Großformat für die Architekturfotografie

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    • Alles, was für Architektur genutzt werden soll, braucht dezente Weitwinkeltüchtigkeit und bequeme Kameraverstellungen. Wenns dann noch leicht ist: Umso besser! Architektur bedeutet Herumlauferei. Da ist die Transportabilität ein wichtiger Gesichtspunkt.

      Aus meiner höchst persönlichen Sicht ist ein schneller Aufbau auch nicht von der Hand zu weisen.
      [ich schleppe meine optische Bank quasi aufnahmebereit durch die Gegend; die muss nur noch aufs Stativ]

      Alles Andere ist Geschmackssache, einschließlich der Formatfrage.

      Grüße, hp
      Al é bun sciöch' al é ...
    • Hans-Georg Esch ein bekannter Architekturfotograf hat früher seine Assistenten eine Sinar P 2 8x10 Rumschleppen lassen, heute arbeitet er mit Mittelformat Digital unter anderem auch mit der Leica!
      Ich nehme die Sinar f1 4x5 und der WW Balgen mit Objektiven von meistens 47-135mm!
      Für Kommerzielle Aufträge aber meine Nikon D810 mit 19mm24mm shift und 15mm Festbrennweite und 12-24mm/15-30mm Zoom Objektiven!

      Gruss Armin
      " You push the button and we do the rest."
      Kodak Werbespruch!
      Today
      "You push the button and the pixels do the rest"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von johnars ()

    • Die SInar F kann ich für Architektur ebenfalls empfehlen - ich war gerade erst am Wochenende mit ihr in Frankfurt unterwegs ;)

      Allerdings wird die mit Stativ und Zubehör durchaus etwas unhandlich. Nachdem ich die Sackkarre mit meinem Equipment ein paar Kilometer durch Frankfurt gezogen habe, liebäugele ich ernsthaft mit einer Intrepid als Zweitkamera :D
    • Marsupilami72 schrieb:

      Allerdings wird die mit Stativ und Zubehör durchaus etwas unhandlich. Nachdem ich die Sackkarre mit meinem Equipment ein paar Kilometer durch Frankfurt gezogen habe, liebäugele ich ernsthaft mit einer Intrepid als Zweitkamera
      Weichei! :P Ich laufe mit Hackenporsche, wohlgefüllt mit dem Plaubelpanzer, drei Objektiven , fünf Doppelkassetten und diversem Kleinkram sowie Berlebach-Holzstativ kilometerweit durch Bochum. Wobei das Revier um den Westpark recht nette Steigungen enthält und Ausflüge in andere Regionen mit SBahn-Fahrten verbunden sind. Da darf man oft auch noch Treppen steigen ...
      Al é bun sciöch' al é ...
    • Marsupilami72 schrieb:

      Die SInar F kann ich für Architektur ebenfalls empfehlen - ich war gerade erst am Wochenende mit ihr in Frankfurt unterwegs ;)

      Allerdings wird die mit Stativ und Zubehör durchaus etwas unhandlich. Nachdem ich die Sackkarre mit meinem Equipment ein paar Kilometer durch Frankfurt gezogen habe, liebäugele ich ernsthaft mit einer Intrepid als Zweitkamera :D
      Deine Sackkarre war echt schwer! :)

      @FOX: Ich habe die Intrepid und würde sie nicht empfehlen. Sie ist zwar unschlagbar leicht allerdings nicht wirklich weitwinkeltauglich. Mit der Intrepid ist alles ein wenig Abenteuer und ausprobieren.

      Sharif
    • Wenn es günstig sein soll,

      die gute alte Plaubel Peco Junior in 4x5". Mir der arbeite ich seit 40 Jahren und habe 3 Systeme davon. Schön auch der Wechselschlitten 6x9 mit der entsprechenden Kassette. Habe dazu auch ein Horseman Drehrückteil für die Mamiya RB67 Kassetten.
      Die Kamera ist klein, in den Koffer, nicht größer als ein KB-Koffer, nur höher, passen 6 Optiken und 12 Planfilmkassetten rein (Doppelkassetten.
      Die Kamera gibt es günstig im Netz, wenn auch nicht oft.

      Gruß
      Winfried

    • Den WW-Balgen kann man auch selbst zimmern mit einem Normalbalgen, der defekt ist. Ist ja nur ein Ballonbalgen, das bekommt man mit lichtdichtem Stoff hin. Wir haben 3 WW-Balgen zu jeder Kamera, die sind mehrfach geflickt mit schwarzem Leinen-Tesaband.
      Nicht schön, geht aber seit zig Jahren.

      Zur Linhof 13/18, Kardan Bi, habe ich einen Kombibalgen für 50 Euro aus dem Netz erstanden, hatte mich selbst über den günstigen Preis gewundert, der war aber fast wie neu. Manchmal muß man eben warten und Glück haben.

      Gruß
      Winfried
    • FOX schrieb:

      Hi,

      hat jemand eine Empfehlung welche Kameras man für die Architekturfotografie nemen sollte ?


      :) :)
      Ich finde solche Anfragen immer lustig. :D

      Keinerlei Angaben über Budget, maximales Gewicht, Format etc.

      Und bei den Antworten wird auch nicht nachgefragt, sondern wie bei pawlowschen Hunden sofort mit den jeweiligen persönlichen Vorlieben geantwortet.

      Sagt viel über das Forum aus...... :)

      @Winfried Berberich sehr schöne Produktaufnahme. Vielleicht hätte ich doch an einem deiner Workshops teilnehmen sollen.

      Grüße und ein schönes Wochenende
    • Winfried Berberich schrieb:

      Den WW-Balgen kann man auch selbst zimmern mit einem Normalbalgen, der defekt ist. Ist ja nur ein Ballonbalgen, das bekommt man mit lichtdichtem Stoff hin. Wir haben 3 WW-Balgen zu jeder Kamera, die sind mehrfach geflickt mit schwarzem Leinen-Tesaband.
      Weitwinkelbalgen habe ich auch mal selbst gemacht. Ist ja wirklich einfach. Das einzige Problem sind eben die Balgenrähmchen. Ich weiß eben nicht, wie oft defekte Juniorbalgen angeboten werden ...
      Al é bun sciöch' al é ...
    • Jockel123 schrieb:


      Und bei den Antworten wird auch nicht nachgefragt, sondern wie bei pawlowschen Hunden sofort mit den jeweiligen persönlichen Vorlieben geantwortet.
      .....nachdem mir innerhalb von Sekunden Kameras von Hasselblads Arc-Body über die Gottschalt bis zur P2 in 8x10 für Architektur eingefallen sind hab ich einfach mal die Klappe gehalten ;)
      Zeit ist nicht Geld.
      Zeit ist Zeit.
    • Für Architektur benötigt man hauptsächlich die Verstellungen hoch und quer. Da die Objekte recht groß sind, spielt es keine so große Rolle, ob die Verstellungen mit der Frontstandarte ausgeführt werden (was bei kleinen Objekten zu vermeiden ist) oder mit der Bildstandarte.
      Eine 8x10" Kamera kann dann sinnvoll sein, wenn sehr große Endformate angestrebt werden und adäquate Möglichkeiten der Weiterverarbeitung vorhanden sind.
      Wird eine möglichst "ungestörte" Ansicht von Gebäuden angestrebt, sind starke Weitwinkel gefragt. Für die sind diese Pfannkuchenkameras (pancake -> Cambo Wide / Gottschalt / Arca Swiss)) sehr geeignet. Außerdem sind sie sehr leicht und bequem zu handhaben. Kameras vom Typ Linhof Technika (und alle typgleichen) sind hier nicht so geeignet, weil der Kasten die Verstellungen des Objektivs stark einschränkt.
    • Alles-von-Hand schrieb:

      Was die heutige „Architektur“ anbelangt, dafür genügt ein Fotohandy.
      Genau und dann baut man sich je nach Anspruch allerlei Vorsätze, Rigs und Slider davor, mit denen das Telefon dann die Größe einer richtigen Kamera hat um dann hinterher das Prädikat "shot on iPhone" zu bekommen.
      Kann man machen, hinterher hat man dann aber wohl mehr Kohle reingebuttert als nötig. Der Einzige Vorteil ist wohl, dass der Hundefilter für Portraits wenigstens kostenlos ist.

      Ich liebe diese Ironie am Morgen.
      35 ist kleiner als 67
      67 ist kleiner als 45
      ?????
    • Thora schrieb:

      Jockel123 schrieb:

      Ich finde solche Anfragen immer lustig.
      Das sieht eher wie angehender Forenspam aus (der Fragende ist nicht an Antworten interessiert). Demnach müsste sich der Frager bald in einem anderen Beitrag mit einem Link auf irgendeine Seite melden. Ich kann mich natürlich auch täuschen.

      dem würde ich mich anschließen: sieht ganz nach einer fake-anfrage aus. jeder weitere buchstabe wäre einer zuviel.