J. Lane Dry Plates

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    • Klasse, danke für die Grafiken, das könnte daraufhin deuten das meine Vermutung stimmt das die neuen Objektive auf Grund ihrer Bauart einfach das wichtige Licht herausfiltern.
      @animaux
      Das Radiar/Voigtar ist ebenfalls ein dreilinsiges Dialytsystem und sollte gut funktionieren.
      Beim Xenar von 1970 kann es aber sein das schon der neue Linsenkit verwendet wurde, das sogenannte Absorban, bei normaler Fotografie verbessert es die Wiedergabe z.T. extrem weil das tief blaue Licht anders gebrochen wird und dadurch eine unscharfe Überlagerung entstehen kann.
      Bei dem unsensibilisierten Material wird dann aber schon ein Teil des wichtigen Lichtes ausgefiltert.

      Dreilinser ohne Vergütung gibt es haufenweise für sehr wenig Geld zu kaufen und bei eine Plattenpreis von 3 Euros und mehr wollte ich zumindest bei der Duchlässigkeit des Glases schon mal kein Risiko eingehen.
      Auf f/11 oder mehr abgeblendet liefrn diese Objektive einwandfrei scharfe Aufnahmen.

      Ein Menikusobjektiv sollte eigentlich eine sehr gute Transmission bis ins blau haben.

      Ich habe noch eine 200mm Quarzlinse von Zeiss, die lässt blaues Licht bis etwa 270nm durch, vielleicht sollte ich die auch mal ausprobieren.

      The post was edited 1 time, last by norma ().

    • animaux wrote:

      Entwickelt in Cenol auf Sicht, ca. 6min
      Temperatur ca. 20°
      Fixiert in Tetenal Superfix

      @pictoriographica Do you have an idea what could cause the fingerprint-like pattern on the left? Could that be the emulsion loosening because of to much agitation?
      Moin,

      ist zwar auch spekulativ..., aber eventuell hilft ein karbonatfreier Entwickler wie Rodinal oder HC110. Du weisst ja: Karbonat + Säure (Stoppbad oder Fix) führt zu Gasentwicklung (CO2).

      Die Platte wurde mit der Schicht nach oben in der Schale entwickelt?

      Danke für die DPP Spektralkurve!

      Es grüßt
      Jens

      The post was edited 1 time, last by tausendblatt ().

    • renros wrote:

      wo bekommt man so etwas? selbst ein prisma geschliffen?
      —> Astromedia Handspektroskop

      Wenn man sich das hier anschaut, so liegt die Skala im violetten Bereich nur etwa 2–3nm daneben. Beachtlich für so ein »Spielzeug«. Morgen werde ich mal schauen ob sich im Sonnenlicht die Absorbtion von Frequenzen bei bestimmten Objektiven damit aufzeigen lässt. Bin gespannt!
      Weimar aus der Vergangenheit in die Zukunft geholt, oder anders herum
      http://zeitsprung.weimar.jetzt
    • animaux wrote:

      renros wrote:

      wo bekommt man so etwas? selbst ein prisma geschliffen?
      —> Astromedia Handspektroskop
      Wenn man sich das hier anschaut, so liegt die Skala im violetten Bereich nur etwa 2–3nm daneben. Beachtlich für so ein »Spielzeug«. Morgen werde ich mal schauen ob sich im Sonnenlicht die Absorbtion von Frequenzen bei bestimmten Objektiven damit aufzeigen lässt. Bin gespannt!

      "faszinierend"...

      danke für den tipp!
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    • Animaux, just as a sidenote: I use the same spectroscope in my darkroom, and my red 5W LED lights that I use in there and in the plate coating room have the same spectral output.

      I have tested my plates for fogging under these lights and found no fogging after at least 1 hour exposure at a distance of ~1m. It was good to verify that the laws of physics still work. :)

      The spectral response chart you posted above is very good. The top graph corresponding to unsensitized emulsion is what my plates see. It even has the characteristic bump at about 450nm from the iodine in a bromo-iodide emulsion.

      The spectral response of a pure silver bromide emulsion will fall off a little sooner, ending at 450nm. A silver chloride emulsion only sees UV. I have an old reference that shows the differences between these basic emulsion (Mees, I believe).
    • @pictoriographica Thanks Jason for this really enlightening (pun intended!) sidenote, very interesting!

      I’ve checked the spectrum of the sun through different lenses. There’s no visible cut-off in the near UV. So it’s likely the blocking from the multicoating is happening only in the range invisible to the human eye. This still leaves about half of the bandwith for unsentitised emulsion, which likely makes quite a difference and thus could explain the weak negatives with the Symmar-S.
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    • It’s a little more complex as well, because the UV and blue part of the spectrum scatter through and are absorbed by the atmosphere the most. Since the sun is lower in the sky in the winter (and in mornings and evenings), there is more atmosphere to scatter through. The net result is lower UV at your plate. You can see this reflected in the complex exposure charts of the 1890s and early 20th century.


      Light meters see a different part of the spectrum, calibrated as they are for panchromatic film. Therefore, the exposure reported by the light meter varies differently than the exposure required for the plates. So when I picked ASA 2, I am taking advantage of latitude afforded by the plates to get a usable image.

      Welcome to photography in the 1880s! :)
    • Zum Thema Spektrum/UV-Licht gibt es bei diesem Artikel zum Thema Schildkröten (!) ein paar Interessante Infos. Besonders spannend sind die Spektrogramme der Sonne grundsätzlich (Bild 3) und im Tagesverlauf (Bild 4). Standort ist South Wales, was von der Höhe etwa der Mitte Deutschlands entspricht.
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    • animaux wrote:

      Zum Thema Spektrum/UV-Licht gibt es bei diesem Artikel zum Thema Schildkröten (!) ein paar Interessante Infos. Besonders spannend sind die Spektrogramme der Sonne grundsätzlich (Bild 3) und im Tagesverlauf (Bild 4). Standort ist South Wales, was von der Höhe etwa der Mitte Deutschlands entspricht.

      und wie korreliert denn jetzt die belichtungszeit inklusive schwarzschild mit der kriechgeschwindigkeit von schildkröten wenn das energiereiche kurzwellige licht fehlt?
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    • Habe heute mal mit meiner Voigtländer Stereflex Probeaufnahmen gemacht. In der Kamera ist das Heliar 4,5/60mm eingebaut.
      Bei ISO 1 sagte der Beli bei Blende 11 bei 8Sek.
      Belichtet habe ich 30 Sekunden, 60 Sekunden und 90 Sekunden.
      Alle Negative sind unbrauchbar, viel zu dünn, im schrägen Gegenlicht ist gut Zeichnung zu erkennen aber im Durchlicht ist es eher eine Milchsuppe.

      Es war zwar bewölkt aber die Sonne schien akkurat und gemessen habe ich auf die Schatten. Zumindest hätte ich schon einen deutlicheren Unterschied in der Schwärzung erwartet, aber leider war da nichts.

      Vermutlich ist das Heliar mit seinen zwei Kittflächen schon ein UV Killer.

      Wenn mehr Zeit ist werde ich meine Wista und ein paar Platten nehmen und durch das Trioplan belichten, von dem weiß ich das es UV Licht noch gut passieren lässt.
      Wenn das auch nichts wird ist das Thema für mich entgültig durch, es sei denn ich fahre mal in die Sahara oder in eine Schneewüste, dort gibt es dann UV Strahlung satt.
      Ehrlich gesagt sind die Platten zu teuer um dann solche Ergebnisse zu bekommen die zu nichts zu gebrauchen sind.
      Anscheinend muss der Kunde das Lehrgeld zahlen und der Hersteller bekommt das Geld und die Infos die benötigt werden.
      Das nächste Mal werde ich mir Glasplatten kaufen und selber Emulsion drüber gießen, das kann auch nicht unbefriedigender werden.