder einfach zu groß sein werden.
      das hätte entweder alles stockend und reibend gemacht oder die lamellen wären unsyncron auf und zu gegangen, was gerade beim schließen evtl mit verkeilungen geendet hätte und die blende wäre dann nicht mehr richtig zu gegangen.

      deshalb das neue design und ein paar wichtige überlegungen dazu

      recordit.co/BvHzHnxcIv

      die bewegung wird mit dem großen ring syncronisiert
      die relative hin und her bewegungen der aufnahmen im ring sind so gering wie möglich, was die reibung minimiert... evtl mache ich den inneren ring aus metall, was die reibung nochmals verringern würde
      alle anderen drehbewegungen werden mit kleinen kugellagern realisiert und nicht einfach nur achsen gesteckt

      weitere Ziele:
      -geringer materialaufwand (kosten)
      -nutzung eines kompendiums soll weiterhin möglich sein (anschluss an kompendium) - jetzt wo ich das schöne hier im forum erworben habe
      -zusammenbau aus einzelteilen und ggf. auseinanderbau soll gewährleistet werden

      Todo:
      -einplanen und "errechnen" der federn und deren spannkraft (federn sollen statisches "gehäuse" und sycronisations-ring verbinden und spannung halten, dass ohne krafteinwirkung die Blenden geschlossen bleiben)
      -einplanen des Bowdenzugs (Shimano Fahrradbremse) um den Shutter "remote" zu öffnen
      -konstruktion eines rahmens/gehäuses, welches die Teile sinnvoll verbindet (unter oben genannten kriterien)

      hoffe euch gefällt es soweit. das ist mein bisher mit abstand kompliziertestes 3d druck vorhaben. trotzdem soll es direkt alles beim ersten mal passen (weil ja der druck nicht grad billig ist).

      2 weitere DIY teile für großformat vorhaben sind aber auch schon in der überlegung:

      -eine auf die optische bank/rohr passende balgenstütze
      -ein gehäuse für ein helles LED panel, welches die mattscheibe durchscheint und ein eingelegtes Negativ durch die kamera und linse an die Wand projeziert (also ein Kameravergrößerer)




      :)
    • Das neue Design gefällt mir um Welten besser als die ursprüngliche Zahnsegmentlösung. Ich glaube, das ist auch so ungefähr die Funktionsweise der klassischen Verschlüsse (no offense intended!). Verzahnungen sind eklig zu fertigen und nur schwer reibungsarm hinzukriegen. Je einfacher ein Design ist, desto besser!

      Wenn man es in Metall fertigen lässt, könnte es auch dünner als in Kunststoff ausgeführt werden (ist vielleicht für echte Zwischenlinsenverschlüsse interessant). "Schmierung" bleibt allerdings eine offene Frage.

      Viel Erfolg wünscht hp
      Al é bun sciöch' al é ...
    • Mit gefallen besonders die »A«s ;)

      Die Klemmung des Bowdenzuges scheint mir auch etwas schmal. So ein Zug mit Hebel kann ordentliche Kräfte erzeugen. Ich hatte mal für den Bremszug am Rad einen 3D-gedruckten Adapter machen lassen. Der hielt nicht lange. Als ich dann stattdessen den Schaltzug da druchlaufen lies, reichte die stabilität dann.

      Ich drücke aber natürlich die Daumen und bin gespannt auf the real thing!
      Weimar aus der Vergangenheit in die Zukunft geholt, oder anders herum
      http://zeitsprung.weimar.jetzt
    • dankeschön.

      ja vielleicht habt ihr recht. idealerweise bedient der "schweere" bowdenzug aber keine wilde bremse, sondern nur 300mN wiederstand. ich könnte auch um meine Hand zu schonen 2 Federn wieder ausbauen :-)... mehr material ist eben auch mehr kosten. ich werd mal schauen :)
    • Moin Moin,

      Eine Frage als neugieriger Laie... ist der Fertigungsprozess so präzise, dass die vier Lamellen auch lichtdicht schließen? Da sie ja augenscheinlich auf "Kante" schließen und nicht, wie die sonstigen, leicht überlappend, müsste deren Passung/Spaltmaß ja im Bereich von einem Millimeterbruchteil liegen. Nicht nur diese selbst, sondern auch deren Aufhängung (bzw. deren Spiel in selbiger). Zudem könnten beim schnellen schließen - oder anders formuliert deren "aufeinanderprallen" neben einer Erschütterung, diese auch wiederholt minimal zurückprallen, bis sie völlig schließen und diese Bereiche minimal stärker belichten.

      Oder habe ich gerade einen Denkfehler in den Überlegungen?

      Mit besten Grüßen,
      Friedrich
    • @Edewolf:
      Ein kurzes Zurückprallen sollte nicht viel ausmachen. Wenn der Verschluß nahe der Blendenebene plaziert ist, ergibt sich dadurch auch keine ungleichmäßige Belichtung, da sich jeder Ort an der Blendenebene gleichermaßen auf die gesamte Bildebene auswirkt. Das Schlimmste was passieren würde ist eine leichte Überbelichtung, aber ich glaube kaum daß dieser Effekt so stark ist, daß er etwas ausmacht. Man wird sowieso die effektive Belichtungszeit des Verschlusses ausmessen müssen, ein derartiger Effekt fließt da dann einfach mit ein.

      Viel problematischer sehe ich die (fehlende) Lichtdichtigkeit bei geschlossenem Verschluß. 3D-gedruckte Objekte haben normalerweise eine rauhe, strukturierte Oberfläche. Daß da einiges an Licht zwischen den Lamellen durchschimmern wird, halte ich für unvermeidbar, da diese sich nicht überlappen. Das ist eine Sache, die man im Auge haben muß. Wenn man da mit normalem Film hinter einem solcherart "undichten" Verschluß einfach so ans Tageslicht geht, ist er ruck-zuck ruiniert.

      Was ich für machbar halte, ist z.B. Portraitfotografie (weit offene Blende, KEIN direktes Sonnenlicht), wenn man dafür sorgt, daß vor und nach der Auslösung das Objektiv abgedeckt ist. Also: Deckel ab, sofort auslösen, Deckel sofort wieder drauf. Dann ist das Verhältnis zwischen unerwünschtem "Sickerlicht" und erwünschtem Licht bei offenem Verschluß noch einigermaßen gesund.

      Viele Grüße
      Wilfried
    • zum thema nicht überlappender lamellen.

      die lamellen haben eikerbungen bzw erhebungen die ineinander greifen. somit sollten kleinere ungenauigkeiten trotzdem noch zu lichtsichtheit sorgen.
      es ist trotzdem so gedacht, dass man nach einem bild (gerade dann bei sonnenlist) schnellstmöglich wieder den darkslide auf die kasette schiebt

      das ganze soll mit professional plastic bei shapeways gedruckt werden.. shapeways.com/materials/professional-plastic das hat kaum noch rillen - quasi glatt, ist genau und fest. ein derartiges projekt stelle ich mir mit einem heim-pla drucker auch kaum umsetzbar vor... mit diesem professionellem druck sollte es machbar sein... wäre nicht das erste mal, das mich shapeways positiv überrascht

      der shutter wird vorn auf das objektiv aufgesetzt und sollte so nicht zu unerwünscht überbelichteten bildmitten führen.