Blatt und Wand

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    • Blatt und Wand

      Ich probiere gerade mit einer kleinen Linhof Technikardan herum - Format 6x9. Hier habe ich das Foto durch ein zweites noch etwas verlängert:
      Technikardan 23 - Grandagon N 65mm - Centerfilter - Tetenal Ultrafin flüssig - Scan mit Imacon Flextight 848

    • Hallo, zum Bild selbst kann ich nichts sagen: Da mag in meinem Köpfchen wahrlich nichts werkeln.
      Ich schaue mir häufiger Bilder in den zwei, drei Analog-Foto-Internetforen an. Bei vielen ist es so, dass die dunklen Bereiche nahezu ohne Zeichnung dargestellt werden. Diese Bilder wirken dann "leblos", "schwer". So ist es auch bei diesem. Ist diese Art der Interpretation eigentlich bewusst so gestaltet? Oder habt ihr einfach viel zu hell eingestellte Computermonitore und seht es nicht? Ich meine: Ihr messt / Du misst doch sicherlich penibel auf die Schatten bei der Aufnahme? Warum wird diese "Tonwertvielfalt" später wieder zunichte gemacht? Mir selbst gefällt so eine "beschnittene" Ausführung der Bilder nicht so sehr.
      Gruß,
      Thomas
    • Natürlich ist eine Beurteilung wirklich erst möglich, wenn wir zusammen vor einem Foto stehen. So sieht jeder seine ganz eigene Ausführung.

      Thora wrote:

      "Tonwertvielfalt"
      Mich interessierte hier der Gegensatz zwischen hellem geometrisch aufgebautem Oberen und den dunklen Naturformen unten mit hellen Einsprenkelungen.
    • Thora wrote:

      Du misst doch sicherlich penibel auf die Schatten bei der Aufnahme?

      Dieter hält den Lichtmesser in die Luft, den Rest macht der gutmütige Film :)

      Seine Scans haben auf meinem Monitor i.d.R. Tendenz zur "Leichtigkeit".
      Hier sehe ich mal ein schwereres Bild, auf dem bei meinem 4:3 Billigheimer eher unattraktive Mitten dominieren.

      Das verlinkte Testbild gibt mein Monitor gut wieder, staun...

      Ich würde also bestenfalls sagen, das ich von einem mittel-bis hochwertigen Scanner in zumeist nichtdeutschen Foren häufig sensationelle Ergebnisse sehe, hier aber nur das durchschnittlichdeutsche Hobbyforenbild wahrnehme, tonal betrachtet.
    • bequalm wrote:

      unattraktive Mitten
      Wirklich beurteilen kann man leider nur vor dem Monitor, auf dem das Foto so abgestimmt wurde. Das ist ein erheblicher Nachteil - neben der Kleinheit - der Foren-(Internet)-Präsentation.
      Und natürlich sieht man das, was ich aus den Rohdaten des Scanners gemacht habe. Das Resultat ist so, wie ich es haben wollte.
    • Diesch wrote:

      Wirklich beurteilen kann man leider nur vor dem Monitor, auf dem das Foto so abgestimmt wurde

      Das denke ich auch.

      Die Problematik der Präsentierung unter wechselnden Bedingungen bestand ja bereits vordigital.
      Da hat der ausstellende Fotograf gern mal die Galerie odgl vorabbesichtigt, und Seine Abzüge den Vorort-Lichtverhältnissen angepasst.


      Diesch wrote:

      Das Resultat ist so, wie ich es haben wollte.
      Alles Andere hätte mich bei Dir jetzt auch gewundert.
      Hier jedenfalls wäre eine Anhebung um ein halbes Tönchen etwas gefälliger, verbleibt mir nur zu sagen.

      VG,
      Ritchie
    • Thora wrote:


      unterschiedlich eingestellte Anzeigemedien
      Und da wiederhole ich mich gern: die Helligkeit für Flachbild ist 120 Candela pro Quadratmeter - Raumbeleuchtung schwach.


      ralph42 wrote:

      popeligen Büro-Monitor
      Auf meinem Büro-Monitor finde ich meine Fotos immer zu hell, mitteltonig, kraftlos.

      Der Monitor, den ich zum Erarbeiten der Fotos nehme, ist in Übereinstimmung mit meinem Drucker. Das ist mir wichtig.

      Gruß
      Dieter
    • bequalm wrote:

      Dieter hält den Lichtmesser in die Luft, den Rest macht der gutmütige Film
      Dieter mißt (15°) quer durch die Landschaft und nimmt den Mittelwert. Dabei achtet er darauf, daß die Abweichungen zu hell und dunkel nicht zu groß sind. Da ist bei deutschen Beleuchtungsverhältnissen dann "alles drauf" bei Verwendung eines TMAX100 und Standardentwicklung nach Herstellerangaben.