J. Lane Dry Plates

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    • Genauso hat er es beschrieben, alle orthochromatischen Materialien lassen sich unter rote Licht verarbeiten.

      Die empfindlicheren Platten sind aber wohl deutlich höher im Kontrast, für mich wäre das nichts, mit Stativ muss eh gearbeitet werden, ob ich nun 1 Minute belichte oder 1/4 Sek.

      Habe mir gerade mal ein paar Fotos aus den 1890ern von Jakob Riis angesehen die auch auf Trockenplatten entstanden sind, die arbeiteten auch recht weich und nur so konnte er seine einzigartigen Fotos des verwahrlosten New Yorks machen, z.T. mit Blitzlicht.

      Wenn das Material zu steil arbeitet bekommt man meist Probleme mit den Schatten, sie saufen einem schnell ab, ich nutze öfter mal eine Adox CMS II daher kenne ich das Problem sehr gut.

      Ich finde es immer einfachen von weich zu hart zu arbeiten als anders herum.

      Auf jeden Fall finde ich es bewundernswert das Jason auch andere Wege zu gehen versucht, vielleicht kommen ja mal panchromatische Platten die aber deutlich schwerer herzustellen sind, das geht dann nicht mehr unter rotem Licht.
    • animaux wrote:

      Es scheint, dass selbst diese Platten unter Rotlicht entwickelbar sind?
      Jason schreibt diese sollten unter Rotlicht noch handhabbar sein.

      Außerdem ist er interessiert ob es mehr Interesse an den orthochromatischen Platten gäbe. Also bitte gerne hier euer Interesse bekunden! ;)
      Weimar aus der Vergangenheit in die Zukunft geholt, oder anders herum
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    • norma wrote:

      Die empfindlicheren Platten sind aber wohl deutlich höher im Kontrast, für mich wäre das nichts, mit Stativ muss eh gearbeitet werden, ob ich nun 1 Minute belichte oder 1/4 Sek.
      Bei Portraits macht das dann aber durchaus einen Unterschied. Da sollten die 3½ Blenden mehr schon nützlich sein.
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    • norma wrote:

      Orthochromatisch sind alles seine Platten nur diese hier sind besonders empfindlich mit ISO 25, seine Standardplatten haben ISO 2
      The standard plates are sensitive to only UV and Blue, so they are not orthochromatic and will have a different look than orthochromatic plates, speed differences aside. I label them "Normal Sensitivity". They are intended to provide very similar results to the amateur dry plate era of the early 1880s. The ISO 25 plates are also very high contrast.


      Those went quickly. There will be more. Would you all prefer to see some 9x12's coated for the next limited run?
    • pictoriographica wrote:

      norma wrote:

      Orthochromatisch sind alles seine Platten nur diese hier sind besonders empfindlich mit ISO 25, seine Standardplatten haben ISO 2
      The standard plates are sensitive to only UV and Blue, so they are not orthochromatic and will have a different look than orthochromatic plates, speed differences aside. I label them "Normal Sensitivity". They are intended to provide very similar results to the amateur dry plate era of the early 1880s. The ISO 25 plates are also very high contrast.

      Those went quickly. There will be more. Would you all prefer to see some 9x12's coated for the next limited run?
      I´m interested in 9x12cm and 13x18cm on the othochromatic plates.
      Have they be purchased directly by you or by Thomas Ochs / Schwarzweiß Fotolabor?

      Cheers
    • A handful of Ortho 25 9x12's and 4x5's are up on my limited run store at pictoriographica.com/store/c2/Limited_Run_Dry_Plates.html

      This particular batch has a base fog of 0.4 and a Dmax of 3.5. This was a jar of emulsion in the back of the fridge. I almost scrapped them because of the base fog, but figured people would want to try them anyways.

      animaux wrote:

      @pictoriographica Dear Jason,

      do you have any experience regarding reciprocity (Schwarzschild-Effekt) for very long exposures? Or is this not an issue with unsensitised material?

      Cheers,

      Alexander
      Hi Alex,

      In practice, I add 50% exposure over 45 seconds, and double the exposure above 2 minutes. That's just a very rough estimate... I haven't characterized reciprocity.
    • pictoriographica wrote:

      In practice, I add 50% exposure over 45 seconds, and double the exposure above 2 minutes. That's just a very rough estimate... I haven't characterized reciprocity.
      Thanks Jason, that’s good enough for me at the moment! Guess that’s part of the reason my first plate was a bit thin (I did not compensate).
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    • This time of year they will be thin anyways, due to lower UV levels and the sun angle in the sky. I meter at ASA 1 in the winter.

      I have been working to increase the emulsion speed a stop, so that people new to the plates will not have thin negatives this time of year and wonder what is going on. I will be making a test batch this weekend to work on that and also increase the contrast just a little.

    • Zöllner-Villa, Weimar

      Sinar F
      Linhof 9×12 Andruck-Kassette
      Symmar-S 150/5.6 @ ƒ5.6
      Belichtung1s, gemessen mit ISO 1 (weil bewölkt)
      Entwickelt in Cenol auf Sicht, ca. 6min
      Temperatur ca. 20°
      Fixiert in Tetenal Superfix

      @pictoriographica Do you have an idea what could cause the fingerprint-like pattern on the left? Could that be the emulsion loosening because of to much agitation? On the right there are some issues too, could be because my daughter dropped the plate half-dry, though …

      Still very thin though measuring @ ISO1. Will try ISO ½ in such dim light next time ;)
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    • Vermutlich liegt es daran das die Empfindlichkeit der Glasplattenemulsion sehr stark ins blau geht, moderne, mehrlinsige Objektive mit mehreren Kittstellen und dann vielleicht noch eine MC Vergütung sperren schon mal alles Licht kürzer als 400nm.
      Jason schrieb ja das es keine orthochromatische Emulsion ist sondern eine extrem blau empfindliche Schicht, daher rate ich erst einmal dazu es auch mit einem einfachen Dreilinser ohne Vergütung zu probieren.

      Für die Glasplatten habe ich mir daher ein uraltes Meyer Trioplan 4,5/135mm besorgt, gab es auch für einen lächerlichen Preis.
      Diese Objektive lassen blaues Licht noch bis etwa 380nm vielleicht sogar 370nm hindurch, hört sich nicht viel an macht aber sehr viel aus.
      Hoffentlich komme ich mal wieder dazu Fotos zu machen, leider ist meine Zeit momentan zu knapp dafür.

      Natürlich berichte ich über meine Erfahrungen.
    • norma wrote:

      Vermutlich liegt es daran das die Empfindlichkeit der Glasplattenemulsion sehr stark ins blau geht, moderne, mehrlinsige Objektive mit mehreren Kittstellen und dann vielleicht noch eine MC Vergütung sperren schon mal alles Licht kürzer als 400nm.
      Wären demnach auch die Wollaston-Objektive von Reinhold Schable für die Trockenplatten besonders gut geeignet?


      Gruesse, klw
    • Je weniger Linsen in System und je dünner Diese sind um so besser.
      Das Wollaston kenne ich nicht aber ich denke es ist ein Petzvalobjektiv oder nur ein Achromat, hier ist dann zumindest eine Kittstelle vorhanden, dann kommt es darauf an womit die Linsen verklebt wurden.
      Da würde ich beim Hersteller anfragen, der sollte wissen wie gut sein Objektiv UV Licht transmittiert.
    • @norma Danke für die sehr guten Hinweise!

      Da ist das Symmar-S eigentlich wirklich eine schlechte Wahl. Ich hätte noch ein Voigtar 105/8.8 aus einer Klappkamera, das sollte blankes Glas sein ;)

      Ein Xenar von 1970 sollte auch höchstens einfach vergütet sein, oder?

      Diese Grafik von Wikipedia veranschaulicht die Lage sehr gut:


      Ich hätte gedacht die unsensibilisierten Trockenplatten spielen in der gleichen Liga wie das DPP, aber das scheint eine ganz eigene Charakteristik zu haben.
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    • norma wrote:

      Je weniger Linsen in System und je dünner Diese sind um so besser.
      Das Wollaston kenne ich nicht aber ich denke es ist ein Petzvalobjektiv oder nur ein Achromat, hier ist dann zumindest eine Kittstelle vorhanden, dann kommt es darauf an womit die Linsen verklebt wurden.
      Da würde ich beim Hersteller anfragen, der sollte wissen wie gut sein Objektiv UV Licht transmittiert.
      Es ist ein Nachbau der Wollaston Meniskus Linse. Schable schreibt auf seiner Webseite dazu:


      Photography´s First Lens

      A single meniscus lens, convex side to the film, and an aperture stop in front of the lens was originally called a “Wollaston landscape Lens” and is probably the simplest and oldest of the soft focus lenses. These are historically true pictorial lenses creating very soft, luminous images, while concealing fine details. They preserve the contour of the image and have adequate sharpness, while at the same time having low contrast. The picture is characterized by the spherical and chromatic (color) aberrations of the uncorrected positive meniscus lens. For black and white photography chromatic aberrations can be controlled to some extent with color filters.
      The aperture stop modifies the aberrations, depending on aperture size and location. An aperture stop on the concave side of the lens blocks the mis-focusing incoming light rays, creating sharper, more detailed images with progressively smaller openings.
      Invented by William Wollaston (England, ca. 1804-1812) this meniscus lens arrangement has been used in millions of simple cameras dating back to the original 1888 box-shaped Kodak, and offered surprisingly decent sharpness for small snapshot prints. When used with large format photography, these simple historic instruments create images that are timeless in their soft, warm, loving appeal.

      Gruesse, klw