Jungfernausflug mit der Technikardan

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    • Jungfernausflug mit der Technikardan

      Die neue Technikardan 23 habe ich ausgeführt, nachdem ich alles komplett habe, um damit fotografieren zu können. Die Sache mit dem Rollfilmrückteil erfordert schon etwas Disziplin, um nicht einige Doppelbelichtungen zu haben - oder freie Stellen auf dem Film.

      Hamm, das alte Zechengelände mit neuer Nutzung, die Fördertürme stehen jetzt als Gestelle ohne die frühere Verkleidung noch mitten dazwischen.

      Technikardan 6x9 - Symmar-S 150mm - TMAX100 - Ultrafin flüssig - Scan vom Negativ Imacon Flextight 848
    • Ich bewundere wie Du aus dieser vorgefundenen Situation ein spannendes Bild gemacht hast. Ich stelle mir den Ort nicht sehr spektakulär vor. Doch Deine Bildkompostition, mit den verschiedenen Formen, Strukturen und den vielen hellen, aber differenzierten Grautönen finde ich vorbildlich.

      Wie wird das Bild erst wirken, wenn ich es als fein ausgearbeiteter Barytabzug sehen könnte?

      Gut gibt es das Internet und das Grossformatforum. Sonst würde ich dieses Bild wohl nie zu sehen kriegen.

      Freundliche Grüsse, stephan
    • Diesch schrieb:

      Die Sache mit dem Rollfilmrückteil erfordert schon etwas Disziplin, um nicht einige Doppelbelichtungen zu haben - oder freie Stellen auf dem Film.
      Da ich ebenfalls die Technikardan 6x9 benutze, hier meine Vorgehensweise:
      Ich notiere mir nach jeder Aufnahme zur entsprechenden Bildnummer die Belichtungsdaten. Und erst bevor ich zur nächsten Belichtung das Rollfilmmagazin anbringe, transportiere ich den Film weiter. Dabei vergleiche ich meist die Bildnummer am Magazin mit der Nummer meiner Aufzeichnung.
      Trotzdem habe ich ab und an Doppelbelichtungen bzw. freie Stellen auf dem Film ;) , allerdings seltener als zu Beginn vor über 20 Jahren.
      Gruß
      Hugo
      "Mehr Licht!" (angeblich die letzten Worte des berühmten hessischen Dichters J.W.Goethe)
    • Ich habe auch bei den Aufnahmen mit der Super-Rollex keine Mängel in der Planlage feststellen können, blende allerdings bei den Aufnahmen meist bis Blende 11 oder noch weiter ab.
      Die Super-Rollex 6x9 und 6x7 haben übrigens keine bewegliche Andruckplatte für den Film im Gegensatz zu der Rapid-Rollex 6x7. Bei dieser Einschubkassette, bei der man die Mattscheibe zum Belichten nicht abnehmen muss, wird der Film mittels Rollen um 180 Grad umgelenkt, allerdings erst nach dem Bildfeld, sodass durch diese scharfe Biegung kein Einfluss auf die Planlage bei der Belichtung eintritt.
      "Mehr Licht!" (angeblich die letzten Worte des berühmten hessischen Dichters J.W.Goethe)
    • Aus der Anleitung von Linhof:

      Um Doppelbelichtungen zu vermeiden, sollten Sie nach dem Belichten den Film sofort weitertransportieren.
      Dazu drücken Sie kurz die Entriegelungstaste (6) in Pfeilrichtung (dadurch wird die Blockade gelöst) und bewegen danach den Filmtransporthebel (7) in großen oder nach Belieben auch mehreren kleinen Schwüngen, bis dieser einrastet. Im Zählwerk (8) wird die neue Aufnahme angezeigt.
      Für den Transport zwischen zwei Aufnahmen müssen Sie den Schieber nicht einführen. Bevor Sie jedoch die Kassette von der Kamera abnehmen, führen Sie den Schieber (2) wieder in den Schlitz der Kassette ein.
    • .. ich weiß nicht wie alle kassetten funktionieren,
      aber linhof ist da der absoluten perfektion schon ganz schön nah!
      ich habe keine einzige aufnahme die auffälligkeiten aufweist und ich gehe genau so vor, wie es dieter oben beschrieben hat.

      nach der aufnahme weitertransportieren.
      vor der aufnahme den verschluss spannen - fertig!

      diese linhof-dinger sind exellent - nicht ein dichtungsgummi das vergammeln könnte.
      keine ahnung, warum andere marken gekauft werden - oder gedruckt :)
      "phantasie ist etwas, was sich manche leute nicht vorstellen können!"