J. Lane Dry Plates

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    • norma wrote:

      Anscheinend muss der Kunde das Lehrgeld zahlen und der Hersteller bekommt das Geld und die Infos die benötigt werden.
      Das würde ich Jason nicht zutrauen. Ich glaube eher das die unsensibilisierte Emulsion grundsätzliche die Problematik des nicht wirklich messbaren UV-Anteils mit sich bringt. Kollodium-Nassplatten haben das gleiche Problem. Meine letzte Platte ist auch noch recht dünn, aber einigermaßen vorzeigbar geworden.

      Ich bin gespannt ob er die orthochromatischen Platten auch in Serie fertigen wird.
      Weimar aus der Vergangenheit in die Zukunft geholt, oder anders herum
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    • Der Längengrad scheint einen großen Einfluss auf die UV Strahlung zu haben. Ist jetzt sicher nicht allgemeingültig, aber derzeit z. B. ist auf Höhe Rom (gleiche Höhe wie Brookline, wo Jason wohnt) etwas mehr als das dreifache an UV-Strahlung am Start: weatheronline.de/cgi-app/weath…LANG=de&CONT=euro&MAPS=uv
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    • Just one comment: I don’t actually make money off these to any significant degree. The pricing covers my material costs and wages of the part-time workers that help me. I only get enough extra to stock my beer fridge. Making dry plates for me isn’t about the money. That is what my day job is for. Making dry plates is about preserving and sharing a long lost photographic process. There is a learning curve involved, and of course I try to help as best as I can.

      Norma, whether or not you use my plates or make your own, I am just happy that you are willing to explore the dry plate process. If you coat your own plates with available emulsions, you will still run into the same need to compensate significantly for exposure especially at this time of year. Of course, I understand the desire to avoid wasting plates. You could wait until closer to summer to try them. Many photographers of the 1880s did this. Aside from that, what you could do is perform a test similar to a basic photographic paper exposure strip test. Pull the dark slide out 2cm and make an exposure, then pull the dark slide out another 2cm and expose again. Continue for the whole plate, then develop to see what exposure gives the best results.

      Developing by inspection helps as well. Develop until you see details in the shadows.

      The link below is an example of exposure compensation tables from the 19th Century. The tables in the book are for the latitude of Washington DC, but in the text it refers to exposure compensation tables generated for London in 1888.

      books.google.com/books?id=0Lca…s%20table%20season&f=true

      I have seen other compensation tables, but wasn’t having much luck with the internet search today.
    • Falle jemand Hilfe bei der Übersetzung von Jasons Anmerkungen braucht, kann ich gerne aushelfen.

      pictoriographica wrote:

      Making dry plates is about preserving and sharing a long lost photographic process.
      Thanks, we really appreciate that very much! (I for sure do.)

      @pictoriographica When taking the (linear) UV-Index scale for reference and comparing the values from Brookline NH and central germany, there seems to be more than twice the ammount of UV most of the time on your end.

      I would think it’s safe to assume ASA 0.5 and even less (on overcast days) for central german winter time, without risking any overexposure.
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    • Ich habe mittlerweile den Entwickler bekommen, muss nur noch meinen Fixierer nochmal testen, dann kann ich gucken ob meine Platten etwas geworden sind.

      Im Berliner Landen in fotoimpex gab es keinen Härtefixierer, jedoch habe ich hier im Thread gesehen das es auch mit Tentenal Superfix Erfolge gab. Davon habe ich eine kleine Flasche, aus den 70ern und riecht auch schon streng.

      Wünscht mir Glück!
    • Ich nehme mir für heute vor, dir Platten zu entwickeln.

      Gestern habe ich die Dunkelkammer mal ausprobiert und nach Meiningen versuchen auf einen nutzbaren Druck von den 30er Jahre negativen hinbekommen.

      Heute morgen habe ich mir nochmal diesen Thread und die Hinweise auf der Website durchgelesen. Mein aktueller Plan ist: Entwicklerbad und Fixierbad ansetzen, eine weitere Schale und eine Schüssel mit Wasser als Stopbad und Waschbad.

      Ich habe HC110 als Entwickler und werde 1+31 mischen, sowie ADOfix in 1+9. Beides werde ich ein wenig ruhen lassen, damit es bei 20°C Kellertemperatur ist.

      Für die Entwicklung halte ich mich an die Vorgaben aber werde auch draufgucken. Da ich erwarte, das beide Platten stark unterbelichtet sind, wird sich zeigen ob 5-6 Minuten richtig ist. Der Fixierer Brauch für Papier 2 Minuten, werde das für die Platten ein wenig verlängern.

      Zum Trocken habe ich einen alten CD Regalhalter gefunden, indem die Platten super reinpassen.

      Ich werde vom Ergebnis berichten, wünscht mir Glück.

      Jan
    • Also erstmal: Erfolg!

      Beide Platten sind entwickelt. Jedoch gibt es noch vieles zu verbessern. Wegen dem hängenden Balgen sind die Platten nicht ganz ausgeleuchtet, mittlerweile habe ich die Hacken zum einhängen geklebt, sollte ich nur unbedingt dran denken. Auch ist die Belichtung sehr gering. Da lässt sich Digital aber noch was machen.
      Die erste Platte habe ich mit 5'30 entwickelt und 3 Minuten im Fixierbad gelassen. Ist schon etwas seltsam wenn das Bild aus dem Nichts erscheint und dann wieder verschwindet. Eventuell sollte ich keine schwarze Schale für das Fixierbad nutzen, bei Gelblicht sieht man gar nichts mehr.

      Die zweite Platte habe ich in beiden Bädern eine Minute extra gelassen. Ich will mir das nochmal genau anschauen, aber eventuell ist das negative ein wenig dunkler. Auf der Rückseite sind ein paar Rückständen, die werde ich nach dem trockenen versuchen sauber zumachen. Und ich habe wohl beim Fixierbad (ich habe ja nichts gesehen) ein Stückchen von der Emulsion abgerissen.

      Die Platten trocknen jetzt erstmals für ein paar Stunden, ich habe keinen funktionierenden Scanner. Abfotografieren kann ich Mal ausprobieren, aber ich versuche morgen einen Kontaktdruck zu machen.

      Davon dann aber im anderen Thread.
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