J. Lane Dry Plates

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Also, hab ein kleines (großes) Problem.
      Hat jemand Erfahrung mit den Glasplatten und Linhof DoppelplanfilmKassetten?
      Ich hab diese für 13x18 Film, und habe 5x7 Glasplatten, leider passt das nicht. Man kann die Springklappe nicht schließen -> die Platten sind zu lang für den Halter.

      Kann jemand etwas mit einer Packung anfangen?

      J. Lane hat gesagt er kann Platten in allen Größen machen, brauchen noch mehr von euch Platten passend für die o.g. Kassetten?
    • Jan.Ho wrote:

      Also, hab ein kleines (großes) Problem.
      Hat jemand Erfahrung mit den Glasplatten und Linhof DoppelplanfilmKassetten?
      Ich hab diese für 13x18 Film, und habe 5x7 Glasplatten, leider passt das nicht. Man kann die Springklappe nicht schließen -> die Platten sind zu lang für den Halter.

      Kann jemand etwas mit einer Packung anfangen?

      J. Lane hat gesagt er kann Platten in allen Größen machen, brauchen noch mehr von euch Platten passend für die o.g. Kassetten?
      Die normalen Planfilmkassetten sind für Film ausgelegt, der deutlich dünner als die Glasplatten ist. Du wirst also - selbst bei Verwendung von passenden 13x18cm-Glasplatten - das Problem haben, dass die Schärfeebene falsch ist und unscharfe Bilder erzeugt werden.

      Darüber hinaus unterscheiden sich die Abmaße für 5x7" und 13x18cm-Filme, zwar nur minimal, aber doch so, dass sie nicht einfach austauschbar sind.


      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • Hallo Andreas,

      Danke für die frühe Nachricht.
      Meine Kassetten sind nicht die modernen, sondern die alten mit Andruckplatte.
      In der Anleitung steht: „Wahlweise für Planfilm oder Platten verwendbar“

      Ich gebe dir grundsätzlich recht mit der nicht Austauschbarkeit von 5x7 und 13x18. Meinem Verständnis nach, sind die Kantenlängen der jeweiligen Formate 1mm unterschiedlich, wobei 5x7 kleiner ist als 13x18 - und hier bin ich, mit der 5x7 Glasplatte im 13x18 Filmhalter, und das Glas ist zu lang.
    • Hast du die Platte mal abgemessen?
      Mein Planfilm 13x18 ist genau 12,8x17,7cm und passt in die alten Linhof Kassetten und hat noch Luft.
      5x7 sollte kleiner sein.
      Bist du sicher, dass die Platte am oberen Rand nicht anstößt und unter den Rand geht?
      Du kommst also nicht am abmessen vorbei und solltest ggf mal eine Platte opfern und bei Licht probieren.
      Falls die Platten zu groß sein sollten, würde ich das beim Verkäufer reklamieren, da sie dann nicht ohne Einsatz eines Glasschneiders nutzbar sind.

      Halte uns auf dem Laufenden

      Grüße
    • Bei den Trockenplatten muss man keine opfern, den Film kann man bei Rotlicht verarbeiten. Somit kann man die auch bei Rotlicht abmessen. Oder, wenn man sehr vorsichtig mit dem Licht ist und keine Skala abmessen kann, kann man sie abmalen, das geht sogar ohne Licht.
      Die Linhofkassetten gehen problemlos von der Fokusebene her. Die Andruckplatte ist unter Federdruck und die Emulsionsseite von Film und Glasplatte werden an den gleichen Rahmen gedrückt. Somit liegt der Film auch sehr plan und bleibt an der gleichen Stelle. Sehr beliebt für Doppelbelichtungen. Leider bekommt man die sehr seltin in inch-Formaten. Zudem ist es eine Kunst, Film oder Platte ohne Kratzer hinein und hinauszubekommen.
      Das Problem mit der Fokusebene gibt es übrigens "andersherum". Wenn man in Kassetten für Glasplatten Adapter für Film einlegt, wird die Projektionsebene etwas nach hinten gelegt.
      @Jan: Aber miss die Platten erstmal aus, dann wissen wir mehr!
      Zeit ist nicht Geld.
      Zeit ist Zeit.
    • Guten Abend,

      First things first: Eine große Entschuldigung meinerseits, überhaupt Zweifel an der Plattengrösse aufkommen zu lassen!
      Die Platten passen (natürlich) 1A!
      Was mir beim gestrigen Versuch entgangen ist, war, die Glasplatte, bei herausgezogenem DunkelSlide, nochmal gegen die Andruckplatte zu drücken, dass sie ganz in die Kassette eingeschoben werden kann. Wird das nicht gemacht, landet die Platte nicht am oberen Ende der Kassette. Dies ist bei Filmen nicht nötig, daher die Konfusion. Demnach konnte ich nun, zwei Platten „einfach“ ordentlich, in die Kassette laden. Ein Paar Handschuhe ist dabei von Nöten, da man gegen die Emulsionseite drücken muss.


      Vielen Dank für die Tipps und Anregungen! Ich hoffe in zwei Wochen, wenn wieder gut Licht ist, berichten zu können.
    • Wäre nett, wenn die bisherigen Nutzer mal Ihre Erfahrungen posten könnten, bezüglich Belichtung, Entwicklung, Dichte, Tonalität, Korn
      etc.
      Mit Batch 37 wurde die Emulsion geändert der "normalen" Platten. Gibt´s Erfahrung mit der neuen Beschichtung?
      Hat jemand die neueren orthochromatischen Speed Plates bereits ausprobiert?

      Grüße
    • Kürzlich habe ich wieder einmal im amerikanischen Largeformat Forum geschmöckert. Dort gibt es einige aktuelle Threads zu den J. Lane Dry Plates. Diese sind einfach zu finden, indem man "J. Lane Dry Plate" im Suchfeld eingibt.

      Vielleicht ist diese Information für einige von Euch interessant und hilfreich.

      Freundliche Grüsse, stephan
    • Jan.Ho wrote:

      Ein Paar Handschuhe ist dabei von Nöten, da man gegen die Emulsionseite drücken muss.
      Ich versuche beim Einlegen der Glasplatten immer die Andruckplatte so weit es geht noch per Finger einzudrücken. Am Ende schiebe ich einfach mit etwas Druck auf die Kante das restliche Stück.

      Ein befreundeter Grossformatveteran meinte auch, dass die damals niemals Farbfilm in den Haltern gemacht haben, weil der wohl immer zerkratzte.
      Weimar aus der Vergangenheit in die Zukunft geholt, oder anders herum
      http://zeitsprung.weimar.jetzt
    • Heute habe ich mal wieder zwei von Jasons Platten belichtet, 9x12cm Format in den Linhof Doppelkassetten. Mit denen habe ich ehrlich gesagt noch nie irgentwelche Probleme gehabt.
      Die erste Aufnahme habe ich mit einem unvergütete Hugo Meyer Trioplan 4,5/135mm bei Blende 11 gemacht, 90 Sekunden belichtet.
      Bei ISO 1 hat mein sehr genauer Belichtungsmesser von 4 Sekunden gesprochen, gemessen auf die Haustür.

      Hier ein 100% Ausschnitt


      Aufnahme mit Leitmeyr Weitwinkel Doppelanastigmat 5,5/90mm bei f11, Belichtungszeit hier 180 Sekunden.
      Das ist ein vier Linsen WW Objektiv ohne Kittstellen, unvergütet, etwa 1935 hergestellt.
      Üngewöhnlich und schon kühn ist die sehr hohe Lichtsstärke von 1:5,5
      Es hatte mich immer schon mal gereizt damit eine Aufnahme zu machen. Es leuchtet 9x12cm ohne Probleme aus. Es war sogar etwa 10mm nach oben geshiftet.
      Es ist etwa so groß wie ein Schneider Angulon 90mm
      Ich habe es in einen Prontor Press Verbundverschluß gesetzt um es verlässlich nutzen zu können.
      Der erste Versuch zeigt schon dass das Objektiv durchaus brauchbar ist.
      #

      Hier auch ein 100% Ausschnitt

      The post was edited 1 time, last by norma ().

    • Im Sommer gelangt mehr UV Strahlung durch die Atmosphäre, jedoch ist die Belichtungszeit immer noch sehr lang... Wie war das Wetter für die Aufnahmen?

      Ich habe gehofft bei meiner Abschlussfeier in ein paar Wochen ein Gruppenfoto auf Platte aufzunehmen, dass kann man aber bei mehr als 2 Sekunden Belichtungszeit schon vergessen. Noch habe ich 8 Platten und wenn ich nicht selber Erfahrung sammle wird das nichts. Ich hoffe bei meiner nächsten Nachricht von Erfolg berichten zu können.
    • Vipitis wrote:

      Im Sommer gelangt mehr UV Strahlung durch die Atmosphäre, jedoch ist die Belichtungszeit immer noch sehr lang... Wie war das Wetter für die Aufnahmen?

      Ich habe gehofft bei meiner Abschlussfeier in ein paar Wochen ein Gruppenfoto auf Platte aufzunehmen, dass kann man aber bei mehr als 2 Sekunden Belichtungszeit schon vergessen. Noch habe ich 8 Platten und wenn ich nicht selber Erfahrung sammle wird das nichts. Ich hoffe bei meiner nächsten Nachricht von Erfolg berichten zu können.
      Das Wetter war wechselnd bewölkt/sonnig, ich meine es ist Juni, viel mehr UV Licht wird es im Jahr nicht geben.
      Warum die Platten die lange Belichtungszeit brauchen kann ich im Moment selber noch nicht sagen, die Dichte ist bei beiden Platten ziemlich gleich.
      Das kann mit der unterschiedlichen UV Transmission der Objektve zu tun haben oder aber damit das der Silbergehalt so gering ist das eine richtige Schwärzung gar nicht erreicht werden kann. Selbst der Himmel ist noch nicht richtig schwarz im Negativ.
      Das würde heissen das es auch mit kürzerer Belichtungszeit gegangen wäre, die maximale Schwärzung ist irgentwann erreicht und nimmt dann nicht mehr zu.
      Wäre mir selber zwar auch ziemlich neu ist aber durchaus denkbar.
      Meine bisherigen Versuche mit den Platten legen das nahe.

      An den Objektiven kann es nicht liegen, beides Dialyt Systeme, ohne Kitstellen, also ideal für unsensibilisierte Platten. Die UV Transmission ist schon recht hoch bei den Objektiven.

      Zu Deinen Gruppenfotos würde ich Dir eh raten lieber einen Standardfilm zu nehmen, bei ISO 1 oder 2 wirst Du sicher zu lange belichten müssen es sei denn das Du mit völler Öffnung arbeiten möchtest, geht natürlich auch.
      Alternativ kannst Du die Orthoplatten von Jason probieren, die haben ISO 25 und scheinen auch dichter zu werden. Allerdings sind diese Platten auch nicht günstiger.

      The post was edited 1 time, last by norma ().

    • Ich habe Ende Mai zwei Platten belichtet. Das war kurz vor Sonnenuntergang. Die eine 1 Sekunde die andere 2 Sekunden. Die Zweite hat einigermaßen Dichte bekommen.

      Wenn in so einem Gruppenfoto dann ein paar Personen verwackelt sind, sorgt das doch für einen authentischen 1920er-Look ;)

      Viele Grüße,

      Alexander
      Weimar aus der Vergangenheit in die Zukunft geholt, oder anders herum
      http://zeitsprung.weimar.jetzt
    • Heute Morgen um 7:00 Uhr bin ich aus dem Haus und habe mal wieder ein paar Platten belichtet, vier um genau zu sein.
      Was mir bei den jetzt entwickelten Platten auffiel ist dass das Blattgrün immer am dunkelsten rüberkommt, das erschliesst sich ja auch weil wir alles wissen das Chlorophyll das UV Licht verschluckt hingegen das Infrarote reflektiert, der sogenannte Woodeffect.
      Um noch bessere Zeichnung ins Grün zu bekommen hätte ich noch länger belichten müssen also 5 Minuten bei f/11
      Wie ich vorher schon mal geschrieben habe können die Platten fast nicht überbelichtet werden, jedenfalls nicht im üblichem Sinne, die Platten werden nur irgentwann gleichmässig grau sein, eine totale Schwärzung tritt nicht ein.
      Eine längere Belichtung veringern eindeutig den Kontrast was wirklich gut zu wissen ist.
      Meine Empfehlung daher mit einem unvergüteten Dreilinser im Sommer mit f/8 arbeiten und mindestens 5 Min. belichten, dann solten die Negative gut zu scannen sein.
      Ist sehr viel lebendes Grün im Bild würde ich jetzt sogar stumpf die Zeit verdoppeln.
      Meine Platten trocknen gerade, ich werde sie vielleicht nachher noch scannen und hier zeigen, bin selbst gespannt wie ein Flitzebogen.

      Und.... passt auf Euch auf, es wird heute richtig schattig! Trinkt genug, am besten im Schatten einer Kastanie oder Ähnliches.
    • Wie versprochen ein paar Aufnahmen die ich heute mit Jason Platten gemacht habe, alle drei Fotos wurden mit dem Rodenstock Bistigmat gemacht, das erste Bild mit Blende 20 und die beiden anderen mit Blende 45.
      Belichtungszeit jeweils 10Min.
      Entwickelt in Adox FX-39II

      Unter "Alles rund um die Linsen" sind meine Beiträge zu meinen verwendeten Objektiven zu finden.


      Mittlerweile habe ich mir jetzt ein UV Objektiv selber gebaut aus einer Reinquarzlinse f/200mm.
      Gucks Du hier: Objektiv mit allen Fehlern, UV Objektiv als Eigenbau





      The post was edited 1 time, last by norma ().

    • On the back of the box is the emulsion batch number. Batches from about 31-34 were slow...it wasn’t entirely due to wintertime like my tests were indicating. When spring came around it became evident the plates were losing speed from another source. After some very careful, specialized testing I discovered that an order of the ammonia bromide I was using for those batches had contaminants which cut the speed. Plates from those batches can be shot at ASA 2 and developed in HC-110 dil A for 12 minutes, constant agitation to get a good negative.

      Batches 35 and 36 were experimental batches I made to determine the cause of speed loss. I also adjusted the formula based on your feedback from Germany, so that they wouldn’t lose so much speed in winter. Batch #37 and higher are working as intended, providing ASA 2 speed when developed per box recommendation under northerly lighting in early New England spring (low UV index). I’m currently shipping batch 41. The speed is there but I may increase contrast a little.. I am not decided yet.

      The Orthochromatic ASA 25 plates are looking really good. Reports from people using them so far are positive. A photographer in Australia — where it is wintertime now — has been shooting them, and told me it has the latitude (3 stops over and 2 stops under) that reminds him of HP5. I can’t say, since I never shot HP5...I am a fan of TriX. I spent about a year designing the emulsion, going through about 8 liters of emulsion and hundreds of test plates to perfect it. That was expensive for me and I lost a lot of sleep, but it was fun.

      I check in to your forum occasionally to see results. I really appreciate the feedback and comments. It makes a difference and helps me with making necessary adjustments or corrections to the emulsion.

      Regards,
      Jason