J. Lane Dry Plates

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    • Ich bin mir noch nicht sicher, aber eventuell rufe ich mal an um Donnerstag auf dem Weg zur Uni vorbeizuschauen. Wenn eine Schachtel 10 Platten hat und ich die hälfte davon schlecht belichte, die andere Hälfte schlecht entwickle habe ich mit glück ein oder zwei gute Bilder die Kontakten kann... Kostet alles aber ist irgendwie simpler als nen Planfilmhalter zu finden.
    • Das ist wirklich reizvoll! Da kann ich im Moment nur hoffen, dass das Ganze keine Eintagsfliege wird ... das wäre dann wirklich schade.

      Vipitis schrieb:

      Wenn eine Schachtel 10 Platten hat und ich die hälfte davon schlecht belichte, die andere Hälfte schlecht entwickle habe ich mit glück ein oder zwei gute Bilder die Kontakten kann...
      Bei den von mir schon häufiger erwähnten Silbereosinplatten hatte ich keinerlei Fehlbelichtung. Die waren allerdings auch nur rotblind und gelbschwach.

      Vipitis schrieb:

      Kostet alles aber ist irgendwie simpler als nen Planfilmhalter zu finden.
      Meinst du damit nicht eher einen Plattenhalter? Das ist ein wirklich blödes Problem. Von Linhof gab es früher (!) Universalkassetten. Die waren natürlich schicker und teurer als meine Blechteile.

      Meine alten Blechkassetten habe ich inzwischen kontrolliert. Es sind vier Stück! Das sollte für eine Spezialfototour reichen. Die muss ich nur noch etwas von Rost befreien. Die sind jedenfalls universell: Platten und Planfilm (natürlich nicht gleichzeitig). Unabhängig von den Entwicklerempfehlungen versuche ich mich zu erinnern, welchen Entwickler ich seinerzeit für die Silbereosinplatten genommen habe. Ansonsten müsste ich mangels Dunkelkammer auch noch eine Entwicklungsumgebung bauen. Die muss zum Glück nicht besonders groß sein.

      Im Übrigen möchte ich - auch wenn es nach Krämerseele aussieht - noch mal was zu den Preisen sagen (aber nicht zu laut). Man vergleiche ein Päckchen Platten 4x5 mit einem 10er Pack TMax ...

      Hoffentlich hält J. Lane durch!

      Angefixte Grüße von hp
      Al é bun sciöch' al é ...
    • Ich habe mir für Wet Plates eine Graflex Model 1234 Kassette besorgt und sehr einfach mit schwarzem Schaumgummi (Rest einer Verpackung) und doppelseitigem Klebeband "umgebaut". Kein Bohren, Fräsen, ...
      Das ist reversibel (für den unwahscheinlich Fall ....) und man hat nur ein Teil, mit dem man herumfummeln muß (keine eigene Andruckplatte oder so).

      Gruß
      Stefan

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mycroft ()

    • Das einzige was ich habe ist ein Trockenplattenhalter doppelseitig. Die sind auch noch lichtdicht und funktionieren. Ich habe wegen planfilmkasetten noch Nassplattenhalter. Deshalb sind Trockenplatten meine einzige Option. Wegen Chemie werde ich dann nochmal in Düsseldorf fragen zurzeit habe ich nur Chemie für Papier.
    • Vipitis schrieb:

      Das einzige was ich habe ist ein Trockenplattenhalter doppelseitig. Die sind auch noch lichtdicht und funktionieren. Ich habe wegen planfilmkasetten noch Nassplattenhalter. Deshalb sind Trockenplatten meine einzige Option. Wegen Chemie werde ich dann nochmal in Düsseldorf fragen zurzeit habe ich nur Chemie für Papier.
      Ich werde es mal mit Caffenol probieren, das entwickelt alles ;)
      Weimar aus der Vergangenheit in die Zukunft geholt, oder anders herum
      http://zeitsprung.weimar.jetzt
    • Vipitis schrieb:

      Ich habe grade meine erste Packung abgeholt. War ganz knapp, denn Busfahren in Düsseldorf ist nichts.

      Mal sehen wann ich die ausprobieren kann, mir fehlt noch die Chemie. Ich denke das wird ein Vorhaben für die Feiertage.
      Jason Lane empfiehlt HC-110 und gibt dafür auch Daten an, warum nicht erstmal damit probieren? Ich bin schon total gespannt auf deine Bilder :)

      Gruesse, klw
    • Vipitis schrieb:

      Da ich eh noch keinen Filmentwickler habe könnte ich mir zuerst genau diesen kaufen muss mir aber noch Bezugsquellen angucken.
      Fotoimpex sollte alles haben was du brauchst. HC-110 ist ein Konzentrat, in der Verdünnung B ergibt die Flasche (bei Impex ca. 27€) 31 Liter Einmalentwickler. Stop- und Fixierbad, Schalen, Dukalicht etc. bekommst du da – falls nötig – auch.

      Gruesse, klw
    • Ich habe das leider nicht fragen können, da ich sehr knapp nur vor Ort war. Die nette Dame meinte nur, das sie noch nie Platten entwickelt hat. Da es aber vergleichbar mit der Negativentwicklung ist, denke ich daß es möglich sein wird.

      Ich habe eine Dunkelkammerausrüstung für Papierabzüge und sogar einen KB Tank. Ich werde mir die Tipps auf der Website nochmal genau durchlesen oder direkt den Hersteller kontaktieren wegen dem Fixierer(meiner ist von 1970 und erst einmal geöffnet).
    • Meines Wissens verdirbt Fixierbad (auch das flüssige Konzentrat). Wenn es so alt ist, würde ich es entsorgen.

      Der KB-Tank wird nicht funktionieren, du wirst wohl 3 (ggf. +1 zum Wässern) kleine Schalen brauchen. Wenn du nach Sicht entwickeln willst, brauchst du ausserdem eine Duka-Lampe.


      Gruesse, klw
    • Vipitis schrieb:

      Da ich eh noch keinen Filmentwickler habe könnte ich mir zuerst genau diesen kaufen muss mir aber noch Bezugsquellen angucken.

      hppruefer schrieb:

      Ich überlege gerade: Papierchemie könnte auch funktionieren! Bei Sichtentwicklung sollte es keine Probleme geben.

      Grüße, hp

      Hallo!

      ... ich nehme da für meine alten Glasplattennegative Rodinal 1:50.
      Als karbonatfreier Entwickler gibt es weniger Risiko als bei Papierentwicklern, das es Schichtablösungen gibt, falls die Platten da sensibel sind. HC110 ist auch karbonatfrei.

      Es grüßt
      Jens

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tausendblatt ()

    • Rodinal geht sicher. Ich weiß halt nur nicht mehr, was ich seinerzeit benutzt hatte. Wichtig war nur, die Platten (bei Rotlicht) auf Sicht zu entwickeln. Wie das geht, hatte ich auch schon mal beschrieben, vor fast genau 15 Jahren, in meiner ersten GF-Forumsphase, damals noch unter meinem Traditionskürzel hp als Username.

      Zitat >>>>>
      Ich hatte in mindestens einer meiner im Forum nicht angekommenen Antwortmails (die Bemerkungen waren ja schon die dritte Auflage!!) die Vorgehensweise beschrieben, die ich von einem außerordentlich netten, seinerzeit schon eher alten Mitarbeiter der schon lange nicht mehr existierenden Firma Photo-Helfer (am Neumarkt in Köln) gelernt habe (muss so etwa 35 Jahre her sein; im Laden am Neumarkt ist jetzt Photo Gregor, der übrigens auch GF-Kram verkauft). Platten, zumindest die orthochromatischen, werden "auf Sicht" entwickelt, und da gibt es den Trick, sie von der Rückseite (!) her zu überwachen.
      <<<<<Ende

      Es ist einfach: Wenn das Bild auf der Rückseite erkennbar wird, ist es fertig. Mit dieser Vorgehensweise habe ich seinerzeit keine einzige Fehlentwicklung gehabt (und ich bin wirklich kein Laborfreak). Wenn die Dry Plates wirklich total unsensibilisiert sind, musste man sogar mit dem recht hellen Gelblicht arbeiten können.

      Ich würde gerade wegen der Nicht-Sensibilisierung immer die Sichtentwicklung bevorzugen. Warum sollte man da mit umgemurxelten Dosen hantieren? Außerdem ist das eine sinnliche Erfahrung wie bei der Papierentwicklung. Man begleitet die Bildentstehung ...

      Nostalgische Grüße von hp
      Al é bun sciöch' al é ...